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Neue Gebühr auf Wiener Immobilien kommt 2014

Im Laufe des nächsten Jahres müssen Immobilienbesitzer mehr bezahlen: Die neue Infrastruktur-Abgabe wird nach der erstmaligen Bezahlung alle 30 Jahre eingehoben.

 (Die Presse)

Wien. Die Wiener SPÖ hat bei ihrer Klubtagung im März eine neue Gebühr für Grund- und Immobilienbesitzer angekündigt – 2014 wird sie in Kraft treten, erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) am Mittwoch. Die neue Infrastruktur-Abgabe gilt für alle Wiener Haus- und Grundbesitzer und wird nach der erstmaligen Bezahlung alle 30 Jahre eingehoben. Zur Kasse gebeten werden Eigentümer von Wohn- und Bürohäusern sowie Gewerbeflächen. Kolportiert werden 20 bis 25 Cent pro Quadratmeter Nutzfläche und zusätzlich ein Euro für jeden bebaubaren Quadratmeter Grundfläche.

Mit diesem Geld will die Stadt Immobilienbesitzer an den Kosten für die Infrastruktur (Kanal, Straßen, Schulen etc.) bzw. deren regelmäßiger Erneuerung beteiligen. Das Argument: Bisher habe fast ausschließlich die Stadt diese Infrastruktur bezahlt, wovon die Hausbesitzer ohne Gegenleistung massiv profitiert hätten. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.12.2013)

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118 Kommentare
 
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wer ist übrigens "die Stadt"

die bisher alles bezahlt hat? Mittlerweile argumentiert diese Politik-Kaste schon so, als sei sie Herrscher. Wird Zeit, dass der Rechnungshof und nicht der rote Stadtrechnungshof von Häupls Gnaden hier prüft, wo das Geld versickert.
Skylink, Finanzgeschäfte der Stadt, Stadträte die die Hände aufhalten (APCOA, Vergaben für Gemeindebautenwartungen, Finanzierungen bei Banken) Magistratsbeamte die bei Genehmigungsverfahren gern für ein paar Scheinchen den Akt zügiger behandeln, stadtnahe Betriebe etc. Das käme allen Bürgern zu Gute. Auf die Anti-Korruptionpartei Grüne ist hier kein Verlass, da sie in Wien "Part of the Game" ist.

Und die Grünen

sind natürlich auch für diese Abgabe! Oder nicht?

Re: Und die Grünen

nd?
Haben Sie rationale Argumente dagegen?

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Re: Und die Grünen

zb einige von vielen:

- um heuchlerische moral zu verkaufen benötigt man keine kanalsteuer

- es sollen keine steuern erhoben werden, damit diejenigen geistig zurückgebliebenen und der roten obrigkeit unterwürfigen (=linksintellektuelle eliten) finanziert werden, die glauben, dass sie ein anrecht darauf haben, durch diejenigen finanziert zu werden, welche etwas geschafft haben

- verstehen sie dies nicht falsch. sie können so viel unsinn verbreiten und totalitären ideologien nachlaufen, bis sie rot anlaufen. aber finazieren sie sich ihren lebensstil selbst, und wenn sie der meinung sind, dass sie dies ohnehin tun, dann benötigt man ohnehin keine weiteren steuern, um sich bevormundung durch solche geistigen versager (z.b. bestimmte radlfahrer-innen und aussen ...) anhören zu müssen.
damit sie es auch verstehen - die gehirnwäscheversuche behalten sie für ihre gleichgesinnten

viel spass noch beim radfahren

Endlich einmal wieder ein bisserl sozialistische Wärme.......


In spätestens drei Jahren ...

werden die roten Brüderinnen und Schwesteriche wieder bei den Immobilieninhabern (Eigentümer sind die nur noch im Grundbuch, ansonsten findet die Enteignung durch Steuern und Gebühren statt) anklopfen, darauf dann schon im nächsten Jahr und dann: Alle Jahre wieder ... Die Schmäh kennen wir schon!

„das argument“...

ist das allerletzte! von wo glaubt der staat noch einmal, dass er das geld bekommt?!?!

Grundsteuer???

Diese Kosten werden in organsisierten Ländern durch die Grundsteuer finanziert. Diese ist den Kommunen zugeordet und durch Ihre Erhebung automatisch zweckgebunden.
Diese angekündigte Gebühr ist völlig willkürlich und ohne Berechtigung. Diese dient nur der Bereicherung der Städte und Kommunen.
Sie ist abzulehnen.

Re: Grundsteuer???

dieses Geld brauchen sie für die MA-HU

ok gleiches Recht für alle

Niemand hat etwas gegen eine gute Infrastruktur, aber bitte:
Zweckwidmung
alle zahlen, auch Gemeindebautenbesitzer, Uno, Hofburg (Bund), exterritoriale (das Gackerl der Botschaft schwimmt auch im Kanal) etc.
das ist dann sozial und gerecht, nicht nur die bösen reichen Garconnieren-Besitzer...


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genosse häufl hat zugeschlagen

nur so eine idee.

wieso zahlt die uno keine miete? wieso muss dies der steuerzahler erledigen? wie wäre es, die uno für die uno-city zahlen zu lassen? kommt auch ein wenig zaster in die kassen und es trifft nicht die falschen. und wenn sie deswegen gehen wollen - deren entscheidung. keiner zwingt sie, aber sie sollen nicht auf kosten der anderen leben.

und genosse häufl, wollen sie etwa ein messgerät für die grösse der häufl erfinden? damit eine gerechte steuer für grosse häufl erhoben wird? und damit diese generationsgerecht ist, wird ein demographiefaktor eingeführt, der alle 30 jahre nachgemessen wird?

will rot-grün mit solchen vorschlägen in die geschichtsbücher eingehen, wo man später wird lesen können, welche intelligenzbestien für den niedergang der akzeptanz der demokratie gesorgt haben?

6 0

Wieder einmal...

...wird Wohnen verteuert.

Re: Wieder einmal...

aber geh, Wohnen muß leistbar bleiben....

Beginnt endlich mit dem Sparen!!! Wir brauchen keine neuen Steuern, Gebühren oder Abgaben.

Keine neuen oder höhere Steuern bis ihr nicht alle schwarzen Löcher zugestopft habt:
-HAA, Kommunalkredit
-EU-Beitrag
-Griechenlandhilfe
-ESM und EFSM
-IWF-Aufstockung
-Kyoto-Strafzahlungen
-Die Sparvorschläge des Rechnungshofes umgesetzt sind

Was wir dringend brauchen ist eine Verringerung der Lohnnebenkosten.

Folgender Vorschlag: Senkt die Lohnnebenkosten (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag) um je 3% pro Jahr. Der Vorteil für die Bundesregierung/Stadtregierung liegt in der Planungssicherheit. Sie dürfen jetzt schon überlegen in welchem Bereich sie diesen Steuerausfall einsparen wollen.

Diese Überlegungen werden in Zukunft ALTERNATIVLOS sein.

Ich finde, die Stadt ...

... sollte gegen Leerstand aktiv werden. Dass Spekulanten ganze Zinshäuser Leerstehen lassen um die Mietpreise künstlich anzutreiben - und diese 'Verluste' auch noch von der Steuer abschreiben können, ist eine Frechheit.
Die Öffentlichkeit bedankt sich, in dem diesen Leuten auch noch die U-Bahn vor die Haustür gebaut wird und die Grundstücke noch mehr an Wert gewinnen.
Leerstand gehört sanktioniert. Könnte mir ähnliche Modelle vorstellen wie lange Zeit in den Niederlanden praktiziert, wo leerstehende Häuser nach 3 Jahren ohne Bautätigkeit oder sonstige Veränderung besetzt werden durften - und somit dem Wohnungsmarkt wieder zugeführt wurden.

Soso.........

Sie haben also Probleme mit dem "Leerstand"....

Soso......

3 1

Re: Ich finde, die Stadt ...

Äh-Enteignung hin zum Volkseigentum? Ist da etwas bei ihnen verrutscht - a Bisserl DDR Nostalgie oder nur ewig Altlinker mit Attac Anschluss?

Ach sorry!

Ich hab vergessen, dass alles was der Allgemeinheit zugute kommt, altlinks und stalinistisch ist. Ihrer Auffassung nach muss die Allgemeinheit wohl alle Unkosten tragen und Gewinne sind zu privatisieren...

Re: Ich finde, die Stadt ...

Sie können ja die leerstehenden Zinshäuser kaufen und günstig vermieten, niemand wird sie aufhalten...

Keine Ahnung, wie ich mich ...

... Ihnen verständlich machen kann. Über Sprache bzw. Text funktioniert es offensichtlich nicht...

20 0

welche Kosten?????

Welche Kosten meint die Stadt Wien tragen wir angeblich nicht???? Nicht nur, dass wir erst vor Kurzem eine drastische Erhöhung der Kanalgebühren in Kauf nehmen mussten, nämlich mit dem genau gleichen Argument, ist der Grundbesitzer nach der Wiener Kanalordnung für die Instandhaltung des Kanals bis zum Hauptkanal verantwortlich. Nicht nur auf seinem sondern auch auf öffentlichem Grund!
Bei Störungen, Gebrechen etc muss der Grundbesitzer den Kanal auf eigene Kosten sanieren lassen. Die Gemeinde zahlt keinen Cent.
Also, wofür ist das Geld dann????
Es wird Zeit, dass die Bürger langsam aufwachen.
Mein Vorschlag: mieten wir uns alle auf Gemeindekosten Busse und machen eine Demo, spontan fällt mir ein zB am Ballhausplatz, ....ach so, die Busse parken wir dann während der Demo einfach am Ring......

Nur ein Pseudokampf!

Letztendlich zahlen alles die Mieter, die, wenn sie nicht zahlen, letztendlich obdachlos sind, das sind 60 Prozent oder 5 Mio. Mietsklaven in Österreich.

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und dieses stimmvieh wird weiter jene wählen die es zur schlachtbank führt


5 0

Ich habe eine Idee wie man das Problem einfach lösen kann

Die Stadt Wien soll einen kleinen Bruchteil ihrer Immobilien privatisieren, aber nur 50.000 bis 100.000.
im Gemeindebau wählt ohnehin keiner mehr rot.

Re: Ich habe eine Idee wie man das Problem einfach lösen kann

Das hätte aber für die Mieter fatale Folgen. Man braucht nur nach Deutschland schauen, was dort los ist. Städte verkaufen ihre Häuser an sog. private Investoren und die kassieren höhere Mieten und lassen die Häuser verkommen. Beipiele dafür sah man in letzter Zeit haufenweise im Deutschen Fernsehen. Der blanke Wahnsinn.

Re: Re: Ich habe eine Idee wie man das Problem einfach lösen kann

Mia wuarscht!

 
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