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USA: Romney verwechselt "Sikh" mit "Scheich"

09.08.2012 | 09:25 |   (DiePresse.com)

Der Republikaner Mitt Romney hat ein weiteres Fettnäpfchen getroffen. Er verurteilte den Anschlag auf einen Sikh-Tempel in Wisconsin - nannte die Opfer aber mehrfach "Scheichs" statt "Sikhs".

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Der Präsidentschaftskandidat Mitt Romney wird derzeit von Patzern geradezu verfolgt. Sein neuester ereignete sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa, wo er Anhängern der Sikh-Gemeinde sein Mitgefühl aussprechen wollte. Dort hatte ein Mann am Sonntag mit einer halbautomatischen Neun-Millimeter-Pistole um sich geschossen und laut Polizeiangaben sechs Gläubige getötet. In der Folge eröffnete er das Feuer auf einen Polizisten. Der Täter starb bei dem Attentat.

Doch trotz Romneys guter Absicht, ließ sich ein Fettnäpfchen nicht vermeiden: Er komme gerade aus Illinois, so der Politiker. Dort habe er an einer Schweigeminute zu Ehren der Menschen teilgenommen, die ihr Leben "in diesem Scheich-Tempel" verloren haben. Er wolle betonen, dass das Verbrechen aus vielen Gründen eine Tragödie sei, sagte Romney laut "Spiegel Online" weiter. Mitunter deswegen, weil "die Scheich-Menschen" zu den friedlichsten und liebenswürdigsten Personen zählten, die man sich vorstellen könne.

Romneys Sprecher Rick Gorka entschuldigte sich sofort für die Verwechslung. Es liege Romney fern, gläubige Sikhs zu beleidigen, sagte er. Der Grund für die Verwechslung dürfte wohl eine Konzentrationsschwäche Romneys sein - immerhin habe er in Illinois den Namen der Sikh-Religion noch korrekt ausgesprochen.

Romneys peinliche Serie

Die Patzer-Serie des Amerikaners scheint damit alles andere als enden zu wollen. Erst unlängst hatte er bei seiner Tour durch Großbritannien, Israel und Polen für Irritationen gesorgt. Nicht nur, dass er die britischen Sicherheitsvorkehrungen für die Olympischen Sommerspiele infrage stellte und Jerusalem als "israelische Hauptstadt" bezeichnete. Auch sein Sprecher sorgte mit einem Wutausbruch in Warschau nicht gerade für Positiv-Schlagzeilen.

Knapp drei Monate vor der US-Präsidentenwahl im November liegt Amtsinhaber Barack Obama in der Wählergunst deutlich voran. Laut einer Umfrage vom Mittwoch sind 53 Prozent der Befragten für Obama, 40 Prozent würden Romney ihre Stimme geben.

(Red.)

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17 Kommentare

Sollte er Präsident werden,

könnte er an Dummheit sogar noch George W. Bush übertreffen ...

Gast: Zenzine
09.08.2012 18:31
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Jo mei...

...und was ist jetzt der große Aufreger daran? Hat er halt falsch abgelesen von seinem Zettel.
Sikh und sheik scheibt sich halt ähnlich.

Barry O. faselt immer wieder von 57 US-Bundesstaaten.

Aber als Demokrat ist er natürlich der Liebling der MSM.

Gast: nuku alofa
09.08.2012 18:05
1 1

macht doch nichts,

andere verwechseln Kenia und die USA.

Gast: EFF EFF
09.08.2012 16:50
2 0

reich und blöd

Hoch lebe die kapitaldarwinistische Idiokratie.

Ausgewogen?

"Obama liegt in "swing states" deutlich voran"

"US-Wahl: Als Romneys Sprecher die Nerven verlor"

"Romney: Präsidentschaftskandidat mit „Schlappschwanzfaktor“

"Mitt Romney beleidigte die Briten - und rudert zurück"

"Mitt Romney: Millionär als ''Polit-Chamäleon''

Die Berichte werden wohl direkt aus dem Obama-Warroom übernommen...

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Eine Tradition

Die Republikaner in den USA haben sowieso eine bessere Tradition mit solchen bunten Vögeln als Wahlkandidaten, sei es für Präsidenten, Senatoren, Gouverneuren oder ähnlichen. Über Reagan z.B. wurde ein ganzes Buch mit "Köstlichkeiten" geschrieben. Die Erklärung ist einfach - die Amis interessieren sich kaum für die Welt außerhalb ihres Landes. Sie belustigen sich ob solcher Patzer (freilich, sofern sie diese als Unwissen erkennen können), sind aber keineswegs enttäuscht vom entsprechenden Kandidaten. Ein Nachbar von mir hat voriges Jahr bei der 4.-Juli-Party gesagt: "Wir wählen unsere Präsidenten nicht nach ihren Kenntnissen der Geschichte, sondern nach ihren Fähigkeiten Probleme zu lösen".

Da könnte man !

Gleich den Arnold nehmen.

Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß!

Also ein sehr sehr cooler Typ dieser Romney.

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US-Bildung

Im allgemeinen ist das Schulsystem in den USA ziemlich mies, nur "herausragende" Leute bekommen eine spezielle Förderung. Die Masse hat ungebildet zu bleiben.
Die USA werben oft und gerne, herausragende Universitätsabsoventen aus Europa für ihre Unis an, außerdem locken sie mit attraktiven Angeboten, diese Leute in die USA. Nicht alle haben das Rückgrat, wenigstens einen Teil, ihres vom Steuerzahler bezahlten Studiums hier "abzuarbeiten".

Nach dem 2 WK, hatten sie in den USA auch keine Probleme Wernher von Braun und mit vielen anderen Wissenschaftlern aus D. zu arbeiten. Im Gegenteil, ohne diese Leute wären die USA ein "Nichts", was Weltraumforschung betrifft. Die Soviets waren ihnen weit voraus.

Reiche besorgen sich einfach einen Harvard, Yale oder Princeton Abschluss, wie auch G.W.Bush.

Bei uns bekommen Hochbegabte keine
besondere schulische Förderung, was natürlich sehr schlecht für unsere Gesellschaft ist, wenn sich Eltern nicht einsetzen würden, sähe es noch schlimmer in Österreich aus.

Hier wird hauptsächlich bei Lernunwilligen Steuergeld verschleudert. Gute Bildung gibt es hier hauptsächlich nur noch bei den über 30-jährigen. Es ist jedenfalls klar, dass diese Leute mehr Allgemeinbildung haben als US-Bürger.

Der nächste Intelligenzler an der US spitze

Bitte nicht!


Er ist für das Amt bestens geeignet!

Das Pentagon möchte auch keinen schlauen Prasidenten!

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Perfekt für die USA

Großgoschert und hirnlos, seine Berater und Redenschreiber offensichtlich auch.

Gast: Tude Money
09.08.2012 09:38
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Romney ist eine Marionette

des Großkapitals und als solcher muss er Wahlen gewinnen um die Dominanz des Kapitals in der US Regierung weiterhin zu sichern.
Er braucht nichts zu wissen, er muss Babies küssen können und telegen sein und Sprüche klopfen, die Stimmen bei der Wahl sichern. Sollte er Präsident werden, dann wird ihm die Wirtschaftslobby vorschreiben, was er zu tun hat.

Re: Romney ist eine Marionette

Und wo genau ist da jetzt der Unterschied zu Obama?

Gast: Georg Mark
09.08.2012 09:36
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Die Reinkarnation George W. Bush's

Da scheint Bush innerhalb der Republikaner einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben.

Re: Die Reinkarnation George W. Bush's

absolut - aber Soetoro ist auch nicht schlauer - sobald er kein Skript zur Verfügung hat weiss er gar nix!