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Polizei warnt: Immer mehr falsche Beamte unterwegs

07.02.2012 | 18:11 |  KLAUS STÖGER (Die Presse)

Unechte Polizisten versuchen nun öfter, bei "Verkehrskontrollen" abzukassieren. Eine offizielle Statistik gibt es nicht.

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Wien/Eisenstadt. Es gibt weder im Innenministerium (BMI) noch im Bundeskriminalamt Aufzeichnungen darüber, wie oft im vergangenen Jahr falsche Polizisten „Verkehrskontrollen“ durchgeführt haben. Dennoch heißt es im BMI: „Es sieht so aus, als wäre die Zahl gestiegen.“ Allein im Burgenland sind drei Fälle aus den vergangenen Wochen bekannt. Im Herbst kassierten unechte Uniformierte von einer Lenkerin auf der Brennerautobahn (Tirol) Strafgeld. Und im August beschlagnahmten falsche Polizisten auf der Westautobahn in Niederösterreich sogar einen Pkw.

Verwundert zeigt man sich bei der Polizei, dass – so berichten Geschädigte – offenbar auch Ausländer derartige Amtsanmaßungsdelikte begehen. In einem Fall aus dem Burgenland gab das Opfer an, die „Polizisten“ seien in einem Wagen mit ungarischem Kennzeichen gefahren und hätten auch mit ungarischem Akzent „geamtshandelt“.

Ausweis und Dienstnummer

Wie kann man nun erkennen, ob man von falschen oder echten Polizisten gestoppt wurde? Karl-Heinz Grundböck aus dem Innenministerium meint, bei Verkehrskontrollen mit Zivilfahrzeugen seien die Beamten in den meisten Fällen in Uniform unterwegs – und nie in einem Dienstfahrzeug mit ausländischem Kennzeichen. Allerdings gibt es auch Kontrollen, die von Beamten in Zivilkleidung durchgeführt werden. „Bei Unklarheiten sofort den Dienstausweis verlangen oder auch eine Visitenkarte mit der Dienstnummer des Beamten“, rät Grundböck.

Zudem werde ein Organmandat auf einem standardisierten Block ausgestellt, sagt Grundböck zur „Presse“. „Und niemals auf einem normalen Zettel.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.02.2012)

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6 Kommentare
Zeitgeist1
08.02.2012 12:35
1 0

Nebenerwerb?

Vielleicht sinds doch richtige, die in der Freizeit pfuschen?

BTW: Die Schlagzeile vor ein paar Wochen in den OÖN war der Hammer: "Falsche Polizisten waren doch echt". LOL

Gast: xxxx
08.02.2012 09:46
2 2

Wieviel kosten uns die "falschen" Polizisten? Wieviel kosten die "echten"?

ich nehme einmal an, dass die "falschen" ehrenamtlich arbeiten, also nichts kosten.
Nachdem sie dieselbe, wenn nicht sogar das vielfache, von dem leisten, was die teuren angestellten Exekutivbeamten kosten, dann sollte man viel mehr "falsche" einsetzen.
Das entlastet das Budget.
Und fürn Hugo sind sowieso die "falschen" wie die "echten" oder?

enzo
08.02.2012 00:21
8 0

Hat er vergessen

Das es auch falsche Ausweise und Strafblöcke gibt.
Im Zeitalter des PC ist die Erzeugung eines falschen Ausweises kein Problem.
Oder weis jeder wie ein Polizei Ausweis aussehen muß ???
Der Herr Oberklug Grundböck.

enzo
08.02.2012 00:17
2 1

Ist ja kein Wunder

Die falschen Polizisten müssen ja gar nicht fürchten das sie von den echten erwischt werden.
Polizisten dürften :
1.Alle Fuß marod sein,(außer jenen die am Ballhausplatz ,Paralment und bei den Botschaften Wache schieben) sind Fußsteifen in Häupls Wien unsichtbar.
Und die Polizisten die im Auto spazieren fahren sind auch selten zu sehen.

Eine größere Verar....g der Wiener Polizei gibt es ja gar nicht mehr da sind die """" Falschen fleißiger wie die Echten"""""".

Gast: Reisewarnung
07.02.2012 20:43
5 0

Bei Verkehrskontrollen in Österreich empfiehlt das EU-Außenamt angeblich

''zu beschleunigen und schnellstmöglich in das nächste Wachzimmer flüchten''

Gast: 1. Parteiloser
07.02.2012 19:59
4 3

Österreichs fast 30.000 Polizisten sieht man doch kaum!

Auf Streife gehen, bzw. fahren, das kann man kaum mehr beobachten. Wenn dann sitzen auch immer 2 drinnen und schauen überhaupt nicht was in diesem Gebiet wirklich los ist. Die handeln ja so, als es ob es neben den Straßen keine Verb.rechen geben würde!

Wenn man diese Pragmatisierten irgendwo beobachten kann, dann stehen / sitzen die irgendwo mit dem Laserspielzeug herum, meist auf Stellen, wo andere Pragmatisierte ein unnötiges Tempolimit veranlasst haben.

Man kann die Polizisten aber auch häufig beim Einkaufen beobachten. Auch oft in 2er Reihe, weil es 1 offensichtlich nicht schafft die Versorgung zu machen.

Amtshandlungen von unrasierten, arroganten Typen, welche sich selber nicht ans Gesetz halten (auch "Fahnen" gab es schon!), das passt eher zum Tagesgeschäft dieser Versager.
Bei dieser "Arbeitsweise" ist es auch kein Wunder, dass es in Österreich mehr als 300.000 unaufgeklärte Straftaten gibt.

Es ist bei dieser Arbeitsweise auch kein Wunder, dass nun andere Personen in die Rolle der Polizisten schlüpfen können, ohne dass die etwas dagegen unternehmen können / wollen.

Ich bin schon neugierig wann die ersten falschen Gemeindevorschreibungen in Österreich auftauchen. Da könnten sich Verb.recher Millionen holen.

Der öff. Dienst versagt ja überall!

Es ist aber egal, wer die Ö abzockt. Arme Ostler um die Kinder zu füttern oder die Ö Bereicherer im Schutz des Beamtendienstunrechtes.