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Ab 2014: Alle zwei Stunden per Railjet nach Prag

06.09.2012 | 11:03 |   (DiePresse.com)

Die ÖBB kooperieren mit ihrem tschechischem Gegenüber. Gemeinsam soll die Strecke Graz - Wien - Prag mit Railjets beider Länder bedient werden.

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Ab Dezember 2014 wird alle zwei Stunden ein Zug von Graz über Wien-Hauptbahnhof nach Prag fahren. Dafür stellen die ÖBB drei und die Tschechischen Bahnen (Ceske Drahy - CD) sieben railjet-Züge zur Verfügung, teilten die ÖBB am Donnerstag mit.

Von Wien wird es nach Prag künftig vier Stunden und zehn Minuten dauern, eine Dreiviertelstunde weniger als bisher. Von Graz fährt man etwa sechseinhalb Stunden in die tschechische Hauptstadt. Die 206 Meter langen Züge bieten 408 Sitzplätze und sollen bis Ende 2012 über WLAN verfügen. Ab Frühjahr 2013 soll es zudem Fahrradabteile geben.

Der Deal hatte sich bereits im Laufe des Sommers abgezeichnet. Die CD hatte mit Siemens Österreich über den Kauf von sieben Zügen verhandelt. Das Geschäft ist jetzt fixiert worden. Die ÖBB hatten die Bedingung gestellt, dass die Railjet-Züge der tschechischen Bahn dann auf der Strecke Graz-Wien-Prag eingesetzt werden, hieß es.

 

(APA)

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15 Kommentare
Gast: tONUS
06.09.2012 22:19
1 0

Fahrplan

Ich hätte lieber wenigstens alle vier Stunden einen Regionalzug von Leoben nach Graz

tschechien kauft 7 züge bei siemens österreich ...

wir nur 3. garnituren. mehr können sich unsere öbb nicht leisten, und so muß cd die heimischen arbeitsplätze sichern.

weit haben wir's gebracht, dank chaospolitik der övp mit ihrem gd huber. auch jetzt stänkern sie noch immer über unsere öbb - die staatstragende heimatpartei övp.

"Alle zwei Stunden per Railjet nach Prag"

Ich will nicht einmal alle 2 Jahre nach Prag!

Re: "Alle zwei Stunden per Railjet nach Prag"

Sie wissen nicht was Ihnen entgeht.

"Sie wissen nicht was Ihnen entgeht."

Das mag sein. Aber es ist mir schon rein physisch nicht möglich, alle zwei Stunden nach Prag zu fahren.

Gast: Johann S
06.09.2012 13:29
2 0

Technisch

kein Problem,da Wendezugtriebfahrzeug 1116
für Tschechien geeignet ist.

Re: Technisch

viel zu schwer;die wird wohl in breclav getauscht werden,ansonsten müsste OjeBB für die schäden gleich noch ein paar millionen drauflegen(wie für den "kauf") ;-))))

Antworten Antworten Gast: Der Herzmayr
06.09.2012 22:21
0 0

Re: Re: Technisch

Sie könnten ruhig Nikolsburg sagen. Dort wurde übrigens Karl Renner geboren

Re: Re: Re: Technisch

Breclav ist das historische Lundenburg, Mikulov ist das historische Nikolsburg, Karl Renner wurde in Untertannowitz, heute Dolni Dunajovice geboren.
PS: Mikulov ist absolut sehenswert, erinnert ein wenig an Hallstatt.

Antworten Antworten Gast: Railfan
06.09.2012 19:17
0 0

Re: Re: Technisch

Sehr fachgerecht sind Ihre Ausführungen wirklich nicht.

Die heute verkehrenden EC von Wien nach Prag werden durchgehend mit der ÖBB-Baureihe 1216 gefahren. Diese gehört zur "Taurus"-Familie, ist die Viersystemvariante und hat in etwa das gleiche Gewicht wie die Zweisystemvariante 1116

ha,ha!-klartext:die cd kauft halbpreis-railschrecks.weil die öbb kein geld hat-und bedient damit ö-strecken...bleibt zu hoffen,dass 1)meine"kilometricke banka"(kilometerbank)dann auch bis graz gilt!-2)dass diese züge dann endlich auch am semmering halten(jedes 2.auto tschechisch...3)der letzte zug dann NACH 18h prag verlässt!?!!!


Antworten Gast: Provodnik
06.09.2012 22:23
0 0

Ab Dez 2012 letzter Zug Praha - Wien 1h später

Praha 18h39 - Wien Praterstern ca 23h00

siehe http://idsjmk.cz/obce/aktualityobce/Jrcd13/NavrhZJR2012-2013.pdf (tschechischer Fahrplanentwurf für den Fahrplan 2013, Seite 22)

Gast: Ggrufti
06.09.2012 12:49
3 0

Fortschritt

Was fuer ein wunderbarer Fortschritt wird uns da praeseniert. Vor der irrsinnigen Privatisiererei der europaeischen Bahnen konnte man mehrmals am Tag nach fast ueberall hin in Europa einen Zug besteigen, und musste meistens nicht einmal umsteigen. Auch Gepaeck konnte dank eigener Gepaeckwagen mitgenommen werden. Ueberdies konnte man auch noch auswaehlen, ob man in einem Raucher - oder Nichtraucherabteil sitzen wollte. Es ist alles in Grund und Boden gefahren worden.

Gast: alles paletti
06.09.2012 11:56
0 1

Na, ob da?

noch was daraus wird ... Die Abgründe zwischen Österreich und der Tschechei dürften so enorm tief sein, dass jede kleine wiedervereinende Aktion zu einem Mammutwerk zu werden droht. Es sind einfach zu viele "Rechnungen" offen ...

Der Negativsaldo dürfte seit 1945 erstmals seit langer historischer Zeit auf tschechischer Seite liegen. Durch viele Jahrhunderte war das exakt umgekehrt. Damals waren die Deutschösterreicher die "Schuldner" der Tschechen.

Bei allem berechtigten Unmut der Deutschösterreicher sollte dieser Umstand nie vergessen werden will man die tschechische Seite wirklich zu verstehen versuchen.

Dennoch wird es zuallererst einmal an der tschechischen Seite liegen die menschenrechtswidrigen Teile der Beneschdekrete auf dem Misthaufen der Geschichte zu entsorgen und glaubhaft Abbitte für begangenes Unrecht zu erheischen! Ansonsten wird sich da auch in den nächsten Jahrzehnten nicht wirklich viel bewegen ...

Re: Na, ob da?

wir sollten uns bemühen,unsere staatsschulde an die 30%der cr anzugleichen-sonst blüht uns statt der krone der zloty...