Feinstaubbelastung sinkt

Im Vorjahr hat die Konzentration von Feinstaub in der Luft in Österreich abgenommen. Positiv ausgewirkt habe sich das sich ändernde Mobilitätsverhalten in den großen Städten.

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ARCHIVBILD – THEMENBILD: FEINSTAUBBELASTUNG / Bild: APA/DPA/ALEXANDER RÜSCHE

Wien/Red. Die Feinstaubbelastung ist im Vorjahr in Österreich zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis gelangte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in seiner Feinstaubbilanz für 2012. Hauptgrund für die laut VCÖ „spürbare Verbesserung“ sei die günstige Wetterlage gewesen: Nur an 18 von 135 Messstellen war die Belastung durch PM10-Feinstaub höher als vom Grenzwert erlaubt. Zum Vergleich: 2011 wurden noch Überschreitungen an 76 Messstellen registriert. Positiv ausgewirkt habe sich aber auch das sich ändernde Mobilitätsverhalten in den großen Städten: „Die Menschen fahren mehr mit Öffis und Rad und weniger mit dem Auto“, sagte Bettina Urbanek vom VCÖ, der den Grünen nahesteht.

Der stärksten Feinstaubbelastung war laut Messdaten des Umweltbundesamtes (UBA) erneut die Bevölkerung von Leibnitz und Graz ausgesetzt. In Leibnitz war an 50 Tagen mehr Feinstaub in der Luft als erlaubt, in Graz an 49 Tagen. Der Grenzwert darf laut Gesetz an maximal 25 Tagen pro Jahr überschritten werden.

Zu hoch war die Feinstaubbelastung unter anderem in Wien Floridsdorf (35 Überschreitungen), in Mannswörth bei Schwechat (32), in Hall in Tirol und Kittsee (jeweils 29) sowie in Wolfsberg (28), hält der VCÖ fest. Erfreulich sei, so Urbanek, dass es mit Vorarlberg, Tirol und Oberösterreich drei Bundesländer gibt, in denen der Feinstaub-Jahresgrenzwert landesweit unterschritten wurde.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.01.2013)

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