Meterhohe Schneeverwehungen im Nordburgenland

Die B50 ist zwischen Eisenstadt und Neusiedl am See gesperrt. Es gibt mehrere Straßensperren im Bezirk Neusiedl.

Archivbild: Burgenland bei Schneeverwehungen
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Archivbild: Burgenland bei Schneeverwehungen
Archivbild: Burgenland bei Schneeverwehungen – (c) APA/ROBERT JAEGER ROBERT JAEGER

Schneeverwehungen haben am Donnerstag vor allem im Nordburgenland große Probleme bereitet: Die B50 musste zwischen Eisenstadt und Breitenbrunn total gesperrt werden, weil sich Schneeverwehungen an manchen Stellen meterhoch auftürmten. Am späteren Nachmittag wurde die Sperre wieder aufgehoben. Mit Hilfe von Radladern wurde zum Teil versucht, der Schneemassen Herr zu werden.

Probleme mit Schneeverweheungen gab es auch in Ungarn. Ab 9.30 Uhr galt ein generelles Fahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen, berichtet der ÖAMTC. Ausgenommen war lediglich die M1 für den Transit nach Budapest. Insgesamt mussten 94 Straßen für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Winterliche Straßenverhältnisse

Auch auf mehreren anderen Straßen im Bezirk Neusiedl am See gab es vorerst kein Weiterkommen: Von Sperren betroffen waren nach Angaben der Exekutive die L202 zwischen Deutsch Jahrndorf und der Staatsgrenze, die L203 zwischen Zurndorf und Deutsch Jahrndorf sowie die L306 zwischen Halbturn und Frauenkirchen Auch die Güterwege von Frauenkirchen nach Apetlon und von Apetlon nach Pamhagen waren wegen Schneeverwehungen nicht passierbar.

In Eisenstadt wurde aufgrund der Wetterverhältnisse der Feiersteigweg bis auf Weiteres gesperrt. Auch die Überwachung der Kurzparkzone wurde für Donnerstag ausgesetzt. Die Feuerwehren standen bei Bergungen im Dauereinsatz. Allein auf der B50 mussten noch vor Beginn der Sperre in der Früh etwa 25 Fahrzeuge aus dem Schnee geholt werden, hieß es von der Landessicherheitszentrale. Meldungen über Verletzte gab es vorerst nicht. Ein Grund für manche Einsätze war auch, dass manche Autofahrer ihr Können oder die Leistungsfähigkeit ihres Fahrzeuges falsch einschätzten.

Am Nachmittag flaute die Welle der Feuerwehreinsätze zumindest vorerst ab: Gegen 15.30 waren alle Wehren eingerückt, hieß es von der Landessicherheitszentrale (LSZ). Seit den Morgenstunden bis zum frühen Nachmittag mussten allerdings etwa 40 Fahrzeugbergungen durchgeführt werden. Am stärksten betroffen war dabei der nördliche Landesteil in den Bezirken Eisenstadt-Umgebung und Neusiedl am See.

Auch Niederösterreich betroffen

In Niederösterreich hat das Winterwetter am Donnerstag bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gebracht. Auf den Straßen musste abschnittsweise mit Verwehungen gerechnet werden, berichtete der Landespressedienst. Streu- und Räumeinsätze waren einmal mehr im Gang.

Den meisten Neuschnee gab es mit bis zu 30 Zentimetern im Industrieviertel. Im Wein- und Mostviertel waren es laut Landespressedienst jeweils bis zu 15, im Waldviertel hingegen nur bis zu fünf Zentimeter.

(APA)

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