21.11.2009 17:51 | Meine Presse Merkliste0

Büste enthüllt: "In seinem Denkmal lebt Che weiter"

09.10.2008 | 14:40 |   (DiePresse.com)

Pensionistensprecher Karl Blecha und andere SP-Granden waren dabei, als heute im Wiener Donaupark die erste Che-Guevara-Büste in einer europäischen Stadt enthüllt wurde.

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Real existierender Sozialismus im Wiener Donaupark: Bei trübem Wetter haben sich am Donnerstag zahlreiche Anhänger Che Guevaras versammelt, darunter Wiens Bürgermeister Michael Häupl, SP-Sozialminister Erwin Buchinger und Stefan Weber von Drahdiwaberl. Es galt, die erste Büste des kubanischen Revolutionärs in einer europäischen Stadt zu enthüllen. Mit grabesschwerer Stimme erinnerte SP-Pensionistenchef Karl Blecha an den heutigen 41-jährigen Jahrestag der Ermordung des Revolutionärs: "In seinem Denkmal hier lebt Che weiter."

"Den Armen jedoch die Sterne vom Himmel"

 

Leider sei dieser oft verkannt und falsch interpretiert worden, obwohl er seinen Idealen stets treugeblieben sei. "Wir wollen einem der außergewöhnlichsten Menschen der vergangenen 100 Jahre auch in Wien ein Denkmal setzen", erinnerte Blecha an den Revolutionär, den er 1965 in Algier leibhaftig erleben durfte. Che Guevara habe auf seiner Mütze nur einen Stern getragen, den Armen jedoch die Sterne vom Himmel geholt. Zugleich pries Blecha Michael Häupl, der Seite an Seite mit den Denkmal-Initiatoren marschiert sei.

 

"Er war ein Mensch"


Der Bürgermeister zeigte sich vornehmlich von der 70 Zentimeter hohen Che-Bronzebüste der Künstlerin Gerda Fassel begeistert, "die unser Wissen und unsere Gefühle optimal umgesetzt hat". Die Behauptung, Che sei ein Mörder gewesen, sei heute genauso falsch wie vor 41 Jahren: "Er war ein Mensch." So sei auch das Bekenntnis zum Denkmal keine Relativierung von Werten, denn Sozialismus sei ohne Freiheit nicht denkbar, und man müsse Solidarität mit den Unterdrückten der Welt üben.

"Ich hoffe, Sie tragen ein kleines Stückchen Che Guevara in Ihrem Herzen mit nach Hause", grüßte Häupl die Anwesenden, darunter vornehmlich Altersgenossen Che Guevaras und die diplomatischen Vertreter Kubas, der Dominikanischen Republik, Ecuadors und Argentiniens. Zum Abschluss der Feier stimmte die Formation "Cuba Si" das berühmte "Comandante Che Guevara" an, wenn auch eher in gemächlichem Tonfall.

Proteste von FPÖ und ÖVP

 

Proteste gegen die Büste kamen dagegen von FPÖ und ÖVP. 25 Freiheitliche demonstrierten still am Rande der Veranstaltung. Es verwundere schließlich, wenn Häupl einen Gewalttäter ehre, der unzählige Menschenleben auf dem Gewissen habe und die Welt in einen Atomkrieg stürzen wollte, so FP-Gemeinderat Toni Mahdalik, der ein Schild mit den Namen von 135 Toten in den Händen trug, für die Che Guevara direkt verantwortlich gewesen sei. Es sei kein Widerspruch für ihn, dass die FPÖ im Wahlkampf mit HC Stra-Che geworben habe, zumal man immer betont habe: "Adios Che - Viva Stra-Che". Für die SPÖ sei aber offensichtlich ein linker Massenmörder ein guter Massenmörder. Er fordere deshalb eine erklärende Tafel neben der Büste und werde eine solche am Freitag selbst provisorisch anbringen.

Auch VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter äußerte in einer Aussendung seinen Unmut über Häupl: "Meinetwegen kann Häupl gerne in Che Guevara-Bettwäsche schlafen." Es sei jedoch geschmacklos, für eine derartige Büste öffentliche Gelder auszugeben: "Der merkwürdige Kult um Che Guevara und die Stilisierung zum Popstar und zur Projektionsfläche stalinistischer Träumereien hat auch vor dem Bürgermeister nicht haltgemacht."

Initiative von Österreichisch-Kubanischer Gesellschaft

Die Initiative für das Wiener Che-Projekt kam von der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft, wobei von einem Prominentenkomitee unter Beteiligung Elfriede Jelineks und des jüngst verstorbenen Germanisten Wendelin Schmidt-Dengler 28.000 Euro gesammelt wurden. Neben Che Guevara finden sich im Donaupark bereits Denkmäler für den Freiheitskämpfer Simon Bolivar und den ehemaligen chilenischen Präsidenten Salvador Allende.

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239 Kommentare
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Gast: werner
16.10.2008 15:58
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Weshalb die Aufregung

Wenn unser lieber Bürgermeister schwärmt,als ehemaliger "Burschenschafter" siehe "Wikipedia" hat er ja auch eventuell seine Prinzipien.

generator
14.10.2008 22:03
0 0

HERRERA ACOSTA: Meine lieben Brüder der Gruppe ehrenhafter politischer Gefangener.

„Ich möchte jenen, die mich physisch und psychisch foltern, nicht um Mitleid bitten. Ich verkünde meine kritische Situation der Internationalen Gemeinschaft. Möge sie gemeinsam mit meinen kubanischen Brüdern im Exil das Regime in Havanna anklagen.

Ich werde nicht der Erste und nicht der Letzte sein, der in Castros Kerkern sein Leben verliert. Das ist der Preis, den man unter der Schirmherrschaft Castros zahlt und den ich mit Gleichmut trage. Ich werde hier wie ein wildes Tier gehalten. Sogar die Wachhunde leben unter besseren Bedingungen.

Es gab Andere in diesen 50 Jahren Diktatur, die versucht hatten, eine bürgerliche Gesellschaft wiederherzustellen. Aus dem Gulag Castros sende ich meine Botschaft der Hoffnung.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

Herrera Acosta: Sterben für ein freies Kuba
http://tinyurl.com/3ktbgm

Die IGFM zitiert aus Acostas Kassiber, der heimlich aus dem Gefängnis herausgeschmuggelt wurde.

Staunton
15.10.2008 09:08
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Also, man geht sicher nicht fehlt in der Annahme...

...dass Kuba jenes Land ist, das in Mittel- und Südamerika am meisten mit US-Agenten und Umstürzlern verseucht ist. Und zwar in ähnlicher Weise, wie die USA eben rund um die Welt immer ihre Umsturzpläne zu verwirklichen suchen. Und da wäre es etwas ganz Neues, wenn die USA aber im Gegensatz dazu in Kuba ohne schwer kriminelle Handlungen und ohne schwer kriminelle Banden vorgehen würden.
Aber, oh Wunder! Kuba dürfte das einzige Land der Erde sein, wo die USA nur im Einklang mit internationalem Recht und ohne Geheimdienstrudeln tätig sind.
Wie kann es sonst sein, dass in Kuba immer nur religiöse Oppositionelle, freundliche Künstler, seriöse Journalisten u. dgl. eingesperrt werden.
Der US-Geheimdienst, der sich (typisch) für den besten der Welt hält, und die von ihnen beauftragten gesetzwidrig(!!!) tätigen Umstürzler scheinen auf Kuba wie vom Erdboden verschwunden zu sein.

generator
15.10.2008 12:17
0 0

Re: Also, man geht sicher nicht fehlt in der Annahme...

Schaffen Sie es einmal einen Satz zu schreiben ohne dass die USA darin vorkommen?

Das klingt ja inzwischen schon so ähnlich wie die Verlautbarungen eines durchgeknallten Sektenmitglieds.


Staunton
15.10.2008 13:25
0 0

Es wäre sogar sehr leicht möglich, nicht mehr über die USA zu schimpfen

Sobald es die USA es zusammenbrächten, auch nur einen Tag (oder sollte man sogar sagen, auch nur eine Stunde) nicht ununterbrochen andere Länder und Politiker herunterzumachen bzw. mit Schmutzkübeln anzuschütten und sich selbst nicht ständig in unerträglicher Weise zu beweihräuchern, könnte man sich vorstellen, auch nicht mehr dauernd auf die USA hinzuhauen. Da die USA das aber nie schaffen werden (jedenfalls haben sie es das letzte Jahrhundert nie geschafft), werden sie wohl auch selbst weiterhin mit Daueranschüttungen rechnen müssen.
Kriminelle Täter sind schon etwas Übles. Aber kriminelle Täter, die sich dabei noch als Heilige hinstellen, wie die USA das ununterbrochen machen, sind leider völlig unerträglich. Da muß anständig die Sau rauslassen, sonst kriegt man vor lauter hineingefressenem Ärger noch faustgroße Magengeschwüre.

generator
14.10.2008 19:05
0 0

HERRERA ACOSTA: Meine lieben Brüder der Gruppe ehrenhafter politischer Gefangener.


„Ich möchte jenen, die mich physisch und psychisch foltern, nicht um Mitleid bitten. Ich verkünde meine kritische Situation der Internationalen Gemeinschaft. Möge sie gemeinsam mit meinen kubanischen Brüdern im Exil das Regime in Havanna anklagen.

Ich werde nicht der Erste und nicht der Letzte sein, der in Castros Kerkern sein Leben verliert. Das ist der Preis, den man unter der Schirmherrschaft Castros zahlt und den ich mit Gleichmut trage. Ich werde hier wie ein wildes Tier gehalten. Sogar die Wachhunde leben unter besseren Bedingungen.

Es gab Andere in diesen 50 Jahren Diktatur, die versucht hatten, eine bürgerliche Gesellschaft wiederherzustellen. Aus dem Gulag Castros sende ich meine Botschaft der Hoffnung.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

Herrera Acosta: Sterben für ein freies Kuba
http://tinyurl.com/3ktbgm

Die IGFM zitiert aus Acostas Kassiber, der heimlich aus dem Gefängnis herausgeschmuggelt wurde.

Staunton
14.10.2008 07:58
0 0

In Wirklichkeit ist es doch so, dass Kuba in Wirklichkeit nur von den USA verfolgt, drangsaliert und mit Umsturzversuchen bedroht wird. Während fast der ganze Rest der Welt mit Kuba durchaus gute Verhältnisse aufbauen möchte...

...und sich eher von den USA und ihren Vasallen bedroht fühlt.
Dazu ein Artikel in der Presse: Rekord: 2,25 Millionen US-Amerikaner im Gefängnis
Die USA haben gemessen an der Zahl der Einwohner die höchste Gefangenenzahl weltweit. Das berichtete die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" (HRW) am Mittwoch (Ortszeit) in Washington unter Berufung auf das Statistikbüro des amerikanischen Justizministeriums. Demnach saßen Ende 2006 in den USA mehr als 2,25 Millionen Menschen im Gefängnis, so viele wie nie zuvor.
Damit seien von 100.000 Einwohnern in den USA 751 hinter Gittern, teilte Human Rights Watch mit. Dies seien deutlich mehr als etwa in Libyen (217), im Iran (212) oder in der Volksrepublik China (119). "Die USA sind die führende Gefängnisnation der Welt", sagte HRW-Vertreter David Fathi. In den vergangenen 30 Jahren sei die Zahl der Häftlinge in US-Gefängnissen um 500 Prozent gestiegen.
http://diepresse.com/home/panorama/welt/347774/index.do

generator
14.10.2008 18:48
0 0

Re: In Wirklichkeit ist es doch so, dass Kuba in Wirklichkeit nur von den USA verfolgt, drangsaliert und mit Umsturzversuchen bedroht wird. Während fast der ganze Rest der Welt mit Kuba durchaus gute Verhältnisse aufbauen möchte...

>In Wirklichkeit ist es doch so, dass >Kuba in Wirklichkeit nur von den >USA verfolgt, drangsaliert>

Na toll, da frage ich mich aber, warum so viele Kubaner in die verfolgende und drangsalierende USA fliehen wollen und dass keiner von den ca. 1.Mill. die es bisher geschafft haben, wieder zurück möchte.

>mit Umsturzversuchen bedroht >wird<

Richtig, aber den Umsturz wollen auch sowohl die Exilkubaner als auch die Mehrzahl der kubanischen Bevölkerung.

>Dazu ein Artikel in der Presse: >Rekord: 2,25 Millionen >US-Amerikaner im Gefängnis

Interessant dieser abrupte Themenwechsel.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen amerikanischen Gefängnisinsassen mit der kommunistischen Diktatur von Castro?

Aber immerhin, wenn ich die Wahl hätte in Kuba zu leben oder in den USA würde mir die Wahl nicht schwer fallen.

Ihnen schon?

Staunton
15.10.2008 08:54
0 0

Paßt gut zu Pro-US-Postern...

...dass ihnen die Tatsache, dass in den US-Gefängnissen 7x mehr eigene Bürger sitzen als in China, 3x mehr als in Libyen und im Iran, keinen Kommentar wert ist. So viele eingesperrte Bürger dürften im selbsternannten Land der Freiheit anscheinend völlig Usus sein.
Wobei man ja eigentlich die Zahlen noch mindestens verdoppeln müßte. Da in China, in Libyen und im Iran ja laut US-Propaganda so viele Oppositionelle sitzen, aber in den USA nicht, müßte ja die Zahl der "normalen" Kriminellen, die in den USA in Gefängnissen sitzen, ja 14 oder 21x so viele wie in China sein. Und 9x so viele wie im Iran oder in Libyen. Eigentlich muß man die USA bewundern, dass sie so viele Leute einsperren können.

Staunton
15.10.2008 08:39
0 0

????? Haben Sie meine Behauptung nicht verstanden? Ich schrieb, dass Kuba in Wirklichkeit nur von den USA verfolgt, drangsaliert und mit Umsturzversuchen bedroht wird. Während fast die ganze übrige Welt mit Kuba gute Verhältnisse haben möchte. Ist das zu hoch für Sie?

Was stimmt denn daran nicht? Und was stimmt denn daran nicht, dass sich umgekehrt viele Länder der Erde von den USA bedroht fühlen? Wie schaut es denn eigentlich mit der weltweiten Beliebtheit von USA und Kuba aus? Gibt es hinter den USA eigentlich noch jemanden?
Dass die Mehrheit Kubaner einen Umsturz wollen, ist eine dumme Lüge. Paßt aber gut zu den sonstigen Lügen der USA und ihrer Vasallen zu den Kriegsgründen und Vorgängen in Vietnam, in Jugoslawien, im Irak und in Afghanistan.
Und wenn man sich die Film- und Urlauberberichte aus Kuba zu Gemüte führt: Also, dass so ein unterdrücktes, ausgebeutetes, unglückliches und umsturzbereites Volk ausschaut, wäre mir neu. Aber aus dem Iran unter dem Studentenschlächter und US-Freund Schah Reza oder aus Chile unter dem US-Freund Pinochet oder aus dem Kongo unter dem US-Freund Mobutu oder aus Vietnam unter dem US-Freund Diem kamen Bilder und Berichte von Reisenden, die an brutalen Diktaturen wohl nicht den geringsten Zweifel ließen.

Gast: Rob
13.10.2008 09:19
0 0

Extrem bleibt extrem

Egal welche Art des Extremismus man auslebt, bleibt es immer Extremismus.
Hat man sich auf die richtige Seite des Extremismus geschlagen und genug Führsprecher gefunden wird man zum Helden und schmückt T-Shirts.
Was allerdings immer gleich bleibt sind die Mittel und die Ergebnisse.
Menschen müssen unter Extremen immer leiden.

beardsley
12.10.2008 18:02
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bitte abmontieren

und durch eine skulptur von jörg haider ersetzen.

Antworten Gast: Crusader
14.10.2008 10:55
0 0

Ha ha ha ha ha


Vom Regen in die Traufe ...


generator
12.10.2008 14:25
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Hinter Che Guevaras Maske: der kalte Exekutor.


Guevara, ein fleißiger Tagebuchschreiber, schildert eindrücklich seine Rolle als Henker. In einer Passage beschreibt er die Ermordung von Eutimio Guerra, einem Bauern.

“Ich feuerte ein 32er-Kaliber in seine rechte Gehirnhälfe, die an der linken Schläfe wieder austrat”, so Guevaras klinische Beschreibung der Ermordung. “Er stöhnte für ein paar Momente und starb dann.”

„The Sunday Times“
Behind Che Guevara’s mask, the cold executioner:

http://tinyurl.com/55tf3l

Antworten Gast: Rotgipfler
12.10.2008 16:35
0 0

Re: Hinter Che Guevaras Maske: der kalte Exekutor.

Ach was, das ist doch noch länger her als die Lucona-Gschicht und mit dem Charly geht der Wampo immer gern auf ein Vierterl. Und das ist gut so! Venceremos! Prost!

Antworten Gast: Amigos
12.10.2008 16:22
0 0

Re: Hinter Che Guevaras Maske: der kalte Exekutor.

Tja, da dürfte sich unser Ché ein Vorbild an Papa Hemingway genommen haben, der ja oft und gern auf Cuba war. Papa Hemingway schildert ja genüßlich im Detail, wie er im Mai 45 im Rheinland radfahrende Kinder von hinten abknallte. Die zwei hätten sich sicher gut verstanden. Zwei companeros vom Feinsten halt.

Antworten Antworten Gast: Same procedure
12.10.2008 16:51
0 0

Re: Re: Hinter Che Guevaras Maske: der kalte Exekutor.

No na! Hemingway war ja auch ein Bewunderer des Kommunismus, So what?

generator
12.10.2008 13:49
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„Ich bin wohlauf und dürste nach Blut.“

Während des Guerillakriegs gegen Batista schrieb Guevara an seine Frau Hilde: „Ich bin wohlauf und dürste nach Blut.“

Dementsprechend war daher sein Vorgehen gegen „Verräter“ und disziplinlose Mitkämpfer.
Nachdem er das Oberkommando der Revolutionstribunale in der Festung La Cabana übernahm, wurden Tausende von „Konterrevolutionären“ in Schnellverfahren abgeurteilt.

Allein in den ersten 2 Monaten seiner Diktatur des Schreckens wurden hunderte Todesurteile vollstreckt.

Linke Illusionisten verbinden mit seiner Legende die Vorstellung, es habe doch einmal eine unbefleckte Variante des Sozialismus mit menschlichem Antlitz gegeben.

Diese irreale Vorstellung verbinden die Linken mit dem Glauben an ein ins Überirdische entrückte Idol und das dient ihnen als Religionsersatz. Dieses Phantasma wollen sie sich um keinen Preis verderben lassen.

„Die WELT“
Die Wahrheit über ein Emblem der Moderne:

http://tinyurl.com/32w84g

Staunton
12.10.2008 11:08
0 0

Vereinfacht könnte man sagen, dass Che-Guevara wohl nirgends auf der Welt so populär ist, wie in Mittel- und Südamerika...

...wo die Menschen immerhin seit fast einem Jahrhundert die Unterschiede zwischen rechter und linker Politik direkt erleben konnten.
Man kann daher davon ausgehen, dass diese Menschen mehr Ahnung von linker und rechter Politik in ihren Länder haben, als viele Poster, die gegen Che-Guevara geifern. Warum sollten die Menschen in Mittel- und Südamerika seit fast einem Jahrhundert ständig gegen die "guten Kapitalisten" kämpfen, wenn die ihnen mehr Wohlstand, Bildung, bessere Arbeitsbedingungen und bessere Gesundheitsversorgung gebracht hätten? Könnte es nicht sein, dass die Kapitalisten lieber ständig möglichst viele Profite und möglichst wenig Rechte der Arbeitnehmer haben wollten. Und nichts für allgemeinen Wohlstand, bessere Bildung und bessere Gesundheitsversorgung der Bevölkerung abgeben wollten? So wie auch bei uns die Turbo-Kapitalisten?

Peregrin
12.10.2008 20:09
0 0

Re: Vereinfacht könnte man sagen, dass Che-Guevara wohl nirgends auf der Welt so populär ist, wie in Mittel- und Südamerika...

Weil sie arm und ungebildet sind und daher leicht auf die Sozialisten reinfallen.

Staunton
13.10.2008 09:31
0 0

Re: Re: Vereinfacht könnte man sagen, dass Che-Guevara wohl nirgends auf der Welt so populär ist, wie in Mittel- und Südamerika...

Ungebildet müssen wohl eher Sie sein. Wo sind Sie auf meine Argumentation eingangen? Sogar Kleinkinder würden in einer Diskussion mehr Substantielles vorbringen als Sie.
Und was Ihre Behauptung betrifft, ich wäre arm, darf ich Ihnen folgendes mitteilen. Ich bin zwar nicht reich, aber da ich beruflich oft Einblick in persönliche Einkommen hatte, welche angeberische Macher dem Finanzamt meldeten, müßte ich doch fast der Meinung sein, dass ich stinkreich wäre. Denn diese Macher meldeten oft so geringe persönliche Einkommen, dass mir nicht selten ganz, ganz dicke Tränen in den Augen standen. Fast wäre ich geneigt gewesen, diesen Leuten ein paar Cents zu schenken, damit sie sich wenigstens ein Stück Brot leisten können. Obwohl ich komischerweise oft den Eindruck hatte, dass diese Leute eher das Finanzamt um Abgaben schnalzen wollten.

Ophicus
13.10.2008 10:19
0 0

Re: Re: Re: Vereinfacht könnte man sagen, dass Che-Guevara wohl nirgends auf der Welt so populär ist, wie in Mittel- und Südamerika...

Klar geht er auf ihre Argumentation ein. Man muss seine Antwort nur auch als Antwort lesen...

Staunton: "Warum sollten die Menschen in Mittel- und Südamerika seit fast einem Jahrhundert ständig gegen die "guten Kapitalisten" kämpfen, wenn die ihnen mehr Wohlstand, Bildung, bessere Arbeitsbedingungen und bessere Gesundheitsversorgung gebracht hätten?"

Peregrin: "Weil sie arm und ungebildet sind und daher leicht auf die Sozialisten reinfallen."

In beiden Fällen steht "sie" für die Süd- und Mittelamerikaner und ist KEINE Anrede.

Ihre Argumentation ist eben leider recht dünn. Nur weil die Bevölkerung einem Regime die Treue hält ist das noch lange kein Beweis dafür, dass das Regime so toll ist.
Siehe Nazi-Regime. Siehe palästinensiche Terror-Sympathien.
Liegt teilweise an guter Propaganda, Sündenbock-Politik und strengen Strafen für Kritiker. Trotzdem wandern ja zigtausende Latinos in die USA aus um sich dort "ausbeuten" zu lassen. Anstatt im sozialistischen Paradies zu leben.

Antworten Gast: Heimweh nach dem verlorenen Paradies
12.10.2008 13:06
0 0

Re: Vereinfacht könnte man sagen, dass Che-Guevara wohl nirgends auf der Welt so populär ist, wie in Mittel- und Südamerika...

Ja, aber es bedarf einiger Schutzmaßnahmen, um sozialistische Arbeiterparadiese geheim zu halten. Denn hätten die Cubaner und die Ossis einfach abhauen und in aller Welt erzahlen können, was für paradiesiche Zustände zu Haus herrschen, wären die von einer Zuwanderer-Stampede überrollt worden. Deshalb baute ja der erste Ausbeuter- und Mauernstaat - äh, Arbeiter- und Bauernstaat fürsorglich einen antifaschistischen Schutzwall, an dem die Mielke-Sportler schon für die nächsten Olympia-Medaillen in den Schießwettbewerben trainieren konnten, Das nennt man eine vorbidliche Sportförderung! Auch das Gesundheitswesen war vorbildlich. Kein Kind hatte Karies, denn es gab keine Schokolade. Niemand hatte erhöhte Cholesterinwerte, denn es gab keine Butter. Hautkrebs war unbekannt, denn die Schwaden der Braunkohle-Kraftwerke schützten zuverlässig vor den UV-Strahlen. Kein Wunder, daß unser Vrantz bis zuletzt gern gesehener Dauergast in Ost-Berlin war, um diese Errungenschaften zu studieren.

Staunton
15.10.2008 08:45
0 0

????? Wenn man Ihrer Argumentation folgt...

...müßte aber auch alle Bewohner in den Riesenslums der USA völlig gesund sein? Die schauen aber eher ziemlich bedient, ziemlich arbeitslos und ziemlich rauschgiftverseucht aus.

Staunton
13.10.2008 09:43
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Ja, das sieht man oft, dass Kapitalisten ahnungslos wie taube Nüsse sind

Wer hat denn die sozialsten und vorbildlichsten Staaten in Europa geprägt? Waren das nicht die Sozialdemokraten? Oder glauben Sie, diese Länder hätten dieselbe Entwicklung durchgemacht, wenn sie sich all die Jahrzehnte im Würgegriff von Schüssel und Bartenstein befunden hätten? Oder von Bush und seinen Reps?
Und das Menschen immer in Länder wollen, wo es auch etwas zu holen gibt, ist auch logisch. Immerhin haben die USA und andere kapitalistische Staaten ja fast die ganze Welt ausgebeutet und ausgesackelt. 90% für ihre Konzerne und nichts für Arbeiter der ausgebeuteten Länder.
Allerdings ist nicht anzunehmen, dass die Kubaner in die Riesen-Slums der USA ziehen wollen. Umso mehr, als ja die US-Nationalgarde da öfters hineinpfeffert und die Leute dort niederprügelt. Komisch, ist mir eigentlich von Kuba unbekannt. Und mir ist auch nicht bekannt, dass in Kuba der Ku-Klux-Klan tätig wäre, der in den USA bis in die höchsten politischen und militärischen Ämter vertreten war.

Antworten Antworten Antworten Gast: Weltweiter Fortschritt
13.10.2008 14:17
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Re: Ja, das sieht man oft, dass Kapitalisten ahnungslos wie taube Nüsse sind

Sozialismus bedeutet Fortschritt! Sehen wir nur die lachenden Gesichter der glücklichen Zimbabwer, denen unser Genosse Mugabe Freihei, Wohlstand und endlich ein demokratisches sozialistisches Wahlrecht beschert hat! Wer da den Unterschied zu früher nicht sieht, der muß ein verbohrter Fascho sein!

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