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"Starfighter" im Nordburgenland abgestürzt

29.09.2012 | 10:32 |   (DiePresse.com)

Das Kleinflugzeug ist zwischen Apetlon und St. Andrä abgestürzt, nachdem es einen Baumwipfel gestreift hatte. Die Pilotin wurde verletzt konnte aber mit dem Handy Hilfe holen.

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Im burgenländischen Seewinkel ist heute, Samstag früh, ein "Starfighter" - ein bei der Vertreibung der gefräßigen Stare aus den Weingärten eingesetztes Kleinflugzeug - abgestürzt. Die Pilotin, die mit der Maschine zwischen Apetlon (Bezirk Neusiedl am See) und St. Andrä unterwegs war, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach Angaben des ÖAMTC und der Feuerwehr dürfte das Flugzeug einen Baum gestreift haben, bevor es auf einem Acker niederging.

Das tieffliegende Kleinflgzeug touchierte den Wipfel, krachte dann in den Ackerboden und blieb auf dem Dach liegen. Die Pilotin konnte sich nach dem Absturz selbst aus dem Wrack befreien. Trotz der Verletzungen - sie erlitt laut ÖAMTC ein Polytrauma - gelang es ihr, sich etwa 15 Meter vom Flugzeug zu entfernen und mit dem Handy ihren Mann, einen Arzt, zu verständigen. Dieser alarmierte dann die Rettungskräfte.

Um 7.47 Uhr wurde der Unfall von der Polizei der Landessicherheitszentrale Burgenland gemeldet. Ein Rüstfahrzeug der Feuerwehr Apeton erreichte als erstes die Absturzstelle, die sich bei Apetlon in der Nähe eines großen Rinderstalls befand, so Werner Preiner, der stellvertretende Kommandant der Ortsfeuerwehr, zur APA. Die Frau sei ansprechbar gewesen: "Wir haben sie mit Decken versorgt". Kurz darauf war auch der Notarzt an der Einsatzstelle, "zwei Minuten darauf ist der Hubschrauber gekommen", so Preiner.

Der Notarzthubschrauber Christophorus 3 flog die Verletzte ins Krankenhaus nach Wiener Neustadt. Die Polizei sicherte die Unfallstelle, laut Feuerwehr erwartete man das Eintreffen eines Mitarbeiters der Flugsicherung Austro Control.

Stare sind Plage burgenländischer Weinbauern

Die Stare machen den Winzern im Burgenland zu schaffen, sobald die Trauben an den Weinstöcken zu reifen beginnen. In ganzen Schwärmen können sie in die Weingärten einfallen, um sich mit den süßen Trauben zu sättigen. Aus diesem Grund erlaubt das Land Burgenland jährlich im Zeitraum von Juli bis Ende Oktober, Abwehrmaßnahmen zu treffen.

Die Abschreckung der Vögel erfolgt mit verschiedenen Methoden von Geräuschen über die Abgabe von Schüssen bis zu den waghalsigen Flügen der Starfighter, die im Seewinkel wenige Meter über den Weingärten ihre Bahnen ziehen. Um eine Vertreibung der Stare durch Schüsse oder Gewehrschüsse, die von der Morgen- bis zur Abenddämmerung erlaubt ist, haben heuer im Burgenland 23 Gemeinden angesucht. Über den Weingärten von zehn Kommunen ziehen die "Starfighter" ihre Kurven. Die Kosten für die Vertreibungsmaßnahmen werden von den Gemeinden unter Berücksichtigung der Weingartenflächen mit Hektarsätzen den Winzern verrechnet.

 

(APA)

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22 Kommentare
Gast: ruhesuchender
29.09.2012 21:12
1 9

Diese Flüge sollten verboten werden

Sie bedeuten nur eine Gefährdung von Mensch und Tier - und zum Vertreiben bringt das Ganze gar nichts. Nur damit sich ein paar Gröpaze (Größte Piloten aller Zeiten) hier ungeniert austoben dürfen. So ein Schwachsinn. Ausserdem kann man immer wieder erleben, wie zu tief über bewohntes Gebiet von Ihnen geflogen wird. Hier sollten die Herren von Austro Control mal "Kontrollieren...."

Antworten Gast: Eingeborener
01.10.2012 00:27
2 0

Re: Diese Flüge sollten verboten werden

Sind Sie ein Zweitwohnsitzer, der sich über alles beschwert und den Einheimischen auf den Nerv geht?

Re: Diese Flüge sollten verboten werden

Wieder einer der möchte daß alles verboten wird. Mich stört die Fliegerei nicht, finde sie eher interessant. War gerade letzte Woche dort und habe den Flieger und die abertausenden Stare, die alles kahlfressen wie die Heuschrecken selber gesehen. Wenn Sie sich "gefähret" fühlen verstecken sie sich bitte im Keller, dort kommt eine Piper Supercup nicht hin. Wenn sie ruhebedürftig sind, dann rate ich ihnen zu sterben, dann haben sie Ruhe genug!

Gast: Gruftmaus
29.09.2012 20:12
0 4

Jaja...

Hätte Gott gewollt daß der Mensch fliegt, so hätte Er Flügel verteilt....

Re: Jaja...

jaja wenn Gott wollte das der Mensch fährt, hätte er Räder....

Re: Re: Jaja...

Wer?

Re: Re: Jaja...

lol

Gast: GRÜNER KAKTUS
29.09.2012 19:03
2 8

Was saagt da der Naturschutz!!!!! Die lieben Singvögel stehen unter Schutz!

Was machen denn ein paar Drosseln im Weingarten?
Die EU zahlt den Bauern Milliarden damit sie den Wdein reduzieren.
Hier kommen die Starrerln und dann werden die Bauern brotneidig??

Re: Was saagt da der Naturschutz!!!!! Die lieben Singvögel stehen unter Schutz!

Alter, geh zum Arzt!

Re: Was saagt da der Naturschutz!!!!! Die lieben Singvögel stehen unter Schutz!

seelig sind die Ahnungslosen

Gast: waffenfanatiker
29.09.2012 12:07
6 0

beim lesen der überschrift

dachte ich im ersten moment an die lockeed f104 "starfighter"

http://www.916-starfighter.de/916starfighter/pics/large/f104line1.jpg

Antworten Gast: Johann S
29.09.2012 13:34
1 0

Re: beim lesen der überschrift

Auch Witwenmacher genannt.(Deutsche Bundeswehr)

Antworten Antworten Gast: Nato-Fan
29.09.2012 14:27
2 0

Re: Re: beim lesen der überschrift

Yep.
916 Starfighter waren bei der Bundeswehr im Einsatz. 269 stürzten ab. Der Grund, er wurde in Deutschland zu einem Allzweckflugzeug umgebaut (Bomber, Jäger, Aufklärer) und war dann fast doppelt so schwer. Außerdem begann die Bundeswehr damals mit Tiefflugautomatik zu experimentieren, die heute ausgereift ist, damals aber noch in den Kinderschuhen steckten.
108 Piloten verunglückten tödlich, darunter auch ein Sohn des damaligen Verteidigungsministers Franz Josef Strauß.

1 1

Re: Re: Re: beim lesen der überschrift

Der Sohn von Kai Uwe v. Hassel(ehem. Verteidigungsminister) Joachim v. Hassel, stürzte 1970 mit seinem Starfighter beim Landeanflug ab, da die Triebwerke ausfielen und er den Schleudersitz nicht verwenden konnte, weil die Gustavs noch nicht mit dem neuen Martin-Baker Sitz ausgerüstet waren, sonder noch den alten Schleudersitz hatten, der sie nach unten rausschoss. Aufgrund der Gleiteigenschaften des Starfighters, die einem gut geölten Steinway Flügel ähneln, kam es zum unvermeidbaren Absturz. Wenn die Triebwerke ausfielen und sie sich nicht mehr starten ließen, war man v.a. mit der Version 104 G (Gustav, die deutsche Version mit zusätzlichen Außentanks und zig anderem Anbaugeräten) in großen Schwierigkeiten.
Aber das ist jetzt Geschichte...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kudram
30.09.2012 21:01
0 0

Re: Re: Re: Re: beim lesen der überschrift

Gestern wurde ich von einem Gummibären Schwer bleidigt. Seine Minerawasserflasche hob ab und die durchscheinenden Farben ergossen sich gelb in den Fernseher, der vor Hunger laut schwarz war. Um dreiveritel nach Apfel kam dann ein Film im Radio, der mir sehr gut geschmeckt hat.

Re: Re: Re: Re: beim lesen der überschrift

Interessant!

Gast: Korrektur
29.09.2012 10:52
8 1

Gipfel ist wohl Wipfel

Bitte bitte liebe Presse, übernehmt nicht einfach nur Texte von der APA, ihr seid doch früher für Qualität gestanden, warum jetzt nicht mehr. Dies ist kein Einzelfehler...

Antworten Gast: Bertl aus Saalbach Hinterglemm, Baumzipfelweg 007
29.09.2012 17:27
2 0

Re: Gipfel ist wohl Wipfel

...aber Baumzipfel geht auch!
Gipfel, Wipfel, Zipfel
morgen gibt es Schnitzel

Re: Re: Gipfel ist wohl Wipfel

Sie sind ja ein Anwärter auf den Literaturnobelpreis. Der Reim auf "Schnitzel" ist ja sowas von genial, das kann wahrlich nur einem Genie einfallen. Ihre Mamma ist bestimmt stolz auf Sie.

Re: Gipfel ist wohl Wipfel

Stimmt. Der Fehler ist ausgebessert. Danke für den Hinweis.

gute besserung

der pilotin.

traurig daß sich menschen in solche gefahr begeben müssen. dabei wär die schrotflinte schon erfunden...

1 0

Re: gute besserung

stimmt schon, aber das ist - siehe krähen - auch keine lösung