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Lehrerin setzte Schweigeminute für Attentäter an

23.03.2012 | 20:04 |   (Die Presse)

Eine französische Lehrerin ist vom Dienst beurlaubt worden. Sie darf das Gelände nicht mehr betreten. Nach Angaben der Lehrergewerkschaft handelt es sich nicht um eine Extremistin.

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Paris/Ag. Eine französische Lehrerin, die für den Serienattentäter Mohammed Merah am Freitagmorgen eine Schweigeminute abgehalten hatte, ist vom Dienst beurlaubt worden. Die Rektorin der Schule im nordfranzösischen Rouen sagte, die Frau sei suspendiert und dürfe das Gelände nicht mehr betreten. Nach Angaben der Lehrergewerkschaft handelt es sich nicht um eine Extremistin.

"Die Lehrerin erschien mir ziemlich durcheinander und labil", sagte die Rektorin der Gustave Flaubert-Oberschule, Florence Robine. Sie scheine erst langsam zu begreifen, was sie getan habe. Ein Disziplinarverfahren gegen die Englischlehrerin, die seit sieben Jahren an der Schule unterrichtete, laufe.

Bildungsminister Luc Chatel hatte die Suspendierung der Frau gefordert. "Es handelt sich um ein absolut unerhörtes Verhalten", sagte Chatel im Fernsehsender BFMTV. Zu einer möglichen politischen Motivation wollte er sich nicht äußern.

Schülervertreter der Klasse hatten sich an den Direktor gewandt und gegen die befohlene Gedenkminute für den bekennenden Islamisten protestiert, der in den vergangenen Tagen in Südfrankreich sieben Menschen erschossen hatte, darunter drei Schüler und einen Lehrer. Die Lehrerin habe klar gesagt, dass Mohamed Merah ein Opfer und dessen Verbindung zum islamistischen Terrornetzwerk al-Qaida eine Erfindung der Medien und von Präsident Sarkozy sei, schrieben die Schülervertreter in einer Protestnote.

 

Schüler verließen aus Protest die Klasse

16 der rund 20 Schüler hatten demnach aus Protest gegen die Schweigeminute das Klassenzimmer verlassen, der Rest habe versucht zu verstehen, was die Frau meine; diese hat sich bisher noch nicht geäußert. In französischen Schulen war am Dienstag im Gedenken an die Opfer des Serienattentäters eine Schweigeminute abgehalten worden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.03.2012)

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11 Kommentare
Gast: Be-obachter
25.03.2012 11:45
7 0

Nur so eine Zwischenfrage:

Ist die Lehrerin Kopftuchträgerin?

Gast: gerd st.
24.03.2012 17:23
9 0

So wie es ihr eingeredet wurde, so tat sie

Die Dame hat halt nur nachvollzogen, was die politisch correcten medien ihr (die sie labil und verwirrt war, noch dazu) eben eingeredet haben. Dennoch scheint Mitleid mit der dame fehl am Platz: sie hätte wissen müssen, was an blödem politischem Aktionismus halt gerade nicht mehr geht.

Die Dame

plappert doch nur nach, was die politisch korrekten Medien seit Jahrzehnten an Unsinn verzapfen: Muslime werden diskriminiert, daher sind sie prinzipell Opfer.
Nun ist man erstaunt über den Erfolg der eigenen Propaganda.
Wäre es nicht so ernst, wäre es eigentlich zum Lachen.

Es gibt genug, die den I*lam verteidigen......


Einer von vielen ...

... Einzelfällen. Auch die Terroristen quer um den Globus von Indonesien bis Afrika über Indien bis nach Frankreich und Amerika - lauter Einzelfälle, es besteht keinerlei Zusammenhang.

6 3

Armes Europa !

Diese Frau gehört in die Psychiatrie.

Re: Armes Europa !

inkl die zwei personen, die ihr posting mit negativ beurteilt haben!

Antworten Gast: werbistdu
24.03.2012 14:19
11 0

Re: Armes Europa !

und so was wird auf Kinder losgelassen!
Da hatten die Kinder mehr Verstand als ihre Lehrerin, wie sie die Klasse verlassen haben.

Antworten Gast: Kibietz
24.03.2012 14:05
0 0

Re: Armes Europa !

Da arbeitet sie aber eh schon!

1 0

...

aha 1:4 liegt am notensystem...

Überall gibt es gute Gutmenschen