Enosch: „Viele wollen sich mit Beschneidung freikaufen“

20.07.2012 | 18:20 |  von Susanne Knaul (Die Presse)

Die Beschneidung sei das "am besten akzeptierte Verbrechen in der Weltgeschichte", sagt der israelische Antibeschneidungsaktivist Enosch.

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Die Presse: Was halten Sie von der in Europa aufgekommenen Beschneidungsdebatte?

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Jonathan Enosch: Wir waren sehr froh, dass ein deutsches Gericht den unmoralischen Vorgang der Beschneidung verurteilt, ausgerechnet ein deutsches Gericht. Das Absurde ist, dass Juden und Muslime plötzlich zu besten Freunden werden, um Hand in Hand dagegen zu kämpfen. Schade, dass sie offenbar Erfolg damit hatten.

Warum kämpfen Sie so vehement gegen die Beschneidung?

Weil sie ein Akt der Vergewaltigung ist. Sie wird einem wehrlosen Kind aufgezwungen, ohne dass es dabei ein Wort mitzureden hätte. Würde man die Buben hingegen erst mit 13 Jahren beschneiden, dann würden sich sicher viele dagegen wehren.

1999 ist ihre Organisation „Ben Shalem“ vor den Obersten Gerichtshof in Israel gezogen. Was haben Sie damit erreicht?

Die Richter entschieden grundsätzlich nicht gegen die Beschneidung, verschärften aber die Bestimmungen zum Schutz des Kindes. Kurz vorher waren in Boston sechs Kinder an Herpes gestorben, nachdem der Beschneider ihnen mit herpesinfizierten Lippen das Blut aus der Wunde saugte.

Der damalige Innenminister Elijahu Swissa von der ultraorthodoxen Schas-Partei war derart erbost über die Petitionäre, dass er dazu aufrief, sie aus dem Fenster zu werfen. Wie erklären Sie sich eine so drastische Reaktion?

Die Orthodoxen behaupten, dass die Beschneidung das Fundament des Judentums ist, der Bund mit Gott, der dem Volk der Juden sein Überleben sichert. Was viele Leute nicht wissen, ist, dass die ursprüngliche Beschneidung, so wie sie Abraham an sich selbst vornahm, viel sanfter war als heute üblich. Abraham schnitt nur die Spitze seiner Vorhaut ab. Heute ist die Prozedur weitaus grausamer und gefährlicher.

Wie viele Familien in Israel lassen ihre Kinder nicht beschneiden?

Als wir vor zwanzig Jahren anfingen, uns zu organisieren, waren es nur ein paar Dutzend Familien. Heute reden wir von zwei Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels.


Wenn die Beschneidung tatsächlich so grausam ist, müssten sich dann nicht viel mehr Menschen dagegen wehren?

Nehmen Sie willkürlich einhundert Leute heraus und fragen Sie sie, was genau bei einer Beschneidung passiert: Wie wird beschnitten, und was genau wird weggeschnitten? Sie werden es nicht wissen.

Ihr Sohn ist heute 15 Jahre alt. Leidet er darunter, nicht beschnitten zu sein?

Nein, überhaupt nicht. Sehen Sie, es kommt auch darauf an, wie das Kind damit umgeht. Es ist schließlich nicht so, dass er rote Haare hat oder abstehende Ohren. Man sieht nicht sofort, dass er nicht beschnitten ist. Aber die Kinder interessiert es auch nicht. Für sie ist wichtig, ob er ein netter Bub ist.

Haben Sie schlechte Erfahrungen mit Kinderärzten oder Lehrern gemacht?

Eigentlich nicht. Tatsache ist, dass sich ganz viele Menschen in Israel unwohl dabei fühlen, dass ihre Kinder beschnitten werden. Sie wissen, dass Sie hier einen Pakt mit dem Teufel eingehen: Sie fahren am Schabbat mit dem Auto und essen Schweinefleisch. Mit der Beschneidung wollen sie sich freikaufen. Da ist viel Heuchelei dabei.

Wie haben Ihre Eltern reagiert?

Meine Exfrau und ich sind von meiner Familie regelrecht boykottiert worden. Ich habe von jungen Eltern gehört, denen die Großeltern damit drohten, das Kind zu entführen, um es beschneiden zu lassen. Viele Familien üben Druck aus und beharren auf der Zeremonie und der Feier, bei der das Baby präsentiert wird und einen Namen bekommt.

Was sagen Sie zu dem gelegentlich vorgebrachten Argument, dass die Beschneidung gesundheitsfördernd ist?

Dass es völlig absurd ist. Da wird ein gesundes Baby genommen und ohne jede Notwendigkeit operiert. Warum? Weil die Operation künftige Krankheiten verhindert. Nach derselben Logik müssten sich Frauen ihre Brüste amputieren lassen, um nicht an Krebs zu erkranken. Das ist komplett verrückt und sadistisch. Die Beschneidung ist das am besten akzeptierte Verbrechen in der Geschichte der Welt.

Haben die Medien daran eine Mitschuld?

Zuallererst mache ich den Intellektuellen einen Vorwurf, aber auch den Medien und den Künstlern. Es gibt fast keinen Artikel oder Beitrag, der sich damit beschäftigt, keinen Roman und kein Theaterstück. Die Intellektuellen sind feige. Die Gehirnwäsche funktioniert so gut. Ein ganzes Volk ist wie benommen.

Zur Person

Jonathan Enosch, 51, ist ein israelischer Antibeschneidungsaktivist und Gründer der Initiative „Ben Shalem“, was etwa mit „intakter Sohn“ oder „vollkommener Sohn“ übersetzt werden kann. Er ist Vater eines 15-jährigen, unbeschnittenen Buben und einer Tochter und schätzt, dass etwa zwei Prozent der jüdischen Eltern in Israel ihre Söhne nicht mehr beschneiden lassen. Eine kleine, aber stetig wachsende Minderheit.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.07.2012)

 
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126 Kommentare
 
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Daniel Harker
04.12.2012 13:52
0

Wie alt war Abraham?, als er sich selbst beschnitt?

Es wäre doch aus religiöser Sicht das einzig Richtige, wenn dieser Bibelakt möglichst genau nachgeahmt wird:
1. an sich selbst
2. in Abrahams Alter
3. nur ein bisschen Haut wegschneiden

ruthwink
29.07.2012 16:36
0

alter Hut

Der Unsinn, den Herr Enosch verzapft, hat schon vor mehr als zehn Jahren nicht überzeugt. Er hatte zu jeder Zeit alles Recht der Welt seinen Sohn oder seine Söhne nicht beschneiden zu lassen, passt eh. Ca 2% der Männer, die jüdisch geboren wurden, verzichten darauf, ihre Söhne beschneiden zu lassen, weil sie aus irgendeinem Grund mit der Religiion gar nix mehr am Hut haben. (Interessant ist, dass es 98% machen, obwohl sicher nicht 98% praktizierend leben, wenn es um andere Gebote geht.) Aber den Humbug von "grausam und gefährlich" kann er grad noch einer österreichischen Zeitung verkaufen, den "Betroffenen" nicht.


Gast: wassolls
22.07.2012 18:16
5

einfach den Kindern Rechte geben

das sie im Erwachsenenalter ihre Eltern und den Staat der dies zuließ verklagen können, so als Pauschalstrafe sollte man je 10.000 Euro veranschlagen.

jhau
22.07.2012 17:41
2

Der Sinn archaischer "religiöser Vorschriften"

Baby’s Death Renews Debate Over a Circumcision Ritual

The cause of death of the 2-week-old boy, who died at Maimonides Hospital in Brooklyn on Sept. 28, was Type 1 herpes, caused by “ritual circumcision with oral suction,” according to the medical examiner’s office.

http://www.nytimes.com/2012/03/08/nyregion/infants-death-renews-debate-over-a-circumcision-ritual.html

Wer ist für solche medizinische Standards in einem Spital verantwortlich?

Gast: werbistdu
22.07.2012 14:47
8

Die Natur hat sich

schon was gedacht dabei, das Geschlechtsteil so zu entwickeln, wie es ist.
Die Islamisten in ihrem Allah-Wahnsinn sollten dem nicht widersprechen.

aquilo
22.07.2012 11:44
8

Der Beschnittene ist der Kollateralschaden einer Toleranz, die auf Bequemlichkeit und Opportunismus beruht!

Er ist das Opfer, das auch in Zukunft wehrlose Opfer, dem keine Rechte zustehen. Wer spricht für Sie? Niemand. Es sind Ausnahmen, wenn jemand für diese die Stimme erhebt. Es hat ja keine Vorteile sich um die Opfer zu kümmern.

Antworten aquilo
22.07.2012 17:03
2

Re: Der Beschnittene ist der Kollateralschaden einer Toleranz, die auf Bequemlichkeit und Opportunismus beruht!

Hartherziger Minusstrichler!
Haben Sie kein Mitleid? Sind es für Sie keine Mitmenschen, die beschnitten werden und denen daraus kein Leid erwachsen kann?
Haben Sie sich nicht im Internet die Bilder und Videos von den Beschneidungen angesehen? Haben Sie nicht die schmerzverzerrten Gesichter der Säuglinge gesehen? Können Sie sich vorstellen, was in einem Jugendlichen vorgeht, der vom Vater und anderen Verwandten niedergehalten wird und dem dann bei vollen Bewusstsein die Vorhaut abgeschnitten wird?

schlechte_milch
22.07.2012 11:21
6

Vollkommen richtig

ich bin sehr dafür die Beschneider mit strengen Haftstrafen zu belegen. Am Anfang werden einige sture weitermachen aber wenn sie dann einmal gesiebte Luft genossen haben (zusammen mit den anderen Kinderschändern denn da gehören sie hin) werden sich die meisten am Riemen reissen.


Gast: Michl H. & die Roten Stadtmusikanten
22.07.2012 00:56
11

Das fadenscheinige Argument, dass eine Beschneidung gesundheitsfördernd ist, ist leicht zu widerlegen

Man muss nur die Ethnien in Zentralafrika anschauen, da sind die alle "mit" pumperlgsund. Oberdrein wächst er auch viel mehr, wenn er nicht austrocknet. Weiß jede Keniaurlauberin.
Ohne Haut ist das Teil absolut ungeschützt und es sterben die Nerven ab.

Gast: James Dean
22.07.2012 00:34
9

Links zum Thema

Ich werde mich kurz fassen; hier sind zwei Links die sich mit dem Thema Beschneidung bei Jungen befassen und über die Gefahren und Unsinnigkeit dieser aufklären.
Auf Deutsch: http://www.beschneidung-von-jungen.de
Auf Englisch: http://www.mgmbill.org/

Und noch ein Video wie so eine Beschneidung abläuft: http://www.mgmbill.org/birthasweknowit.htm
(ACHTUNG - nichts für schwache Nerven, aber wer auch nur mit dem Gedanken spielt sein Kind beschneiden zu lassen, sollte, nein MUSS es sich vollständig ansehen!)

Gast: A.B.C.
21.07.2012 21:46
5

Zwei Dinge Knechtschaften haben die Menschen erfunden

Um andere zu unterdrücken und zu knechten hat der Mensch Tradition und Religion erfunden.

Gast: Shalom
21.07.2012 21:37
3

Die Zensur

fürchtet sich offenbar vor einer angeblich nicht vorhanden konspirativen Macht. Na dann Prost.

Hansdietermatthies
21.07.2012 18:27
5

Die "Beschneidung" an Knaben im Judentum und Islam

ist als kultischer Bestandteil dieser Religionspraktiken von Beginn an zu sehen und stellt auch immer noch Beginn und Grundlage der religiösen Erziehung dieser Kinder dar.

Natür lich daran richtig, das die Kinder noch nicht nach ihrer Meinung oder gar Zustimmung dazu gefragt werden können - aber warum auch.

Wenn das geanstandet wird, dann ist jegliche Erziehung nach kulturellen und traditionellen Vorgaben abzulehnen und gar unter Strafe zu stellen.

Antworten Daniel Harker
13.09.2012 12:58
0

Re: Die "Beschneidung" an Knaben im Judentum und Islam

Entschuldigung, aber unter Erziehung verstehen zivilisierte Menschen etwas anderes.

Antworten WM
21.07.2012 21:27
5

Re: Die "Beschneidung" an Knaben im Judentum und Islam

Warum sollte man die Kinder auch fragen, Züchtigung, Kinderarbeit, Kinderheirat...

Antworten Gast: schlÄchter
21.07.2012 20:20
8

Re: Die "Beschneidung" an Knaben im Judentum und Islam

sg herr matthies!
genau so ist es und es ist die frage/gefahr, ob nicht ein aufgeklärter säkularer´staat sich nicht ebenso quasireligiös und dogmatisch verhält, wie es religiöse gottesstaaten tun: die neue religion: säkularismus-auch eine form des kulturrelativimus und dogmatismus: die herrschaft der "vernunft".

dennoch: die diskussion ist richtig und wichtig, eröffnet sie doch-wieimartikel anschaulich dargestellt-innerhalb der betroffenen religionsgesellschaften (zum im judentum) durchaus auch innerreligöse diskussionen über das wesen und die notwendikeit.immerhin hat es zu einer verschärung der hygienevorschriften bei den beschneidungen geführt.

innsoferen hut ab vor herrn enosch!

mfg
s.

Antworten Antworten ruthwink
29.07.2012 16:27
0

Re: Re: Die "Beschneidung" an Knaben im Judentum und Islam

Na ja, die Diskussion, die Herr Enosch "eröffnet" hat, ist in Israel schon lang wieder vorbei. Nach mehr als zehn Jahren taugt seine Initiative grad noch zur Sommerloch-Füllung österreichischer Zeitungen. Natürlich gibt es unter säkularen Juden welche, die auf die Brit Milah ihrer Söhne verzichten (in der Regel ohne den Herrn Enosch zu fragen...), ist ja auch recht so, wenn es ihnen nichts bedeutet, müssen sie ja nicht. Bemerkenswert ist eher, dass 90% nicht (!) praktizierender Juden ihre Söhne beschneiden lassen, sei es aus Identitätsgründen oder aus gesundheitlichen Erwägungen, meistens aus einer Mischung aus beiden. Das hat Herrn Enoschs Initiative das letzte Jahrzehnt nicht geändert.

Gast: JoergRatgeb
21.07.2012 17:31
0

Im Grunde genommen

frage ich mich, was es so schwer macht eine sachliche Diskussion zu führen. Nicht dass ich Polemik pauschal ablehne, im Gegenteil. Die Klinge macht den Schnitt. Also?

Antworten Gast: Würde Dir einfallen?
21.07.2012 20:55
10

Re: Im Grunde genommen

Würde Dir einfallen, eine sachliche Diskussion über die "gesunde" Detschen zu führen, selbst wenn die Diskussion wirklich sachlich geführt wird, beginnt sehr schnell sich die Staatsanwaltschaft, Polizei unter umständen sogar der Verfassungsschutz diese Diskussion unter dem Kapitel Gewaltverherrlichung und Aufruf zu einer Straftat an Unmündigen und Schutzbefohlenen beenden.

Jonathan Enosch hat hier Dinge genannt, würde ein USER das als sachliches Argument einbringen, der Vorladung wegen Verletzung der Religiösen Gefühle samt Volksverhetzung ist sicher (ein Österreichischer Politiker wurde bei ähnlicher Wortwahl abgeklagt und meines Wissens auch strafrechtlich Verurteilt), Jonathan Enosch konnte die Wortwahl nur treffen weil einerseits er selbst der Religion angehört und anderseits in Israel lebt und nicht in Österreich!

Und eines sollte klar sein, die "Gesunde" Detschen ist in den meisten Fällen um einiges harmloser als dieses Ritual, der den menschliche Körper unweigerlich für immer verändert.

Beziehe ich auch noch die neue Gesetzeslage bezüglich Schönheitsoperationen wird eine sachliche Ebene noch schwerer, wie will man erklären das eine Frau mit 15 sich keine Silikonunterlagen unter die Brüste legen darf, anderseits aber Männer weit unterhalb von 15 Jahren der Körper doch auf Dauer verändert werden darf? Für eine 15 Jährige ist ihr Busen mindestens ebenso viel Religion!

Gast: Das Interview gefällt mir!
21.07.2012 17:15
1

Der letzte Absatz weniger!

Oder genauer gesagt gar nicht, Künstler sind nicht feige diesen Bereich zu Thematisieren, machen sie es werden sie mit Klagen wegen Verletzung religiöser Gefühle so weit eingedeckt das jede Lust darauf geht auf diese Thematik einzugehen! Und ich bin sicher - bricht ein europäischer Künstler aus, wird aktiv, dieser sein restliches Leben begleitet wird von Poleibeamten aus Spezialabteilungen, inklusive MG, und Co.

Das Problem mit der Kunst ist aber auch das diese nicht nur nicht erkannt wird, sondern die Argumente zum Teufel gejagt werden, ich bin sicher das auch dieser Kommentar es schafft mehr als 20 knallrote schöne Stricherl zu bekommen!

Und da vergeht es einem einfach für die Freiheit der Kunst einzutreten, die ohnedies vom Staat schon derartig mit den Füssen getreten wird das es zum Himmel stinkt!

Gast: um halb fünf
21.07.2012 16:33
11

Religionen dürfen nicht über den Menschenrechten stehen!

Wenn das Kind/der Jugendliche/der junge Erwachsene alt genug (= mündig) ist, dann soll er selbst entscheiden können, ob er sich aus Glaubensgründen beschneiden lassen will. Schluss mit den aufgezwungenen religiösen "Traditionen" an wehrlosen Säuglingen und Kindern!

astuga
21.07.2012 16:07
2


Gast: Nihilist auf Probe
21.07.2012 15:11
14

Schon bedenklich

was für Götter heute noch so angebetet werden, die solche Opfer fordern.

Antworten Gast: JoergRatgeb
21.07.2012 15:30
3

Re: Schon bedenklich

Ja, aber niemand wuerde das tun, ohne entsprechende (fantasierte) Gegenleistung zu erwarten. So fragwuerdig das auch sein mag.

 
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