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180 Anzeigen bei „Aktion scharf“ gegen Radfahrer

26.08.2011 | 18:27 |   (Die Presse)

Im Juli und August startete die Polizei in der Wiener City eine „Aktion scharf“ gegen undisziplinierte Radfahrer. Die Bilanz: Hunderte Anzeigen und Strafzettel gegen rücksichtslose Radfahrer in der Innenstadt.

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Wien/Stu. Im Juli und August startete die Polizei in der Wiener City eine „Aktion scharf“ gegen undisziplinierte und rücksichtslose Radfahrer – auch weil diese Radfahrer die Sicherheit der Touristen gefährden, die (mit dem Blick nach oben) die Wiener Sehenswürdigkeiten bewundern, und sich daher nicht auf Radfahrer konzentrieren, die illegal in Fußgängerzonen oder auf Gehsteigen unterwegs sind.

Am Freitag zog der nicht amtsführende VP-Stadtrat Wolfgang Gerstl, gemeinsam mit Polizeivertretern, Bilanz über die vergangenen zwei Monate: Es gab 180 Anzeigen, 150 Strafmandate und eine Festnahme. Gerstl: „Im Laufe dieser Aktion hat sich gezeigt, dass sich die Disziplin bei den Radfahrern in der Innenstadt durch die Kontrollen verbessert.“ Vielen Verkehrssündern sei allerdings nicht bewusst gewesen, dass die Straßenverkehrsordnung in vollem Umfang auch für Radfahrer gelte, so Gerstl, der erklärte, dass laut Polizei diese „Aktion scharf“ auch künftig mit Schwerpunktaktionen fortgeführt wird: „Wien bekommt jährlich 400 Polizisten mehr. Einige davon müssen für den Fahrraddienst abgestellt werden“, fordert Gerstl: „Vor allem, da der Radverkehr in Wien steigt.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2011)

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53 Kommentare
 
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Gast: MaxundMoritz
31.08.2011 00:30
0 0

Die sollen lieber täglich die Grenzen kontrollieren,

und nach Schleppern und schwarzen Passagieren Ausschau halten !

Gast: Marabu
30.08.2011 09:28
1 0

Wording: "Aktion gegen Radfahrer"

Aha.

Also gegen alle Radfahrer. Wurscht ob regelkonform oder nicht.

Higegen heisst es: Aktion gegen Raser, gegen alkolenker etc.

Ein Schelm...

Gast: uibel
30.08.2011 09:25
0 0

2x Unsinn:

Durch Kontrollen verbessert sich die Disziplin und: sie wußten nicht, dass die StVO in vollem Ausmaß gilt.

Das ist die Rechtfertigung für eine unsinnige Aktion, die unzählige einheiten 2 Monate gebunden hat.

Wenn sich die Herren von der Polizei nur einen Tag an der Kreuzung Währingerstr./Ring aufstellen und jene Autofahrer abzocken, die völlig irre noch schnell bei Rot über die Kreuzung fahren, haben sie die Kohle sofort verdient.

Und sowohl für Pkw-Lenker als auch für Radfahrer gilt: natürlich wissen sie was sie tun...

Gast: Plach2
29.08.2011 19:37
0 0

Kann das die Polizei nicht auch alleine?

Wozu muss da der ÖVPler Gertsl dabei sein???

Gast: Wutbürger
27.08.2011 16:28
2 4

Zeit wird's.

Meiner Meinung gehört jedem Radfahrer, der sich nicht an die Verkehrsregeln hält, auch gleich der Autoführerschein abgenommen. Über Radfahrverbote für besonders schwere Fälle ist natürlich auch nachzudenken.

Es ist nicht einzusehen, warum für die Radfahrer Narrenfreiheit gelten sollte. Wenn man als Autofahrer nicht jede Sekunde mit der Rücksichtslosigkeit von Radfahrern rechnet, dann passieren Unfälle.

Ich hoffe, dass diese "Aktion Scharf" in Zukunft dauerhaft gemacht wird.

Antworten Gast: gast0815
30.08.2011 18:08
0 0

Re: Zeit wird's.

Also wenn wir schon konsequent sein wollen: auch jedem Fußgänger, der sich nicht an Verkehrsregeln hält, sollte der Autoführerschein abgenommen werden....
Und wenn man es auf die Spitze treiben will: jedem Autofahrer, dem der Führerschein abgenommen wird, sollte man auch das Radfahren und zu Fußgehen verbieten... ist zwar blöd, wäre aber ähnlich logisch wie ihre Forderung: wer sich nicht an Regeln hält, wird aus dem Verkehr gezogen, darum geht es Ihnen doch, oder?

1 0

Re: Zeit wird's.

konsequent weitergedacht heißt das also, dass auch jedem autofahrer, der sich nicht an verkehrsregeln hält (zb wenn er beim rechtsabbiegen nicht blinkt), der führerschein entzogen werden soll?
super, dann hab ich bald freie bahn mit meinem rad :-)
leider sind sie anscheinend auch ein mitbürger, der unter erhöhter emotionslage den verstand ausschaltet...;-)

Antworten Antworten Gast: Wutbürger
28.08.2011 12:07
1 1

Re: Re: Zeit wird's.

Von 10 Übertretungen der Verkehrsregeln werden 9 von Radfahrern begangen.

Antworten Antworten Antworten Gast: isis osiris
30.08.2011 09:26
1 1

Re: Re: Re: Zeit wird's.

Ihr persönliches Empfinden hinterm Steuer Ihres abgehäuselten PS-schwachen Opel Kadett?
Ja, da kann man schon ein bisserl narrisch werden, wenn nix weiter geht...

0 0

Re: Re: Re: Zeit wird's.

bitte nennen sie ihre quelle!
wenn ich allein die zahl der radfahrer mit denen der autofahrer vergleiche, ist der schwachsinn ihrer aussage schwer zu überbieten!


Antworten Gast: Mutbürger
27.08.2011 19:18
2 0

Re: Zeit wird's.

Zeit wird's.
Meiner Meinung gehört jedem Autofahrer, der sich nicht an die Verkehrsregeln hält, auch gleich der Autoführerschein abgenommen. Über Autofahrverbote für besonders schwere Fälle ist natürlich auch nachzudenken.

Es ist nicht einzusehen, warum für die Autofahrer Narrenfreiheit gelten sollte. Wenn man als Radfahrer nicht jede Sekunde mit der Rücksichtslosigkeit von Autofahrern rechnet, dann passieren Unfälle.

Gast: Goro
27.08.2011 12:54
2 1

180 Anzeigen? Na bumm.

Nicht gerade sehr viel für so eine große "Aktion scharf". Wie wär's damit, lieber die wirklich gefährlichen Verkehrsteilnehmer zu kontrollieren? Ich kenne keinen Fall, in dem ein Radler einen Unschuldigen verletzt hätte - von PKW- und LKW-Fahrern werden hingegen immer wieder Menschen totgefahren.

Antworten Gast: Ossi
28.08.2011 12:29
1 0

Re: 180 Anzeigen? Na bumm.

Ich dagegen kenne zwei Faelle bei denen Fussgaenger durch auf dem Gehsteig widerrechtlich fahrende Radbolzer verletzt wurden. In einem Fall davon sogar schwer (Wirbelsauele).

2 0

Re: 180 Anzeigen? Na bumm.

Wenn Sie keinen Fall kennen, so bedeutet das aber überhaupt Nichts!

1 0

wünschenswert wäre ja ein höherer ...

radfahreranteil; diesen erreicht man mit wegen und straßen, die wenige oder keine berührungspunkte mit autos und fußgängern haben, also richtige radfahrerstraßen!
dann würden viel mehr mit dem fahrrad fahren, da diese fortbewegungsart intelligenter und auch lustvoller als das dumpfe autofahren ist...
wenn diese bedingungen erst einmal geschaffen sind, müssen sich viele radfahrer nicht mehr als "freiwild" fühlen, und dann kommt eine höhere disziplin von allein!
da ist die spö gefordert, die grünen kennen sich bei einer intelligenten stadt-und verkehrsplanung eh am besten aus!

Gast: Fredak
27.08.2011 11:41
3 2

Aktion scharf gegen Autofahrer

Abstand Kontrollen gegenüber einem Radfahrer. Die in Wien nicht eingehalten werden. 30 er Zone! Autofahrer fahren 50 Km/H in der 30er Zone. Es gibt raviate Autofahrer in der 30er Zone die ddich anhupen, ganz knapp überholen dich dann auch noch schneiden. Atofahrer Halten nicht bei der STOP Tafeln! Überhaupt in den Randbezirken.
Nicht die Polizei im Polizei Auto un mit Uniform soll kontrollieren. Nein im Privat Gewand mit Rader an einen Motorad oder unbemerkbar aufgestellt. Den ein Radar, daß auf einen Auto montiert ist kennt und sieht jeder. Bei Bahnübersetung Fahren die ersten noch bei rotblinkenden Licht ab. Ihr machts Gesetze die keiner einhält. Für das alles gibts für Autofahrer einen Punkt im Verkehrsregister. So wird sichs der eine oder ander überlegen. Da ist genug an Geld zu holen. Natürlich sag ich auch als Radfaher das die bestraft werden sollen, die bei rot über die Kreuzung Fahren, die keine regeln könne wollen. Aber last endlcih die schwächeren, das sind die Radfahrer gegenüber die Autofahrer in Ruhe.

0 0

"Aktion scharf" gegen (alle?) Radfahrer


freddy
27.08.2011 10:49
1 2

"Aktion scharf GEGEN Radfahrer"

daraus erkennt man die Grundeinstellung.

Man will den Radverkehr von 3-5% auf 10% erhöhen, aber es sollen nicht mehr Radfahrer sein, und wenn, dann sollen sie auf einem Arbö-verkehrsübungsplatz den ganzen Tag im Kreis fahren, dort stören sie Keinen und die Quote steigt, sodaß wir uns gegenüber Hamburg oder auch Graz nicht mehr genieren müssen.

Gast: woIstVassi
27.08.2011 10:44
5 0

Man sollte aber auch Politiker strafen, die nicht in der

Lage sind vernünftige Radwege planen, bauen, kennzeichnen zu lassen. Am Wiener Ring ist die Kennzeichnung und Erkenntlichkeit miserabel. Dort, wo sich täglich tausende drängen und der Radweg sonderliche Windungen vollführt, ist es eine Zumutung, wenn dieser bei so neuralgisch Punkten, wie Ausgängen von U- Bahnstationen und Parks es keine Einfärbung des Radwegs gibt und sowohl Fußgänger als teils auch Radfahrer falsche Bereiche nutzen. Auch einen Radweg kann man nicht einfach irgendwie irgendwohin batzen, sondern muss dann schon auch etwas mehr Sorgfalt walten lassen.

Burgos
27.08.2011 10:07
2 4

Staatliches Abcaschen beim Radfahrer

ist wieder einmal typisch für das österr. Politsystem. Der Staatsbürger wird mit Strafzahlungen traktiert um den durch Fehlspekulationen geleerten Staatssäckel wieder aufzubessern.

Es wird alibimäßig argumentiert, dass die Disziplin der Radfahrer verbessert werden müßte.

Es handelt sich um Scheinaktionen um von der eigenen Unfähigkeit, die schweren Kriminalfälle aufzuklären, abzulenken.

Antworten xvar
27.08.2011 10:32
2 2

Re: Staatliches Abcaschen beim Radfahrer

Sie waren anscheinend noch nicht in Wien...

rote Ampeln? egal - drüberfahren!
Einbahnen? Was ist das?
Und hören tun viele sowieso nix da die Ohren mit den Kopfhörern zugestoppelt sind.

Antworten Antworten manhattan
27.08.2011 17:23
1 0

HandyBenutzerInnen als LenkerInnen eines KFZ

sind aber wesentlich gefährlicher, wenn sie einhändig lenken und schalten sollen und gleichzeitig auf Fußgänger am Zebrastreifen achten sollen. Ich habe noch nie einen Polizisten an einer Kreuzung gesehen, der die telefonierenden LenkerInnen abgemahnt hätte, da könnte ein Mann/eine Frau in einer Stunde mehr als 180 Strafmandate austeilen.
Wer als Fußgänger oder Radfahrer bei Rot eine Straße überquert, gefährdet in erster Linie sich selbst. Wer mit dem Auto einen Fußgänger/Radfahrer niederstößt, verantwortet zumindest schwere Verletzungen.

2 1

Re: Re: Staatliches Abcaschen beim Radfahrer

und autofahrer?
30er-zone? egal 50 km/h gehen immer!
richtungsänderung? blinken? nein, ich weiss eh, wo ich hin will!
und so weiter und so fort!
aber gott sei dank, der backhendlbauch wächst!

Antworten Gast: lotarim
27.08.2011 10:31
0 2

Natürlich sind es Scheinaktionen, hoffentlich mit

sehr großen Scheinen für die Rücksichtslosigkeiten und Sicherheitsgefährdungen! warum sollte auch nur ein Einziger deshalb seinen Tagesplan ändern müssen, wenn er dabei verletzt wird!

Gast: Autofahrer
27.08.2011 09:40
2 1

150 ANzeigen sind eh wenige

siehe
http://vienna.mybikelane.com

da müssten 150 Anzeigen / Tag herauskommen..

offenbar auch alles Leute, denen die STVO nich so gewusst ist

 
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