Wien: 82-Jähriger hielt "seinen" Räuber am Bein fest

08.12.2012 | 14:22 |   (DiePresse.com)

Der Unbekannte hatte dem Pensionisten die Geldbörse entrissen. Der 82-Jährige umklammerte ein Bein des Täters, der aber letztendlich entkommen konnte.

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Ein 82-Jähriger hat am Freitagnachmittag in Wien-Lepoldstadt vergeblich versucht, einen Räuber an der Flucht zu hindern. Der Mann hatte ihm in einer Trafik seine Geldbörse entrissen. Nachdem er gestürzt war und sich dabei leicht verletzt hatte, umklammerte er mit aller Kraft ein Bein des Täters. Der 25 bis 30 Jahre alte Unbekannte konnte sich losreißen. Das gab die Polizei am Samstag bekannt.

Der schwarz gekleidete Mann hatte in der Trafik in der Heinestraße zugegriffen, als er meinte, der betagte Zigarettenkäufer achte nicht auf seine Geldbörse.

Die Suche nach dem Räuber und seiner Beute verlief erfolglos. Die Außenstelle Ost des Landeskriminalamts bittet deshalb um Hinweise (auch vertraulich) unter der Telefonnummer 01/31310 DW 62800.

(APA)

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9 Kommentare

Eines ist klar

Eskimo (Innuit) war das keiner!

Re: Eines ist klar, dass Sie nicht Rechtschreiben können!

Begriffe bitte nur verwenden, wenn man auch weiß, wie man sie schreibt. Danke.

"Innuit" - falsch
"Inuit" - richtig


Mutig

war der alte Herr jedenfalls. Schade, dass dieses Gfrast, wie es meistens der Fall ist, entkommen konnte. Unsere unfähige Stadtregierung beschäftigt sich weiterhin mit Selbstdarstellung und Bürgerabzocke anstatt dafür zu sorgen, dass man in Wien unbesorgt auf die Straße gehen kann. Offene Grenzen haben nicht nur Vorteile.

Man denkt irrtümlich, ...

... die Polizei sei etwas lahm. Erst gestern habe ich alleine in Oberösterreich zwei Funkstreifenbesatzungen beim Radarmessen beobachtet. Die Zahl der aufgegriffenen Verbrecher war bestimmt enorm.

Mein Wien ...

lass ich mir aber trotzdem nicht schlecht reden!
Michael H.

31 0

Österreich ein Paradies für Räuber

1) völlig unkontrollierte, offene Grenzen.
2) Eine überaltete, daher oft hilflose aber reiche Bevölkerung.
3) Eine durch Korruption und Günstlingswirtschaft geschwächte Polizei.
4) Eine von der Politik kastrierte Justiz.

Also Narrenfreiheit für alle Verbrecher weltweit.

Re: Österreich ein Paradies für Räuber

Angesichts der Zunahme der Übergriffe besonders auf alte und gebrechliche Personen wäre es wohl an der Zeit den Strafrahmen für eben diese Taten anzupassen.

Ist das Opfer älter als 60 Jahre = Ausschluss von bedingten Strafen und vorzeitiger Entlassung sowie automatische Verdoppelung des Strafrahmens für jedes Lebensjahrzehnt des Opfers über 60.

Früher war der Grind hinter Gittern und die Bürger auf den Strassen.

Heute ist der Grind auf der Strasse und die Bürger verschanzen sich hinter Gittern (und Bewegungsmeldern und Alarmanlagen)

Das kann nicht sein.

Re: Österreich ein Paradies für Räuber

Alte und schwächere Menschen werden zu Freiwild und die Politik schaut anscheinend zu oder besser: weg.
Was gedenkt die Stadt Wien gegen die steigende Kriminalität zu unternehmen?
Was wird für den Opferschutz getan? Wie werden die traumatisierten Menschen betreut?
Ich habe den Eindruck, dass das überhaupt kein Thema ist. Weder seitens der Politik noch der Medien.
Sozialdarwinismus 2.0?

Re: Österreich ein Paradies für Räuber

Es ist auch ein Paradies für alle Poarwe.
Kann man jeden Blödsinn online stellen.

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