Lage der Kirche für Schönborn nicht hoffnungslos

01.04.2012 | 16:37 |   (DiePresse.com)

Die katholische Kirche sei aber "in einer schwierigen Situation" gibt der Kardinal zu. Schönborn begrüßt, dass Probleme nicht mehr wie früher unter den Teppich gekehrt werden.

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Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn sieht die katholische Kirche in Österreich "in einer schwierigen Situation, aber nicht in einer hoffnungslosen". Sie habe sich der "Missbrauchskrise" gestellt, sagte er am Sonntag in der ORF-"Pressestunde", wobei die Gründe des Vertuschens und der Umgang mit der "schwarzen Pädagogik" gesamtgesellschaftlich noch nicht aufgearbeitet seien. Die Bestätigung eines homosexuellen Pfarrgemeinderats in Niederösterreich verteidigte er, an kirchlichen Regeln will er jedoch nicht rütteln.

"Es geht nicht um Ausreden, aber es geht um Verstehen", sagte Schönborn zu Gewalt und Sadismus in Schule und Pädagogik. Er selbst habe als Schüler erlebt, wie sein Gymnasialdirektor und alle Eltern und Lehrer weggeschaut hatten, als ein Professor Kinder systematisch spitalsreif geprügelt habe. Darüber nicht zu reden und Gewalttäter einfach zu versetzen sei damals ein "kulturelles Phänomen" gewesen.

"Wahrheit macht frei"

"Gott sei Dank hat sich das geändert", sagte der Kardinal. "Die Wahrheit macht frei. Das ist ein wichtiges Wort Jesu." Positiv sei auch, dass die Zeit der vielen Internate - "strukturell gefährliche, gefährdete Orte" - vorbei sei.

Zu seiner Bestätigung eines 26-jährigen, in einer eingetragenen Partnerschaft lebenden Homosexuellen als Pfarrgemeinderat in der Weinviertler Gemeinde Stützenhofen betonte Schönborn, dieser habe ihn "auch christlich sehr beeindruckt" und sei ein "wirklich liebenswürdiger Mann". Ursprünglich habe er selbst auch gemeint, dass dies mit den Regeln nicht kompatibel sei. Jedoch: "Ich frage mich immer in diesen Situationen, wie hat Jesus gehandelt. Er hat zuerst den Menschen gesehen."

Geschiedene: "Halten an Regeln fest"

An der in der Bibel festgelegten Bindung von Mann und Frau, die sich als "ein Fleisch" mehren sollen, ändere das nichts. Auch bei wiederverheirateten Geschiedenen gelte: "Wir halten am Menschen fest, aber wir halten auch an der Regel fest." Schönborn erinnerte in diesem Zusammenhang an seinen Freund, den verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil. Den Klagen der Pfarrerinitiative über einen drohenden Priestermangel stellte er den zunehmenden Schwund an Gläubigen gegenüber.

Angesprochen auf Korruptionsfälle in Österreich verwies Schönborn auf "das Schreckliche am Berlusconi-Regime". Korruption sei für ein Land eine Katastrophe, weil sie die Substanz des menschlichen Miteinanders zerstöre. Auch die Kirche müsse sich wie alle in Sachen Moral am Riemen reißen. "Wir sollten vor der eigenen Tür kehren, wir haben viel zu kehren, um wieder Vertrauen zu gewinnen."

In Sachen Asyl bezeichnete der Erzbischof die Schubhaft als "Schandfleck". In Österreich fehle weitgehend eine Immigrationspolitik. Sorgen macht sich Schönborn auch bezüglich der im kommenden Jahr anstehenden Wahlgänge. Es bestehe die Gefahr der billigen Slogans, des Hetzens und des Aufbauens von Feindschaften. "Hier müssen wir wirklich den Anfängen wehren."

(APA)

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32 Kommentare
 
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Gast: Wider die Inhaltsleere der an der Realität scheiternden Elfenbeinturm-Theologie
02.04.2012 21:52
0

Eine gläubigen- und themenfokussierte Kirche mit inspirierenden Pfarrern statt dem gebotenen Dauerfrust würde reüssieren

>Den Klagen der Pfarrerinitiative über einen drohenden Priestermangel stellte er den zunehmenden Schwund an Gläubigen gegenüber.<

Dies klingt nach gezielter Gläubigenvertreibung durch den Herrn Kardinal!

Vorausgeschickt sei, daß ich aus verschiedenen Gründen Schüllers Pfarrerinitiative nicht zustimmen kann.

Doch der Schwund an Gläubigen wäre in dieser Zeit der verstärkten Gottsuche (fehlgeleitet etwa durch Esoterik-Boom) durch geeignete Multiplikatoren als Priester und attraktive Angebotsvielfalt ziemlich leicht zu beseitigen. Der Negativtrend ist jedoch bisher mangels Einfallsreichtum und Mut irreversibel. Falsch verstandene Modernität führte nur zu Sinnentlehrung. Paternalistisches Gängeln durch geistigen Schrott läßt sich kein halbwegs gebildeter Bürger mehr gefallen. Kaum jemand hat noch Zeit für fade Rituale, tölpelige Predigten, ständiges Ärgernis.

Seit vielen Jahrzehnten wurden die potentiellen Gläubigen durch null religiöse Bildung verwildert. Selbst in der stephansplatznahen Volksschule der Erzdiözese Wien müssen beruflich überlastete, ausgepowerte Mütter eigentlich unfreiwillig die Kommunionsvorbereitung der Kinder übernehmen, da für das bezahlte Kirchenpersonal - wie Toni Faber - die zukünftigen Gläubigen uninteressant sind...

Schwach intelligente Vogelscheuchen als Pfarrer vertreiben effizient die Gläubigen.

Neue vielfältige Wege mit espritreichen charismatischen Multiplikatoren wären eine neugierigmachende Herausforderung. Einige wenige würden genügen.

Lieber, guter Kardinal!

Was, genau, ist Schwarze Pädagogik?
Ich kenn nur Schwarze Messen, die Schwarzmannder Kirche in Innsbruck( wie schreibt man das genau?), einen großen oder kleinen Schwarzen,Schwarzafrikaner( ist der Ausdruck politisch auch korrekt?),Schwarzfahrer.....aber Schwarze Pädagogik-ist das was Gutes, weil von Schwarzen(ÜVP) erfunden oder eher was zum Schwarzsehen, was uns jetzt so mit den Neuerungen im Schulsystem blüht?

Antworten Gast: smilodon
02.04.2012 20:35
0

Re: Und wieder einmal

beweist uns Sebifredi, welch schlichten und uninformierten Gemüts er ist. Wenn er sich wirklich auskennen würde, dann wüßte er, dass man allgemein unter "Schwarzer Pädagogik" die Pädagogik versteht, die bis in die 70-er-Jahre üblich war (ganz allgemein, auch und besonders in öffentlichen Schulen): als Disziplinierungsmittel Watschen, Kopfnüsse, Winkerl stehen, Nachsitzen, Strafe schreiben.

Re: Re: Und wieder einmal

Danke, danke für die Belehrung!Früher hieß es auch Christenlehre-
Meine Kinder besuchten in dieser"schwarzen Zeit der Pädagogik sowohl öffentliche als auch private Schulen! Aber von Ihren angeführten Auswirkungen der "schwarzen Pädagogik" der damaligen Zeit haben wir nichts mitbekommen.Ich gehe davon aus, dass ein guter Lehrer diese Maßnahmen damals wie auch heute nicht als Erziehungsmittel sah. Auch ich hatte Glück mit meinen Lehrern,wahrscheinlich wegen meines schlichten Gemütes, hatten sie alle Nachsicht mit mir!

Re: Re: Und wieder einmal

Danke, danke für die Belehrung!Früher hieß es auch Christenlehre-
Meine Kinder besuchten in dieser"schwarzen Zeit der Pädagogik sowohl öffentliche als auch private Schulen! Aber von Ihren angeführten Auswirkungen der "schwarzen Pädagogik" der damaligen Zeit haben wir nichts mitbekommen.Ich gehe davon aus, dass ein guter Lehrer diese Maßnahmen damals wie auch heute nicht als Erziehungsmittel sah. Auch ich hatte Glück mit meinen Lehrern,wahrscheinlich wegen meines schlichten Gemütes, hatten sie alle Nachsicht mit mir!

Gast: Johann S
02.04.2012 16:58
0

Erinnert

einen an den Spruch"Die Lage ist zwar hoffnungslos,aber nicht ernst".

Gast: Gast.Gast
02.04.2012 15:49
1

griechische Philiosophie

Statt des ersten Gebotes gilt seit dem Konzil als Präambel, der Mensch ist das Maß aller Dinge. So ähnlich meint es der Kardinal, hoffentlich wird er nie Papst.

bla...bla

2000 Jahre Kathalozismus, sind 2000 Jahre kapitalistische Politk, sind 2000 Jahre voll mit Kriegen und Ungerechtigkeiten..........einmal muß mit diesem Unsinn SCHLUSS sein!

Gast: Saiffenstayn
02.04.2012 09:15
0

"der Umgang mit ""schwarzer"" Pädagogik" ....

ein schönes Wortspiel.

Zusammen mit der von der Kirche geführten Christlich-Sozialen Partei (nunmehr ÖVP) waren sie schon seinerzeit die "SCHWARZEN"
sie machten "schwarze" Politik,
schwarze Gesetze und
so war es eben nun einmal
auch "schwarze" Pädagogik!!!

Wir wünschen uns
eine "weisse" Kirche,
mit weißer (Gesellschafts-)Politik,
und dann eben nur mehr weisse Predigten,
weisse Pädagogik
und alle Amtsträger mit weisser Weste!!
(nur der kardinal trägt ROT;
die Farbe der Märtyrer und der Arbeiterschaft!)

"Immigrationspolitik"

Es ist fast schon peinlich, wie sehr sich die Katholische Kirche an jedes Regime anpasst.

Schönborn besorgt das Geschäft der Kirchengegner

Sollte es möglich sein, daß Schönborn die Lehrmeinung der Kirche (weil die ja ohnehin niemand mehr kennt geschweige denn zu befolgen bereit ist) mit einer Unverfrorenheit ohnegleichen verrät? Nächstens wird ein Richter erklären, der Angeklagte sei halt so lieb gewesen, daß er ihn freigesprochen habe. Was die Bezugnahme auf die Sünderin am Jakobsbrunnen betrifft: wesentlich war ja dabei, daß sie zwar nicht verurteilt wurde, aber die Auflage erhielt, künftig nicht mehr zu sündigen. Nun ist halt gemäß dem Katechismus (an dem Schönborn ja mitgearbeitet hat) jedweder Sex außerhalb der Ehe Sünde, egal ob hetero- oder homosexuell.
Ein zivilrechtlicher Vertrag hat keinen sakramentalen Charakter, der muß aber gegeben sein. Die Praxis schaut zwar anders aus, aber immer noch sollen die Mitglieder der Kirche sich nach deren Normen richten, nicht nach dem, was Otto Normalverbraucher üblicherweise in eigener Machtvollkommenheit zu praktizieren pflegt. Schönborn ist sich zweifellos im Klaren darüber, daß er hier einen Präzedenzfall geschaffen hat. Wenn er an jener Destruktion mitarbeitet, welche von den selbsternannten Eliten ganz offensichtlich betrieben wird, so wird eine Kirche mit solchen Proponenten bald nicht mehr gebraucht werden; aber darauf wird ja gerade abgezielt.

Was die Bezugnahme auf die Sünderin am Jakobsbrunnen betrifft: wesentlich war ja dabei, daß sie zwar nicht verurteilt wurde, aber die Auflage erhielt, künftig nicht mehr zu sündigen.

Das ist falsch. Lesen sie noch einmal nach.

Antworten Antworten Gast: Liftup
02.04.2012 14:35
0

Re: Was die Bezugnahme auf die Sünderin am Jakobsbrunnen betrifft: wesentlich war ja dabei, daß sie zwar nicht verurteilt wurde, aber die Auflage erhielt, künftig nicht mehr zu sündigen.

Das ist sehr wohl richtig, denn das Evangelium besteht nicht nur aus einzelnen Abschnitten, sondern ist in der Gesammtheit anzunehmen, wenn man sich dazu bekennt.

Re: Was die Bezugnahme auf die Sünderin am Jakobsbrunnen betrifft: wesentlich war ja dabei, daß sie zwar nicht verurteilt wurde, aber die Auflage erhielt, künftig nicht mehr zu sündigen.

Meines Wissens steht dort "Geh´ hin und sündige nicht mehr." Es gilt ja auch der Grundsatz Gewissenserforschung - Reue - Vorsatz. Es ist zweierlei, ob man trotz guten Vorsatzes vielleicht wieder umfällt (selbst der Gerechte fällt des Tages sieben Mal) oder ob man, wie in einer Zivilehe oder eingetragenen Partnerschaft naturgemäß gar keinen Vorsatz fassen kann bzw. wird.

Antworten Gast: Saiffenstayn
02.04.2012 09:21
0

Re: Schönborn besorgt das Geschäft der Kirchengegner

Ob der Herr Jesus
wenn er in unsere Welt
und unsere Zeit kommt;
es auch so UNBARMHERZIG
und GESETZES-FROMM haben wollte??

Ob die SEX-feindlichkeit bis zum Exzeß wirklich im Sinne Jesu ist ?? -
oder ob uns da eine Welle von "Gelehrten" ihre lebenfeindliche Philosophie aufs Aug´drücken?

Schließlich ist eine so akribische Moral hinsichtlich der Geschlechtlichkeit sehr einseitig ! -
wenn man nicht dieselbe akribische Moral auch im Bereich LEBEN und Gesundheit, ARBEIT, WIRTSCHAFT, ZINS-Wucher, und aller anderen Belange betreibt ??

Re: Re: Schönborn besorgt das Geschäft der Kirchengegner

Ihr Quasi-Gedicht klingt zwar sehr bewegend, nur geht es an der Sache vorbei. Barmherzigkeit besteht nicht darin, daß man alles und jedes toleriert. Man kann jemanden durchaus sympathisch finden, dessen Verhalten aber dennoch nicht billigen. - Zur Sexfeindlichkeit der Kirche: die wird unermüdlich ausgeschlachtet, die gleichen Leute komplimentieren in ihrer unendlichen Barmherzigkeit die Moslems herein, deren Sexualmoral noch viel rigider ist. Hauptsache, man kann der Kirche, für die man einzutreten vorgibt, am Zeug flicken.

Gast: Verbindung
01.04.2012 20:48
1

Schönborn

Warum gibt es von der Kleinen Zeitung einen Link zur Presse ...?

Ich habe Schönborn als Student in Graz schätzen gelernt. Er war für die katholischen Studenten verantwortlich. Das Löschen hätte er damals nicht gut geheisen.

"gut geheisen"

Studium auch abgeschlossen?

Antworten Antworten Gast: Senf-Geber
02.04.2012 09:22
1

Re: "gut geheisen"

ja,
aber nicht in Germanistik,
sondern nur in Filosffie
und Moral-deologie
;;-)))

Homo-Eheschließung

Wann dürfen endlich Homo-Ehen im Stephansdom geschlossen werden?

was wollen alle

Ich versteh die Aufregung nicht. Jeder Verein gibt sich seine Statuten. Ich hab mit Religion nichts am Hut weswegen mich die Schwarzröcke nicht interessieren. Wenns sonst jemandem nicht passt dann soll dieser austreten.

Was mich viel mehr ärgert ist dass man dem, was dieser Komplize von Kinder........ von sich gibt, immer noch Beachtug schenkt. Jeder andere würde für solchen Schwachsnn entmündigt werden. In der Kirche ist das alles super. Es gibt viele Arten von Ewiggestrigen. Gläubige sind nur eine Variante.

Manda s'isch Zeit

Es wird Zeit, dass die gläubigen Katholiken aus dem Kirchensteuerverein austreten.

Re: Manda s'isch Zeit

Nein, es wird Zeit, dass gläubige Katholiken wieder zu ihrer Kirche stehen, auch wenn es unmodern ist.

Gast: L'eglise c'est moi
01.04.2012 18:39
7

Ist der so naiv oder populistisch?

Wie kann man an "kirchlichen Regeln ... nicht rütteln" und diese gleichzeitig, wenn einmal ein Fall eintritt sie anzuwenden, sie mit einem Federstrich übergehen?

Was glaubt er, wird dann der kirchliche Mitarbeiter, Priester oder einfaches Pfarrmitglied daraus lernen? Regeln und Lehre sind nicht für den Ernstfall gemeint und jeder koche sein eigenes Süppchen?

In Zukunft gilt, was gefällt und um das selbstgeschaffene goldene QuotenKalb wird nicht nur getanzt, sondern es bestimmt auch den Weg.

Als absoluter Fürstbischof muss man sich ja weder an eigene Wahlregeln, noch an Aussagen der Kirche im Katechismus oder sonstigen Lehrentscheidungen und Richtlinien halten, sondern auf die eigene Kappe nehmen. Das nennt man dann "Wahrheit" und "für den Menschen"?

Wer im Übrigen einen schnellen und sicheren Termin bei Seiner Eminenz will und vielleicht auch auf Mittagstisch Gusto hat, darf sich der vorher bei den Medien anmelden und am besten mit Lebenspartner und Kamera vorbeikommen?


Antworten Gast: Saiffenstayn
02.04.2012 09:27
0

Re: Ist der so naiv oder populistisch?

WEIl die BARMHERZIGKEIT,
ebenso eine
christliche Tugend ist
wie die GERECHTIGKEIT
(und gerade die blinde
Gesetzesfrömmigkeit ist
weder BARMHERZIG noch GERECHT,
bloß Grausam gegen Andere)

Wer auch nur 1 Euro an Mehrwertsteuer, Sozialabgaben oder Einkommenssteuer hinterzogen hat, indem er Schwarzarbeit geleistet und bestellt hat,
handelt auch gegen das GESETZ ??

( wobei die Gesetze der Kirche nur für aktive Mitglieder gelten,
die staatlichen aber für alle gelten )

Möchte der Herr Kardinal

gegenüber meinen Kindern seine Bestätigung des homosexuellen Pfarrgemeinderats in Niederösterreich verteidigten? Oder wäre das nicht vielmehr unsittlich?

 
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