Starkes Erdbeben vor Alaska: Tsunami ausgeblieben

05.01.2013 | 13:05 |   (DiePresse.com)

Das Beben der Stärke 7,5 ereignete sich südlich der Hauptstadt des US-Bundesstaates. Eine Tsunamiwarnung wurde wieder aufgehoben.

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Ein starkes Erdbeben vor der Küste Alaskas hat in der Nacht auf Samstag viele Menschen in Angst versetzt. Eine Tsunami-Warnung wurde nach einigen Stunden wieder aufgehoben, weil keine Riesenwellen entstanden. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 7,5 an.

Kurze Zeit später ereigneten sich in derselben Region zwei weitere Beben mit Stärken von 4,7 und 4,2. Häuser hätten gewackelt und Geschirr und Bücher seien aus den Regalen gefallen, berichteten Augenzeugen laut US-Medienberichten. Über Sachschäden gab es zunächst keine Berichte.

Die Erde bebte erstmals am Freitag um 23.58 Uhr (Ortszeit). Die Erschütterungen waren bis nach Seattle zu spüren. Das Zentrum lag 355 Kilometer südlich der Hauptstadt des US-Bundesstaates Alaska, Juneau, in einer Tiefe von 9,6 Kilometern. Zunächst hatte die Erdbebenwarte USGS das Beben mit einer Stärke von 7,7 angegeben. Viele Menschen flüchteten wegen der Tsunami-Warnung in höhergelegene Gebiete, konnten aber nach kurzer Zeit in ihre Häuser zurückkehren.

(c) EPA

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(APA/dpa/Reuters)

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