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"Presse"-Reporter in Pakistan: "Du schaust ständig in ein MG"

10.05.2011 | 07:59 |  Stefan Riecher (DiePresse.com)

"Presse"-Reporter Stefan Riecher berichtete aus Abbottabad, wo sich al-Qaida-Chef Bin Laden jahrelang versteckte und auch getötet wurde.

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Dienstag, 15:36 Uhr MESZ: Morgen geht es für mich zurück nach Österreich. In Erinnerung wird mir vor allem der große Hass der Leute auf die USA bleiben. Nahezu jeder, mit dem ich gesprochen habe, bestätigt dieses Gefühl. Die Pakistani fragen sich keineswegs, wie es passieren konnte, dass Osama jahrelang unter ihnen lebte. Sie fragen sich vielmehr, wie es passieren konnte, dass die Amerikaner auf ihrem Boden den Terrorpaten töteten. "Die Pakistani machen die Amerikaner für alles Übel verantwortlich und denken in keiner Weise daran, dass sie vielleicht auch selbst Schuld an ihrem Schicksal tragen", sagt etwa die Analystin Ayesha Siddiqa, die ich heute interviewte. Dem kann ich nur zustimmen, für die Zukunft des Landes verheißt das zweifelsohne wenig Gutes.

Dienstag, 7:48 Uhr MESZ: So wie es aussieht, wird die pakistanische Regierung das Anwesen Osamas in Abbottabad nicht zur Besichtigung freigeben - aus welchen Gründen auch immer. Für mich wäre das ein Grund gewesen, nochmals hinzufahren. Nun werde ich wahrscheinlich in Islamabad bleiben, heute mit ein paar Militär- und Politikexperten sprechen und voraussichtlich morgen die Heimreise antreten.

Montag, 18:55 Uhr MESZ:
Der schwer unter Druck geratene Premier Yousuf Raza Gilani hat heute in Islamabad zum Parlament gesprochen, um die ganze Sache zu erklären. Die vielsagende Kurzfassung: Pakistan ist ein Opfer. Ein Opfer der USA, die bin Laden erst stark gemacht haben (im Afghanistan-Krieg gegen die Sowjets). Ein Opfer der Terroristen, die aus Afghanistan eingedrungen sind. Und ein Opfer der unfairen Medien, die das kooperative und friedfertige Pakistan ständig in ein falsches Licht rücken. Wie es passieren konnte, dass Osama jahrelang neben der renommiertesten Militärbasis des Landes leben konnte, will der Herr Premier nun untersuchen lassen. Na dann.

Montag, 13:36 Uhr MESZ: Islamabad wäre eine schöne Stadt, nur wenn du ständig überall in ein MG schaust, ist das schon beängstigend", sagen mehrere Diplomaten, die hier leben. Das kann ich nur bestätigen, selbst jede kleinere Bank wird von zwei Sicherheitsbeamten mit Maschinengewehren bewacht. Von der US-Botschaft gar nicht erst zu reden: Dort bin ich gerade, fünf Checkpoints sind zu passieren, ehe man den Haupteingang erreicht. Das Areal ist großräumig abgesperrt, meterhohe Stacheldrahtzäune und mehrere Sicherheitsschleusen ebnen den Weg ins Innere. Fotografieren ist übrigens streng verboten.

Montag, 7.15 Uhr MESZ: Die Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad sind nach der Tötung bin Ladens weiter verschärft worden. Das Marriott-Hotel beispielsweise ist in einem Umkreis von 100 Meter völlig abgeriegelt. Mit dem Auto näher hinzufahren ist unmöglich. Um zur Rezeption zu gelangen, sind mehrere Sicherheitsschleusen und ein Metalldetektor zu passieren. Der Preis für eine Nacht in dem Hochsicherheitstrakt: Ab 250 Dollar aufwärts. Nur wenige Minuten entfernt bieten kleine "Guest Houses" eine gute Alternative - deutlich günstiger, genauso schön.

Sonntag, 19.44 Uhr MESZ: Bin nun in Islamabad, hier soll sich morgen Premier Yousuf Raza Gilani vor dem Parlament zu der Causa äußern. Viele Pakistani sind auf ihn wütend, so wie auf die gesamte politische Führung. Interessanterweise weniger wegen der Tatsache, dass Osama jahrelang von pakistanischem Boden aus agieren konnte. Sondern vor allem, weil die Amerikaner ihre Operation problemlos durchführen konnten.
 
(c) Riecher Vor der Faisal Moschee in Islamabad

(c) Riecher Vor der Faisal Moschee in Islamabad

Noch eine Anmerkung, weil einige Leser fragten, wie ich mich hier organisiere: Bin mit einigen Pakistani in Kontakt, die sehr hilfreich sind. Und Internet und Telefon funktionieren in den größeren Städten relativ verlässlich. Momentan ist die Verbindung aber leider zu schwach, um Fotos hochzuladen - das werde ich morgen nochmals versuchen.

Sonntag, 15.38 Uhr MESZ: Die Gegend südlich von Haripur, wo sich Osama vor Abbottabad aufgehalten haben soll, halte ich viel eher als Versteck geeignet als das Anwesen in Abbottabad (war sie wohl auch, wie wir nun wissen). Chak Shah Mohammad Khan heißt der kleine Ort. Einige Ziegelhäuser ohne Fenster stehen nebeneinander, vielleicht 40, 50 Menschen leben hier. Ansonsten im Umkreis von mehreren Quadratkilometern nichts als hügelige Landschaft. In den Hügeln finden sich zahlreiche Höhlen. Die Leute bauen diese, um sich vor der Hitze zu schützen - durchaus möglich, dass bin Laden sich in einer von ihnen eine Zeit lang versteckt hielt.


Sonntag, 07.04 Uhr MESZ: Die Gerüchteküche brodelt: Mehrere pakistanische Journalisten behaupten, Osama hätte auch in Haripur, eine Kleinstadt zwischen Abbottabad und Islamabad, gelebt. Stimmt es, brächte das die pakistanische Regierung in noch größere Erklärungsnot. Haripur liegt nur 30 Kilometer Luftlinie von Islamabad entfernt. Werde nun dorthin fahren.

Samstag, 19.32 Uhr MESZ: Habe mich beim Abendgebet in der größten Moschee Abbottabads unter die Leute gemischt. Die Meinung der von mir befragten Männer (die meisten zwischen 20 und 30 Jahren alt) ist nahezu ident: Die USA sind für fast alles Schlechte dieser Welt verantwortlich. Bin Laden war zwar auch nicht gut, aber seine Tötung ein Fehler - sofern sie überhaupt stattgefunden hat, denn auch das bezweifelt ein Gutteil der Leute hier. "Ich hasse die USA" fiel mehrmals in aller Deutlichkeit und Aggression. Klar, meine Stichprobe von vielleicht hundert Menschen muss nicht für ganz Pakistan gelten. Aber viele junge Menschen in Abbottabad fühlen sich zweifelsohne ihren "Freunden" aus Übersee ferner, als wir uns das vielleicht wünschen würden.

Samstag, 17.01 Uhr MESZ: Osamas (Ex-)Nachbarn sagen alle etwas Ähnliches: Dass sie von der Militäroperation geweckt wurden, sofort in Richtung des Anwesens liefen und auch noch einen Hubschrauber wegfliegen sahen. Interessant: Einige von ihnen berichten, dass schon zu diesem Zeitpunkt pakistanische Sicherheitsbeamte den Weg zur Villa versperrten. Das ist ein grober Widerspruch zu den Angaben der pakistanischen Regierung, wonach die Amerikaner Pakistan erst nach Ende der Aktion informierten.

Samstag, 12.48 Uhr MESZ: Scheinbar will die Armee das Anwesen nun doch nicht öffnen. Die Sperrzone wurde ausgeweitet, bestenfalls bis an 200 Meter kann man an die Villa bin Ladens herankommen. Ich vermute, die Tatsache, dass immer mehr Widersprüche rund um die Militäraktion vom Wochenanfang auftauchen, könnte ein Grund dafür sein.

Samstag, 7.25 Uhr MESZ: Die meisten Hotels der Stadt sind ausgebucht. Viele Schaulustige sind aus Islamabad angereist, dazu einige pakistanische Journalisten - trotzdem weit weniger Medienleute, als ich erwartet habe. Angeblich sollen viele von ihnen in Islamabad auf Neuigkeiten warten und erst nach Abbottabad kommen wollen, wenn die Villa geöffnet wird. Werde mich nun ein wenig in der Nachbarschaft von Osama bin Laden umhören.

Samstag, 6.45 Uhr MESZ:
In Abbottabad herrscht wildes Treiben, am Marktplatz tummeln sich tausende Menschen auf engstem Raum. Kaum vorstellbar, dass nur zwei Kilometer Luftlinie entfernt Osama bin Laden jahrelang gelebt hat. Das Areal rund um das Anwesen des Terrorpaten ist momentan ein paar hundert Meter weit abgeriegelt. Es heißt, Journalisten sollen noch heute oder morgen ins Innere des Hauses gelassen werden. Da will man wohl noch die Blutspuren (und anderes?) beseitigen wollen.

Samstag, 1 Uhr MESZ:
Grüße aus Islamabad. Bin vor Kurzem angekommen und mache mich nun auf den Weg nach Abbottabad. Jene pakistanische Journalisten und Militärbeobachter, mit denen ich bisher gesprochen habe, sagen alle dasselbe: Nämlich, dass sie niemals glauben, dass Pakistans Armee von der Aktion nichts mitbekommen habe. Viel zu zentral würde die Villa bin Ladens liegen, direkt neben einer Militärakademie. Ich werde versuchen, mir selbst ein Bild zu machen und mich an dieser Stelle wieder melden.
 
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126 Kommentare
 
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Gast: gegen zionismus
09.03.2012 22:02
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Amerika soll nicht böse sein. ?

AMERIKA ist & bleibt böse.
es war schon immer böse seit 1953.
schon vergessen was die alles gemacht haben?
ihr kommt mit osama bin laden hat im septmber angegriffen blabla, doch im internet ist es unklar ob es osama war. wen überhaupt na und? da sind vllt um die 300 gestorben, ja und jetzt? da wo sie angegriffen haben wurden noch viel mehr umgebracht & ihr kommt mit osama islam böse usw. was soll ich dan über amerika sagen.
hier nochmal ab 1953 die 'operationen' die der welt helfen sollen:

Korea-Krieg: 27. Juni 1950 bis 27. Juli 1953
Suez-Krise: Ägypten, 26. Juli 1956 bis 15. November 1956
Operation "Blue Bat": Libanon, 15. Juli 1958 bis 20. Oktober 1958
Taiwan-Straße: 23. August 1958 bis 1. Juni 1963
Kongo: 14. Juli 1960 bis 1. September 1962
Operation "Tailwind": Laos, 1970
Operation "Ivory Coast/Kingoin": Nordvietnam, 21. November 1970
Operation "Endweep": Nordvietnam, 27. Januar 1972 bis 27. Juli 1973
Operation "Linebacker I": Nordvietnam, 10. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
Operation "Linebacker II": Nordvietnam, 18. Dezember 1972 bis 29. Dezember 1972
Operation "Pocket Money": Nordvietnam, 9. Mai 1972 bis 23. Oktober 1972
Operation "Freedom Train": Nordvietnam, 6. April 1972 bis 10. Mai 1972
Operation "Arc Light": Südostasien, 18. Juni 1965 bis April 1970

das sind nichtmal alle da kommen nochmehr, was sagt ihr jetzt?

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Frage: Wer definiert "Terrorpate"?

Wie wäre es wenn ein Spezialkommando Georg W. Bush in den USA erschießen würde?
Gründe gäbe es für diejenige Gruppe bestimmt ebenso viele wie für Osama bin Laden.

Gast: prima2
10.05.2011 10:59
1 0

sachliche Kritik

Nachtrag zum vorhergehenden Kommentar:

1) Wachdienste mit Gewehren findet man auch in Touristenanlagen in Aegypten - was soll ich nun daraus schliessen?

2) Schreibstil/Deutsch: "Du schaust ständig", "So wie es aussieht, wird", "Da will man wohl noch die ", ...

3) 250$ Marriott: im Ausland schreiben Hotels gerne Fantasiepreise an, aber die wenigsten Gaeste zahlen diese..

4) Inhalt: Die Kommentare einiger Auslandsoesterreicher haben hier sehr geholfen und im Rest konnte ich wenig informatives finden - "militaerexperten-, etc Gespraeche" - naja..

Gast: mountbatten89
10.05.2011 07:43
2 0

bitte schön bei der wahrheit bleiben

in islamabad sieht man selten - bzw. fast nie ein maschinengewehr.herr riecher ist wahrscheinlich zivildiener gewesen oder kennt sich nicht aus.allenfalls sind die soldaten mit automatischen oder halbautomatischen gewehren bewaffnet.die banken werden von schlecht ausgebildeten und bezahlten privatwachdiensten od pensionierten soldaten bewacht und die sind mit irgendwelchen schrotgewehren bewaffnet.natürlich ist es hier gefährlicher als in wien, aber die reportagen des presse redakteurs sind ein topfen auf schülerzeitungsniveau und zwar einer schlechten schülerzeitung.da sind die faz "schüler schreiben"-seiten eine wohltat dagegen.

Gast: Eva86
09.05.2011 21:08
0 0

Mehr Bilder bitte!

Sie sind sehr interessant (und übrigens: du bist sehr attraktiv ;) )

Antworten Gast: mountbatten89
10.05.2011 07:46
3 0

Re: Mehr Bilder bitte!

tussihafter geht es wohl kaum.viel interessanter als die optik eines menschen wäre zB eine intelligente reportage anstelle einer seitenblicke-kolumne und karl-may ähnlicher abenteuerkolportage à la "Durchs wilde Islamabad"

Gast: Die andere Reportage
09.05.2011 20:28
2 0

"Vielleicht war er wirklich hier"

"Vielleicht war er aber in Wirklichkeit an einen anderem Ort"
Bankrott sitzen die 15 Amerikaner vor einem halb fertigen McDonalds, glaubt man ihren Erzählungen
lebte Osama Bin Laden in Texas auf G.W. Bushs Ranch und wurde dort auch getötet.
Das Haus in Abbottabad war nur als Legende gedacht und wurde von Raymond Davis gemietet und mit Statisten besetzt. Ja, das glauben diese aufrechten Amerikaner die hier patriotisch in Kartons sparsam auf der Strasse wohnen.

.-(

Gast: Hotel Shangri la
09.05.2011 18:51
0 0

Reportage: "Amerika ist schlecht. Ich hasse es"

Der arme Kerl wahrscheinlich hat er sich nie in St. Monica in einem Taxi einen blasen lassen.

Antworten Gast: chikkimikki
09.03.2012 21:39
0 0

Re: Reportage:

& du hast dein vater gebumst. ich hasse amerika auch & finde das sie schlecht sind. was ssagst du jetzt?

Gast: junaid
09.05.2011 18:37
2 0

der blick über die MG

... für deutsche kommentare, die es wagen nicht bloss ins MG rohr zu schauen:

http://rugpundits.com/2011/03/27/har-cheez-ka-review-deutsche-literatur-zu-pakistan-die-unkonventionelle-betrachtung/

islamabad ist ein ungünstiger ort für eine pauschale bestandsaufnahme, bsonders wenn man sich auf diplomaten verlässt, die kaum vor die haustür gehen.

armes Pakistan

Jaja, Amerika hassen und aufgeregt im Kreis hüpfen und Fahnen verbrennen und beten, darin seid ihr schon sehr gut.
Wie wärs jetzt mal mit Krankenhäuser bauen oder Hochwasserschutzeinrichtungen oder Mädchenschulen...

armes Pakistan

Jaja, Amerika hassen und aufgeregt im Kreis hüpfen und Fahnen verbrennen und beten, darin seid ihr schon sehr gut.
Wie wärs jetzt mal mit Krankenhäuser bauen oder Hochwasserschutzeinrichtungen oder Mädchenschulen...

Hr. riecher, hr. riecher - sie vergessen, dass....

in islamabad einige oesterreicher leben und arbeiten, die die presse lesen - wir laecheln schon etwas - ueber die baeren, die sie den leuten in der heimat aufbinden - die sicherheitsvorkehrungen sind letzten dienstag fuer die "red zone" kurzfristig etwas angehoben worden - eine abteilung "ranger" hat die "diplomatic enclave" verstaerkt - aber auch nur halbherzig - islamabad ist weit weg von den sicherheitsvorkehrungen von mitte 2009 bis ungefaehr mitte 2010 - die sicherheitskraefte sind unterbesetzt - wegen der militaerischen operationen in KPK (mohmand agency) und baluchistan - karachi hat schon seit ueber einem jahr hoechste sicherheitsmassnahmen - das marriott hotel ist weit entfernt von "abgeriegelt" - man kann ganz einfach vor den haupteingang fahren - ein loser check point etwa 150 m weg - eine etwas geauere kontrolle, wenn man vor die tuere faehrt - und der routine maessige check beim eingang - viel lauer, als an einem flughafen - der preis, den sie nennen, gilt fuer touristen - jede agency hat seperate abkommen mit dem hotel management bezueglich guenstigerer preise - und - die GH sind nicht so nett wie das hotel - wenn sie MESZ schreiben, meinen sie wahrscheinlich die zeit in oe - dann ist islamabad drei stunden vorne - also - 19.32 MESZ = 22.32 pak standard zeit - da ist fast niemand mehr auf den strassen - oder in der moschee - das letzte gebet des tages - aisha gebet - ist so ca. um 20.30 pak zeit - aber keine bange - nur weiter so - es erheitert uns koestlich :O)

Antworten Gast: mountbatten89
10.05.2011 08:35
0 0

Re: Hr. riecher, hr. riecher - sie vergessen, dass....

ich kann das bestätigen und finde, dass ein selbstdarsteller (stefan riecher vor der moschee etc.) noch keinen gescheiten reporter ausmacht.eine woche vor der us-aktion hier anreisen - DAS wäre journalismus - mehr als eine woche danach hier anzutanzen, das ist nur peinlich bis lächerlich.

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Ihr Statement riecht nach Ö Botschaft oder ähnliche WKO Vertretungen......

auf Grund meiner langjährigen Erfahrung sind das immer die am schlechtesten informierten "vor Ort tätigen" (meist auf Kosten von Steuerzahlern gut abgesichert dahindämmernden) Auslandsösterreicher.

In der Regel leben diese in ihrer eigenen Enklave und bubble und kennen ihren Aufenthaltsort nur aus CD gezeichneten Wagen und frugalen Banketten. Es ist weniger peinlich wenn sie sich an diese halten und Personen die einen echten frischen Eindruck der Verhältnisse vermitteln wollen nicht belästigen.

Wusste es.............

diese seite macht spass - kenne die oe botschaft hier vom vorbeifahren - eines unserer projekt bueros ist in unmittelbarer naehe - war aber noch nie drinnen - WKO sagt mir nichts - bin wohl schon zu lange von oe weg - habe ueberhaupt mit oe nichts zu tun - lebe auch nicht auf kosten irgendeines steuerzahlers - habe kein CD auf dem auto - lebe ganz normal mitten in einem sektor der stadt - muss aber viel reisen in pakistan - liebe den nord-westen - das gebiet um peshawar - das swat valley - ist fast so wie in der heimat - daemmere zeitweise, wenn ich von den langen arbeitstagen etwas ausgelaugt bin - abgesichert im oe sinne bin ich nicht - macht aber nichts - der frische eindruck, der hier ihrer meinung nach vermittelt wird, ist eben der typische eindruck eines reporters - werde morgen um 07.00 (pak zeit) auf meinem weg ins buero nach einem MG ausschau halten - vor banken stehen ehemalige polizisten und soldaten - schon etwas aelter und bei privaten sicherheitsfirmen beschaeftigt - sie verwenden shot-guns und keine automatischen waffen - die US botschaft ist sehr gut abgesichert - in einer enklave - zusammen mit den briten, russen, chinesen, UNMOGIB, UNHCR, den franzosen und noch einigen vertretungen mehr - aber - islamabad ist nicht das typische pakistan - vielleicht schreibt das der hr. riecher aber noch.............

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@ ralshob - nichts für ungut


es treiben sich so viele Trolls hier herum, das man als Außenstehender (und das sind nun mal 99% der hier postenden) schon mal auf die falsche Seite aushaut.
Tut mir leid.

(WKO - Bundeswirtschaftskammer - das sind jene die die freie Marktwirtschaft und riskantes Unternehmertum predigen und auf dem Schild tragen aber sich wie in der UDSSR als Partei in die österreichische Verfassung schreiben lassen um abgesichert zu sein o:)
Mir geht es um ehrliche Bewertung der Situation - was ist den Ihre persönliche Meinung zu der ganzen Choose?

Sitzen wir mehrheitlich einem "Wag the Dog" auf oder stellt sich die Lage tatsächlich so wie ein Cocktail aus von den USA/ Pakistan dargestellten Infos?

Re: Hr. riecher, hr. riecher - sie vergessen, dass....

Sie verstehen sicher, dass es schwierig ist, aus der Moschee live zu bloggen, deshalb der Eintrag etwas zeitverzoegert (wie aus der Vergangenheitsform im ersten Satz zu erkennen ist). Dass die Sicherheitsvorkehrungen beim Marriott 2009 noch strenger waren, kann durchaus sein, aendert aber nichts an der Tatsache, dass sie auch jetzt nicht ohne sind. Freue mich uebrigens, dass Sie und ihre Kollegen den Blog so aufmerksam verfolgen.

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
09.05.2011 22:15
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Re: Re: Hr. riecher, hr. riecher - sie vergessen, dass....

sg herr redakteur riecher!
passen sie auf sich auf! die stimmung von aufgeheizten menschenmassen kann sehr schnell kippen und journalisten werden zunehmend als "agenten" des westens gesehen...
die von ihnen geschilderten sicherheiztsvorkehrungen und der blick in M-läufe sind leider auch im nahen osten und in mittelamerika ebenfalls tägliche erfahrung.

alles gute.
mfg
s.

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Souveränität einer Terrorbasis respektieren?

Was für eine Vorstellung von Souveränität haben die, die lauthals den USA die Verletzung ebendieser pakistanischen vorwerfen?

Wenn Pakistan den Verpflichtungen seiner Souveränität nicht nachkommt - und das bedeutet sowohl nach Innen als auch nach Außen hin für Sicherheit zu sorgen, dann verwirkt es seine Souveränität.

Hätte man auch die Souveränität des Taliban-Afghanistans respektieren sollen, von dem aus Terroranschläge verübt werden?
Nein.

Antworten Gast: Humanist
09.05.2011 23:14
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Re: Souveränität einer Terrorbasis respektieren?

Besten Dank für ihre klaren völkerrechtlichen Entscheidungen á la carte. Jeder möge zugreifen und sich das nehmen, was ihm beliebt. Vorausgeetzt, er kann zahlen dafür, mit einem möglichst hohen Militärbudget. Wer kein so hohes hat, Pech gehabt, selber schuld.
Nochmals vielen Dank!

Re: Souveränität einer Terrorbasis respektieren?

Das kommt drauf an. Wenn sich die Gutmenschen für eine Lichterkette entschließen, dann ist alles erlaubt.

Ansonsten natürlich nicht.

obwohl sie die amis hassen

müssen sie zugeben, dass diese ihnen haushoch überlegen sind.
wahrscheinlich ist es gerade diese tatsache, die den koranstudenten so sauer aufstößt.

in meinen augen ist eines ganz klar:
die pakistanische regierung hat jahrelang die hand für miliarden$ aus den usa zur terrorbekämpfung hergehalten, daher muss sie auch etwas beitragen.

die pakisatnische bevölkerung wiederum sieht wie unterlegen ihr land, ihre kultur, ihre religion der amerikanischen ist und werden dadurch wütend, eine normale reaktion von jemandem der keine selbstkritik tätigen kann.

es wäre echt einmal an der zeit, dass die moslems den blöden koran verbrennen und sich endlich der vernunft zuwenden!!!

Antworten Gast: tjaa
09.05.2011 16:01
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Re: obwohl sie die amis hassen

Natürlich haben die Pakistanis das Geld genommen!

Hätten sie die Ameikaner beleidigen sollen mit einer Zurückweisung!

Gast: Gruftmaus
09.05.2011 12:19
0 0

Ich liebe Amerika

Aber Mc. Donalds ist schlecht...ich hasse Mc. Donalds. :DD

Har har !...*Extralacher*

Gast: mountbatten89
09.05.2011 11:53
0 0

"osama" hier und dort...

war das ein duz-bruder oder verwandter des schreiberlings oder ein popstar? oder warum nennt er bin laden beharrlich mit dem vornamen und täuscht nicht bestehende intimität vor?und was soll es bitte bringen so seichte reportagen zu schreiben und eine woche nach der us-aktion anzutanzen und zu meinen es gäbe da noch gross was zu berichten?

 
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