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Neues Miteinander von Auto, Rad, Fußgänger

08.08.2012 | 18:17 |  CHRISTINE IMLINGER (Die Presse)

Michael Meschik, Experte für Radverkehr, spricht sich für Tempo 30 und gegen Überregulierung aus. Im Ministerium diskutiert im Herbst ein Rad-Ausschuss Fahrradstraßen, Begegnungszonen und die Radwegpflicht.

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Wien. Es ist das heißeste Thema dieses Wiener Sommers: der Verkehr. Wer nicht gerade über Parken und Pickerl streitet, der ärgert sich vorzugsweise über Auto- oder Radfahrer. Oder die Versuche, diese politisch gegeneinander auszuspielen. Jüngst gipfelten die Konflikte um den Platz auf Wiens Straßen in Forderungen nach Kennzeichen für Räder, einem Handyverbot oder einer Alkoholgrenze von 0,5Promille am Rad. Die Kompetenz, über all das zu entscheiden, liegt aber ohnehin nicht im Rathaus.

Im zuständigen Verkehrsministerium will man sich im Herbst in einem eigenen Fahrrad-Unterausschuss des Verkehrssicherheitsbeirates mit dem Radverkehr befassen. Dort, so sagt ein Sprecher von Verkehrsministerin Doris Bures (SP), werde es auch um diese geforderten Einschränkungen gehen. In erster Linie aber wolle man den Radverkehr fördern. Installiert wurde dieser Ausschuss schon 2009, als Resultat sind bisher etwa das Rücksichtnahmegebot oder die Helmpflicht für Kinder in die Gesetzgebung eingeflossen.

Angesichts des Handlungsbedarfs sei das wenig, sagt Michael Meschik, Experte für Radverkehr am Institut für Verkehrswesen der Boku. „Bei der StVO handelt es sich noch immer um eine Kraftfahrzeugs-Ordnung“, das gelte es zu ändern. Ein ungelöstes Problem seien etwa kombinierte Geh- und Radwege, derzeit müssen diese bei Überfahrten über Straßen getrennt werden. Das soll sich ändern. Der Unterausschuss soll sich auch mit Fahrradstraßen befassen. Ziel der Ministerin sei, diese in der StVO zu verankern.

 

„Patscherte“ Fahrradstraßen

„Derzeit ist das patschert umgesetzt“, sagt Meschik. Zwar könne man, mit Fahrverboten und Ausnahmen für Anrainer und Radfahrer oder mit Vorrangtafeln und Tempolimits solche Straßen „basteln“ – wie es derzeit in der Ottakringer Hasnerstraße passiert – in der StVO fehlen sie aber noch. Auch die sogenannten „Begegnungszonen“ werden auf der Tagesordnung des Ausschusses stehen. In diesen Zonen, einer Variante des Shared-Space-Modells, wären sämtliche Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt. Die Schweiz etwa hat ihre früheren Wohnstraßen weitgehend durch solche „Begegnungszonen“ ersetzt. Gilt im klassischen Shared-Space-Modell Tempo 50, darf man dort nur 20km/h fahren. Von klassischem Shared Space hält Meschik wenig: Dafür seien Österreichs Autofahrer zu schnell und zu wenig umsichtig. In Holland, dem Mutterland des Shared Space, herrsche eine andere Mentalität, da die Pflicht zur Rücksichtnahme lange in der Gesetzgebung verankert sei. „Bei Tempo 50 wäre in Österreich das für Fußgänger nicht lustig“, so Meschik.

Er spricht sich für Tempo 30 in Städten aus. „Als in Graz die Tempo-30-Zonen eingeführt wurden, war die Aufregung groß, jetzt befürworten es 80, 90Prozent der Anrainer.“ Bei einer VCÖ-Umfrage wurde Graz jüngst zu Österreichs Fahrradstadt Nummer eins erkoren. Das durchschnittliche Tempo der Autofahrer sei für die Frage, ob man Radfahrer vom motorisierten Verkehr trennen soll, entscheidend. „In den Zentren stellt sich diese Frage nicht, weil der Platz für Radwege ohnehin fehlt.“ Wo das der Fall ist, sei es sinnvoll, auch auf größeren Straßen das Tempo zu senken. Als Beispiel nennt er Teile der Währinger Straße.

 

„Verantwortung zurückgeben“

Das hohe Tempo sorge für Unsicherheit. Die VCÖ-Umfrage hat ergeben, dass sich etwa jeder zweite Radfahrer unsicher fühle. „Eine bauliche Trennung kann die Antwort sein, aber das führt zu mehr Unfällen in Bereichen, wo sich Rad- und Autofahrer treffen. Radwege sind oft eine gefährliche Angelegenheit: In Wien gibt es dafür viele Beispiele – etwa die Zweierlinie.“ Eine bessere Variante wäre, Auto-, Radfahrer und Fußgänger durch verschiedene Niveaus zu trennen, wie in Kopenhagen.

Die Frage, ob Radweg oder Straße könnten Radfahrer künftig teilweise selbst entscheiden: Im Ausschuss steht im Herbst die Lockerung der Radwegs-Benützungspflicht am Plan. Man überlege, die Kompetenz dafür an die Kommunen zu übergeben, die diese Pflicht dann für einzelne Straßen aufheben können, heißt es im Ministerium. Meschik hält das für eine entbehrliche Debatte. Deutsche Studien hätten gezeigt, dass 98Prozent der Radfahrer auch ohne Pflicht den Radweg wählen.

 

Kritische Masse schafft Rücksicht

„Ideal wären ein geringeres Tempo und mehr Rücksichtnahme“, sagt Meschik. Und: „Man sollte den Verkehrsteilnehmern die Verantwortung zurückgeben.“ Aber seine Prognose ist positiv: Ist eine kritische Masse erreicht, wenn rund acht bis zehn Prozent der Wege mit dem Rad erledigt werden, fahren Autofahrer umsichtiger. In den inneren Bezirken Wiens sei dieser Anteil schon erreicht. Der Boom sorgt aber auch für neuen Regelungsbedarf, bei Elektro-Bikes etwa hinkt die Gesetzgebung hinterher. Derzeit sind E-Bikes, die bis zu 25 km/h erreichen, Rädern gleichgestellt, ein sicherheitstechnisches Problem. Neue Regeln sind in Arbeit. Die Niederlande tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem neben verstauten Autobahnen Rad-Highways gebaut wurden, auf denen Elektro-Radler mit bis zu 30 km/h unterwegs sind.

Die Debatten um neue Sicherheitsvorschriften für Radfahrer hält Meschik für eine „Stellvertreterdiskussion“. Klar seien Alkohol oder Handy am Lenker problematisch. „Aber es ist sagenhaft, wie viel am Steuer telefoniert wird. Im Gegensatz zu Autofahrern tragen Radfahrer im Wesentlichen die eigene Haut zu Markte.“ Beim Autofahrerklub ÖAMTC findet man die Diskussion „interessant“, sieht darin aber ein Ablenkungsmanöver von der Parkpickerldiskussion.

Auf einen Blick

Rad versus Auto – dieser Konflikt gipfelte jüngst in Forderungen nach Nummerntafeln oder neuen Verboten für Radfahrer. Im Herbst wird sich damit ein Rad-Ausschuss des Verkehrsministeriums befassen. Auf der Tagesordnung stehen auch Fahrradstraßen, Begegnungszonen oder eine Lockerung der Pflicht, Radwege zu benutzen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2012)

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440 Kommentare
 
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Gast: globetrotterneu
13.08.2012 20:48
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fahradfahren töted nicht

heute wieder eine alte frau überfahren nein nicht von einen fahrad nein es war ein lkw.

Antworten Gast: Friendontheroad
18.08.2012 11:28
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Re: fahradfahren töted nicht

Wie viele Fahrräder müssen sich auf die Reise machen um einen LKW zu ersetzen?

Gast: Wenn die so weiter machen...
12.08.2012 19:03
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...wird es irgendwann heißen:

"Völker dieser Welt, meidet diese Stadt!"

radfahren

in vietnam werden sie mit dem auto fahren und in der republik österreich mit dem rad - bei der nächsten wahl könnten wird alles noch abwenden.

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Radfahren

ist ne schöne Sache wen man die Verbote sein lassen würde. Es gibt nix schöneres mit dem Rad durch die City zu fahren.
Wenn bei Rot nix kommt weiter fahrn. in Einbahnstraßen verkehrt einbiegen, um zu vermeiden die ganze Stadt zu umfahren und den Rest der verkehrsteilnehmer zu nerven.
Wenn ein Auto hinter mir nicht vorbei kommt auf den Bürgersteig ausweichen und schon hat er freie Fahrt.
Tunlichst zu vermeiden ist das nebeneinander herfahren.

Gast: Antiradler
09.08.2012 23:43
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Radler freut euch nicht zu früh

Künftig werden zwar nur mehr wenige private Autos die Strasse bevölkern, da die Grünen sie nach und nach verbieten und das Paradies für Radler beginnt.
Einzig und alleine die paar übrigen Fahrzeuge werden ohne Rücksicht lospreschen, 180 im Stadtgebiet kein Problem, das sind die Autofahrer, die sich s ja richten können und paar Radfahrer über den Haufen zu fahren......... Das sollte dann auch kein Problem sein, bei den guten Anwälten, sollten die Radfahrer dann aufpassen, dass sie nicht auch noch den entstandenen Schaden des Autos zahlen müssen, vorausgesetzt sie überleben den Zusammenprall.

So stellt sich die neue Verkehrsplanungspartei die Zukunft von Wien vor.

Aber das Auto von Frau Glawischnig geht ja nur 160.

Re: Radler freut euch nicht zu früh

Mit Hass und Hetze lassen sich Konflikte bekanntlich schwer lösen.

Wenn Sie rasen wollen fahren Sie auf der Autobahn - vorzugsweise auf der Deutschen. Die gehört den Kraftfahrern alleine. Die Stadt ist keine Autobahn.

In Einem haben Sie Recht: die Zahl der Autofahrten wird sich verringern. Nicht weil irgendeine Partei das Autofahren verbietet. Sondern weil immer mehr Menschen es sich nicht mehr leisten können oder wollen.

Antworten Antworten Gast: 4321
10.08.2012 13:32
0 1

Re: Re: Radler freut euch nicht zu früh

Bitte auch nicht auf der Autobahn rasen.
Rasen kann man in Spielberg, gegen Bezahlung. autostraßen sind für die Zurücklegung von Distanzen da

Antworten Antworten Antworten Gast: Vielfahrer
18.08.2012 11:30
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Re: Re: Re: Radler freut euch nicht zu früh

Je schneller desto besser!

Deutschland hat über weite Strecken kein Tempolimit auf Autobahnen und je 1.000 Autobahnkilometer weniger Verkehrstote als Österreich.

Gast: Zugroaster
09.08.2012 18:09
3 3

Brauchen die Wiener immer irgendeine Minderheit auf die lostreten können?

Ich fahre zwar nicht Rad - ist mir in Wien zu gefährlich - kann aber die ganze Hetze gegen Radfahrer bald nicht mehr hören. Der einzige Nutzen von Kennzeichen- und anderen Deppaten ist, dass Flüchtlinge, Hundehalter, Prostituierte und sonstige Minderheiten derweil etwas Verschnaufpause haben. Schön wäre aber schon, wenn sich die Wiener mal wie ganz normale Menschen benehmen würden und ihre ewige Raunzerei mal sein liesen.

Gast: 4321
09.08.2012 17:51
1 1

Österreicher unreif

Ich kann Hrn Menschik nur zustimmen, in Holland herrscht eine völlig andere Mentalität des Autofahrens, die Österreicher sind im Vergleich dazu viel weniger umsichtig und zuvorkommend, dort gibt es zum Radverkehr überhaupt keine Diskussion, es wird einfach selbstverständlich Geld in Infrastruktur und Sicherheit investiert, statt es wie hierzulande in sinnlose Kampagnen zu pulvern.
Die Streiterei um die Radfahrer ist - und das muss ich allen Parteien vorwerfen, geschürt, um billiges politisches Kleingeld zu machen und die eigene Klientel billig bei der Stange zu halten. Verantwortungsvolle Verkehrspolitik sieht anders aus, als es hier SPÖ,ÖVP, Grün und Blau betreiben.

Antworten Gast: justerix
09.08.2012 21:59
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Re: Österreicher unreif

In Holland verhalten sich aber auch die Radler wesentlich zivilisierter als in Österreich!

Antworten Antworten Gast: 4321
11.08.2012 13:50
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Re: Re: Österreicher unreif

"Die Radler" gibt es nicht. In NL fahren auch andere Personengruppen Rad, nicht nur die sportlichen, sondern quer durch die Bevölkerung. Die "Rowdies", die hier viel mehr auffallen, sind daher dort eine Randgruppe, hier traut sich der Normalbürger ja nicht aufs Rad, wenn er nicht lebensmüde ist.. Außerdem werden in NL kaum Rad- und Fußverkehr gemischt. In Wien ist ein gemischter Rad und Fußweg an der Tagesordnung, wenn es nicht gerade einen mordsgefährlichen Mehrzweckstreifen als Alternative gibt. Echte Radwege sind bei uns die Ausnahme.

Gast: KHuber
09.08.2012 17:45
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Studien???

"Deutsche Studien hätten gezeigt, dass 98Prozent der Radfahrer auch ohne Pflicht den Radweg wählen."

Auf meinem Weg zur Arbeit kann ich täglich feststellen, dass 98 % der Radfahrer den Radweg (neben der Bundesstraße) NICHT nutzen!

Lockerung des Gesetzes NEIN DANKE!
Überwachung und Strafen SOFORT!

Re: Studien???

Wo bitte?

Antworten Gast: Lodo Vico
10.08.2012 10:01
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Re: Studien???

Lassen sie mich raten?
Ein sudernder Autofahrer , der selbst die StVO nicht kennt.
Rennradfahrer sind von der Radwegpflicht ausgenommen.
UND: die dürfen auch nebeneinander fahren. Ganz legal. Ärgerlich, nicht?

Antworten Antworten Gast: Chris S.
13.08.2012 14:41
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Re: Re: Studien???

Dann wissen wir ja jetzt was wir demnächst verbieten sollten...

Gast: niq
09.08.2012 15:47
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Alles Rauchbomben .

Die wesentliche Frage:

muss ich meinen Lebensstil in Zukunft einer absoluten Minderheit anpassen ?

soll aus der Diskussion verdrängt werden.

Mitbestimmung !

Jetzt !!

Gast: Justerix
09.08.2012 13:44
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Was hat ein Institut für Verkehrswesen an der

Boku zu suchen? Kümmern sich die um die Furchen, die die Traktoren hinterlassen?
Aber Spaß beiseite: Seit die Radler mehr oder weniger sanktionslos die Gehsteige bzw. Gehwege benutzen dürfen (Die Polizei schaut meistens weg), sind die Fußgänger die Leidtragenden dieser Entwicklung.
Man braucht keine Nummerntafeln für Fahrräder, sondern Bestrafung der Radler, die sich nicht an die StVO halten.

Re: Gehsteige

Radfahrer fahren häufig auf dem Gehsteig wenn sie Angst vor dem motorisierten Verkehr haben. Da riskieren sie lieber eine Bestrafung als "unter die Räder" zu kommen. Vor allem mit Kindern auf der Fahrbahn zu fahren, bedarf besonderen Mutes.

Andererseits werden Radfahrer manchmal dazu angehalten auf dem Gehsteig zu fahren: Franzensbrücke, Aspernbrücke, Franz-Josefs-Kai, Auerspergstraße, Wiedner Hauptstraße, etc. und gemeinsame Geh- und Radwege errichtet: Ring. Hier verschwinden die Grenzen gewollterweise und dem Radfahrer wird suggeriert, dass er auf den Gehsteig gehört...

Radfahrer und Fußgänger können sich durchaus eine Fläche gemeinsam teilen. Es ist eine Frage der Geschwindigkeit. Das weiß auch die Polizei wenn sie weg sieht.

Flotte Radfahrer gehören jedenfalls auf die Fahrbahn und auf keinen Gehsteig - auch wenn dort ein Fahrradpiktogramm aufgemalt wurde...

Antworten Antworten Gast: phj
09.08.2012 19:39
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Re: Re: Gehsteige

Da nicht angemeldet, darf ich auch nicht bewerten.
Also auf diesem Wege ein " + "

Gast: Radfahrer
09.08.2012 13:42
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Das grundlegende Problem mit dem Rad:

Es kann wesentlich leichter beschädigt/ fahruntauglich gemacht werden als ein Auto.

Ein Rad ist auch leichter zu stehlen.

Es fehlen sichere Abstellplätze. Alles, was ungeschützt steht, ist uninteressant.

Genug Leute fahren deswegen mit dem Auto, weil es teuer kommt, ein gutes Rad (ab EUR 1.000,--) regelmäßig zu reparieren oder neu zu kaufen!

Abgesehen davon ist die Kombination Öffi/ Rad in Wien teilweise sogar verboten. Wer es nicht glaubt, möge die einschlägigen Tafeln in der U-Bahn lesen...

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Re: Das grundlegende Problem mit dem Rad:

Wer bitte fährt mit einem 1000 € teuren Rad in der Stadt?

Antworten Antworten Gast: Radfahrer
10.08.2012 07:43
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Auf dieses grundlegend dumme Argument habe ich nur gewartet!

WENN man ein Rad oft benützen will, dann kauft man sich ein gutes!

WENN dann einem das vorgehalten wird, sieht man die Verlogenheit des Gegenübers!

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Re: Auf dieses grundlegend dumme Argument habe ich nur gewartet!

Was bitte soll daran verlogen sein?
Nur weil ich es blöd finde für die Stadt ein Rad zu benutzen, das ich auch mal über Nacht stehen lassen kann?
Und weil ich nicht so blöd bin mein Freizeit-Rennrad über Nacht irgendwo stehen zu lassen?
Sagens halt gleich dazu, dass Sie von Elektrorädern reden und nicht von normalen Stadträdern ...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast386
10.08.2012 14:00
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Re: Re: Auf dieses grundlegend dumme Argument habe ich nur gewartet!

Also ich fahre in der Stadt mit einem 1000 EUR Rad. Wenn, und das istja nicht das gleiche, es lang oder gar über Nacht unbeaufsichtigt stehen alssen muss, wechsle ich auf mein billigeres Zweitrad. Aber immer mit so einem zu fahren, kanns ja auch nicht sein.

 
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