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"Ein Münchner in Rom": Neues Buch über den Papst

25.04.2012 | 06:38 |   (DiePresse.com)

"Der Papst ist eine Autorität, er ist aber nicht autoritär", schreibt Vatikan-Insider Müller-Hülsebusch in seinem Buch über Benedikt XVI.

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Kaum einer weiß so viele Anekdoten und Geschichten über Benedikt XVI. zu berichten, wie der Vatikan-Insider Bernhard Müller-Hülsebusch. In seinem neuen Buch "Ein Münchner in Rom", der im Leipziger Verlag St. Benno erschienen ist, berichtet der deutsche Journalist Episoden aus der Zeit des Pontifikats des deutschen Papstes. Dabei steht jedoch nicht die Kirchenpolitik oder die Theologie im Vordergrund, sondern der Mensch Joseph Ratzinger.

Bei Weltjugendtagen jubeln ihm Hunderttausende zu, seine Bücher sind Bestseller und selbst von zuvor kritisch betrachteten Auslandsreisen kehrt er oftmals mit Lob und Sympathie zurück. So berichtet Müller-Hülsebusch, wie der Papst bei seiner Rede im Deutschen Bundestag im vergangenen September auch ihm skeptisch gegenüberstehende Abgeordnete zu heftigem Applaus hinriss. "Benedikt XVI. unterscheidet sich deutlich von seinem Vorgänger. Anders als der omnipräsente Medienstar Johannes Paul II. macht er sich rarer. Er gibt weniger Audienzen, delegiert viel an seine Mitarbeiter - doch er führt intensive Gespräche mit den Bischöfen", schreibt Müller-Hülsebusch.

"Brillanter Professor Doktor Papst"

Das Buch hebt die charakteristischsten Momente und Begegnungen im Pontifikat von Benedikt XVI. hervor. Somit will die Episodensammlung dazu beitragen, den Lesern den Papst näher zu bringen. In leicht lesbaren Abschnitten erzählt der Autor von den Vorlieben des Papstes, seinen Reisen und Begegnungen. "Der Papst ist eine Autorität, er ist aber nicht autoritär, er ist konservativ, aber dialogbereit; ein brillanter 'Prof. Dr. Papst' - aber durchaus fähig zu bewegenden, ja herzlichen Begegnungen mit einfachen Gläubigen. Bescheidenheit und Verzicht auf jeden Pomp gehören zu den typischen Eigenschaften dieses 265. Nachfolgers Petri. Ein Pontifex, dessen Leistung als Hirte der Weltkirche neuerdings immer deutlicher wird", so der Autor.

Der aus Bayern stammende Müller-Hülsebusch war von 1972 bis 1981 Korrespondent des deutschen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" in Rom und arbeitet seither als freier Journalist für deutschsprachige Medien für Italien und den Vatikan. Im auf Italienisch produzierten Hörspiel "Benedikt, das Leben von Joseph Ratzinger" übernahm er die Rolle des Benedikt.

(APA)

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11 Kommentare
Gast: L’Osservatore Romano
25.04.2012 21:36
6 1

Ich danke meiner braven Schwesterzeitung für den Versuch den Papst trotz seiner Taten in weniger schlechtem Licht darzustellen


Gast: Kritiker_1
25.04.2012 14:39
21 5

Kirchenzeitung

"Der Papst ist eine Autorität, er ist aber nicht autoritär, er ist konservativ, aber dialogbereit; ein brillanter 'Prof. Dr. Papst' - aber durchaus fähig zu bewegenden, ja herzlichen Begegnungen mit einfachen Gläubigen. Bescheidenheit und Verzicht auf jeden Pomp gehören zu den typischen Eigenschaften dieses 265. Nachfolgers Petri. Ein Pontifex, dessen Leistung als Hirte der Weltkirche neuerdings immer deutlicher wird", so der Autor.

Weiss bitte jemand, wem "die Presse" gehört?

Antworten Gast: Gast.Gast
26.04.2012 08:44
2 9

Re: Kirchenzeitung

Wem immer die Presse gehört oder auf welches Zurufen von aussen sie reagiert, was ist an den von ihnen beschriebenen Aufzählungen nicht wahr? Bitte um Beweise, sonst ergibt sich der Eindruck sie fühlten sich gestört durch einen integeren und weisen Papst.

integer und weise :o)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))


Re: Kirchenzeitung


worüber Die Presse kein Wort verliert:

DATENLECK in der KLASNIC-KOMMISSION

„Die Unabhängigkeit der Klasnic-Kommission steht auf dem Prüfstand. Eine Datenanfrage eines Opfers offenbart, dass offensichtlich intime Details rund um Missbrauchsfälle bei der Bischofskonferenz landen“

http://derstandard.at/1334796112479/Missbrauch-Datenleck-in-der-Klasnic-Kommission


Anmerkung: Die Presse ist im Besitz der römisch-katholischen Kirche



Re: Kirchenzeitung


Die Presse ist im Besitz der römisch-katholischen Kirche:

„98,33 % der Anteile sind im Besitz der Katholischer Medien Verein Privatstiftung (vormals Katholischer Preßverein Privatstiftung) und zu 1,67 % im Besitz des Katholischen Medien Vereins (vormals Katholischer Preßverein)“

„…Meilensteine der Unternehmensentwicklung waren … die schrittweise Übernahme der österreichischen Traditionszeitung Die Presse ab 1991.“

vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Styria-Verlag

vgl. http://diepresse.com/unternehmen/sales/online/532662/Offenlegung-fuer-Die-Presse-Digital



Gast: xxxx
25.04.2012 11:50
6 2

Und ich dachte immer die Heiligen schreiben nur in der Bibel

Wird das jetzt das Evangelium des Ratzinger?

Gast: Kibietz
25.04.2012 10:09
12 5

Und wann kommt das Himmelreich?

Der ole Jeschusch hat ja gsagt, dass seine Mitmenschen das Himmelreich auf Erden erleben werden.
Und wo ist es nu?

Antworten Gast: Notaio
25.04.2012 11:40
3 6

Re: Und wann kommt das Himmelreich?

Mein Reich ist nicht von dieser Welt Zitat Neues Testament

Re: Und wann kommt das Himmelreich?

Komm und sieh.

Antworten Antworten Gast: Kibietz
25.04.2012 11:49
8 4

Re: Re: Und wann kommt das Himmelreich?

Ihren mantel öffnens bitte im Beserlpark ,aber ich brauch' das nicht!
Danke!