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„Ursula stress ned“: Protestsong gegen Sperrstunden

16.02.2011 | 17:03 |   (DiePresse.com)

Auf YouTube singen DJs und Clubbetreiber gegen Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel an - in einer Adaption des Ohrwurms „Barbra Streisand“. Die Politikerin sieht durchaus Parallelen zur Schauspielerin.

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[Wien/uw] Ursula Stenzel zieht immer – auch auf YouTube. Die Bezirksvorsteherin des Ersten ist seit Kurzem Star des Musikvideos „Ursula stress ned“. Wiener Clubbetreiber und DJs dichten darin den Chart-Hit „Barbara Streisand“ von Armand van Helden & A-Track als Protestsong gegen Sperrstunden und Stenzel um.

Der Clip sei eine „audiovisuelle Unterschriftenaktion“ für eine Aufhebung der Sperrstunde, so einer der Initiatoren, die anonym bleiben wollen. Das Ziel: Dort, wo Clubs keinen stören, soll ohne Zeitlimit gefeiert werden.

Stenzel habe man als Gegner gewählt,  „weil sie für den konservativen ,way of life‘ steht – außerdem ist es witzig“. Findet übrigens auch die Politikerin, denn: „Als Teenager wurde ich typmäßig oft mit Streisand verglichen und habe im privaten Kreis  ihre Lieder gesungen.“

''Ursula Stressned''

Zur Forderung hinter dem Lied will sich Stenzel nicht äußern, sie ist  auch gar nicht zuständig. Die Sperrstunden sind in einer Verordnung des Landeshauptmanns geregelt: Um 4 Uhr ist Schluss, bei Antrag um 6 Uhr an einzelnen Abenden.

Kritik am Status quo kommt auch von Wilhelm Turecek, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wiener Wirtschaftskammer. Er ist für eine reguläre Ausweitung auf 6 Uhr und dafür, dass sich die Sperrstunde nicht mehr nach Betriebsart (Café, Bar etc.), sondern nach Antrag des Lokalbesitzers  richtet. Änderungen sind laut Rathaus derzeit aber keine geplant.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17. 2. 2011)

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54 Kommentare
 
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Gast: Junggeblieben
21.02.2011 11:39
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Nur zur Info...

... für diejenigen, die glauben, es wäre in Wien ein Problem, durchzufeiern:
Wenn man sich ein bisschen erkundigt, gibt es etliche Möglichkeiten, auch nach 4 Uhr früh legal zu zechen. In meinen jüngeren Jahren hab ich es doch einige Male geschafft, den Freitag bis in den späten Samstag zu verlängern, allerdings hatte ich dabei dann meist das Problem, mich zu gegebener Zeit wieder der Lokalität zu entsinnen. Sicher weiß ich nur, dass eine sehr geniale Weihnachtsfeier um 12 Uhr mittags im Goodman (rechte(?) Wienzeile) ausgeklungen ist...
Zum Problem Ruhestörung: ich finde, dass dieses sich nur dann erheblich verringern ließe, wenn die Lokale um 24 Uhr sperren würden. Denn ob jetzt ein Haufen Angetrunkener lärmend um 2 Uhr oder 4 Uhr durch die Straßen zieht, ist auch schon wurscht. Aber da ich selber auch gern länger sitze: wenn die Lokale keine Sperrstunde hätten und alle nach 6 Uhr nach Hause torkeln, ist mir das dann eher egal, weil ich um diese Zeit unter der Woche eh schon aufstehen muss, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen...
Ganz abschaffen ließe sich das Problem, wenn ab einem bestimmten Alkoholpegel das Verlassen des Lokals erst frühestens nach 6 Uhr gestattet wird ;-)

By the way:

In Berlin hat mehr als jedes zweite Lokal (ob Bar, Friseur, oder Einkaufsladen) 24 Stunden lang offen.

Also wer mal die Sau rauslassen mag...ab dafür. ;-)

Gast: little_brother_is_watching_you_too!
17.02.2011 12:45
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die sperrstunde...

... scheint sowieso nur für österreichische lokale zu gelten.
hier in favoriten gibts jede menge türkische lokale, die die ganze nacht offen haben. auch restaurants. gelten da andere gesetze?

Antworten Gast: 1100
17.02.2011 18:02
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Wo denn bitte ?


Du phantasierst schon wieder ...

Antworten Gast: me
17.02.2011 17:39
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Re: die sperrstunde...

das sind vereine...

Antworten Gast: gast
17.02.2011 15:31
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Re: die sperrstunde...

klar, in simmering müssen die lokale zB schon um 16h zusperren.


Natürlich nur bei den anderen

Ich bin auch für die Abschaffung der Sperrstunde.

Allerdings nur bei den Lokalen, die weit genug von meinem Wohnort entfernt sind.

Und wenn sich das alle denken ...

Re: Natürlich nur bei den anderen

Einfaches Mittel dagegen: Ziehen Sie aufs Land. Da gibt es keine Lokale, die die Nachtruhe stören.
Zum Weggehen können Sie ja immer noch nach Wien fahren.
Guter Tipp übrigens für all jene, die sich durch Lärm in der Stadt gestört fühlen.
Info: In einer Stadt ist es nunmal laut. Dort wohnen viele Menschen auf engem Raum, dort fahren viele Autos und auch LKW.

Wer das nicht aushält, möge sich doch bitte in sein Häuschen am Waldesrand zurückziehen. Dort hat man das Problem sicher nicht.

Antworten Antworten Gast: biedermann.
17.02.2011 22:06
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Re: Re: Natürlich nur bei den anderen

sie könnten nach ankara ziehen. beachten sie aber bitte die dortigen gebetszeiten.

Gast: Made_im_Speck
17.02.2011 11:12
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Anonym?!

Anonym... dass ich nicht lache!

Friedrich Locke, Mel Merio und Mr. Hennessy!
Die Pratersauna-Diaspora ;)

Cheers.


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Der Eigner ist zwar etwas seltsam

Aber die gemachten Ermittlungen sind doch sehenswert:
http://www.pornojaeger.at/2-pros/banken10.htm

Gast: gast
17.02.2011 10:25
2 1

zugegeben...

Wien ist eine langweilige Stadt die sich drauf beschränkt den K.u.K.-Kitsch zu verwalten...

Aber zu glauben, dass noch mehr und noch längere Drogen- und Komasauf-Veranstaltungen die Gesamtsituation verbessern ist illusorisch.

Frischen Wind? Ja bitte, aber so, dass möglichst viele etwas davon haben - die Jungen, die Alten, die Sportlichen, die Faulen, usw. usw.

Antworten Gast: gost
24.02.2011 20:55
1 0

Re: zugegeben...

also mir ist nicht langweilig-wenn man halt selber nichts mit sich anzufangen weiss.
solltest mal in die usa fahren:mein schwager aus ebendort hat sich schon gewundert, als wir mit ihm um 21.30 essen gingen.
er hat gesagt, in den usa wären die meisten lokale schon zu....

Gast: plebs potus
17.02.2011 09:43
2 0

und wielang

dürfen Prostitutionsstadln und Menschenhändlerendkunden wie das Babylon od. Beverly Hills offen haben? Wie steht Stenzel denn dazu, insbesondere nach dem Vorwurf der Prostitution Minderjähriger (Nina) im Babylon? Wo bleibt da die Keulu von unserer Moralapologetin?

Gast: ffs
17.02.2011 09:35
1 1

seriously

in england war, als ich dort war, sperrstunde für bars um 2300! für clubs um 02:00! das w3ar bis vor kurzem so! ihr habt probleme!

Re: seriously

trankler, gröhler, hundreckverteiler...das alles könnts in euren privatwohnungen machen.

Antworten Gast: Ätz
17.02.2011 10:33
1 0

Re: seriously

genau wie in Stockholm an einem Samstag....
Das Hard Rock Cafe hat uns um 20 Uhr hinausbugsiert. Das nächste Lokal hat um 22 Uhr zugemacht. Und der ganz letzte Rest um 2 Uhr

Gast: hat0r
17.02.2011 09:24
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Passt eh...

Die Jugend soll nicht feiern. Die sollen sich den zunehmend schlechten Studienbedingungen stellen, nach unbezahlten Praktika dann mit All-in-Verträgen schuften, um die Pensionisten durchzufüttern.Wien ist dann schön touristen- und pensionistentauglich, alle freuen sich.

Antworten Gast: Narmer2
17.02.2011 10:23
2 1

Re: Passt eh...

Nun, willkommen in der wirklichen Welt! Die besteht nicht nur aus nächtelangen Feiern, sondern aus arbeiten! Genau aus solchen Leuten, die IHR Studium finanzieren! Und ich würde sagen, dass sich diese Leute dann, nachdem Sie für IHR Studium gearbeitet und Steuern bezahlt haben, auch ihre Nachtruhe verdient haben!
Und dort, wo es niemanden stört, ist dort wo in der Umgebung niemand ist. Dann ist es OK und sollte auch unlimitiert erlaubt sein.

BTW: sollte sich Ihr Nickname auf die ägyptische Mythologie beziehen...dann schreibt man das Hathor und ist eine Sie!
In diesem Fall würde ich dann aber sagen, meine Steuern für Ihr Studium waren rausgeworfenes Geld!

Antworten Antworten Gast: hat0r
17.02.2011 15:05
2 0

Re: Re: Passt eh...

Ich habe erst auf dem zweiten Bildungsweg studiert, also keine Kinderbeihilfe, keine Studienbeihilfe (da jenseits der Zuverdienstgrenze), keine Zuschüsse, sondern nebenbei Vollzeit gearbeitet. Ändert auch nichts daran, dass die heutige Jugend im "Generationenvertrag" die Beschissene ist.

Bezüge auf Mythologie gibt es in meinem Nick keine. Wurde auf der TU übrigens auch nicht gelehrt, wie die Göttinen heissen. Betreten Sie mal eine Universität, dann wissen Sie vielleicht, was man da so macht. "Hathor" lernen Sie in den wenigsten Studienrichtungen...

Liebe Presse

Die singen Ursula Stenzl, nicht Ursula stress ned....

Antworten Gast: pt1
17.02.2011 09:32
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Re: Liebe Presse

Der Song heißt "Ursula stress ned", gesungen wird Ursula Stenzl. Die Presse ist schon richtig informiert.

mfg

das ewige dilemma der österreicher!

das ist verboten das ist verboten das ist verboten. das dürfen sie nicht, das auch nicht, und das sowieso nicht! na wo sind wir denn? nordkorea läßt schön grüßen!

ich fand das video aber sehr kreativ...

es ist an der zeit dass man per facebook und twitter eine gross-demo organisiert um die korrupten dieses landes endlich mal zu entmachten und entfernen. der mit dem stelzenhals, auch oberfiaker genannt sollte als erster gehen!!! die stelze im 1.ten ist harmlos im vergleich zu all dem was der oberfiaker schon angerichtet hat!!!

Antworten Gast: Trara
17.02.2011 10:30
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Re: das ewige dilemma der österreicher!

Ihre Meinung in Ehren, aber hier posten hunderte und tausende: man müsste, man sollte, es ist an der Zeit...etc. getan hat NIEMAND etwas, selbst als ich einem Raunzer die Internetplatform in Form von Server und Seiten dafür angeboten habe. Weil typisch österreichisch: raunzen, aber tun sollen die anderen etwas. Und deswegen haben die Politiker leichtes Spiel!

Wenn Ihnen Frau Stenzel oder der Oberfiaker nicht passt, dann starten Sie etwas! Ob auf Facebook oder auf der Straße und geben dann hier im Forum Bescheid!
Wenn Sie das nicht schaffen, dann seien Sie bitte ruhig und sagen NICHT...man müsste, man sollte!
Sollten Sie es schaffen eine Aktion zu starten, werde ich Sie gerne unterstützen, auch wenn mir das obige Thema am A.... vorbei geht..

Antworten Gast: schlÄchter
17.02.2011 07:56
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Re: das ewige dilemma der österreicher!

sg frau callas!

frau stenzel ist mir nicht sonderlich sympathisch, ich kenne sie aber nicht persönlich, daher lasse ich mich gerne eines besseren beleheren. bekannte haben mir aber berichtet, dass sie selbst gerne länger sbei einem glaserl sitzt....ihre "lockere" reaktion auf das video ist jedenfalls zu respektieren.

unfair finde ich von den video-künstlern, dass sie auf die falsche "hinhauen" - das ist leider typisch für die "alternative" szene: gegen die konservative obwohl der "progressive" oberfiaker zuständig ist.

das video find ich gelungen, ebenso ist das anliegengerechtfertigt: es wundert mich als nichtwiener immer wieder, dass "durchmachen" in einer großstadt wie wien eigentlich gar nicht soeinfgach ist, da um04.00 praktisch alles zumacht.

mfg
s.

p.s.: ihre arien gefallen mir besser als barbara streisant...

 
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