In Guns We Trust

15.12.2012 | 18:26 |  von Norbert Rief (Die Presse)

In keinem anderen Land der Welt besitzen die Einwohner mehr Waffen als in den USA. Auch nach der Tragödie an der Volksschule in Connecticut wird sich kaum etwas am liberalen Waffengesetz ändern.

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Man musste nicht lange auf die Frage warten. Am Freitag um 13.34 Uhr, nur Stunden nach dem Massaker an der Volksschule im US-Bundesstaat Connecticut (siehe Seiten 6 und 7), postete sie ein gewisser „Apom“ im Diskussionsforum von thefiringline.com. Nicht etwa die Frage, ob man jetzt doch ernsthaft über Waffenbeschränkungen nachdenken sollte; auch nicht die, wie man verhindern kann, dass ein psychisch Kranker zu Waffen kommt, sondern folgende: „Hätte man das verhindern können, wenn die Schulkinder bewaffnet gewesen wären?“

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Auch diese 26 Toten – darunter 20 Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren – werden die liberalen Waffengesetze in den USA nicht verändern. Genauso wenig wie jene zwölf Toten im Juli dieses Jahres in Denver, wo James E. Holmes in einem Kino Amok lief, oder jene 32 Studenten, die Seung-Hui Cho im April 2007 an der Virginia-Tech-Universität in Blacksburg erschoss.

Die Konsequenzen aus der Tragödie in Newtown werden sich auch diesmal in politischen Willenserklärungen erschöpfen. Statt den Waffenverkauf einzuschränken, wird es vielleicht sogar in die gegenteilige Richtung gehen, wie nach dem Massaker in Blacksburg: Viele Universitäten erlaubten ihren Studenten als Folge das versteckte Tragen einer Waffe, zuletzt im August dieses Jahres die Universität von Colorado: Wer 21 Jahre alt ist und eine entsprechende Lizenz vorweisen kann, darf eine Pistole in die Vorlesung mitbringen.

Vielleicht ist das in einem Land wie den USA tatsächlich der einzig gangbare Weg? Vielleicht würden Wildwestmethoden, würden Schießereien zwischen Guten und Bösen helfen, einen Amoklauf vorzeitig zu beenden, lange bevor die schwer bewaffneten Sondereinheiten der Polizei anrücken?


Waffen wie Hamburger. Waffen gehören zur Kultur der USA wie Hamburger und Pickup-Trucks. Nach Schätzungen sind in den Vereinigten Staaten etwa 300 Millionen Waffen in Umlauf (die USA haben die höchste Pro-Kopf-Waffenrate der Welt; auf Platz zwei folgt der Jemen – mit pro Kopf halb so vielen Waffen).

Das Recht, eine Waffe zu besitzen, ist in den Vereinigten Staaten ein fundamentales. Die Gründungsväter sahen es als derart wichtig an, dass sie es 1789 im zweiten Verfassungszusatz verankerten – der erste garantiert die freie Meinungsäußerung. Es war ein revolutionäres Recht: In einer Zeit, als Machthaber in Europa aus Angst vor dem Volk ein Gewaltmonopol schufen, sollten die Bewohner der Vereinigten Staaten in der Lage sein, sich notfalls gegen ein tyrannisches Regime erheben zu können. Dass dieses Recht 223 Jahre später wenig Sinn hat, ändert nichts an dem Faktum, dass es als eines der unumstößlichen Grundfreiheiten gilt, eine Pistole im Nachtkästchen haben zu dürfen.

Der Oberste Gerichtshof der USA hob im Sommer 2008 ein Waffenverbot auf, das die Stadt Washington erlassen hatte. Der Bürgermeister wollte mit dem Verbot des privaten Waffenbesitzes die Gewaltdelikte in der Stadt in den Griff bekommen. Der Supreme Court machte das Vorhaben mit einem weitreichenden Grundsatzurteil zunichte: Die Richter erkannten zwar die Bemühungen der Stadtväter an, die Gewalt einzudämmen. Das generelle Waffenverbot stehe jedoch im krassen Widerspruch zur Verfassung, die jedem Individuum den Besitz einer Waffe erlaube, befanden fünf der neun Höchstrichter (vier stimmten für die Stadt Washington). Diese Meinung ist auch in der Bevölkerung in der Mehrheit: Laut einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2011 befürworten nur 26 Prozent ein Verbot von Faustfeuerwaffen.

Verständlich wird eine solche Haltung, wenn man durch die menschenleeren Weiten von Alaska, Wyoming oder auch Nebraska fährt. Die nächste Polizeistation ist oft Stunden von den vereinzelt stehenden Farmen entfernt. Die Menschen, die in dieser Abgeschiedenheit leben, sehen es als ihr Recht, ja, geradezu als ihre Pflicht an, ihre Familie im Notfall mit Waffengewalt gegen Kriminelle zu verteidigen. Hier gilt nicht nur das Staatsmotto „In God We Trust“, sondern vor allem auch „In Guns We Trust“.


Stand your ground. Das Recht, sich und die Familie zu verteidigen, erkennen immer mehr US-Bundesstaaten an. Mehr als die Hälfte hat die sogenannte „Castle-Doctrine“ umgesetzt, wonach ein Besitzer zur Verteidigung seines Hauses gegen einen Einbrecher Gewalt – auch tödliche – anwenden darf. In 24 Bundesstaaten gelten noch weitergehende „Stand your ground“-Gesetze. Sie besagen, dass jemand die Konfrontation nicht scheuen muss, vor Gewalt also nicht, wie in Österreich etwa, zuallererst weichen muss. Er kann nicht nur sein Haus verteidigen – zur gerechtfertigten Gewaltanwendung reicht bereits das Faktum des „unerlaubten und gewaltsamen Betretens“ – , es genügt allein die Sorge, dass ihm ein Gewaltverbrechen droht – etwa auf der Straße –, um sich mit Waffengewalt wehren zu dürfen. Gegner bezeichnen das Gesetz deshalb auch als „shoot first, ask later“.

Der mächtige Waffenverein NRA (National Rifle Association) verweist zur Verteidigung dieses Gesetzes gern auf das Beispiel der kleinen Ortschaft Kennesaw im US-Bundesstaat Georgia, etwa eine halbe Autostunde nördlich von Atlanta. Der Gemeinderat erließ 1982 ein Gesetz, wonach jeder Haushalt mindestens eine Waffe inklusive Munition besitzen muss. Die Einbruchsrate ging daraufhin um 90 Prozent zurück, laut FBI-Statistik gab es in der Ortschaft 2008 insgesamt 555 Einbrüche und Diebstähle. In vergleichbar großen Städten (Kennesaw hat 30.000 Einwohner) ist die Zahl doppelt bis dreimal so hoch.


Schießen bevor man trinken darf. Gerade im „Heartland“, den Weiten zwischen der situierten Ostküste und der liberalen Westküste der USA, gehören Waffen zum Alltag. Dort sind Schießübungen am Wochenende das, was in Österreich der Sonntagsspaziergang oder das Tennismatch am Samstagnachmittag sind. Kinder wachsen mit Waffen auf, in den meisten Bundesstaaten darf man ab 18 Jahren ein Gewehr besitzen. Alkohol dagegen darf man erst im Alter von 21 Jahren trinken. Meist genügt ein Führerschein und eine halbe Stunde Geduld (der Verkäufer muss bei der lokalen Polizei nachprüfen, weil unter anderem Vorbestrafte keine Waffen kaufen dürfen), um mit einer Smith & Wesson oder einer der in Amerika besonders beliebten österreichischen Glock einen Waffenladen wieder zu verlassen.


Die Waffe am Gürtel. Der Bundesstaat Florida erlaubt es seinen Bürgern, eine Waffe versteckt am Körper zu tragen. Das erklärt die teilweise seltsam anmutenden Polizeikontrollen: Polizisten müssen stets fürchten, dass der Kontrollierte bewaffnet und gefährlich ist.

Deshalb schreibt ein Gesetz im Bundesstaat Virginia das genaue Gegenteil vor: Wer eine Waffe bei sich tragen will, muss dies „deutlich sichtbar“ tun – also in Wildwest-Manier am Gürtel –, damit sie jedermann sofort sieht. Immer wieder sorgen seltsame Waffenfans (die NRA hat ihren Hauptsitz in Virginia) für Aufregung, weil sie mit einem umgeschnallten Revolver einkaufen gehen. Dieses Gesetz ist auch Grund für die für Touristen irritierenden Hinweise in McDonald's-Filialen und in manchen Einkaufszentren in Virginia, dass Waffen in dieser Lokalität verboten sind.

In der Statistik sind die getöteten Kinder und Erwachsenen von Newtown 26 von etwa 15.000, die heuer durch Schusswaffen in den USA getötet wurden. Weitere 15.000 begingen mit einer Waffe Selbstmord. 2010 starben in den USA 606 Menschen durch einen Unfall mit einer Schusswaffe, 62 davon Kinder jünger als 15 Jahre.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.12.2012)

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24 Kommentare

Schlecht recherchiert, Hr. Rief

Auch in Österreich muss Recht nicht dem Unrecht weichen (wie im Artikel behauptet), eine Verpflichtung zum Zurückweichen vor rechtswidrigem Angriff besteht in der Regel nicht.

IN DRUGS WE TRUST

Fox News: SSRI Antidepressants Causing School Shootings?

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=WAO5_Hk06Mc

Ist Fox News anderen Medien um so vieles voraus?

in österreich

braucht man gewalt nicht zu weichen.

es gilt der rechtsgrundsatz: 'das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.' Also gilt auch hier: Stand your Ground!

paranoid.


in den usa darf man schon ab 18 j. ein gewehr besitzen.

In Österreich darf man das auch. Schrotflinte oder Jagdgewehr mit gezogenem Lauf dürfen mit 3 Tages Abkühlzeit (Außer Jagdschein) in Ö ab 18 gekauft werden.

Man kann in Österreich sogar eine halbautomatische Kalaschnikow oder M41a kaufen, wenn man diese hat umbauen lassen.

Ganz ohne Psychotest.

Nur bei Faustfeuerwaffen gibt es striktere Regeln, und enorme behördliche Hürden, damit sind die meisten Leute zu faul um sich um eine Faustfeuerwaffe zu kümmern. Gottseidank, denn mit einer Faustfeuerwaffe kann man eben gut Amoklaufen, mit einem Jagdgewehr eher nicht.

Re: in den usa darf man schon ab 18 j. ein gewehr besitzen.

Das mit den halbautomatischen Langwaffen stimmt so nicht! Diese sind in Österreich automatisch Kategorie A (verbotene Waffen) - außer gewisse jagdliche und sportliche Waffen - die zum Verkauf freigegeben wurden.
Zum Besitz eines Halbautomaten benötigt man eine Waffenbesitzkarte oder den Waffenpass.

Re: Re: in den usa darf man schon ab 18 j. ein gewehr besitzen.

stimmt da hab ich mich geirrt!!


Auch in Österreich wäre es hoch an der Zeit...

...das Waffengesetz zu liberalisieren.

Der Staat ist weder in der Lage die Grenzen zu schützen noch das Eigentum bzw. die Unversehrtheit des Einzelnen.

Daher sollte auch in Österreich Schluss sein mit dem Gewaltmonopol des Staates.

Die Kapitulation des Staates vor Kriminalität und Migration ist der eine Grund für eine Bewaffnung. Ein anderer, ist die Abwehr von Unrechtsregimen die in vielen Staaten zur Umsetzung der EUdSSR die Presse-und Meinungsfreiheit immer weiter beschneiden.


Gewaltmonopol und Waffengesetze stehen nicht im Widerspruch

In österreich hat Anspruch (!) auf eine Waffenbesitzkarte und damit auf den Besitz zweier Kat. B Waffen, wer sich zum Zweck der Selbstverteidigungan Wohn- und Betriebsort Waffen beschaffen möchte.

Für das Führen einer Waffe, also das schussbereite Bei-sich-Haben, wird ein Waffenpass benötigt, hierfür engen die Behörden ihren Ermessensspielraum immer mehr ein.

Waffengegner übersehen, dass damit das Kräftegleichgewicht von den Schwächeren zu den Stärkeren verschoben wird. Bei Statistiken über Verbrechen mit Waffen wird seit Jahren kein Unterschied zwischen legalem und illegalem Schusswaffenbesitz gemacht. Geht man nach Zeitungsberichten, werden nur 5-10% der schusswaffenassoziierten Verbrechen mit legalwaffen begangen.

Zu fordern wäre also eine weiterhin konsequente Überprüfung der Waffenbesitzer (wie bisher Psychotest, Verwahrung) aber auch eine realitätsnähere und damit großzügigere Vergabe von Waffenpässen.

Mit dem Gewaltmonopol hat das wenig zu tun, Selbstverteidigung ist rechtens. Nicht rechtens wäre es, Schulden mit der Waffe in der Hand einzutreiben, der Staat darf das.

Wikipedia: "Das Gewaltmonopol des Staates bezeichnet im Staatsrecht die ausschließlich staatlichen Organen vorbehaltene Legitimation, physische Gewalt auszuüben oder zu legitimieren. Es ist ein Prinzip aller modernen Staaten und gilt als eine der Grundlagen für das Funktionieren des Rechtsstaates."

Re: Gewaltmonopol und Waffengesetze stehen nicht im Widerspruch

Wobei in den USA Waffenpässe - concealed carry permits - in den meisten Bundesstaaten so restriktiv vergeben werden wie Waffenbesitzkarten in Österreich vor '96. In JEDEM dieser Staaten sank danach die Kriminalität.

Grundsätzlich steht es jedem volljährigem, unbescholtenen Amerikaner frei Waffen zu besitzen (entsprechend den österr. Kategorien B,C & D), einzelne Bundesstaaten verbieten jedoch den Besitz von Waffen gewisser Magazinkapazität und Konstruktion. Beim Kauf wird mittels Sozialversicherungsnummer die Unbescholtenheit überprüft. Zugang zu dieser Datenbank haben allerdings nur gewerbliche Verkäufer und Behörden. Die NRA forderte einen Zugang auch für private Verkäufer, was aber von der Bundesregierung abgelehnt wurde.


The land of the free

Es ist wirklich abscheulich, wie sich die internationalen Medien an der furchtbaren Tat in Connecticut weidet. Pfui, Ihr Scheinheiligen, die Ihr doch nur auf Eure Quoten und Auflagen schielt!

Die amerikanische Verfassung ist ein eindrucksvolles juristisches Dokument. Man kann sich aber nicht aussuchen, welche Artikel oder Amendments einem passen und welche nicht!
Wenn der Souverän, das Volk der Vereinigten Staaten, ein anders Waffenrecht will, kann er das durchsetzen. Unsere Meinung dazu ist irrellevant!

es gibt kein besseres argument gegen ein waffenverbot

als die verbissenheit mit der die internationale linke es in den usa erzwingen will.

Re: es gibt kein besseres argument gegen ein waffenverbot

Soll jeder Bürger soll das Recht auf einen eigenen Raketenwerfer haben?

Re: Re: es gibt kein besseres argument gegen ein waffenverbot

wenn jemand schaden anrichten will, kann er zB auch mit einem gewöhnlichen auto in eine die strasse überquerende volksschulklasse rasen, da braucht er keinen raketenwerfer.

Ich hoffe der Obama fordert die Pakistani, die Iraker, die Afghanen und die Palästinenser alle auf mitzutrauern!

Weidl Anteilnahme kann man schon verlangen!

"In einer Zeit, als Machthaber in Europa aus Angst vor dem Volk ein Gewaltmonopol schufen, sollten die Bewohner der Vereinigten Staaten in der Lage sein, sich notfalls gegen ein tyrannisches Regime erheben zu können. Dass dieses Recht 223 Jahre später wenig Sinn hat, ändert nichts an dem Faktum, ..."

dieses gewaltmonopol des staats ist aktueller denn je

Re: "In einer Zeit, als Machthaber in Europa aus Angst vor dem Volk ein Gewaltmonopol schufen, sollten die Bewohner der Vereinigten Staaten in der Lage sein, sich notfalls gegen ein tyrannisches Regime erheben zu können. Dass dieses Recht 223 Jahre später wenig Sinn hat, ändert nichts an dem Faktum, ..."

dem Schreiber dieses Artikels dürfte entgangen sein, dass in den USA gerade Re-Education Camps aufgebaut werden bzw. schon betriebsbereit sein - von der NDAA(also Tötung oder Einsperrung von unliebsamen Bürgern durch den Staat gar nicht zu reden). Das Waffengesetz in den USA ist die letzte Bastion die die Welt vor der totalen Übernahme der Bankenmafia abhält...das Bsp. Schweiz zeigt, dass weit verbreiteter Waffenbesitz nicht zu mehr Gewalt führt sondern eher Gewalt verhindert

Re: "In einer Zeit, als Machthaber in Europa aus Angst vor dem Volk ein Gewaltmonopol schufen, sollten die Bewohner der Vereinigten Staaten in der Lage sein, sich notfalls gegen ein tyrannisches Regime erheben zu können. Dass dieses Recht 223 Jahre später wenig Sinn hat, ändert nichts an dem Faktum, ..."

vor allem in Europa wird die Gefahr daß sich das Volk zu Wort melden muß immer größer. Die Angst der Politversager ist aber auch schon deutlich zu sehen.
Das Problem dürfte sein, daß mit Sicherheit mehr Politiker mit Mistgabeln zum Teufel gejagt wurden als mit Feuerwaffen.

Re: Re: "In einer Zeit, als Machthaber in Europa aus Angst vor dem Volk ein Gewaltmonopol schufen, sollten die Bewohner der Vereinigten Staaten in der Lage sein, sich notfalls gegen ein tyrannisches Regime erheben zu können. Dass dieses Recht 223 Jahre später wenig Sinn hat, ändert nichts an dem Faktum, ..."

Beim Sturm auf die Bastille hat sich das Volk bewaffnet.

Das Volk durfte nicht mal Degen tragen, die waren dem Adel vorbehalten.

Das Volk zu entwaffnen war schon immer eines der ersten Ziele der Gewaltherrschaft.

@DiePresse: rechtliche Fehler im Artikel

"Sie besagen, dass jemand die Konfrontation nicht scheuen muss, vor Gewalt also nicht, wie in Österreich etwa, zuallererst weichen muss."

Das ist falsch. In Öst. muss man NICHT zuerst zurückweichen. In Österreich nennt man dieses Prinzip: Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.

Das hat der OGH auch bestätigt!!!

Die NRA ha auch schon die weitere Liberalisierung gefordert

Mit dem Argument: wären in der Schule Waffen gelagert gewesen, hätten sich die Lehrer wehren können. Was für kranke Organisation.

Re: Die NRA ha auch schon die weitere Liberalisierung gefordert

Israel hat Schulmassaker durch bewaffnete Wachdienste an den Schulen in den Griff bekommen. Kleines, aber wichtiges Detail:
Die Dienste werden vorrangig von Eltern und Grosseltern der Kinder durchgeführt.

In Österreich würde man das Kriseninterventionsteam und mehrsprachige Mediatoren hinschicken die einem Amokläufer Kaffee und Kekse anböten.

Re: Die NRA ha auch schon die weitere Liberalisierung gefordert

Raten Sie mal wo die Waffenlobby sitzt. Das ist garnicht so weit: Deutsch-Wagram in Niederoesterreich (Glock) und Eckernfoerde (SIG Sauer) in Deutschland wo die Waffen herkamen, die der Taeter dabei hatte.

Re: Re: Die NRA ha auch schon die weitere Liberalisierung gefordert

Die Waffenlobby sitzt auch im ganzen Volk der USA, auch in Österreich.

Nicht jeder vertraut der Politik so wie Sie.

Die Entwaffnung des Volkes, war immer schon ein Zeichen der Gewaltherrscher.

Denken Sie bitte an den Adel, dem das Tragen von Waffen vorbehalten war.

Denken Sie an den Waffenbesitz im Kommunismus.

Denken Sie bitte auch an die Einführung eines Waffenregisters durch die Nazis, die geziehlte Entwaffnung der Juden durch ebenfalls die Nazis.


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