Nach der Wahl in Sambia haben die Behörden den amtierenden Übergangspräsidenten Rupiah Banda zum Sieger erklärt. Das Ergebnis fiel allerdings knapp aus: Nach Auszählung aller Wahlbezirke kommt Banda als auf 718.359 Stimmen und sein Herausforderer Michael Sata auf 683.150 Stimmen, wie die Wahlkommission am Sonntag mitteilte. Die Opposition sprach von Wahlbetrug und will das Ergebnis vor Gericht anfechten.
Die aktuelle Wahl war nötig geworden, weil der 2006 gewählte Präsident Levy Mwanawasa im August nach einem Schlaganfall gestorben war. Sata hatte schon 2006 nach seiner Niederlage gegen Mwanawasa von Manipulationen gesprochen. Sambia ist der weltgrößte Kupfer-Produzent und gilt politisch und wirtschaftlich als eines der stabilsten Länder Afrikas.
(Ag.)
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