Carsharing: Dein, mein, unser Auto

08.05.2012 | 18:06 |  von Christine Imlinger und Eva Winroither (Die Presse)

Trotz horrender Spritpreise und Ökogedanken ist das Auto aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Aber die Autofahrer entdecken die neue Lust am Teilen. Es sind tendenziell junge User.

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Wien. Man entkommt den Smarts nicht. Spaziert man eine halbe Stunde durch Wien, begegnet man dieser Tage zumindest vier, fünf der blauen-weißen Miniautos mit dem Aufdruck „Car2go“. In knapp einem halben Jahr hat sich in Wien eine neue Form der Mobilität etabliert. Carsharing an sich ist nicht neu, in dieser simplen Form aber doch: Kein langwieriges Reservieren und Abholen, eine App für das Smartphone zeigt an, wo der nächste freie Wagen steht, die Mitgliedskarte dient als Schlüssel, schon kann man losfahren und das Auto am Ziel, sofern das in einer gewissen Zone liegt, stehen lassen. Car2go, ein Unternehmen des Daimler-Konzerns, hat in den vergangenen Monaten sukzessive 500 Smarts über Wien verteilt.

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Bis zur ersten Zwischenbilanz, nach 100 Tagen, haben sich bei Car2go mehr als 7000 Wiener angemeldet. Wien sei damit eine jener Städte, in denen das Konzept am schnellsten angenommen wurde, sagt Juliane Mühling von Car2go. Der Andrang ist nach wie vor ungebrochen, zu manchen Zeiten steht man in dem Shop in der Hinteren Zollamtsstraße Schlange, damit man um 9,90 Euro an eine der Berechtigungskarten kommt, mit der man um 29 Cent pro Minute Smart fahren kann. Für volle Tanks sorgen Mitarbeiter von Car2go oder Kunden selbst, die dafür Freiminuten bekommen.

 

Das Smartphone weist den Weg

Es sind tendenziell junge User, die die neue Lust am Teilen der Autos entdeckt haben, sie schauen online, per App fürs Smartphone, nach, wo der nächste verfügbare Smart steht, reservieren ihn für kurze Fahrten in der Stadt. Längere Ausflüge aufs Land, dafür bleiben die klassischen Carsharing-Anbieter. Auch diese – wie Denzel – berichten trotz der neuen Konkurrenz von guten Zuwächsen.

Nicht nur die Smarts teilen sich die Wiener neuerdings, auch das eigene Auto. „Unser Angebot an Fahrten in Österreich hat sich 2011 verdreifacht“, sagt Simon Baumann, Sprecher der Plattform mitfahrgelegenheit.at, einem Ableger der Seite carpooling.com. 10.000 Fahrten werden derzeit auf der österreichischen Plattform angeboten, mehr als 40 Prozent davon sind Fahrten von Pendlern, die täglich ihre Kilometer zurücklegen müssen. „Viele können so einen Teil der Benzinkosten finanzieren“, erklärt Baumann den aktuell großen Zulauf.

Auch das Umweltbewusstsein bewege die Österreicher, ihr Auto mit Fremden zu teilen: „Viele können nicht auf ihr Auto verzichten, denken sich aber: Wenn sie schon fahren müssen, dann wollen sie auch das Auto besser ausgenützt wissen.“ Eine eigene Handy-App sowie ein Bewertungssystem hätten ihr Übriges dazu beigetragen: „Ich weiß jetzt einfach besser, in welches Auto ich einsteige.“

Die These, dass es ganz ohne Auto auch künftig nicht geht, teilt man beim Verkehrsverbund Ost-Region. Vor zwei Jahren hat der Verkehrsverbund die Mitfahrbörse Compano gegründet. „Es klingt vielleicht komisch, dass wir eine Mitfahrbörse betreiben, aber wir wollen damit auch eine Lücke schließen, weil die Öffentlichen nicht alles abdecken“, sagt VOR-Sprecher Werner Molik. Mit der Mitfahrbörse will der Verkehrsverbund auch Großfirmen ansprechen. „Gerade Schichtarbeiter können oft nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Diese können sich aber so vielleicht besser mit ihren Kollegen zusammentun“, sagt Malik. Und: „Sollte es keine Fahrtangebote geben, zeigt die App auch öffentliche Verkehrsmittel (falls vorhanden, Anm.) an.“

Als Konkurrenz sieht er die Mitfahrbörse daher nicht, im Gegenteil: Im Endeffekt führen Mitfahrbörse und öffentliche Verkehrsmittel die Österreicher weg vom Individualverkehr. Das belegen auch die Zahlen: Der Verkehrsverbund ist in den vergangenen Jahren gewachsen, seit Jahresbeginn ist das Aufkommen noch einmal um vier Prozent gestiegen.

Ähnliches wissen die ÖBB zu berichten. „Österreichweit haben wir von Jänner bis Februar in diesem Jahr um fünf Prozent mehr Karten verkauft“, sagt ÖBB-Sprecherin Sarah Nettel. Was noch nicht viel heißen mag, da sich die ÖBB seit Jahresbeginn eine Preisschlacht mit dem Konkurrenten Westbahn liefern. Auch Strecken wie die Ostbahn hätten um zehn bzw. wie die Südbahn um sechs Prozent mehr Fahrgäste verzeichnet, sagt Nettel.

Doch nicht nur der öffentliche Verkehr, sondern auch gemeinschaftlich genutzte Fahrräder sind gefragt. „Das Angebot ist größer, aber es gibt auch mehr Wiener, die radeln wollen“, sagt Hans-Erich Dechant, der Citybike-Verantwortliche beim Betreiberunternehmen Gewista. Er nennt die Citybikes die „Einstiegsdroge“ für jene, die nicht regelmäßig durch die Stadt radeln. Obwohl das immer mehr Wiener mit dem Rad tun; die gemeinsam genutzten Räder werden mehr.

 

Auch das Fahrrad wird geteilt

Derzeit umfasst das Wiener Bike-Netz knapp 100Stationen. Der Plan sieht vor, dass das Netz bis 2015, vielleicht aber auch schon bis 2013, auf 120 Stationen und 1800 Räder (derzeit sind es 1200) wächst. In der Radsaison steigt in Wien bis zu viertausend Mal am Tag irgendwo in Wien jemand auf ein Citybike.

„Wir hoffen, dass wir diese Marke heuer überschreiten“, sagt Dechant. Ende 2011 waren in Wien 325.252 Citybike-Nutzer registriert, ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. „Und heuer haben wir sicher wieder ein Wachstum“, sagt Dechant.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.05.2012)

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99 Kommentare
 
12 3
Gast: Newtonmeter
10.05.2012 12:01
1

Wirkliche Knautschzone sprich Sicherheit gibt es erst ab der oberen Mittelklasse.

Ein Smart ist doch nur ein kapitalistischer Posttrabi für die Unterschicht.

Ein Smart ist doch nur ein kapitalistischer Posttrabi für die Unterschicht.

Ein Smart ist ein ultraökonomisches, sicheres und kostengünstiges Transportmittel für zwei Personen im innerstädtischen Raum. Das es nicht von öffentlicher Hand subventioniert wird, macht es doppelt attraktiv.

Gast: Familie
10.05.2012 10:40
0

Leider nichts für Familien

Gute Idee, aber nur, wenn man man keine Kinder hat. Erstens kann man höchstens ein Kind mitnehmen und mit einem (mehrere Kilo schweren) Kindersitz herumzulaufen, macht auch nicht besonders viel Spaß.
Für den familiären Wochen-Großeinkauf und diverse andere Erledigungen bleibt also nur das eigene Auto oder ein Taxi.

Antworten Gast: Autofahrergast
12.05.2012 13:08
0

Re: Leider nichts für Familien

Familien können das Carsharing von Denzel nützen, da gibt es Autos in allen Größen und für alle Bedürfnisse.

Das Problem mit den Kindersitzen hat man aber auch hier. Und wie wird das Kindersitzproblem im Taxi gelöst?


Re: Leider nichts für Familien

ein Autobus ist auch nichts für einen Einzelreisenden, ein Panzer nichts für ein Formel 1 Rennen und ein Ferrari nichts für die Frühernte von Juliperle.

Aber für moderne aufgeschlossene und jung (gebliebene) Menschen ist car2go eine enorm attraktive, kostengünstige, praktische, saubere und vor allem sichere alternative Bewegungsmöglichkeit im urbanen Raum.

Antworten Antworten Gast: Sirob
10.05.2012 15:45
1

Re: Re: Leider nichts für Familien

Du zählst dich aber nicht zu den aufgeschlossenen modernen menschen Boris oder ? zu deinen Postings würde dies nicht passen....

zu deinen Postings würde dies nicht passen....

da sieht man wie man sich irren kann.

Ich bin ein car2go Nutzer der ersten Stunde. Daneben habe ich eine Jahreskarte der Wiener Linien, zwei Autos der gehobenen Klasse, bin Eigentümer von vier Garagenplätzen innerhalb des Rings und hab auch eine Registrierung für das wiener Radleihsystem CityBike.
Meine Autos nutze ich fast nicht mehr...

Versteh ich das richtig?


Die Allgemeinheit muss ungefragt diese Leih-Kübel bezahlen.

Die Allgemeinheit, die dafür zur Kassa getreten wurde , darf sie aber nicht benützen.

Die von der Allgemeinheit bezahlten Stadt-Kübel stehen einzig und allein der Kaste der Smartphone-(und eventuell darüber)-Nutzern zur Verfügung.

Wenn das die Realität sein sollte: Weshalb geht die Opposition nicht auf der Stelle zum Verfassungsgericht?

Re: Versteh ich das richtig?

jeder Satz ein Fehler - allerhand!

Antworten Gast: plebs ptotus
10.05.2012 09:57
1

Re: Versteh ich das richtig?

Aha? Und wo zahlen wir denn nicht mit?

Wir zahlen z.b. die Wiener Linien, die nun alle strecken bis 7 Minuten teurer sind als ein Mietwagen? Wie soll das bitte möglich sein ausser durch Korruption und Verluderung unserer Steuerleistung?

Re: Re: Versteh ich das richtig?


Natürlich stimmt Ihr Kommentar total. Nur einen Unterschied scheint's zu geben: Die "Wiener Linien" können theoretisch von jedem Menschen benützt werden.

Die "Car2go" - Vehikeln stehen ausschließlich einer bestimmten Personengruppe zur Verfügung (Smartphone), aber blechen müssen wir alle, auch wenn wir keine Smartphones besitzen.

Und das ist imho zumindest doppelt korrupt, bzw. ist diese Handhabung imho auch gesetzwidrig.

Antworten Antworten Antworten Gast: plebs potus
11.05.2012 12:43
1

Re: Re: Re: Versteh ich das richtig?

Die Nutzung von car2go ist nicht an Smartphones gebunden. Bitte besser recherchieren, ich hab eine car2go Karte, ein smartphone erleichtert bloss das finden eines freien autos....

Re: Re: Re: Re: Versteh ich das richtig?


Vielen herzlichen Dank dafür, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, meinen Irrtum derart liebenswürdig und konstruktiv zu korrigieren!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich ausschließlich nach dem obigen Artikel gerichtet hab, ohne selbst auch nur ansatzweise zu recherchieren. Unterliege also offensichtlich meiner persönlichen Fehl-Interpretation.

Ebenso gestehe ich, dass die car2go -Sache mich nicht persönlich betrifft, da ich trotz meines biblischen Alters weder einen Führerschein besitze, noch ein Auto lenken kann. Es sah für mich lediglich so aus, als hätten die Rot-Grünen ihr bestehendes Privilegien-System um einen weiteren Mosaikstein erweitert.

Nochmals vielen Dank für alles und ein schönes Wochenende für Sie!

Jeder Satz ein Fehler bzw. eine Unwahrheit bis hin zur glatten Lüge

wen man jeden Satz in ihrem Posting umkehrt ist man exakt an der Realität.

Erstaunlich wie man Fakten so verdrehen kann.

Re: Versteh ich das richtig?

nein!
Das haben sie falsch verstanden.

Gast: gasti
09.05.2012 20:03
2

und wie stehts mit den parkscheinen???

oder wurde da eine firma ermächtigt ihr geschäftsmodell überall subventioniert parken zu dürfen

Re: und wie stehts mit den parkscheinen???


Daimler zahlt wie jeder andere Firma fürs Parken - es wurde nichts, wie bei den Öffis, subventioniert.

Car2Go ist eine nette Idee aber für die Wiener Taxler ein Dorn im Auge, deswegen tauchen immer wieder Car2Go Fahrzeuge mit kaputten Reifen, einfach so... weil wie schon gewusst, KONKURRENZ ist in Wien eben UNerwünscht! Bunga-Bunga... will noch jemand eine Banane?


Antworten Gast: frustrierter Taxi Gast
10.05.2012 09:52
2

Re: Car2Go ist eine nette Idee aber für die Wiener Taxler ein Dorn im Auge, deswegen tauchen immer wieder Car2Go Fahrzeuge mit kaputten Reifen, einfach so... weil wie schon gewusst, KONKURRENZ ist in Wien eben UNerwünscht! Bunga-Bunga... will noch jemand eine Banane?

Habe erst letztes Wochenende ein Taxi genutzt und wurde wiedermal richtig abgezockt! Es kann ja nicht sein, dass man nicht auf der kürzesten Route geführt wird! Auch wollten wir zu einem sehr bekannten Ziel. DAss da der Taxler im Stadtplan nachschauen muss, ist ja auch schon mal ein Zeichen!

Leider kamen wir erst im Taxi auf die Idee des Car2Go! Werde ich das nächste mal sicherlich Probieren (zumindest auf dem Weg zur Party)! Heim bleibt ja sowieso nur das Taxi!

Gast: fugazi
09.05.2012 13:45
1

...

wir foan weiter auto:

"weil mas ham"
"weils uns guad geht"
"weil mas gwount san"
"weil ma dick san"
"weil ma faul san"
"weil ....
... do müsst i ma jetz an tog frei nehman...

(ich entschuldige mich natürlich vielmals bei den vielen lesern mit grossfamilien und hunderten kisten voller arbeitsmaterial...)

Antworten Gast: Gibt noch ein Grund für Wien!
09.05.2012 15:36
0

Re: ...

Wenn Mensch auf Auto verzichtet, freiwillig oder notgedrungen, oder aus Gründen des Umweltschutzes, dann ist Mensch abhängig von einer funktionierenden Alternative, das wird um so wichtiger wie der Anteil jener ist, die davon abhängig sind.

Wenn dann Straßenfeste, Demonstrationen, oder Baufälligkeit (U6, Sommer, 2011) diese Alternative ausschaltet, die Verantwortlichen zu blöd sind brauchbare Umleitungen einzurichten, steht der von diesem System abhängige mehr als blöd da.

Und wer von der Mobilität abhängig ist, und sich nicht auf die alternativen Verlassen kann, wie es tagtäglich in Wien der Fall ist, wird so gezwungen sich eben alternativen zu den alternativen zu suchen!

Das kann Fahrrad sein, gut wenn der Weg wenige 1000 Meter ausmacht, die Sonne scheint, sollte das nicht der Fall sein, oder andere viele Gründe geben die die alternative Fahrrad keine Alternative sein läßt, bleibt nur mehr eine Alternative, das eigene Automobil.

(Und ich werfe dem Verkehrsstadtrat hiermit vor, genau die Autokultur durch nicht Handlung, massiv zu fördern!!!)

Antworten Antworten Gast: bildungsborger
10.05.2012 10:00
0

vergessen sie die Störungen

denken sie einfach an den Preis... Wie kann ein Verkehrsmittel, das pro Tag ohne Tanken, Reifenwechsel, Unfälle e.t.c. für eine Einzelperson teurer sein, als ein Mietwagen ???

Wie gesagt 29 Cent die Minute inklusive allem, auch parken? In 7 Minuten fahrt komme ich bei 80% meiner öffentlichen Fahrten in einem car2go günstiger, schneller und bequemer an.

Das ist der Beweis, dass unsere Politiker und "wirtschaftskompetenten" einfach nur Pfusch und Selbstbereicherung auf unsere Kosten b.z.w. auf Kosten der Mobilität aller machen.

Gast: Wenn Grün Politik macht...
09.05.2012 13:17
2

Dann werden Wunder, Wunder...

Seit gestern ist mir klar der Zusammenhang zwischen gemeinsame Schule, Abschaffung der Schulnoten, und der Verkehrspolitik.

Schließlich kann nein Schüler nicht schlechter behandelt werden wegen einer negativen Leistung als der Verkehrsstadtrat, und ein Schüler der derartiges wie gestern bei den Wiener Linien als Schularbeit abliefert mit einem sehr gut zu beurteilen!

Grün hat gestern auch gegen die Hetzpolitik demonstriert, sehr lobenswert würde sie nicht genau diese Hetzpolitik unter andern Vorzeichen nicht fortsetzten, Fußgänger gegen Radfahrer.

Aus diesen Gründen zweifle ich ob die Grüne Stadtpolitik noch überhaut irgend etwas zusammenbringt das Nägel mit Köpfen hat, wahrscheinlich wird Mietauto ebenso enden wie der Radfahrverleih, vielleicht funktionier ja der juristische Trick das die Verleihfirma für ihre Kunden zur Verantwortung zu ziehen ist, wenn sie diesen nicht bekannt geben kann oder will, bin gespannt wann das erste Urteil hier kommt!

Gast: Zwei Takter
09.05.2012 11:35
3

Da hätt ich eine Idee

für die Frau Vakuh den Einheits Auto Kommunismus wieder aufleben zu lassen. TRABI statt Smart.Dann sind wir wieder so schön gleich.

Das kommt davon wenn Taxler posten


von denen aus guten Gründen die Kunden in alle Richtungen flüchten.

Re: Da hätt ich eine Idee

ur lustig. Und so eloquent! Sie treffen den Nagel auf den Kopf, denn genau darum gehts ja bei Car2go, um den Kommunismus! *headpalm*

 
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