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US-Wahl: Als Romneys Sprecher die Nerven verlor

31.07.2012 | 18:28 |   (Die Presse)

Nach Patzern auf seine Reise stand der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney unter scharfer Beobachtung. In Warschau leistete er sich keinen Fauxpas. Dafür sein Pressesprecher Rick Gorka.

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Wien/Warschau/hd. Mitt Romney stand unter verschärfter Beobachtung: Nach den Patzern auf den ersten zwei Stationen seiner Reise warteten internationale Medien nur darauf, dass der republikanische US-Präsidentschaftskandidat auch in Warschau, dem dritten und letzten Stopp, ein passendes Fettnäpfchen finden würde.

Doch diesmal gab sich Romney keine Blöße: Statt wie in London seine Gastgeber zu düpieren (durch herablassende Bemerkungen zur Organisation der Olympischen Spiele), streute er diesmal dem Gastland Rosen, dessen Übergang vom Kommunismus zur Demokratie er als „beispielhaft für die ganze Welt“ pries.

Dass der Kandidat zum Abschluss der Reise doch noch für negative Schlagzeilen sorgte, hat er seinem Pressesprecher Rick Gorka zu verdanken: Der verlor die Nerven, als Reporter Romney nach einer Kranzniederlegung am Grab des unbekannten Soldaten abpassten und zu seiner Pannenserie befragen wollten. Die mitgereisten Journalisten dürften etwas ungeduldig gewesen sein, da Romney ihnen seit vergangenem Donnerstag, dem Beginn seiner Reise, keine Fragen mehr beantwortet hatte, wie das US-Nachrichtenportal „Politico“ berichtet.

„Verpiss dich“, fuhr der Sprecher einen Reporter an, und er schickte noch das Götz-Zitat und den Hinweis hinterher, dass man an dieser dem polnischen Volk heiligen Stätte bitte schön etwas Respekt zeigen möge – während Romney mit stoischer Ruhe zur Limousine ging und einstieg, als würde er von dem Vorfall nichts mitbekommen. Gorka versuchte später, die Sache ins Lot zu bringen und entschuldigte sich telefonisch bei den Journalisten: Er habe sich unangemessen verhalten.
Romney war in Polen mit Ex-Präsident Lech Walesa, Premier Donald Tusk und Außenminister Radoslaw Sikorski zusammengetroffen. Auch ein Empfang bei Staatspräsident Bronislaw Komorowski stand auf dem Programm.

Verärgerte Palästinenser

Für Irritationen hatte Romneys zweiter Halt in Israel gesorgt, wo er Jerusalem als „Hauptstadt“ bezeichnete. Der Anspruch Israels auf Jerusalem als „ungeteilte Hauptstadt“ wird international nicht anerkannt, auch nicht vom engen Partner USA. Ein Teil Jerusalems ist völkerrechtlich besetztes Gebiet. Als Grund dafür, dass die Israelis wirtschaftlich erfolgreicher sind als die Palästinenser, machte Romney zur Verärgerung Letzterer „kulturelle Unterschiede“ aus.

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17 Kommentare

„Verpiss dich“

warum diese aufregung über den sager des pressesprechers?
er hat nur das ausgesprochen, was die usa sich im umgang mit dem rest der welt zumindest denken: "verpisst euch!"

Gast: AuskennerIn
01.08.2012 09:45
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In Politik und Diplomatischen Dienst ist die Wahrheit unangebracht ...

...Als Grund dafür, dass die Israelis wirtschaftlich erfolgreicher sind als die Palästinenser, machte Romney zur Verärgerung Letzterer „kulturelle Unterschiede“ aus...

Er wird es schon noch lernen, dieselben dämlichen Worthülsen zu produzieren wie die anderen "Politiker von Format".

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Der Gott-sei-bei-uns der kommenden US-Wahlen oder wie aus dem "Retter der Welt" ein Schurkenstaat wurde


Der nächste republ. Vollkoffer als Präsident der immer noch größten Volkswirtschaft, die immer noch glaubt alle "Verbündeten" polit u. wirtschaftl. unter Druck setzen zu müssen.

Die republ. Wirtschafts-und Finanzmafia, bringt mit Romney einen weiteren halbgebildeten Strohmann nach Bush für ihre Machenschaften in Position.

Aber das Blatt hat sich gewendet: Die Gefahr für Europa ist der ehemals größte Verbündete:
Börsengeschäftl. haben die USA vorsätzl. u. bewußt den Betrug an uns unterstützt, politisch in ihre verlogenen Kriegsmachenschaften verstrickt.

Und ja: Nachhaltiges Erpressen, wie seit 1945, ist auch nicht mehr, denn die Musik spielt sowieso längst in Asien und der "Retter der Enterbten, Witwen und Waisen" hat dermaßen abgewirtschaftet, dass die Schulden bereits 110% der Wirtschaftsleistung betragen.


OK, ok, ok.

Wir haben es echt schon mitbekommen. Obama ist suuuuper, Romney ist PFUI! Nächstes Thema, bitte.

Antworten Gast: sndosi
01.08.2012 16:14
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Re: OK, ok, ok.

Steht nirgenwo, dass BO super ist.

Antworten Gast: uibel
01.08.2012 11:33
2 0

Re: OK, ok, ok.

Ihre Abneigung gegen Obama ist evident, Fr. Augustin.

Fakt ist aber, dass sich Obama während seiner ganzen Präsidentschaft nicht so viele aussenpolitischen Schnitzer erlaubt hat wie Romney auf einer einzigen Reise ohne Präsident zu sein.
Eine peinliche Figur, die leider das Klischee des arroganten und ignoranten US-Amerikaners wieder aufleben lässt.

Ja, mit Verlaub.

Ich bin halt nicht begeistert von einem linken M*****-Freund als Chef der westlichen Welt. Das ist noch nicht ungesetzlich. Abgesehen davon ist die hofberichterstattung von z.B. Herrn Vieregge unerträglich.

Antworten Antworten Antworten Gast: Suppenkaspar
02.08.2012 16:27
0 0

Re: Ja, mit Verlaub. ... was ist das ?

was bedeutet das:
" .... ein linker M*****-Freund
als Chef der westlichen Welt. "

ist das was rassistisches ?
oder was religiöses?
kann das jeder sein,
ein "M*****-Freund" ??????

Re: Re: Ja, mit Verlaub. ... was ist das ?

Denk halt nach drüber. Z.B. warum Obama immer wieder von 57 US-Bundesstaaten fantasiert.

Gast: silberwald
31.07.2012 23:20
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Leider ...

Ich habe den Herrn Romney vor ca. drei Monaten kennengelernt, und es faellt mir schwer, das jetzt so salopp zu sagen, aber er scheint mir um nix besser als George W. Bush.
Meine direkte Nachbarin, eine gluehende Republikanerin, war damals natuerlich mit ihrem Mann bei dem Gespraech auch dabei, da wies sie ihren Gatten gleich an, wenigstens mit 10 Millionen Wahlkampfspende zu helfen.
Soweit ich weiss, ist fuer diesen Herrn das Wort seiner Frau Gesetz ...
Hoffentlich irre ich mich!
Nur eins moecht ich hier schon hinzufuegen: Ein Land, das solche Intelligenzbestien wie Faymann, Spindelegger und Strache als die grossen Kanonen auffaehrt, sollte lieber vor der eigenen Tuer kehren!

Antworten Gast: Saiffenstayn
02.08.2012 16:29
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Re: Intelligenzbestien ??

... wäre Ihnen stat Spindi, Fay und St.Rache vielleicht der
Wolfersch Schüssel lieber ?

oder der Christian Konrad ?

Antworten Gast: schatzimsilbersee
01.08.2012 08:42
2 0

Re: Leider ...

da ziehe ich jeden der drei genannten diesem cowboy vor^^.

Gast: modskue
31.07.2012 20:25
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Ein Trampel hoch drei!

Na, das wäre was, wenn man den auf die Weltgeschichte los lassen würde!
So doof den zu wählen können die Amis doch nicht sein, möchte man meinen, aber halt, die haben doch auch den G.W. Bush gewählt, und, schlimmer noch, wieder gewählt!

Das sagt doch einiges aus über die selbsternannte "Krone der Schöpfung" USA, oder?

Mehr kann ich dazu nicht schreiben, sonst kriege ich nämlich die Krise und benütze womöglich unflätige Ausdrücke!

Gast: jiyan
31.07.2012 18:34
6 1

romney

Was sagt das ueber Amerikaner aus,dass jemand wie Romney Praesidentsschaftkandidat wird und moeglicherweise praesident wird?man kriegt was man verdient.kein Wunder dass die amis berg ab gehen.

Antworten Gast: hahahallo
31.07.2012 18:44
7 2

Re: romney

Und wir haben den Werner!

Antworten Antworten Gast: hahahi
01.08.2012 08:43
1 0

Re: Re: romney

gut so.

Weiter so, Romney---

Du repräsentierst auch ein Stück USA, bzw. sein Volk