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Österreichs Bischöfe gegen Lesben als Mütter und In-vitro-Fertilisation

21.06.2012 | 18:12 |   (Die Presse)

Österreichs Bischöfe sind gegen die Elternschaft von homosexuellen Paaren: Vater und Mutter zu haben sei maßgeblich für die Identitätsbildung. Die Herbstvollversammlung der Bischöfe findet in Brüssel statt.

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Wien/Red./Apa. Österreichs Bischöfe sind gegen die Elternschaft von homosexuellen Paaren: In einer gemeinsamen Erklärung nach ihrer Sommervollversammlung in Mariazell teilten sie der Öffentlichkeit am Donnerstag ihre „schwerwiegenden Einwände“ in Fällen mit, in denen das „Recht der Kinder auf Vater und Mutter“ von vornherein missachtet werde. Die Bischöfe lehnen zudem ausdrücklich In-vitro-Fertilisation und Präimplantationsdiagnostik ab.

Bei Vater und Mutter aufzuwachsen gebe den Kindern „wesentliche Orientierung etwa für das Zusammenleben der Geschlechter“ und sei maßgeblich für die Identitätsbildung. „Die zahlreichen ethischen, gesundheitlichen und psychischen Probleme rund um die Reproduktionsmedizin dürfen nicht negiert werden“, hieß es zudem in der Erklärung. Es sei nicht jedes Mittel zu rechtfertigen, die heutzutage verbreitete Unfruchtbarkeit zu umgehen. Die Bischöfe verlangen angesichts der „weithin verschwiegenen“ Probleme einen „breiten öffentlichen Diskurs über die ernsten ethischen und rechtlichen Fragen, die durch die Reproduktionsmedizin aufgeworfen werden“.

Die nächste Vollversammlung im November soll übrigens in Brüssel stattfinden. Die Bischöfe wollen damit „Verbundenheit mit dem europäischen Integrationsprozess bekunden“ und sich selbst „über die konkreten Entwicklungen, Vorhaben und Schritte vor Ort überzeugen“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.06.2012)

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30 Kommentare
 
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Gast: Störrisch
25.06.2012 14:10
0 0

Versuch Nr.2

Ich bin schon lange kein Mitglied der kath. Sekte, aber da bin ganz der Meinung der Bischöfe...

Generell ist künstliche Befruchtung nicht notwendig....muss jeder, unbedingt und zu jedem Preis Kinder bekommen?

Wenn ja, wegen der selbstlosen übergroßen Liebe...oder eher weil das Leben leer und langweilig und viel Einsamkeit?
Oder eher aufgrund zu wenig Lebenswillen? (Viele Kinder sind Lebensretter der Erwachsenen, die nicht über genug Selbstliebe verfügen)

Gleich-geschlechtliche Eltern....ja, per Adoption, wenn die leiblichen Eltern nicht vorhanden oder unfähig.

Aber einem Kind, das in einer überwiegenden hetro-eingestellten Welt leben soll - also das Verhalten von Männern und Frauen schon kennen sollte, im Voraus (künstliche Befruchtung) den Vater oder die Mutter vorzuenthalten, empfinde ich als eine egoistische Zumutung!

Gast: mia19xx
25.06.2012 12:48
2 0

?

Bitte, ich versteh nicht, warum ihr euch alle an der Aussage dieser Bischöfe stoßt? Wenn es nicht eure Meinung ist, müsst ihr ja nicht der katholischen Kirche angehören! In Österreich gilt religionsfreiheit.

Und nebenbei bemerkt - auch meinungsfreiheit! Auch für Bischöfe.

Gast: Es geht um das Wohl höchst unterschiedlicher Kinder
24.06.2012 20:01
0 1

Verzopfte alte Männer, die autoritär Chancenraub durch lebenabwürgende Vorschriften betreiben

Viele begabte Kinder wählten espritreiche, gebildete, großzügige Homo-DINKS als Eltern mit genügend „pink money“ zur Ermöglichung von Elite-Uni-Doktorat plus Musikausbildung. Sprachenlernen, Reisen, Sport und Lebensfreude, als verpiesterte, engstirnige, kleinkarierte, knausrige Habenichtse mit nie Geld für irgendwas, was die meisten ein Leben lang gefangen in einem öden Job büßen müssen, um dann als depressives Wrack verbittert in Frühpension zu enden.

Kinder brauchen im kompetitiven Kapitalismus vor allem Geld zum Wachsenkönnen.
Slumkindern nützen die tollsten Begabungen nichts.

Jedes Kind ist anders.
Ich-schwache/ideenlose/mäßig begabte Kinder brauchen role-models, die sie nachäffen können.
Ich-starke/ideenreiche/(hoch)begabte Kinder sind oft Führernaturen, die lieber Neues entdecken und daher keine sie beengenden, verbiegenden Vorgaben brauchen.

Statt knausriger Hetero-Prolos präferenzieren die letzteren Kinder sicherlich Entwicklung bietende Nonkonformisten als Eltern, idealerweise mit Finanzpotential.

Sind die Eltern reich, egal ob hetero oder homo, eröffnen sich dem Kind gute Möglichkeiten zur eigenständigen Entwicklung.

Sind die Eltern arm, egal ob he oder ho, müssen viele Talente der Kinder brachliegen oder verdorren. Sie werden eher unglücklich sein.

Nur wenig begabte Kinder brauchen Rollenmodelle. Begabte Kinder nützen sich bietende Chancen, rebellieren gegen Enge, brechen aus, gehen eigene Wege.

Fazit:
Unbegabte, führungsuchende Kinder werden Kirchenmänner.

Gast: Gegen den Strom
22.06.2012 18:01
3 0

Was ist machbar

Bischöfe sind gegen Elternschaft .... - steht ja sicherlich irgendwo in den Statuten der röm.kath.Kirche - aber warum ist Staat gegen Adoptivelternschaft von über 38jährigen?? Da schreien alle entrüstet auf wenn Bischöfe irgendwas verzapfen .. aber wenn reflektierte Erwachsene (halt zufällig Mann und Frau) Kindern ein Heim/Familie geben wollen - da spielt sich Staat auf, wenn Eltern nicht reich wie Onassis, nicht mind. einer daheim ist usw.... - Kritkerien - die zum Haareraufen sind. Wenn aber Jugend- und Sozialamt bei Missbrauch in Familien gefordert ist - da wird weggeschaut oder fehlgehandelt. Wir haben drei!! Elternpaare im Bekanntenkreis - die nicht für Adoptivelternschaft in Frage kommen: Über 38, zu "arm" und zu beengte Wohnverhältnisse .... Ach Vater Staat - du Allmächtiger und Allwissender!!!

Was ist wichtiger für Kinder?

Von einem Mann und einer Frau erzogen zu werden, die sich dauernd streiten? Oder von zwei liebevoll miteinander umgehenden Menschen erzogen zu werden, egal welchen Geschlechts?

Antworten Gast: Störrisch...
25.06.2012 15:15
1 0

Homosexuelle....

...streiten nicht, haben keine Konflikte, die unlösbar sind, echt?

Re: Was ist wichtiger für Kinder?

Ach ja, und was bei der Diskussion um Familie immer vergessen wird: heutzutage werden ein Gutteil der Scheidungskinder von zwei sich liebenden Frauen großgezogen. Nämlich von Mutter und Großmutter. Wo ist da der Unterschied zu einem lesbischen Paar? Nein, der liegt NICHT in der Sexualität, ein lesbisches Elternpaar hat nämlich genauso wenig Sex vor den Kindern wie ein Hetero-Paar. Eine solche Argumentation zeigt nur die schmutzige Fantasie des Argumentierers.

Gast: nina blum
22.06.2012 13:48
2 1

Gurken wachsen auch schon ohne männlichen Part auf

Sowas wider die Natur.......
tsts...

Also auch keine Gurken essen, gell?

Gast: Frustriert?
22.06.2012 12:59
4 2

Mernschen die keine "Familie" haben wollen...

...urteilen über "Familien".

"„schwerwiegenden Einwände“ in Fällen mit, in denen das „Recht der Kinder auf Vater und Mutter“ von vornherein missachtet werde."

Diese Aussage kommt von Menschen, welche den Lauf des Lebens (wegen meist komplexbehafteter Ansichten), verweigern und anderen ihre Komplexe aufdrängen wollen, obwohl sie es, bei diesem Thema, am wenigsten wissen können.

Eine anscheinend Bibel resistente Klerikalikerriege!

Matthäus Evangelium 7,3
Aber was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, doch den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?

Antworten Gast: Bruder Kain
22.06.2012 12:15
0 2

das ist leicht zu erklären:

Der Splitter im Auge des anderen ist vom Teufel und sündhaft, während der Balken im eigenen Auge Teil des von Gott gegebenen Kreuzes ist, das wir alle zu tragen haben.

Gast: nur neugierig
22.06.2012 00:33
7 3

Wer ist eigentlich der Kyniker?

Ist das vielleicht einer aus der Presse-Redaktion oder vom Zensorenteam? Es fällt nämlich langsam auf, das die dümmsten Kommentare des Kynikers stehenbleiben. Wenn ihm jedoch jemand in einer Antwort widerspricht, und das sogar mit vernünftigen Argumenten, ist diese Antwort ruckzuck wieder verschwunden.

Re: Wer ist eigentlich der Kyniker?

Der genannte ist vermutlich der Selbe wie der Austritts-Spammer. Wenn irgend ein Artikel ueber die Kirche auftaucht, brennen bei dem die Sicherungen durch.

Es koennte allerdings sein, dass der Arme wirklich ein traumatisierendes Erlebnis ueberstehen musste. Vermutlich ist ihm das Presse-Forum ein Ersatz zu einer (vermutlich teuren) professionellen Therapie.


Antworten Gast: xxxx
22.06.2012 08:12
1 1

Re: Wer ist eigentlich der Kyniker?

Oder vielleicht ist er der Raika-Konrad oder Schüssel Weh.
Da hat auch nie jemand verstanden, wieso.

Antworten Gast: vergilius
22.06.2012 05:35
5 3

Re: Wer ist eigentlich der Kyniker?

sie könnten recht haben. mich wundert das nämlich auch.

Gast: _gast_
22.06.2012 00:21
5 2

Österreichs Bischöfe gegen Lesben als Mütter und In-vitro-Fertilisation

Neues aus dem Reich des Bösen :o(

Gast: Frage des Gewissens !
21.06.2013 22:55
18 3

AUSTRITT


zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/82/Seite.820004.html
(Homepage der Bundesregierung)




Gast: xxxx
21.06.2012 21:25
8 2

Wow! Ein richtig schneidige Jungpensionistenrunde!

Da ist jedem sofort klar, dass da der Reformwirbelsturm durch die Katakomben fegt!

Gast: Blankensteiner Husar
21.06.2012 21:01
6 4

"Vater und Mutter zu haben sei maßgeblich für die Identitätsbildung."

Tjo, und wo ist der Vater namens Pater?
Muss da das Kind immer Sonntags in die Kirche, wenn der Papa redet?

Antworten Gast: Blankensteiner Husar
22.06.2012 00:17
0 2

Re: "Vater und Mutter zu haben sei maßgeblich für die Identitätsbildung."

Dank meiner gediegenen Eliteausbildung fällt mir das natürlich leicht.

Gast: Kirchenfeind
21.06.2012 19:52
12 1

lasst diese Leute reden,

sie gehören zu meinen besten Verbündeten!

Gast: Susi Sonnenschein
21.06.2012 19:40
8 0

mein Sparpaket:

keine Kirchensteuer, keine Rotfunkgebühr

Ersparnis = 2 x Deppensteuer x 12 x 50

Mein Beitrag für die Identitätsbildung.

Gast: Harald K., 1040 Wien
21.06.2012 19:30
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SCHÄBIG


Kein Wort zu den Problemen der Kirche, nicht einmal ansatzweise ist ein Versuch erkennbar sie lösen zu wollen.

Dafür mischt man sich ins Leben anderer Menschen, die mit dieser Kirche oft gar nichts zu tun haben, um ihnen Probleme zu machen.

Das ist SCHÄBIG.


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@ „Erklärung der Bischöfe gegen Elternschaft Homosexueller“






Kirche schafft sich ab…






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@ „Bei Vater und Mutter aufzuwachsen gebe den Kindern "wesentliche Orientierung etwa für das Zusammenleben der Geschlechter" und sei maßgeblich für die Identitätsbildung.“






und wenn die Kinder nicht bei Vater und Mutter aufwachsen, dann wenigstens in römisch-katholischen Internaten wie Kremsmünster – das ist dann maßgeblich für die Identitätsbildung…






30 5

@ „"Gerade wenn es um das Leben von Menschen geht, sind die höchsten rechtlichen und ethischen Maßstäbe gefordert, die sich aus der Einzigartigkeit der Person und der Würde des Menschen ergeben."“






so etwas von der römisch-katholischen Kirche zu hören ist einfach nur mehr mutig…






 
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