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Nordkorea: "Gezüchtet, nichts zu wissen"

12.09.2012 | 18:12 |  Von Siobhán Geets (Die Presse)

Shin Dong-hyuk wurde in einem Arbeitslager geboren. Nach 23 Jahren gelang ihm die Flucht. Blaine Harden, Autor von Shins Biografie, im Interview.

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Die Presse: Shin Dong-hyuk wurde im Konzentrationslager geboren und lebte dort bis zu seiner Flucht 23 Jahre später. Spricht er viel von seinem Alltag dort?

Blaine Harden: Ja. Er stand jeden Tag um 4 Uhr Früh auf und nahm die erste von drei täglichen Mahlzeit ein, die immer dieselbe war: Ein Brei aus Kohl, Mais, Salz und Suppe. Dann arbeitete er den ganzen Tag, eine zeitlang ging er auch zur Schule, lernte das Alphabet und mathematische Grundkenntnisse. Nach dem Mittagessen ging das so weiter, Arbeit am Feld, Holzsammeln und so weiter. Am Abend gab es dann immer ein Treffen, wo diskutiert wurde, was sie am Tag falsch gemacht hatten. Gegen elf Uhr durfte er schlafen gehen. Er war also ständig überanstrengt, müde und hungrig.

Aus welchen Gründen werden Menschen deportiert?

Shins Vater wurde in das Lager gesteckt, weil seine Brüder nach Südkorea geflüchtet waren. Über die Mutter weiß auch Shin nichts. Ich habe auch mit einer Tänzerin gesprochen, die mitsamt ihren Kindern und Eltern deportiert wurde, weil eine Freundin ein Verhältnis mit Kim Jong-Il hatte. Damit nichts herauskommt, wurden die Tänzerin, ihre Kinder und Eltern ins Lager 15 gesperrt, das nur sie selbst überlebte.

Hat Shin sich jemals gefragt, wieso er in dem Lager sein muss?

Nein. Zumindest nicht, bis er einen Häftling namens Park traf. Er war es, der alles in einen Kontext setzte, der Shin einen Sinn für die Welt da draußen gab. Davor kannte Shin keine Neugier, er war buchstäblich gezüchtet worden, nichts zu wissen. Das war seine Welt.

Hatte er also gar keine Vorstellungen von der Welt da draußen?

Er war einfach nicht daran interessiert, sich Vorstellungen zu machen. Bis Park ihm von China berichtete, vom Fernsehen und von Dingen, die man draußen machen kann. Das interessierte Shin aber alles nicht, bis Park ihm von gegrilltem Fleisch erzählte. Das kannte er schon von seiner Arbeit auf einer Schweinefarm. Für ihn war es unvorstellbar, dass normale Leute das essen dürfen.

War das auch der Grund für seine Flucht?

Genau. Es war nicht das Bedürfnis nach menschlichen Grundrechten, freier Meinungsäußerung oder demokratischen Werten. Er wollte essen.

SPIEGEL-Buchverlag/DVA/NKDB

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War ihm Freiheit überhaupt ein Begriff?

Nein, er kannte das Wort gar nicht, hatte kein Konzept dafür. Auch die Worte Vertrauen oder Liebe waren ihm fremd. Diese Gefühle teilen Menschen normalerweise mit ihren nächsten Verwandten, aber bei Shin war das anders. Er hatte nicht so eine Beziehung zu seinen Eltern. Mit zwölf oder 13 Jahren werden die Kinder von ihren Müttern getrennt, damit sie keine tiefe Bindungen zu ihnen aufbauen. Shin verriet seine Mutter und seinen Bruder, als dieser flüchten wolle. Später sah er zu, wie die beiden hingerichtet wurden. Bevor seine Mutter starb, versuchte sie, seinen Blick zu erhaschen, aber Shin sah weg. Er war wütend auf sie, weil sie ihn mit ihrem Fluchtplan gefährdet hatte. Er hasste sie und war nicht traurig, als sie starb, sondern erleichtert, dass es nicht ihn getroffen hatte.

Wie fühlt er sich heute, wenn er daran zurück denkt?

Er hat ein schlechtes Gewissen. Erst in Freiheit hat er gelernt, was eine Beziehung zwischen Mutter und Sohn überhaupt ist. Er hat das untersucht, als wäre er ein Anthropologe von einem entfernten Planeten, der soeben auf der Erde gelandet ist. Jetzt, wo er gelernt hat, was normal ist, fühlt er sich schrecklich.

Shin wurde gezeugt, weil seine Eltern belohnt wurden und einige Nächte zusammen verbringen durften. Gibt es gewisse Privilegien für manche Gefangene?

Ja, von diesen Privilegien profitieren aber vor allem sadistische Männer, die meisten davon Aufseher in Fabriken. Das beginnt schon in den Schulen mit den Klassenleitern. Sie helfen dabei, die anderen Kinder zu überwachen, bekommen mehr zu essen und müssen ein bisschen weniger körperliche Arbeit verrichten. Dieses System durchzieht das ganze Lager.

Wie ist die Stimmung zwischen den Gefangenen? Gibt es so etwas wie Freundschaften?

Das habe ich Shin über die Jahre immer wieder gefragt. Meistens sagte er, dass es keine Freundschaften gab und kein Vertrauen zwischen den Menschen. Und doch gab es einen Buben, zu dem Shin eine Beziehung aufbaute. Nachdem er Mutter und Bruder bei ihren Plänen belauscht hatte, fragte er diesen Buben um Rat. Später half er Shin, als er im Kerker war. Er wäre aber nie zu dem Bub nach Hause gekommen, hat nie seine Eltern kennen gelernt. Jeder hatte Angst vor Spitzeln. Es reichte ja schon, ein paar gestohlene Beeren oder ein bisschen Reis zu Hause zu haben. Spitzel bekamen als Lohn etwas mehr zu essen.

Gibt es Formen von Widerstand, wie subtil auch immer?

Nein. Shin wurde ja erschaffen, um formbar zu sein. Er wurde dazu erzogen, ein leicht bezwingbarer Sklave zu sein, der auf nichts hofft und nach nichts strebt. Diese Neuigkeit brauchte Shin der Welt: Die Nordkoreaner züchten in ihren Lagern Kinder, wertlose Sklaven. Und sie stellen sicher, dass sich diese Sklaven keine Gedanken darüber machen, was hinter dem Zaun liegt.

Hat Shin im Lager jemals von Kim Il-sung oder Kim Jong-il und ihrer Juche-Ideologie gehört?

Nein. Ihre Bilder hängen nicht in den Lagern, niemand spricht über sie oder den Staat. Wozu sollten sie den Häftlingen auch davon erzählen? Shin war dazu da, sich zu Tode zu arbeiten, er brauchte keine Ideologie. Er erfuhr erst, wer Kim Jong-il war, als er nach seinem Ausbruch 30 Tage lang durch Nordkorea wanderte und überall sein Bild sah. Erst in China machte er sich langsam ein Bild vom nordkoreanischem Regime. Innerhalb des Lagers waren die Lagerregeln sein ethischer Rahmen gewesen.

Shin ist der einzige Mensch, der in einem Lager geboren wurde und dem die Flucht gelang. Wie schaffte er das?

Er ist außergewöhnlich smart und extrem aufmerksam. Er ist ein Überlebenskünstler. Es ist kein Zufall, dass er in über 50 Jahren der einzige ist, dem eine Flucht gelang. Er ist wirklich clever, außerdem hatte er Glück, als er Park kennenlernte und wusste, von seinem Glück Gebrauch zu machen.

Bei ihrer gemeinsamen Flucht blieb Park am Elektrozaun hängen und wurde ohnmächtig oder gar getötet. Glaubt Shin, dass er noch am Leben sein könnte?

Es ist unmöglich zu sagen, ob Park heute lebt. Shin glaubt aber, dass er bei der Flucht starb. Er ist auch überzeugt, dass sie seinen Vater nach der Flucht gefoltert und ermordet haben. Sicher kann man aber nicht sein, ich kann auch als Journalist nicht hin fahren und die nötigen Fragen stellen.

Es gibt aber heute etwa 60 Leute, die in den Lagern waren (ehemalige Inhaftierte sowie Wärter, Anm.) und deren Aussagen Shins Geschichte stützen. Außerdem gibt es Satellitenbilder der Lager.

Was waren Shins erste Eindrücke in Freiheit?

Am meisten geprägt hat ihn der erste Tag nach seiner Flucht. In einer kleinen Bergbau-Stadt sah er Menschen in bunter Kleidung, die lachten und am Markt Nahrungsmittel kauften. Nirgends Wächter, die herum brüllen und Menschen verprügeln! Er konnte es nicht glauben, er hatte so etwas noch nie gesehen.

SPIEGEL-Buchverlag/DVA/NKDB

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Gab es auch glückliche Momente im Lager?

Als Kind durfte er manchmal mit seinen Mitschülern im Wald spielen, sie sammelten Beeren und redeten, hielten sich an den Händen. Später erhielt er etwas Trost durch einen älteren Mithäftling, den er im Kerker kennenlernte und der seine Wunden nach der Folter pflegte. Mit 13 oder 14 Jahren erlebte er zum ersten Mal, dass jemand nett zu ihm war. Dann wäre da noch die Beziehung zu Park, den er nicht verpfiff. Er wurde süchtig nach Parks Erzählungen von der Welt da draußen, sie gaben ihm Energie und Überlebenswillen.

Wie fühlt er sich heute nach der Veröffentlichung des Buches?

Er schrieb ja selbst schon ein kurzes Buch (auf koreanisch, Anm.), das aber fast keine Aufmerksamkeit erregte und sich schlecht verkaufte. Das gab ihm das Gefühl, dass sich niemand für seine Geschichte interessiert. Es wäre zu viel zu sagen, dass er jetzt glücklich ist, aber mit dem neuen Buch fühlt er sich bestätigt, endlich sehen alle, was Nordkorea den Menschen in den Lagern antut. Er ist heute auch selbstbewusster und fühlt sich endlich menschlich.

Was will er in Zukunft machen?

Was er schon jetzt tut: Die Welt über den Zustand in den Lagern informieren und politischen Druck auf Nordkorea und China erzeugen, damit die Konzentrationslager geschlossen werden. Heute hat er seine eigene NGO „Inside NK" in Südkorea, er spricht mit nordkoreanischen Flüchtlingen über ihre Probleme.

Vor ein paar Jahren sagte er in einem Interview, dass er nie glücklich sein werde, weil die Erinnerungen ihn verfolgen.

Shin hatte eine Beziehung zu einer jungen Frau in Seattle, aber es klappte nicht und schließlich verließ er das Land mit gebrochenem Herzen. Bei einem Radiointerview vergangene Woche sagte er zu meiner Überraschung, dass er wieder in Kontakt zu dieser Frau stehe, dass er verliebt sei und dass ihn das sehr glücklich mache. Er will sie bald besuchen. Auf die häufige Frage, was Liebe wäre, hatte er früher immer geantwortet, dass er das nicht wisse.

Glauben Sie, dass sich mit der Führung Kim Jong-un etwas verändern wird?

In den vergangenen Monaten hat er angedeutet, dass er an einer Wirtschaftsreform nach Vorbild Chinas interessiert ist. Experten sprechen von möglichen Änderungen. Nach dem Tod Stalins wurde die Sowjetunion auch nicht zum Paradies, aber nach fünf Jahren begannen die Gulags langsam zu schwinden. Wir werden sehen.

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36 Kommentare
 
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Gast: plebs potus
20.09.2012 01:32
0 0

Wer also ein Ei-Phone kauft, H&M Fetzen, oder Produkte aus China

unterstützt direkt diese Menschenverachtende Strategie ein ganzes Volk als Produktionssklaven im chinesischen Hinterhof Nordkorea auszubeuten. Gratulation insbesondere an die ÖVP-nahen Unternehmen die ihre nach ChinaProduktion auslagern. "wirtschaftskompetent" im Sinne des Nationalsozialismus

Gast: xxxx
13.09.2012 22:31
0 0

"Gezüchtet, nichts zu wissen" - da haben es die FPÖler aber netter

Die würden nicht gezüchtet wissen aber auch nichts.
Allerdings so wenig, dass da keiner ein Buch schreiben kann.

Gast: ach ja
13.09.2012 18:57
0 1

hurtig voran

Läuft die Vorbereitungspropaganda für den amerikanischen Angriff auf Nordkorea bereits auf vollen Touren oder ist das nur einer der vielen reichlich sinnlosen Ausrutscher, sozusagen einer der vielen propagandistischen Rülpser, unserer Besatzer?

Was meinen denn da die Chinesen dazu? Wird es Wasserstoffbomben auf Amistädte regnen damit die "Erleuchteten" auch einmal verspüren was es in Wirklichkeit heißt die Welt mit Kriegen zu verheeren?

Antworten Gast: CS
20.09.2012 13:02
0 0

Re: hurtig voran

Ehrlich gesagt ist das einfach nur geschmacklos. Ich glaube es geht Ihnen einfach zu gut und es ist schrecklich was Sie schreiben.

Gast: HDW
13.09.2012 13:55
4 1

Die Durchsicht

der meisten postings sagt für mich (1943) mehr über das negative Bildungsniveau aus, als jede Pisastudie! Besonders die kläglichen Versuche die menschlichen Katastrophen dieser sozialistischen Regime der ausgerechnet der FPÖ/FPK umzuhängen!

Re: Die Durchsicht

Niemand hängt hier der FPÖ/K etwas um. Man stellt nur fest, dass sich rechtsradikale und linksradikale Politik sehr ähnlich sind.


Gast: nina blum
13.09.2012 11:48
0 0

Ob sich das Buch so gut verkauft wie das der Frau DrDr. Wulff?


Gast: ZARA
13.09.2012 10:24
2 6

Und sowas trauern die blauen Zutz nach! Die ewiggestrigen

Und beten am Ulrichsberg auf die Wiederkehr ihres Heilands.
Abstossend!!!!!!!!

Gast: Peterundich
13.09.2012 09:37
9 3

Herr Dr. Fischer.

Wo bleibt die erboste Rede?
Es kann nicht sein das im poststalinistischen Wien jemand derart über Nordkorea herumlügen kann. Nordkorea. Ein Hort der Demokratie und Menschenrechte!
Deshalb hat sich Herr Dr. Fischer auch als Ehrenpräsident für diesen Vorzeigestaat gewinnen lassen. Und kürzlich hat auch die Präsidentenkanzlei die "Kunstausstellung" seines Freundes Kim in Wien gesichert.
Herr Bundespräsident.
Wir, Ihre Anhänger, warten auf ein Statement.

unglaublich

Spannend, wie sehr Sie mit ihren Beobachtungen daneben liegen...

Antworten Gast: xxxx
13.09.2012 10:26
2 7

Geh Hans-Christian S.,

wir wissen eh dass du es bist!

Gast: Liberty Force
13.09.2012 09:02
2 1

Unfassbar,

dass es ausgerechnet im freien Westen Leute gibt, die sowas verteidigen.

Antworten Gast: Imperialist
14.09.2012 12:05
0 0

Re: Unfassbar,

Stimmt, aber das ist nicht neu: bekannte europäische Intellektuellen und Schriftsteller haben auch mörderische Stalin- und Mao-Diktaturen verteidigt und bejubelt.

Wenn es so behauptet wird, ...

... muss es ja stimmen. Es kann ja gar nicht anders sein, auch wenn es noch so unglaublich klingt, oder?

Re: Wenn es so behauptet wird, ...

Nur weil etwas so unglaublich ist, dass man es sich nicht vorstellen kann heisst das noch lange nicht, dass es unwahr ist! Die Kinderlager sind eine durch viele andere Zeugen und Satellitenaufnahmen bestätigte traurige Wahrheit. Aber vielleicht sind sie ja ein Propagandatroll aus der nordkoreanischen Botschaft.

Re: Re: Wenn es so behauptet wird, ...

Wenn Sie mit "sie" meinen, weiß ich nicht, ich bin keine Gruppe. Und ein Freund Nordkoreas wie zum Beispiel der Häuslheinz bin ich schon gar nicht. Die Geschichte ist halt sehr ungewöhnlich, und ein kritisches Hinterfragen kann sowieso nie falsch sein.

Re: Re: Re: Wenn es so behauptet wird, ...

Seit der Rechtschreibreform muß man das "sie" in der Anrede nicht mehr groß schreiben und bei posting wie ihrem mach ich das auch nicht!

Re: Re: Re: Re: Wenn es so behauptet wird, ...

In Ihrer Welt mit Ihrer Rechtschreibreform schreibt man "Posting" auch klein, abgesehen von Ihrer unfreiwillig kreativen Deklination des Wortes? Abgesehen davon sind Sie offensichtlich kein Anhänger des eigenen Denkens.

Die FPK orientiert sich ja schon an Nordkorea!

Politische Posten werden von einem Bruder an den anderen vererbt. Demokratische Neuwahlen werden durch ständigen Auszug aus dem Landtag verhindert. Und auf der Saualm gibts ein Lager wo Menschen wie Vieh behandelt werden.

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Re: Die FPK orientiert sich ja schon an Nordkorea!

Da verwechseln Sie jetzt was. Nordkorea ist vor allem für unseren Bundesheinzi ein Vorbild, ist er doch Präsident des österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsvereins. Bei den oben geschilderten Zuständen wird ihm sicher ganz war ums Herz, wie die Nordkoreaner es schaffen mit Systemabweichlern fertig zu werden.

Die volksdemokratischen Politikvorstellungen ala Nordkorea erkennt man bei Heinz Fischer auch regelmäßig daran, wenn er vor mehr direkter Demokratie warnt. Nichts ist einem Kommunisten ein ärgeres Gräuel, wie die tatsächliche Mitbestimmung des Volkes.

Antworten Antworten Gast: Brenner Ganz
13.09.2012 09:12
3 5

Was die Mittel anbelangt,

ist die FPÖ/K voll auf der DDR/UdSSR/Nordkorea Linie.

Re: Re: Die FPK orientiert sich ja schon an Nordkorea!

Das Gschichtl vom Nordkorea-Freund Heinz Fischer ist eher was für die unterbelichtete FPÖ und FPK Fangemeinde und wird auch nicht wahrer wenn sie es 100 mal posten! Ich halte mich da lieber an die tatsächlich ausgeübte Politik in Kärnten!

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Re: Re: Re: Die FPK orientiert sich ja schon an Nordkorea!

Heinz Fischer ist Vizepräsident der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft und hat aus seinen kommunistischen Ansichten in der Vergangenheit nie einen Hehl gemacht.
So erklärte er z.B. 1995 in einem Interview mit der Kleinen Zeitung zum Zerfall des Ostblocks und dem Untergang des real existierenden Sozialismus: "Ich habe meine Hoffnung auf Rückkehr dieser Ideologie nie aufgegeben."

Re: Re: Die FPK orientiert sich ja schon an Nordkorea!

Danke Gerald. Da muss ich wohl etwas missverstanden haben. Ich dachte, die FPK verweigert sich dem Volkswillen in Form von Wahlen. Wieder etwas gelernt.

Josef Lobnig - Erster Landtagspräsident (FPK) Kärntens

Als im Oktober 2009 der damalige BZÖ-Landtagspräsident von Kärnten, Josef Lobnig, trotzig eine Nordkorea-Ausstellung „zur Widerlegung der Lügenpropaganda über Nordkorea“ im Klagenfurter Landhaus eröffnete und auch die Räume des Landhauses hierfür zur Verfügung stellte, verstand die gesamte damalige Kärntner BZÖ- und spätere FPK-Partie die Aufregung gar nicht.
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Der Fotograf Wolfgang Bogner, der die Ausstellung mit letztlich fünf (!) Nordkorea- Fotografien gestaltete, hatte sie mit Begleittexten versehen, in denen von der „imperialistischen, amerikanisch - j ü d i s c h e n L ü g e n p r o p a g a n d a“ schwadroniert und Nordkorea als ein Land gepriesen wurde, in dem es „keine Aus.länder, keine Asy.lanten, kein Ges.indel in den Straßen, keine Arbeitslosen, keine Bett.ler oder Betrunkenen“ gebe. Das Monument des Dynastiegründers Kim Il-Sung wurde mit dem Begleittext „die rechte Hand wie zum deut.schen Gruß erhoben“ versehen: damit die Kärntner Kameraden wissen, worum’s geht!

 
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