Neuer Donauinsel-Verein: Stadt will Konzerte forcieren

05.03.2013 | 18:12 |   (Die Presse)

Zehn Groß-Events könnten künftig jeden Sommer auf der Festwiese stattfinden. Zuständig ist der Verein „Freunde der Donauinsel“.

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Wien/Ag./Red. Geht es nach den Wünschen der Wiener Stadtregierung, sollen auf der Wiener Donauinsel in Zukunft mehr Konzerte oder andere Großveranstaltungen stattfinden. Dazu wurde nun ein neuer Verein gegründet: Wer eine Veranstaltung auf der Insel plant, muss sich künftig mit den „Freunden der Donauinsel“ in Verbindung setzen.

Dieser Verein, so heißt es aus dem Rathaus, soll die Rahmenbedingungen für die jeweilige Veranstaltung schaffen. Einnahmen aus den Events sollen ausschließlich für Infrastruktur und „weitere Qualitätssteigerungen“ auf der Donauinsel verwendet werden. Die Stadt Wien achte streng auf die Einhaltung der Auflagen. Wichtig sei es, die Donauinsel als natürlichen Lebensraum und als Naherholungsgebiet zu erhalten, betont Gerhard Loew, der Chef der MA45 (Wiener Gewässer) und Vereinsmitglied. Zunächst sind die Freunde der Donauinsel nur für die große Festwiese zuständig, dort werden zehn Events pro Jahr möglich sein. Drei davon sind schon reserviert – für das jährliche Donauinselfest. Weitere Events sind noch nicht bekannt. Auf der Wunschliste der Freunde der Donauinsel stehen jedenfalls große Konzerte internationaler Stars.

 

FPÖ fürchtet „Privatisierung“

Der Verein soll es den Veranstaltern leichter machen, die bisher sowohl mit Stadt als auch Bund Verträge abschließen mussten. Die FPÖ Wien hingegen wittert eine „Privatisierung“: Veranstalter müssten künftig vor einem „roten Privatverein zu Kreuze kriechen“, heißt es in einer Aussendung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.03.2013)

 
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9 Kommentare
grant
06.03.2013 08:53
12

Kleiner Vorgeschmack was dieser rote Verein an Subventionen erhalten wird?

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,856047

Zeltlager deluxe
50.000 € Förderung für Rote Falken

50.000 Euro für ein Zeltlager zu Pfingsten: Diese großzügige Summe erhalten die Roten Falken und die Kinderfreunde, zwei SP-Vorfeldorganisationen, als Förderung von der Stadt.

Tqm93
06.03.2013 08:29
10

Die FPÖ hat recht mit ihrer Meinung!


Veranstalter müssten künftig vor einem 'roten Privatverein zu Kreuze kriechen'.

- genau auf das wird es letztlich hinauslaufen.

dudu1312
06.03.2013 08:23
7

Sbuventionen!

Ist es richtig das dieser Verein von der SPÖ eine Subvention von 200.000,-- Euro bekommt!
Und fragt einmal wer der Chef dieser Spende ist?????

free speech
06.03.2013 08:04
6

Was ist der nächste Wahl Gag der Roten?

Fressen und Saufen bis zum Lebensende auf Kosten "Reichen"?

wirneue
06.03.2013 07:48
3

und dazu keine befragung?

unterhaltung mit gastronomie wird geboten, nur keine problemlösungen!der rathausplatz sorgt für seine schäfchen.

fireone
06.03.2013 07:16
7

Und noch ein unnötiger Verein

um das Stimmvieh bei der Stange zu halten. "Brot und Spiele", hat lange Zeit auch im Alten Rom gut funktioniert. Aber irgendwann war damit Schluß.

fireone
06.03.2013 07:16
4

Und noch ein unnötiger Verein

um das Stimmvieh bei der Stange zu halten. "Brot und Spiele", hat lange Zeit auch im Alten Rom gut funktioniert. Aber irgendwann war damit Schluß.

Amerikaösi
06.03.2013 00:04
9

wieder ein verein

da kann die spö wieder schulden auslagern.

Politicus1
05.03.2013 22:06
8

Prost Mahlzeit!

wieder ein Verein.
So wie beim Wiener Adventmarkt
wie beim Wiener Kirtag
wie beim Indoor-Marathon
....

Möglicherweise brauchens beim Korruptionsstaatsanwalt bald Verstärkung (es gilt natürlich für alle Wiener und alle Vereine die Unschuldsvermutung - bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung)

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