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Wetter: Regen wie nur alle 50 Jahre

23.06.2009 | 16:14 |   (DiePresse.com)

Hochwasser in Steyr und ein steigender Donau-Pegel. Das Bundesheer wurde in Alarmbereitschaft gesetzt. In Niederösterreich fielen bis zu 88 Liter Regen pro Quadratmeter in 24 Stunden.

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Das nasse Wetter hält an, in einigen Regionen Österreichs ist laut der Unwetterzentrale in den vergangenen 24 Stunden bereits soviel Regen gefallen wie normalerweise im gesamten Juni. "In Wien erwarten wir sogar das Doppelte der klimatologischen Monatsmenge", sagt Stefan Eisenbach, Sprecher des Wetterdienstes Ubimet und der Unwetterzentrale. Angesichts der weiteren trüben Wettervorhersagen wurde das Bundesheer in Alarmbereitschaft gesetzt. Bundeskanzler Werner Faymann zufolge würden bis zu 10.000 Soldaten für den Katastrophenschutz bereit stehen.

Der Wasserstand der Donau ist derzeit stark steigend. In Spitz an der Donau wurden inzwischen Betontrennwände als Schutz aufgestellt. Auch Nebenflüsse wiesen zum Teil stark steigende Tendenz auf. Bei der Ybbs und der Erlauf waren es nach Feuerwehrangaben etwa zehn Zentimeter pro Stunde. Hochwasseralarm in Niederösterreich galt auch an der Zwettl, Lainsitz, Triesting und Schwechat.  

Die Hochwasserspitze der Donau wird voraussichtlich am Freitag erreicht. Nach den Prognosen wird das Maximum des Durchflusses etwa 8000 Kubikmeter pro Sekunde (Wasserstand am Pegel Korneuburg ca. 7,0 m) betragen. Das entspricht einem etwa 15-jährlichen Hochwasserereignis. "Wien ist beim Hochwasserschutz bestens vorbereitet", beruhigt Gerald Loew, Leiter der zuständigen MA 45.

88 Liter Regen in Tulln

Die höchsten Regenmengen wurden im Osten Österreichs gemessen. In Langenlebarn am Militärflughafen bei Tulln fielen 88 Liter Regen pro Quadratmeter. Eine Menge, wie sie statistisch gesehen laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) nur alle 50 Jahre vorkommt. In Wien wurden immerhin noch 68 Liter gemessen, ein Wert, der nur alle 10 Jahre vorkommt. Tabellenführer im Westen ist Reutte in Tirol mit 64 Litern. 

Der Dauerregen hat in Teilen von Österreich bereits zu Problemen auf den Straßen geführt. In Kärnten war die Katschberg Straße (B99) laut ÖAMTC und ARBÖ zwischen Lieserbrücke und Gmünd nach einem Erdrutsch in beiden Richtungen gesperrt. Ausweichen konnte man über die Tauern Autobahn (A10).

Überflutungen in Steyr

In Oberösterreich hat der starke Regen in Steyr zu Hochwasser geführt. Der Ennskai und der Paddlerweg waren bereits am Vormittag überflutet. Die Feuerwehr hatte in der Nacht noch einige geparkte Fahrzeuge aus den betroffenen Bereichen entfernt und das Areal abgesperrt. Auf der Steyrer Straße (B309) gab es nördlich von Steyr zwischen Dietachdorf und Pühring Behinderungen durch Muren. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden.

Die aktuelle Wettersituation hat auch in Tirol zu ersten Straßensperren geführt. Von den Niederschlägen waren am intensivsten die Bezirke östlich von Innsbruck betroffen. Wegen eines drohenden Hangrutsches musste die Eibergbundesstraße (B 173) zwischen Söll und Kufstein gesperrt werden.  Es wurde über die B 178 und Wörgl umgeleitet, berichtete der ÖAMTC.

Auf höher gelegenen Verkehrswegen waren Autofahrer mit Schneetreiben und zum Teil schneebedeckten Fahrbahnen konfrontiert. Die Hahntennjochstraße bei Imst musste wegen des Schneefalls vorübergehend gesperrt werden. Die Kettenpflicht auf der Silvretta-Hochalpenstraße konnte am Vormittag wieder aufgehoben werden, teilte die Polizei mit.

Im hydrographischen Dienst des Landes Salzburg spricht man von einem dreijährlichen Ereignis: In den nördlichen Landesteilen haben Salzach und Saalach die Meldegrenze erreicht, sagte Barbara Staudinger. In der Landeshauptstadt hatte die Salzach am Vormittag einen Pegelstand von 5,75 Metern. Zum Vergleich: Beim großen (hundertjährlichen) Hochwasser von 2002 betrug hier die Wasserhöhe 8,20 Meter, "es war fast die dreifache Wassermenge", so Staudinger.

Landeshauptstädtein 24 Stunden
St. Pölten75 Liter/m2
Wien68 Liter/m2
Eisenstadt51 Liter/m2
Linz43 Liter/m2
Salzburg41 Liter/m2
Bregenz32 Liter/m2
Klagenfurt8 Liter/m2
Innsbruck7 Liter/m2
Graz6 Liter/m2

(APA/Red.)

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30 Kommentare
Gast: unnerum
23.06.2009 18:25
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Zur Hilfe!

In Graz verdurstens, de Heita!

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Sollte Österreich

nach den Kaffe-Sud-Prognosen der grünenTreibhaushysteriker(innen) wegen dem Global Warming NICHT austrocknen?

Grausliche Kälte und Dauer- Regen ist aber leider die Realität.

Heiße Luft-Blasen gibt es anscheinend nur in den Gehirnen der Kioto-Bürokraten!?

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: P24
23.06.2009 23:44
0 0

Re: Sollte Österreich

Deinen Berg habe ich jetzt gefunden, lieber Noah:
48°12'38.52"N
16°16'44.09"O

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Re: Re: Sollte Österreich

Da rinnt das Wasser aber ab ins Tal!

Das Problem ist aber die Kälte durch diese polaren Kaltluft-Einbrüche.

Heizen im Juni ist doch verrückt oder doch?

Wo bleibt die Frau-Kromp-Kolb mit ihrem Klima-Kommentar?

Die Kälte und der Regen ist sicher die Folge der globalen Klima-Erwärmung usw.!

Das böse CO2 ist schuld etc.!

Oder macht sie gerade eine Klima-Exkursion nach Tuvalu mit ihren Studenten der BOKU und erklärt ihnen dort,wie gefährlich der Meeresspiegelanstieg durch the Global Warming für diese Inseln wäre??????

Na ja,wärmer ist es dort sicher jetzt als bei uns und es gibt dort auch mehr Sonnen-Strahlung,damit sie nicht so bleich wird.

Der Anstieg des Meeresspiegel¿s ist aber seit Jahren rückläufig,da die Gletscher wieder weltweit wachsen,besonders in der Antarktis.

Blöd für sie oder doch?

Ist diese Frau nicht bedauernswert oder nicht?

Durch die Wirtschaftskrise bekommt sie auch viel weniger öffentliche Gelder für ihre lächerlichen Treibhaus-Hysterie-Projekte

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: leo
23.06.2009 23:03
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Re: wegen dem



richtig wäre wohl "wegen des", mein herr.

und das ihnen als lehrperson.

ts ts ts

parapente
24.06.2009 09:35
0 0

Re: Re: wegen dem

Deitsches Sproch - schwares Sproch!

Antworten Gast: permanent marker
23.06.2009 20:32
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Re: Sollte Österreich

sagen Sie mal ich glaub Sie haben das system vom global warming nicht ganz verstanden; hier gehts nicht darum dass überall alles austrocknet, das würde dem system des geschlossenen wasserkreislaufs der erde widersprechen. hier gehts darum dass überall immer mehr extreme vorherrschen werden. österreich wird mit sicherheit nicht so bald austrocknen aber dann umso mehr mit lustigen hochwasserkatastrophen rechnen müssen. anderswo umgekehrt, in spanien/italien wird immer mehr mit dürreperioden zu kämpfen sein. agrartechnisch wird das kompliziert und die logistische umverteilung von wasser wird sicher nicht billig.

lassen Sie einmal ihre politischen vorlieben aus ihren (generell schwachsinnigen) postings raus.

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Re: Re: Sollte Österreich

Posten¿s keinen Unsinn!

Auch in Spanien und Italien gab es massive Niederschläge in den letzten 2 Jahren!

Kurzfristige Trockenheiten in den Bergen von Spanien sind die Folge der gigantischen Ableitung des Wasser¿s aus den Sierra¿s für die Gewächshaus-Kulturen in S-Spanien.Eine einzige Wasser-Melone benötigt nämlich ca. 200 l Wasser bis zur Ernte.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Antworten Gast: permanent marker
24.06.2009 12:20
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Re: Re: Re: Sollte Österreich

massive niederschläge zwar schon. dafür aber gleich danach trockenperioden - die zwar stark ausgefallen, aber weil die stauseen glücklicherweise voll (von den niederschlägen) waren nicht so ins gewicht gefallen sind. das ändert aber nichts an den stetigen niederschlägsrückgängen besonders in süd/mittel-spanien und portugal. es stimmt zwar auch dass die gewächshauskulturen viel wasser verschlingen, dass durch die wachsende wassernachfrage ein defizit entsteht. durch extensive bewirtschaftung könnte man da sicher einiges einsparen. trotzdem ändert das nichts an den niederschlagsprognosen. dass klimaveränderungen in der geschichte der welt normal sind ist klar aber das so starke veränderungen gerade in den letzten 100 jahren stattgefunden haben ist bedenklich. und wo haben Sie das her dass die gletscher wachsen?

gletscherstudie (zwar von 06):
http://www.geo.unizh.ch/wgms/mbb/mbb9/sum06.html

da noch ne niederschlagsprognose für 2100

http://ec.europa.eu/environment/climat/adaptation/images/precipitation.jpg

Tom K.
23.06.2009 17:37
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Merke: Der Klimawandel ist IMMER schuld

Egal ob zu heiß, zu kalt, zu trocken, zu nass. Schuld ist der menschlich verursachte Klimawandel. Und wen kratzt es schon, falls es auch weiterhin global kälter wird. Dann kommt eben der Weltuntergang in Form der Eiszeit und nicht wegen des schmelzenden Südpols. Die an staatlichen Tröpfen hängenden Klimaforscher, haben dann sicher die passende Erklärung, warum sie auch weiterhin UNBEDINGT mit öffentlichen Geldern "forschen" müssen.

FlorianSC
23.06.2009 16:01
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Toll,

wie viele Wörter man über Regen (ok.. und dessen Folgen) schreiben kann.
Mein Tag ist gerettet.

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Unser Wasser

Seids froh, daß es endlich wieder genug frisches Wasser gibt, und paßts auf, daß nicht wieder alles in die Slowakei abfließt!


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Re: Unser Wasser

Sie meinen,es wäre eine gute Idee,einen großen Staussee zu bauen?

Ein HOHER Staudamm vom Bisamberg bis zur Hohen Wand?

Dann bleibt mehr Wasser in Wien.

Noah von der Arche am Berg der Freude

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Re: Re: Unser Wasser

Wäre überlegenswert. Unser Wasser ist schließlich ein wertvolles Gut. Das sagen sogar die Experten von der Krone.

Gast: naturmensch
23.06.2009 14:23
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warum alles schlimmer wird

Hat wirklich NUR der Klimawandel schuld, dass alles übergeht?
Ich denke nicht, denn wir haben in Osten Österreichs die wichtigstren Wasserspeicher vernichtet, das wären die Moor und Sumpflandschaften, genausso wie Flüsse die nicht gerade, sonder irgendwie durch die Landschaft fliesen. (Vorallem der Norden Niederösterreichs war ein Gebiet, wo Wasser gespeichter werden konnte)
Aber offensichtlich ist es für viele einfach nicht logisch, dass wenn ein Glas am Tisch ausrinnt (unsere Landschaft) es ein Schwamm (Moor, Sumpf,... ) leicht aufsaugen kann.

Ich hoffe nur, dass vorallem die verantworlichen Politiker darüber nachdenken, was Ihre tollen Maßnahmen langfristige für Konsiquenzen haben und wieviel Geld vernichtet wird, wenn Sie falsch sind (zB: Flussbegradigung)

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Re: warum alles schlimmer wird

Es liegt auch daran, daß diverse Schlaumeier im billigen Überschwemmungsgebiet ihre Häuser gebaut haben. Einem Auwald schadet es nichts wenn er alle paar Jahre unter Wasser steht, einem Elk-Haus schon.

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Re: warum alles schlimmer wird

Ich glaube mehr, dass die Überflutungen damit zusammenhängen, weil von den Fischern und Grünen das Flußbaggern verboten wurde. Ansonsten wären die Flußbeete tiefer und könnten mehr Wasser aufnehmen. Weiters gebe es billigen Schotter für die Bauindustrie.

Antworten Antworten Gast: permanent marker
23.06.2009 20:43
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Re: Re: warum alles schlimmer wird

wenn das flussbeet tiefer gebaggert wird ist 350 tage im jahr ein sehr niedriger wasserstand (bei nicht geringerer wassermenge) zu erwarten. das würde
1. den grundwasserspiegel rund um die donau drastisch senken
2. die Donauauen zum Tode verurteilen
3. durch den gesunkenen grundwasser-spiegel rund um die donau größere logistische wasserprobleme verursachen
4. verbunden mit gesunkenen grundwasser-spiegel artensterben von flora und fauna
5. ökologische diversität würde drastisch sinken
6. verbunden mit punkt 5 würde der ganze fluss eine stinkende anthropogene drecksbrühe werden, da seine natürliche selbstreinigungskraft stark vermindert werden würde.
7. die wasserkraftwerke müssten angepasst werden (teuer)


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Re: Re: Re: warum alles schlimmer wird

Der Wasserstand bleibt derselbe, der Wasserspiegel liegt nur tiefer.

Mein Gedankenspiel erstreckt sich nicht auf die Donau, sondern lediglich auf die Nebenarme. Eine Nachbargemeinde liegt an so einem Nebenarm und wird aufgrund der Gesteinsverschiebung regelmäßig (mindestens jährlich) überschwemmt.

Gast: merlin
23.06.2009 12:23
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nachgoogeln:

HAARP, ELF WELLEN, CHEMTRAILS, dann werdet ihr alles bergreifen...

Antworten Gast: gast
23.06.2009 17:02
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Reichsflugscheibe, Yeti und Nessie nicht zu vergessen.


Gast: Muslim
23.06.2009 10:58
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Kommt...

in den islam rein, bevor es für euch zu spät is.

nehmt euch die untergegangen völker als warnung!

vergisst den tsunami nicht!

Koran & Sunna 4-ever!

Antworten Gast: gast
23.06.2009 17:02
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Fake


huhu
23.06.2009 13:19
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Re: Kommt...

*LOL*

Eine Therapie wäre vielleicht nicht schlecht...

Justin
23.06.2009 12:15
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Re: Kommt...

Ich dachte die letzten 300 Jahre des Elends unter den islamischen Völkern sei ein Beweis für die Abwesenheit eures Gottes? Unterjochung, Ausbeutung und Erniedrigung am laufenden Band sprechen doch eine klare Sprache. Dazu ist praktische jedes islamische Land irgendwie verwestlicht worden, da die Leute entweder gerne "Pop-Musik" hören, Beinkleider tragen, Wählen gehen oder "Fernsehen". Das alles sind nicht-islamische Errungenschaften.

Zusammengefasst: Selbst wenn die ganze Welt heute in den Islam übertritt, ist sie doch westlich geprägt. Es gibt den reinen Islam nicht mehr.

Antworten Gast: Regenfee
23.06.2009 11:56
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Re: Kommt...

Ich nehme lieber einen Regenschirm, als die Burka..
NEIN Danke