Kinderpornos: Fünf Monate bedingt für Linzer Polizist

Ein USB-Stick mit kinderpornografischem Material brachte den Fall ins Rollen. Der Polizist soll sich weiterhin einer Psychotherapie unterziehen.

Symbolbild. Ein USB-Stick brachte den Polizisten vor Gericht.
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Symbolbild. Ein USB-Stick brachte den Polizisten vor Gericht.
Symbolbild. Ein USB-Stick brachte den Polizisten vor Gericht. – (c) AP (Mark Lennihan)

Ein Linzer Polizist ist am Mittwoch wegen des Besitzes und der Weitergabe kinderpornografischer Darstellungen im Landesgericht Linz zu fünf Monaten Freiheitsstrafe bedingt auf drei Jahre sowie einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Der 47-Jährige soll über elfeinhalb Jahre hinweg Bilder von mündigen und unmündigen Minderjährigen besessen bzw. durch Internet-Tauschbörsen zugänglich gemacht haben, hieß es in einer Presseaussendung des Gerichts.

Der Mann habe ein umfassendes Geständnis abgelegt und sei unbescholten gewesen. Zusätzlich zu der Strafe wurde ihm die Weisung erteilt, sich weiterhin einer bereits begonnenen Psychotherapie zu unterziehen, so das Gericht. Der Strafrahmen für Besitz und Weitergabe von kinderpornografischem Material liege bei bis zu drei Jahren.

Der 47-Jährige war Ende August in U-Haft genommen und im Oktober daraus entlassen worden. Er soll auf einem USB-Stick kinderpornografische Dateien besessen haben. Als er den Datenträger verlor, flog die Sache auf. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, das Material beschafft, besessen und anderen zugänglich gemacht zu haben.

Anfängliche Ermittlungen gegen den Mann wegen des Verdachtes des Kindesmissbrauchs wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Ebenso das Verfahren gegen seine Gattin, die ebenfalls ins Visier der Justiz geraten war. Sie war vorübergehend in Untersuchungshaft.

(APA)

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