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Cabrio "zerfetzt": Zwei Tote in Oberösterreich

03.02.2012 | 14:59 |   (DiePresse.com)

Im Auto waren vier Personen, als es gegen einen Baum fuhr. Eine verwirrte Verletzte fuhr per Autostopp nach Hause, erst dann wurde der Unfall entdeckt.

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Ein 26-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land und ein 31-Jähriger aus dem Bezirk Perg sind bei einem schweren Autounfall auf der Donau Bundesstraße (B3) in Steyregg in der Nacht auf Freitag ums Leben gekommen. Eine Frau und ein weiterer Mann wurden verletzt.

Wer das Unfallauto gelenkt hatte, war am Freitagnachmittag vorerst unklar, teilte die Sicherheitsdirektion Oberösterreich mit. Laut ORF-Radio Oberösterreich blieb die Tachonadel des Cabrios bei 190 km/h hängen.

(c) APA/FEUERWEHR STEYREGG (FEUERWEHR STEYREGG)

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Schwerverletzte fuhr per Anhalter nach Hause

Die 25-jährige Freundin des Älteren - sie ließ sich per Anhalter zu dessen Eltern bringen - und der 27-jährige Cabrio-Besitzer wurden teils schwer verletzt. Die vier waren zwischen 3 und 3.30 Uhr auf dem Weg von Linz in Richtung Mauthausen. Der Wagen kam von der nahezu geraden Straße ab. Er überschlug sich wahrscheinlich mehrmals über eine fünf Meter hohe Böschung und raste laut ORF-Radio Oberösterreich mit 190 km/h gegen zwei Bäume. Das Auto wurde in mehrere Teile gerissen. Die vier Insassen waren vermutlich nicht angegurtet. Sie wurden auf ein gefrorenes Feld und eine Wiese geschleudert.

Die verletzte Frau lief im Schock zur Straße, wo ein unbeteiligter Autolenker sie auflas und zu den Eltern ihres Lebensgefährten brachte. Diese wollten die völlig orientierungslose Slowakin ins Spital bringen und entdeckten auf dem Weg das Wrack mit den übrigen Opfern.

(c) APA/FEUERWEHR STEYREGG (FEUERWEHR STEYREGG)

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Der 26-Jährige und der 31-Jährige starben noch an der Unfallstelle. Der 27-jährige Bosnier erlitt unter anderem schwere Schädelverletzungen und wurde nach der Erstversorgung ins Unfallkrankenhaus nach Linz gebracht. Die 25-Jährige wurde ins AKH Linz eingeliefert. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten am Freitagnachmittag noch an. Ob Alkohol im Spiel war, war vorerst nicht bekannt

 

(APA)

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7 Kommentare
Gast: tigerzahn
03.02.2012 21:37
0 0

so wie das ausschaut

haben die 2 nur überlebt weil sie nicht angeschnallt waren.

gehen airbags eigentlich auch bei überschlag auf oder erst beim aufprall, sofern sie dann noch funktionieren?

jopc
03.02.2012 20:11
0 2

wie das gefährt aussieht waren sie sicher zu schnell

ABER

"die tachonadel blieb bei 190 hängen".

BRAVO!

sehr gute analyse.

weil bei einem derartigen crash gibt es ja fast gar keinen schlag oder ruck der die nadel irgendwohin bewegt.

Gast: Blankensteiner Husar
03.02.2012 14:02
0 4

Was jetzt vom Staat kommt ist klar: Anklage wegen Fahrerflucht und unterlassene Hilfeleistung

Denn der brave Polizeibeamte MUSS ja dem Gesetz zum Durchbruch verhelfen.

1 0

schwer zu kommentieren

Tragoedie ist alles und mehr was man dazu sagen kann. Wer zu schnell faehrt das andere.

Antworten cougar
03.02.2012 12:52
0 2

Re: schwer zu kommentieren

Von zu schnell gefahren steht aber nichts im Artikel.

Antworten Antworten Gast: whaaat?
03.02.2012 15:56
1 0

Re: Re: schwer zu kommentieren

"mit 190 gegen zwei bäume", das wär selbst auf der Autobahn zu schnell gewesen.

Antworten Antworten Antworten cougar
03.02.2012 17:56
1 0

Re: Re: Re: schwer zu kommentieren

Mittags (als ich mein Posting verfasste) stand das noch nicht im Artikel.

Die Unfallursache, wenn kein Alkohol nachweisbar, wird allerdings immer überhöhter Geschwindigkeit zugeschrieben, obs nun so war oder nicht.

In diesem Fall dürfte es tatsächlich so gewesen sein, obwohl ich das auch nicht in Stein gemeisselt sehen würde. 190 bei den Verhältnissen und mit mehreren Passagieren an Bord grenzt an Mord. Wärs ein 18-jähriger gewesen würde ich sagen Leichtsinn, aber ein 27-jähriger?