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Wiener Taxler: Detektive suchen schwarze Schafe

12.10.2011 | 20:19 |  GERHARD BITZAN (Die Presse)

Wiens Taxler schneiden in einer Studie des deutschen Automobilclubs ADAC erneut mies ab. Die Innung kündigt Reformen an. Wien-Tourismus will einheitliche Taxis und Uniformen.

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Wien. Über kaum eine Branche kursieren in Wien so viele negative Erlebnisberichte wie über die Taxler. Die Beschwerden haben sich in den letzten Jahren deutlich gehäuft, vor allem auch von den Touristen. „Das war für uns der Anlass, eine Studie über die Qualität der Taxis und ihrer Fahrer durchführen zu lassen“, sagt der Direktor von Wien-Tourismus, Norbert Kettner.

Mit der Studie des deutschen Automobilclubs ADAC, der erst vor wenigen Tagen einen für die Wiener Taxis vernichtenden Befund präsentiert hatte, habe die Wien-Tourismus-Initiative nichts zu tun. „Wir haben das schon lange vorher geplant. Und außerdem beruht unsere Studie auf 131 Testfahrten im vergangenen Sommer – die ADAC-Studie auf zehn Fahrten.“

Das Ergebnis der vom Meinungsforschungsinstitut Manova durchgeführten Erhebung ist jedenfalls auch sehr schlecht: Rund ein Viertel aller Taxi-Fahrten wurde von den Testern beanstandet. „Das ist im Dienstleistungsgewerbe sehr viel“, meint Kettner. Die Vorwürfe:

  • Im Hochsommer waren 58 Prozent der Taxis nicht klimatisiert.
  • Bei fast jeder zweiten Fahrt (47 Prozent) waren die Englischkenntnisse der Fahrer mangelhaft, wobei man sich in einigen Fällen nicht einmal über das Fahrziel verständigen konnte.
  • Knapp ein Drittel (32 Prozent) der Fahrten konnte nicht mit Kreditkarte bezahlt werden.
  • Bei 30 Prozent der Fahrten kritisierten die Tester das veraltete Erscheinungsbild des Autos sowie
  • mangelnde Ordnung und Reinlichkeit im Innenraum (in 22 Prozent) und unangenehmen Geruch (in 17 Prozent der Fälle).

 

Zu wenig Körperhygiene

Beschwerden gab es auch über unzureichende Körperhygiene, unpassende Kleidung, Telefonieren ohne Freisprechanlage. Bei jeder zehnten Fahrt wurde eine falsche Route gefahren. Kettner: „Wir wollen nicht die Taxler grundsätzlich verunglimpfen, sondern dass gegen schwarze Schafe vorgegangen wird.“

Diesen könnte es jetzt tatsächlich an den Kragen gehen, denn nun hat auch die Taxi-Innung das Problem erkannt. Der Fachgruppenobmann in der Wirtschaftskammer, Christian Gerzabek, räumte am Mittwoch ein, dass es „Mängel und erhebliche Defizite“ bei den Lenkern gebe, und dass man zu lange gewartet habe, um entsprechend zu reagieren. „Aber jetzt werden Maßnahmen gesetzt.“

Undercover-Testfahrten

Die spektakulärste ist wohl der Einsatz von Privatdetektiven, die Undercover-Testfahrten machen. Dies wird gezielt bei jenen Taxlern gemacht, über die gehäuft Beschwerden in der Innung eintreffen. Derzeit sei man noch in der Koordinierungsphase, sagt Gerzabek, der den Einsatz von Detektiven zu einer permanenten Einrichtung machen will. „Grobe Verfehlungen wie etwa Fahrtverweigerungen oder teure Umwege werden zur Anzeige gebracht, die jeweiligen Taxilenker müssen mit Lizenzentzug rechnen.“

Rauchverbot ab 1. Jänner

Mehr Qualität erwartet er sich auch von weiteren Maßnahmen, die ab 1. Jänner in Kraft treten: ein für alle Wiener Taxis gültiges Rauchverbot und bessere Abgasnormen für neu zugelassene Taxis. Außerdem soll die Taxiprüfung reformiert und bei der Ausbildung mehr Augenmerk auf die deutsche Sprache gelegt werden.

Für einigen Unmut bei der Taxi-Fachgruppe hat eine neue Initiative von Wien-Tourismus geführt, die ebenfalls am Mittwoch präsentiert wurde. Kettner möchte gerne, dass die Taxis in der Stadt einheitlich aussehen und die Fahrer eine Uniform tragen. „Das gibt es in Hamburg und in Berlin auf freiwilliger Basis. Warum nicht bei uns? In einer Tourismusmetropole darf man das wohl erwarten.“ „Ich schätze Zurufe von außen nicht sehr“, sagt Gerzabek. Vor allem gegen die Forderung nach Uniformen hat er etwas. „Ich sage Kettner auch nicht, wie die Kleidung der Hotelportiere in Wien auszusehen hat.“

Auf einen Blick

Die Wiener Taxifahrer schnitten bei einem von Wien-Tourismus initiierten Test neuerlich sehr schlecht ab: mangelnde Deutsch- und Englisch-Kenntnisse, mangelnde Reinlichkeit und Hygiene. Jetzt will die Taxi-Innung Maßnahmen setzen, indem sie unter anderem Detektive für die Jagd nach schwarzen Schafen einsetzt. Dazu kommt ein Rauchverbot in den Wiener Taxis ab Jänner. Wien-Tourismus schlägt zudem ein einheitliches Erscheinungsbild der Taxis vor.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.10.2011)

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135 Kommentare
 
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Gast: grazer taxler und student
06.11.2011 09:31
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aus der praxis:

ist zwar schon ein alter artikel aber dennoch:

Ad.1) die klimaanlage wird deshalb nicht gern eingeschaltet, weil man als fahrer, durch die wartezeiten in der hitze, durch das ein- und aussteigen usw. ständig verkühlt ist, und dank des sklavischen freien dienstnehmervertrages bei krankheit kein krankengeld bekommt... und deswegen eben keine (schwere) verkühlung riskieren will.

Ad 2) englischkenntisse bei taxlern zu fordern die aus allen sozialen schichten lukriert werden ist einfach doppelmoral, denn wenn jemand was "gescheites" gelernt hat wird er nicht taxifahrer...

Ad. 2) kreditkartenzahlungen sind für den unternehmer teuer, und bei leuten die ihren letzen cent versoffen haben oft eine langwierige und komplizierte geschichte bis die unterschrift und ein ausweis vorhanden ist..., außerdem ist die fehlerqote bei kreditkarten gar net mal so gering, deswegen ist es besser wenn der fahrgast schon vorher weiß, dass er bezahlen muss

Ad. 3) was ist gegen ein altes fahrzeug zu sagen, es ist oft verlässlicher als die alten modelle, kleinigkeiten können noch oft selbst repariert werden ohne teure werkstatt. es kommt noch dazu, dass ältere modelle schon abbezahlt sind. neuere modelle sind oft aufgrund des relativen niedrigen fahrpreises nicht rendabel.

ad. 4) unangenehmer geruch ist oft ein ergebniss der fehlverhalten der fahrgäste... und man bekommt diese gerüche oft nicht gleich aus dem leder sondern braucht oft etwas länger bis die letzten flecken weg sind.

Bewerber
14.10.2011 13:32
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Bewerbung als Taxilenker


Sehr geehrte/r Taxiunternehmer/in,

wie ich aus den Medien erfuhr, haben Sie einen hohen Bedarf an Taxilenkern mit guten Englischkenntnissen und Umgangsformen.

Ich verfüge über sehr gute Englischkenntnisse und über Grundkenntnisse in anderen Sprachen. Mehr als 100.000 Kilometer Wienfahrpraxis mit Autos in Taxigröße machen mich zu einem sicheren und ortskundigen Fahrer. Ich bin sehr flexibel und auch bereit nachts und am Wochenende zu arbeiten. Der Umgang mit Angehörigen aller Kontinente und Schichten ist mir eine oft gelebte Freude. Mein Hobby ist Fremdenführen. Leider ist es Autodidakten untersagt in Wien beruflich Fremde zu führen. Gerne würde ich meine Kenntnisse über Sehenswürdigkeiten, kulturelle Einrichtungen etc. auch als Taxilenker einsetzen.

Mein Mindestgehalt liegt bei 1.700 Euro Netto.
Wenn Sie interessiert sind, bitte ich Sie hier um Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bewerber

Antworten Gast: Taxi 00815
14.10.2011 21:56
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Re: Bewerbung als Taxilenker

Sehr geehrter Bewerber Bewerber, gerne würden wir mit Ihnen ein Vorstellungsgespräch führen, doch leider haben Sie vergessen Ihre Adresse, Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse anzugeben, obwohl Sie sich schon alleine aus diesem Grunde als sehr geeignet für unser Taxiunternehmen 00815 gezeigt haben.
MfG
TaxiWien00815

fefe
13.10.2011 20:04
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Deutschkenntnisse und Taxischein

Mir würde es schon genügen, wenn die Taxler deutsch könenn und tatsächlich einen Taxischein bestanden haben. Das dürfte bei sehr vielen nicht der Fall sein. Viele kennen sich in Wien überhaupt nicht aus. Dazu braucht man keine Detektive, sondern Polizeikontrollen der Lenker.

Antworten Gast: tx1
14.10.2011 01:55
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Re: Deutschkenntnisse und Taxischein

das Deutsch sollte eine Grundvoraussetzung sein, nona.
Taxischein hat mit sicherheit 99,9% der Lenker.

und die ortskenntnisse bekommt man erst in der praxis.

Antworten Antworten fefe
14.10.2011 09:02
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Re: Re: Deutschkenntnisse und Taxischein

Die Ortskenntnisse sind an sich Gegenstand der Prüfung für den Taxischein. Ein Taxler, der nicht die wesentlichen Sehenswürdigkeiten und alle außer den winzigen Gassen kennt, kann also die Prüfung nicht regulär bestanden haben oder ist überhaupt nicht angetreten.

Antworten Antworten nostromo
14.10.2011 08:16
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Re: Re: Deutschkenntnisse und Taxischein

sorry, aber ich schätze dass mindestens die Hälfte der Taxler den Schein nur haben, weil sie oder deren Arbeitgeber die Prüfer geschmiert haben. Kenn solche Fälle tatsächlich!!!!

Gast: Blankensteiner Husar
13.10.2011 19:58
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Eine offensichtliche Fehlinterpretation "Wiener Taxler"

Das heißt nämlich alles andere als dass der Taxler "Wiener" ist.
Könnte man sich daher bitte auf die Beschreibung "Taxler in Wien" einigen?

Gast: Berlin1
13.10.2011 16:41
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Lieber Herr Gerzabek,..

.. wie ich lese, schätzen Sie "Zurufe von außen nicht". Nun gut, solange Taxler nur Taxler chauffieren soll mir das recht sein, da die Herrschaften aber wohl überwiegend Fahrgäste "von außen" haben, werden Sie sich diese Zurufe wohl oder übel gefallen lassen müssen, Sie Betonkopf!

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Die Absolventen

sogenannter "Orchideenstudien" (vergleichende Literaturwissenschaften, Byzantinistik und Neogräzistik, Finnistik, Kirchenmusik etc.) werden das Niveau im Taxigewerbe stark steigen lassen.
Kommilitone 1:"Was studierst du denn?"
Kommilitone 2:"Tibetologie"
Kommilitone 1:"Geh' wirklich? Wieso willst denn Taxifahrer werd'n?"

Antworten Gast: mmmh
13.10.2011 16:43
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Re: Die Absolventen

also vor etwa 15-20 jahren war sinologie auch noch ein orchideenfach? leute die das wort orchideenfach in den mund nehmen um sich über kolportierte akademische sinnlosigkeiten zu brüskieren, sollten sich öfter über eine ausständige verwaltungsreform aufregen und mit ihren überschüssigen büroenergien dort lobbyieren!

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Wirr!

"also vor etwa 15-20 jahren war sinologie auch noch ein orchideenfach?" Was soll das Fragezeichen im Satz?
"...sich...brüskieren,..."(sic!)
Also dass man sich selbst brüskieren kann, ist mir neu.
"...dort lobbyieren!" Wo? Bei der Verwaltungsreform?
Bitte um Bekanntgabe der Adresse der Verwaltungsreform!
Vom Winde verwirrt!

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"...die Fahrer eine Uniform tragen."

Ein Wolljopperl, eine kurze Krachlederne und a Steirahiatl wären hier angebracht.

Antworten Gast: Fragende 12
13.10.2011 18:00
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Re: "...die Fahrer eine Uniform tragen."

Warum?

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Re: Re: "...die Fahrer eine Uniform tragen."

Na was glauben SIE denn, was sich der Direktor von Wien-Tourismus erwartet?
Einen Bastrockträger mit einem Unterarmknochen durchs Haar gesteckt und spitz zugeschliffenen Zähnen?

Gast: vergrämter taxi-kunde
13.10.2011 14:20
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Viele schlechte Erfahrungen

Hab mir das Taxifahren mittlerweile abgewöhnt. Ein Taxi gibt es nur noch, wenn es gar keine andere Transportmöglichkeit mehr gibt (z.B. nächtliche Flughafenfahrten).

1) Es gibt Taxler, die sich weigern, Kunden z.B. aus der Innenstadt über die Donau (21./22. Bezirk) zu bringen, weil sie fürchten, dass sie vor allem Nachts keine Fahrt in die Gegenrichtung bekommen. Ist mir leider schon mehr als 1x passiert.

2) Nicht jeder Kunde wünscht "geistreiche" Konversation mit dem Taxler. Hab wenig Lust, mir den Schwachsinn, den manche Fahrer von sich geben, anhören zu müssen.

3) Kürzlich passiert bei Fahrt vom Flughafen - Taxi war (weil nachts) für Abholung vorbestellt. Lästig genug - mein Koffer war nicht mitgekommen, ich musste also reklamieren. Warten, ob Koffer doch noch käme + Reklamation dauerte etwa 20 Minuten, ca. 30min nach Landung war ich aus dem Gepäcksbereich draußen. Weit und breit kein Taxler. Anruf beim Unternehmen. Der Taxler tauchte dann wieder auf und schnauzte mich an, warum ich so lange gebraucht hätte, weil er jetzt in der Parkgarage um ich weiß nicht wieviele Euro mehr zahlen musste. Nicht mein Problem als Kunde, sondern sein Berufsrisiko. Ich denke, die Parkgebühren sind bei den hohen Flughafenpreisen locker drinnen. Zuguterletzt wurde ich dann die ganze Fahrt hindurch vom Fahrer wegen "meiner Unpünktlichkeit" angegrantelt.
Muss man sich sowas wirklich gefallen lassen???

Antworten Gast: tx1
14.10.2011 02:08
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Re: Viele schlechte Erfahrungen

3) Kürzlich passiert bei Fahrt vom Flughafen - Taxi war (weil nachts) für Abholung vorbestellt. Lästig genug - mein Koffer war nicht mitgekommen, ich musste also reklamieren. Warten, ob Koffer doch noch käme + Reklamation dauerte etwa 20 Minuten, ca. 30min nach Landung war ich aus dem Gepäcksbereich draußen. Weit und breit kein Taxler. Anruf beim Unternehmen. Der Taxler tauchte dann wieder auf und schnauzte mich an, warum ich so lange gebraucht hätte, weil er jetzt in der Parkgarage um ich weiß nicht wieviele Euro mehr zahlen musste. Nicht mein Problem als Kunde, sondern sein Berufsrisiko. Ich denke, die Parkgebühren sind bei den hohen Flughafenpreisen locker drinnen. Zuguterletzt wurde ich dann die ganze Fahrt hindurch vom Fahrer wegen

für eine fahrt flughafen und retour, vice versa, sind bei einem mercedes ca. 4-5 euro nur spritkosten, dann rechnen sie noch die abgabe an die funkzentralen für viele bezirke und ev. parkgebühren.
da von hohen gebühren für den transfer zu reden ist blanker hohn!
und dafüsr 32 euro?!
alleine eine wartezeit von 30 minuten für ihr gepäck würde ca. 12 euro kosten!

zuerst nachdenken.

Antworten Gast: tx1
14.10.2011 02:00
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Re: Viele schlechte Erfahrungen

Viele schlechte Erfahrungen
Hab mir das Taxifahren mittlerweile abgewöhnt. Ein Taxi gibt es nur noch, wenn es gar keine andere Transportmöglichkeit mehr gibt (z.B. nächtliche Flughafenfahrten).

1) Es gibt Taxler, die sich weigern, Kunden z.B. aus der Innenstadt über die Donau (21./22. Bezirk) zu bringen, weil sie fürchten, dass sie vor allem Nachts keine Fahrt in die Gegenrichtung bekommen. Ist mir leider schon mehr als 1x passiert.

das glaube ich nur bedingt, da eine fahrt vom 1. in 21/22 ca. 15 euro ausmacht.
und im 21/22 gibt es auch nachtschwärmer, welche ein taxi brauchen.

2) Nicht jeder Kunde wünscht "geistreiche" Konversation mit dem Taxler. Hab wenig Lust, mir den Schwachsinn, den manche Fahrer von sich geben, anhören zu müssen.

nicht jeder Taxilenker wünscht "geistreiche" konveratation mit fahrgästen.

Antworten Gast: Pips
13.10.2011 16:19
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Re: Viele schlechte Erfahrungen

Das gibts allerdings auch in andere Städten. Bin einmal nächtens um drei in Madrid mindestens 5 km über die Castellana Richtung Hotel im Zentrum gelaufen. Hunderte Taxi sind mir stadtauswärts begegnet. Kein einziger hat mich stadteinwärts gebracht. (Ist allerdings schon 40 Jahre her.)

Antworten Antworten Gast: Hochinteressant
13.10.2011 18:01
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Re: Re: Viele schlechte Erfahrungen

Dann sind die meisten wohl schon tot und der Rest in Rente.

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Re: Viele schlechte Erfahrungen

Warum haben Sie ihn nicht ausgeraubt?

Luzius
13.10.2011 14:17
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am Beispiel Südbahnhof (weil mehrfach angesprochen)

kann man bestens beobachten, wie sich dieses Gewerbe "verändert" hat, indem man dort so gut wie keine Inländer stehen sieht, da sie niemals einen Fahrgast aufnehmen können.

Auch das unten erwähnte Argument "wenig Verdienst" stimmt so nicht, denn wennn jemand diesen Beruf gerne ausübt, hat der sehr bald seine Stammgäste, welche über Telefon ordern.

Für mich wäre dieser Beruf nichts obwohl ich über 16 Jahre als Berufsfahrer (Lkw) tätig war, da ich nicht die Lebensgeschichte von jedem hören will, auch nicht ständig freundlich sein müssen ... usw !

Gast: Anderson
13.10.2011 13:56
7 0

Wo bleibt die Qualität???

Bei den Taxis sollte einmal Sicherheit und Qualität Einzug halten.
- Sicherer Fahrzeuge (Wie die meisten eine gültige Strassenzulassung erhalten ist schon bewundernswert)
- Einheitliche Taxi-Farbe (Vorbild Deutschland)
- Qualitative Fahrzeuge (zu diesen Preisen ist das möglich)
- Ordentliche Fahrer (Gepflegtes Auftreten mit Manieren)
- Fremdsprachen Kenntnisse der Fahrer (zumindest Deutsch und Englisch)

Ist die Wirtschaftkamer (WKÖ) schon total am Sand???

Das ewige Jammern um die Fahrpreishöhe mit Unterstützung der WKÖ ohne was an Qualität bieten zu können bringt nichts. Der Markt regelt sich ja selbst!

Antworten Gast: tx1
14.10.2011 02:15
0 0

Re: Wo bleibt die Qualität???

Wo bleibt die Qualität???
Bei den Taxis sollte einmal Sicherheit und Qualität Einzug halten.
- Sicherer Fahrzeuge (Wie die meisten eine gültige Strassenzulassung erhalten ist schon bewundernswert)

es hat jedes ein gültiges pickerl.
wenn sie mal die augen aufmachen, stehen fast ausnahmslos gepflegte autos auf der strasse.

- Einheitliche Taxi-Farbe (Vorbild Deutschland)

jaja, alles einheitlich, alles konform.
und in ihrem job soll auch einheitsfarbe vorherrschen, gell?

übrigens, so eine Folierung der farbe/auto kostet ca. 1.500 euro.

- Qualitative Fahrzeuge (zu diesen Preisen ist das möglich)

die preise sind lettens um ca. 4% raufgegangen.
bei 10 euro zahlen sie jetzt wahnsinnige 10,40!

wo, betrachten sie mal die preise der zapfsäule!

- Ordentliche Fahrer (Gepflegtes Auftreten mit Manieren)
- Fremdsprachen Kenntnisse der Fahrer (zumindest Deutsch und Englisch)

das liegt an den personen selber, wie man in der öffentlicheit auftritt.

ihnen wird auch nicht vorgeschrieben, wie sie sich präsentieren.

Gast: van Iffelen
13.10.2011 13:48
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Wiener Taxis: eine Zumutung

Nichtrauchertaxi bestellt - Fahrer raucht und regt sich auf, dass die Fahrgäste keine Raucher wollen.
Der nächste raucht zwar nicht, regt sich aber in kaum verständlichem Wiener Akzent über die ausländischen Kollegen auf, die ja kein Deutsch können.
Völlig bizarr.

Antworten Gast: Slavko
13.10.2011 16:53
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Re: Wiener Taxis: eine Zumutung

...sie meinen wohl TAXIS in Wien !!!

 
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