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Weitergabe von Polizeidaten: Wien geriet in Zwickmühle

29.12.2011 | 18:17 |  ANDREAS WETZ (Die Presse)

Während Washington zum umstrittenen Abkommen über den Tausch sensibler Daten drängte, war Brüssel skeptisch: Laut internen Papieren empfanden ranghohe EU-Beamte Österreichs Weg als „nicht besonders loyal“.

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Wien. Ein umstrittenes Abkommen über den Austausch von Polizeidaten zwischen Österreich und den USA manövrierte Wien in eine handfeste Zwickmühle. Interne, der „Presse“ vorliegende Dokumente aus dem Außenministerium zeigen, dass Wien nicht nur unter Druck aus Washington stand, das mit dem Entzug der Visafreiheit für österreichische US-Reisende drohte. Auch Brüssel hatte eine Meinung zum Abkommen. Und zwar eine negative.

Lange vor Beginn der offiziellen Verhandlungen teilte das Justizministerium dem Außenamt am 23.Dezember 2008 schriftlich mit, was ein Sektionschef in Gesprächen mit der EU-Kommission zum geplanten bilateralen Abkommen erfahren habe. Die Brüsseler Kritik kam vom Leiter der Abteilung „Polizeikooperation und Informationszugang“ in der Kommission, Joaquim Nunes de Almeida. Demnach empfand er die Gespräche Österreichs mit den USA als „nicht besonders loyal“.

 

EU hätte mehr Gewicht

Hintergrund ist der nach wie vor aktuelle Plan der Kommissarinnen für Justiz und Inneres, Viviane Reding und Anna Malmström, ein Rahmenabkommen für den Austausch jeglicher Daten – u.a. DNA-Spuren, Fingerabdrücke und Terrorlisten – zwischen Brüssel und Washington auszuverhandeln. Die Hoffnung dabei: Als gewichtiger Player könnte die EU mit den USA höhere Daten- und Rechtsschutzstandards vereinbaren, als einzelne Mitgliedsländer.

Im vorliegenden Schreiben an das Außenministerium wiesen Justizressort und Kommission ausdrücklich darauf hin, dass „die Verhandlungsposition der EU durch die Verhandlungen zum gegenständlichen Abkommen in keiner Weise geschwächt oder unterwandert werden soll“. Auch der Vorsitzende des heimischen Datenschutzrates (DSR), Johann Maier, hat im Gespräch mit der „Presse“ schon einmal auf ein solches Abkommen verwiesen. Dennoch wurde der bilaterale Vertrag mit den USA verhandelt und unterschrieben. Was noch fehlt, ist die Zustimmung des Parlaments, das den Vertrag im November auf Druck der Opposition an den Datenschutzrat – und damit zurück an den Start – schickte.

Was niemand dazusagte: Eben dieses, die Bundesregierung beratende Gremium, hat sich schon einmal äußerst kritisch zu dem Vorhaben geäußert. Und zwar ebenfalls vor Beginn der Verhandlungen. Die Stellungnahme liegt im Verhandlungsakt des Außenamts. Darin heißt es: „Eine Übermittlung personenbezogener Daten ist nur zulässig, wenn das Drittland ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet. Insbesondere im Hinblick auf die Rechte des Betroffenen scheint dieser Standard in den USA aus derzeitiger Sicht nicht gewährleistet zu sein.“ Weiters, so der DSR, habe sich Österreich dem Europarat gegenüber verpflichtet, die subjektiven Rechte auf Geheimhaltung, Löschung, Richtigstellung, Auskunft und Überwachung durch unabhängige Kontrollstellen sicherzustellen. Und wieder schreibt der DSR: „In den USA ist all dies nicht gewährleistet.“

Im Vertrag, der neben Fingerabdrücken und DNA-Profilen auch die Weitergabe von Daten über politische Einstellung, sexuelle Orientierung, Religionszugehörigkeit und Mitgliedschaften in Gewerkschaften ermöglicht, steht ausdrücklich: „Privatpersonen erwachsen keine Rechte aus dem Abkommen.“ Zwar sagt das Außenamt heute, dass „dem Einzelnen in den USA eine Reihe von vor allem administrativen, aber auch gerichtlichen Rechtsmitteln zur Verfügung“ steht. Andererseits findet sich im Akt desselben Ministeriums eine interne Analyse, in der davon die Rede ist, dass ohne die in den USA nicht vorhandenen Individualrechte für Österreicher „nicht mit einer Zustimmung des Nationalrates“ zu rechnen sei. Trotzdem will man den Vertragstext zur Abstimmung bringen.

 

Datenschutz in USA „überlegen“?

Wo liegt das Problem? Laut Auskunft von Regierungsjuristen sind die Datenschutzsysteme von Österreich und den Vereinigten Staaten – ohne sie zu werten – nur sehr eingeschränkt miteinander kompatibel. Zwar bezeichnete US-Botschafter William Eacho in einem „Presse“-Interview das amerikanische dem österreichischen System gegenüber als „überlegen“. Andererseits hielt sein eigenes Land in einem als „geheim“ klassifizierten Schreiben an Österreich im Herbst 2010 fest, dass für das Erreichen vergleichbarer Standards US-Gesetze geändert werden müssten – und entsprechende Anpassungen deshalb nicht möglich seien.

Dem österreichischen Einknicken waren beidseitige Interventionen der jeweiligen Botschafter vorangegangen. Vorsprache jagte Vorsprache. Dabei behielten die USA nicht nur wegen des Druckmittels des Entzugs der Visafreiheit die Nerven. Sie hatten sich auch gut auf ihre Verhandlungspartner eingestellt. In mehreren als vertraulich klassifizierten Depeschen beschrieb das Wiener Botschaftspersonal der Regierung in den USA die Akteure. Österreicher seien, so ein kürzlich auf WikiLeaks veröffentlichtes „Cable“ vom 3. Februar 2010, wegen des „Nazi-Erbes“ und den schlechten Erfahrungen mit ehemals kommunistischen Nachbarländern staatlichen Datensammlungen gegenüber grundsätzlich kritisch eingestellt. Ein weiteres Problem würden „uninformierte Kommentare“ von Politikern zu Terrornetzwerken in den Medien sein.

Die amerikanischen Beamten beschrieben die (damaligen) Chefs der an den Verhandlungen beteiligten Ministerien. Kanzler Werner Faymann: konsensorientiert, aber eher an inländischen Themen interessiert. Innenministerin Maria Fekter: Law-and-order-Politikerin mit einem Hang dazu, auch unausgegorene Projekte zu starten. Außenminister Michael Spindelegger: unerfahrener Newcomer, der sich des bilateralen Schadens bewusst sei, den ein Nein Österreichs zum Datentausch bewirken könnte. Bedeutung von Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, deren Ressort die Kritik aus Brüssel formulierte: sekundär.

Auf einen Blick

Verhandlungen: Die USA haben mit zahlreichen EU-Staaten Abkommen über den automatischen Austausch von Polizeidatenbanken geschlossen – unter anderem auch mit Österreich. An dem bilateralen Abkommen gibt es heftige Kritik von Datenschützern, die befürchten, dass die USA Zugriff auf sensible Daten bekommen. Interne Dokumente belegen nun auch, dass die EU wenig erfreut über den österreichischen Alleingang ist.

Drohungen: Der Vertragsentwurf ist unter großem Druck der USA zustande gekommen – so wurde mit dem Ende von visafreien Reisen in die USA gedroht.

Fahrplan: Das Abkommen ging auf Wunsch der Opposition ein weiteres Mal an den Datenschutzrat. Im Nationalrat könnte es von SPÖ und ÖVP durchgewinkt werden und im ersten Halbjahr 2012 in Kraft treten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.12.2011)

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44 Kommentare
 
12
Gast: Oesterreicher1
01.01.2012 14:22
0 0

Drohung?

Wieso ist es eine Drohung, die Visafreiheit abzuschaffen? Damit wäre ein automatisches Warnsystem geschaffen, dass potentielle Reisende in die Hochburg der Kriminalität vielleicht nochmals zur Raison bringen könnte.

Gast: iona
01.01.2012 08:57
1 0

sowas nennt man organisierte kriminalität.

wir werden von banditen regiert.
wer kann dagegen an?

2 0

Die alte Klofrau

vom Inzersdorfer Friedhof aus den Siebzigerjahren hätte wohl mehr (Menschen)Verstand an den Tag gebracht als unsere Politiker.

Das ist hald Datenschutz in Ö...

..richtig schön wirds dann mit der Datenspeicherung...

www.zeichnemit.at

Und wieder der Sturm im Wasserglas

Werte Kommentatorinnen,

wieder einmal gehen die Wogen im Forum hoch, was wollen die USA mit unseren Daten, da ist man sensibel.

Was wird vom Sicherheitspolizeigesetz gehalten, was von der VDS (Vorratsdatenspeicherung)???

Haben Sie gegen die Vorratsdatenspeicherung unterschrieben?, haben Sie Politiker diesbezüglich angeschrieben oder angemailt??

Es ist sehr einfach sich in div. Foren zu entrüsten, wie wollen Sie ihren Kindern in 5-10 Jahren erklären, warum diese gestzlichen Möglichkeiten zur Überwachung der Bürger geschaffen werden konnten??

Diesmal kann niemand sagen er hätte es nicht kommen gesehen, man muß sich nur informieren, daß war noch nie so leicht wie heute.

Ein Tipp: Es gibt auch Information abseits des Mainstreams.

Ich gebe aber zu, es ist einfacher und noch legal in Inetrnetforen seine Empörung abzuladen, denn da kann man sich bei Bedarf einen Kaffee holen.

Ein bisschen Information zum Thema Daten, EU, USA....

http://tinyurl.com/7kjyobu

http://tinyurl.com/d8jgtrx
bei diesem Link bitte genau lesen, es geht auch um Gesundheitsdaten, dann über das Thema ELGA nachdenken (zentrale Speicherung Daten)

und als Schmankerl
http://fm4.orf.at/stories/1690381/

Albatros99

Antworten Gast: vom herrschenden System mundtot gemacht und dauerfrustriert
31.12.2011 22:57
0 0

Re: Und wieder der Sturm im Wasserglas

Wir ausgebeuteten Steuerzahler sind nach anstrengener 60, 80, 100-Stundenwoche zu erschöpft zum Selbstschutz. Viele haben wegen der überhohen Steuerlast und sinkender Realeinkommen drückende Finanzprobleme. Dazu verhaltensgestörte Kinder mit Fünfern in der Schule, da sich niemand mehr um sie kümmern kann. Demente, hilflose Großeltern ohne Pflege, da sie wegen ihrer mühevoll ersparten, abgeknauserten Alteigentumswohnung als "Reiche" nur superteure und daher unfinanzierbare Pflege bekommen und wegen der Einsparungsmaßnahmen um einige hundert Euro monatlich durch Zuniedrigeinstufung beim Pflegegeld gelinkt werden. Unerschwinglich teure Rechtsanwälte verhindern, daß sich das Volk zur Wehr setzen kann. Aufgrund dieses damit entstehenden politischen Vakuums können die politischen Parteien samt ihren grassernden Reichen ungestört tun was sie wollen. Dazu kommt, daß neben chronischem Ausgepowertsein allgemeiner Fatalismus herrscht, da der aktive Bürger gegen Gummiwände rennt und irgendwann frustriert aufgibt. Protestschreiben landen erfahrungsgemäß ungelesen im Müll oder werden gelöscht. Wegen mangelnder Sanktionen und diversen Abhängigkeiten sind die allmächtig herrschenden Politiker(lobbyisten) sakrosant. Leider noch immer obrigkeitsstaatlich sozialisiert, dümpelt der Bürger wild schimpfend dahin. Außer in Diktaturen ist nirgendwo sonst der geschröpfte, ausgepowerte, mutlos gemachte Bürger derart zum Stimmvieh degradiert wie hier. Wegen des Abhängigseins traut sich niemand etwas.

Gast: KaterCarlo
30.12.2011 19:17
7 0

Rhetorische Frage

Was ist eigentlich schlimmer: Die Arroganz der amerikanischen Cowboys, die mit politischen Drohungen einen souveränen Staat erpressen - damit dieser alle Daten seiner Bürger an die Yankees ausliefert ?
Oder die schleimige Unterwürfigkeit von Bundeskanzler, Außenminister und Innenministerin, das Diktat aus Washington zu erfüllen - und die Schutzinteressen der österreichischen Bürger und Bürgerinnen zu verraten ?
Die Frage ist rein rhetorisch und die Antwort klar.

Gast: geoopster Heike
30.12.2011 16:11
16 0

den Unsrigen

ist schon einmal eine komplette Polizeidatenbank abhanden gekommen. Davon hört man gar nichts mehr.
Inkompetenz hat einen Namen, und der heißt: BMI

:-)

Gast: Schizophren unauffälliger Charmeur
30.12.2011 14:50
4 0

Spindelegger tut zu brav alles, was Hillary Clinton verlangt

Dazu das in EU-Belangen nicht immer sattelfeste Außenministeriumspersonal. Ist nur versiert im Champagnerisieren und Visitenkartenausteilen und Spesenverursachen, weitaus weniger in den Details des EU-Rechts. Plus die karriereorientierte Gefallsucht willfähriger Beamter. Und schon ist der patscherte Spindelegger wieder in ein Fettnäpfchen getreten...

Bin schon neugierig, was die Ösi-Stasi über mich zusammenphantasiert hat, denn ich habe als gelernter Österreicher vorsorglich drei Parteibücher, zwei Gewerkschaftsmitgliedschaften, bezahlte Freundinnen in halb Europa und zufällig eine im Spindi-Vorzimmer, was allerdings meine Stammkneipe in der rosalila Villa nicht ausschließt. Bin Mitglied bei Milli Görüs und Opus Dei, daneben praktizierender veganer Buddhist, NLP-trainierter Scientology-Anhänger und Voodoo-Fan, der wenn es brenzlig wird gerne Wahrsagerinnen konsultiert. Wichtiger zu wissen wäre, daß ich sowieso über eine Doppelstaatsbürgerschaft und drei Pässe exklusive einen Diplomatenpaß verfüge, diverse Nummernkonten, Briefkastenfirmen und Stiftungen in Steuerparadiesen zum Herumjonglieren habe, Exklusivmitglied im Spyshop bin, öfters Survivaltrainings bei exMarines absolviere und als Schwarzgurt sieben Dans in Karate sowie ein Küstenpatent mit hochseefähiger Yacht und natürlich den Pilotenschein nebst Waffenpaß und Jagdschein habe. Mein Appartment in Monaco habe ich unter einem Decknamen. Meine Bodygards kommen von Blackwater. Doch das alles interessiert die Amis nicht!?

Gast: Spindeleggers Kotau freut die Hackergilde
30.12.2011 13:24
4 0

Gläserner Bürger wird ausgeliefertt: Wozu interessiert die USA das? Zur Erpressung?

#... auch die Weitergabe von Daten über politische Einstellung, sexuelle Orientierung, Religionszugehörigkeit und Mitgliedschaften in Gewerkschaften ermöglicht ...#

Ungeklärt bleibt die Beantwortung der Frage, woher österr. Behörden in einem scheindemokratischen Land mit angeblich geheimen Wahlen verläßliche Informationen insbesondere über die politische Einstellung und sexuelle Orientierung der Bürger beziehen?

Sind etwa die Stimmzettel mit unsichtbarer Tinte numeriert und daher eindeutig einem bestimmten Wähler zuordenbar? Verläßt man sich auf Stasimethoden, illegales Belauschen/Abhören, Spitzelunwesen, Denunziantentum, um Auskunft über relevante Biertischäußerungen der Bürger zu erlangen? Zählen Parteibuch oder Mitgliedschaft in Vorfeldvereinen, Kirchensteuer, Freimaurermitgliedschaft, Trachtenanzug, Biolebensmittel etc. zu den Informationsquellen? Oder wilde Spekulationen? Wie erhalten Behörden verläßliche Informationen über die sexuelle Orientierung der Bürger? Liefern Puffs, Swingerclubs, Geheimprostituierte, Strichjungen, Überwachungskameras, Sexshops, Verhütungsmittel- bzw. Kondomläden, Emma-Abonnements, Frauenärzte Auskunft? Einfach ist nur die Ermittlung der HOSI-Vorstandsmitglieder. Aber dann wird es schlüpfrig. Zählen auch Bisexuelle dazu? AIDSKranke? Darf die/der Lebensabschnittspartner/in am Behördenwissen mitpartizipieren?

???

Fragen über Fragen.

Oder genügt das vielleicht nur alibimäßige Ankreuzen durch den Flugpassagier?
Dann ist alles nur eine Farce.

6 0

Wenn sowas von Hackern öffentlich gemacht wird...

nennt man es "Cyber-Terrorismus", wenn es hinter verschlossenen Türen passiert, nennt man es Politik.

Keine Weitergabe - Lieber ein Visa

es kann ja nicht sein, dass wir unsere ganzen personenbezogenen Daten von öst. weitergeben und dann niemals mehr einen Zugriff darauf haben. Die werden bis Sankt Niemerlein gespeichert werden.
Sollen sie doch ein Visa für die x Prozent USA Reisenden einführen. Immer noch besser als dem Orwellschen Komplex gleich vorneweg alles hineinzuschmeissen.

Gast: All Right!
30.12.2011 11:19
10 0

Privatpersonen sind nix Wert!

Da hat jemand mal wieder bewiesen dass er keine Eier im Sack hat.

Und damit zieht man gleich ein ganzes Land rein - für sowas will ich als Bürger eine Volksabstimmung sonst fordere ich dass die persönlichen Daten dieser Politiker an China und Russland weiter gegeben werden.!

Was für verantwortungslose Marionetten!!!!

0 0

die persönlichen Daten dieser Politiker an China und Russland weiter gegeben werden.!

Gehe mit Ihnen d'accord!
Allerdings bin ich mir nicht sicher ob die Russen oder Chinesen auf die Daten von solchen Nulpen wirklich Interesse haben!

Gast: Beno
30.12.2011 10:14
6 1

Ahnungen

Da könnest mal sehen wie die USA mit uns umspringen täten wenn wir nicht die EU im Rücken hätten, trotz aller Probleme mit der EU. So unterminiert die USA den Zusammenhalt in der EU.

Warum Österreich?

Gibt es in Südamerika, China, Russland, etc. nicht wesentlich mehr Kriminelle? Sollte man dort nicht zuerst ansetzen?

Gast: freund?
30.12.2011 10:12
3 3

KEINE weitergabe unserer daten an das ausland !



auch die ÄÄUU ist ausland, und die USA auch.

es ist ein bruch der verfassungsmäßigen rechte des staatsbürgers, daß seine daten unter irgendwelchen vorwänden ausgeliefert werden !

oder kriegen wir alle amerikanischen daten?

obamas liebesleben, udgl.?

wenn er nichts zu verbergen hat... so läuft doch die deppate argumentation immer !

Re: KEINE weitergabe unserer daten an das ausland !

Den Absatz in der Verfassung würd' ich gerne sehen.

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Re: Re: KEINE weitergabe unserer daten an das ausland !

§1(2) DSG (Verfassungsbestimmung)

Re: Re: Re: KEINE weitergabe unserer daten an das ausland !

Das ist das alte DSG. Das neue DSG ist seit 2000 in Kraft.

Und das ist von irgendwelchen Verfassungsrechten weit weg.

0 0

Re: Re: Re: Re: KEINE weitergabe unserer daten an das ausland !

das Neue ist seit 1.1.2010 in Kraft und bis auf den lustigen Fehler im Inhaltsverzeichnis durch die SPG Novelle 2011 ist es noch eine Verfassungsbestimmung.

Gast: MAMALEONE1
30.12.2011 09:40
5 0

WAHRHEIT

Rückgratlose Parteizapferl waren es. Das Wort Polizei sugeriert einen falschen Eindruck. POLITIKER haben das beschlossen. Also sollte es heißen;" Österreichische Politiker haben interne Daten verraten."
Frage: hat Österreich Zugriff auf Daten von US Bürgern?

Gast: Bösmensch dauerzensiert
30.12.2011 08:24
9 0

Wenn's um Verrat geht, kann's den Polit-Lügnern nicht schnell genug gehen.

Gerade in diesem Fall hätte man über die EU ein besseres Ergebnis für die Bürger erzielen können, aber Österreichs Polit-Lügner hatten es offenbar zu eilig, unsere Daten zu übergeben.

Sollen sie doch die Visafreiheit einschränken. Es würde nur den USA schaden, denn die Leute würden sich das allmählich nicht mehr gefallen lassen und wo anders ihren Urlaub verbringen. Somit ist das sogar eine leere Drohung seitens den USA. Aber offenbar haben diese "Volksvertreter" einfach zu viel Angst, wodurch sie für diesen Job ungeeignet sind.

Gast: Ein Ätzer
30.12.2011 07:25
10 1

An die Politiker: Lernt endlich Geschichte!

Mit aufgezwungenen Verträgen haben die Amerkianer auch die Indianer ausgerottet.

Wie den Indianern fehlt uns Entscheidendes: das Stimmrecht!

Für uns sind die Amerikaner deshalb keine Demokraten, sondern bestenfalls Ochlokraten! Die Neue Welt haben sie zerstört, nun schwappt der Pöbel wieder nach Europa zurück.

4 0

Irgendwie passt ja zusammen...


...wir haben noch in allen EU-Ländern Botschaften - scheinbar gehören wir nicht wirklich dazu?

Gast: USAbeobachter
30.12.2011 04:28
14 0

Wir brauchen KEINE Visafreiheit

Die Visafreiheit gibt es sowieso nicht mehr, es ist ja jetz schon ein elektronische Visa mit Gebuehr. Wer in die USA reisen will, soll sich eben ein B1/B2 besorgen. Ist voellig problemlos, und weitaus besser als ein Datenaustausch den der Buerger nicht einsehen kann.

 
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