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Syrien: USA & Golfstaaten versorgen Rebellen mit Waffen

16.05.2012 | 15:39 |   (DiePresse.com)

Golfstaaten stellen das Geld, die USA tragen zur koordinierten Auslieferung von Waffen bei. Ein politische Lösung des Konflikts rückt in Ferne. Im kurdischen Osten Syriens droht Präsident al-Assad eine zweite Front.

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Die syrischen Rebellen werden für ihren Kampf gegen das Regime von Bashir al-Assad offenbar vermehrt mit Waffen ausgestattet. Die Bezahlung der Ausrüstung erfolge durch Golfstaaten wie Saudi Arabien und Katar - einen Teil der Koordination sollen die USA übernommen haben. Die Vereinigten Staaten sollen sich dabei nicht direkt an der Finanzierung oder der Lieferung beteiligen, aber verstärkt den Kontakt zu den Militäreinheiten der Aufständischen suchen. Diese Kontakte dienten den Golfstaaten dazu, die Gerätschaften an die Rebellen zu verteilen. Unter den Waffen sollen sich auch solche befinden, die speziell gegen Panzerfahrzeuge eingesetzt werden können. Das berichtet die "Washington Post".

Dass die USA verstärkt sowohl mit den Rebellen als auch mit den Ausrüstern am persischen Golf kooperieren, zeige eine Wende in der Politik gegenüber Syrien, schreibt die "Washington Post". Hoffnungen auf eine politische Lösung der Krise seien über Bord geworfen worden. Viele Vertreter der USA sähen eine militärische Konfrontation als unausweichlich. Vorbereitungen für Schläge gegen die syrische Luftwaffe seien getroffen. Eine solche Intervention gilt allerdings als nicht sehr wahrscheinlich.

Außer den sunnitischen Golfstaaten mache auch die Muslimbruderschaft verstärkt finanzielle Mittel locker, um militärisches Material für die Rebellen zu beschaffen. Erste Anzeichen, dass die Bewaffnungsinitiativen erfolgreich sind, wären in den vergangenen Tagen bereits zu beobachten gewesen. Die Rebellen hätten den Kampf nach ihrem Rückzug in den vergangenen Monaten wieder verstärkt aufgenommen. Die in London ansässige syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte vermeldete unlängst die Tötung von 23 Soldaten der syrischen Armee durch Einheiten der Rebellen.

Kommt eine zweite Front gegen Assad?

Bisher war der kurdisch geprägte Osten Syriens weitgehend ruhig geblieben. Um den Druck auf Assad zu erhöhen, werde derzeit aber über die Möglichkeit nachgedacht, dort eine zweite Front aufzubauen. Dazu fanden diese Woche in Washington Gespräche mit Vertretern syrischer Kurden statt. 

Vor mehr als einem Jahr begann in Syrien ein Aufstand gegen den amtierenden Präsidenten al-Assad. Mitte April trat eine Waffenruhe in Kraft, die vom ehemaligen UN-Generalsekretär und nunmehrigen UN-Sondergesandten Kofi Annan voran getrieben wurde. Von den 300 vorhergesehenen Beobachtern einer UN-Mission sind mittlerweile zwei Drittel in Syrien eingetroffen. Ihre Aufgabe ist, die Einhaltung der Waffenruhe zu überwachen. Die Waffenruhe hat sich allerdings als brüchig erwiesen.

Trotz der Gewalt wurden vor einer Woche Parlamentswahlen im Land abgehalten. Die Baath-Partei des Präsidenten al-Assad ging daraus aus als erwarteter Sieger hervor - die Opposition hatte zu einem Boykott aufgerufen.

Auf einen Blick
Der Aufstand gegen das Regime von Syriens Präsidenten Bashar al-Assad begann Mitte März in der Stadt Deraa im Süden des Landes. Zunächst waren es vor allem friedliche Demonstrationen in Provinzstädten. Je härter das Regime dagegen vorging, desto mehr griffen auch die Oppositionellen zu den Waffen. Bisher dürften in dem Konflikt rund 10.000 Menschen ums Leben gekommen sein.

(APA)

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38 Kommentare
 
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Man sollte es einfach

sein lassen. So schlimm es ist und klingt.

Was der Westen auch tut und tun wird es wird falsch sein.

Wenn man Assad unterstützt stützt man einen grausamen Diktator. Unterstützt man die Rebellen unterstützt man eventuell ungewollt Terroristen.

Der Westen sollte sich heraus halten. Ich verstehe das Verantwortungsbewusstsein aber das Handeln kann wiederum sie selbst treffen. Siehe in den 80ern als man die Afghanen unterstützt hat. Als man sich von ihnen abgewand hat waren diese plötzlich beleidigt und zogen ihrerseits gegen den Westen in den Krieg. Den rest kennen alle.

Deshalb man soll es einfach bleiben lassen. Sollen sie sich doch gegenseitig erschlagen wenns unbedingt wollen. Vorallem muss man auch bedenken selbst wenn man normale Rebellen unterstützt unterstützt man jene vor die sich Syrische Christen fürchten müssen wenn sie erfolg haben.

Antworten Gast: Carletto
18.05.2012 11:04
1 0

Re: Man sollte es einfach

Naja, leider ist davon auszugehen dass der "Westen" wohl einer der Hauptinitiatoren dieses Aufstandes ist. Nach vielen Berichten waren von Anfang an Ausländische Einheiten an den Aufständen beteiligt. Letzendlich ist es nur ein weiterer imperialistischer "Regime-Change"
Wie schon die Afghanistan, Irak und Libyen um nur die Fälle aus der jüngeren Geschichte zu erwähnen. Wer immer noch glaubt hier würde es um Menschenrechte oder "Freiheit" gehen, der ist entweder sehr oberflächlich informiert oder einfach nur naiv.

Re: Man sollte es einfach

das ist schon alles geklärt....irgendwann wird die usa auch dort einmarschieren und dan kommt auch iran....

Die Zionisten sind dermaßen mächtig, das man einen Zionisten nicht einmal Zionist nennen darf ....

... und zu sagen, daß hinter dem Unfrieden in der Welt, der Zionismus steckt, wird nirgends gestattet.....

Gast: user 1
17.05.2012 18:05
1 0

Ultimatum

24 Stunden Zeit geben für die Waffenabgabe der Rebellen( Banditen).

Dann Senfgas einsetzen o. VX. Nervengas!

Dann ist RUHE!!

Gast: N_K
17.05.2012 14:16
6 1

Friedensorcheser!

"Syrien:
USA & Golfstaaten versorgen Rebellen mit Waffen"

Papperlapapp!!
Das sind keine Waffen sondern humanitäre Friedensinstrumente! Und ein Friedensorchester hat halt nun mal hauptsächlich "Ratsch-Bumm-Peng-Instrumente". Der Generalmusikdirektor fuchtelt wie wild am Pult, nur um noch mehr "FORTESFORZANTISSIMO" aus den glühenden Rohren und den zusammengedroschenen Fellen herauskitzeln zu lassen - bis zu Zusammenbruch.

2 1

Friedensnobelpreis fuer Obama !

Oops, hat er ja schon.

Gast: Ggrufti
17.05.2012 13:18
7 1

Wiederholt

sich da nicht das gleiche Spiel wie in Afghanistan?

Warum kann man nicht

das selbe einmal in den USA veranstalten? Irgendwelche Truppen ausrüsten, die Washington ein bisserl aufmischen?

Re: Warum kann man nicht

Hat ja der Osama BL mit gekaperten Flugzeugen schon probiert!

Hat aber ihm und vielen tausenden Al Quaida-Terroristen das Leben gekostet

und das war gut so.

Ja ja ...

Das gschichtl mit dem Osama bin Gleiwitz... alt aber schlecht.

Gast: b754
17.05.2012 11:28
7 1

Hmmm

Wahrscheinlich wollen die deshalb den Faymann bei der NATO-Sitzung dabei haben. Unsere Jungs und Mädls sind ja schon in Syrien. Camp Faouar wird dann den Rebellen übergeben und die pflanzen ihr HQ da rein oder so. Ist ja alles prima ausgebaut. Und unser Dödlkanzler sagt bestimmt ja weil er nix versteht.

amis??

sind die politiker im amiland besonders dumm???was glauben sie gewinnen zu können wenn assad weg ist ?? das märchen von demokratie usw. glaubt ihnen nur die geistig einfältigen. davon muss es aber eine menge geben, sonst würden sie nicht mit den alt abgedroschenen phrasen hausieren gehen. und die eu ??? die ist mal wieder total unfähig . die flüchtlingsströme werden nicht in die usa kommen sondern nach europa. irgendwann in nicht so ferner zukunft haben wir hier bürgerkriegsähnliche zustände.

Re: amis??

teile und herrsche!order out of chaos...

Der schmutzige Krieg gegen Syrien

Viele Vertreter der USA sähen eine militärische Konfrontation als unausweichlich.

Kein Wunder, wenn tausende "Aufständische" (Al-Qaida-Kämpfer, Arabische Söldner, Englische-, Französische- und auch Deutsche Geheimagenten), von den Golfstaaten (allen voran Saudiarabien und Katar) finanziert und mit Hilfe der USA und der Türkei infiltriert und koordiniert werden!

Hier sehen wir keinen Volksaufstand des Syrischen Volkes, wir sind Zeitzeuge eines der vielen Stellvertreterkriege, die lange vorbereitet und unerbittlich geführt werden!

Syrien ist ja eh

nur ein Kunstsaat der Briten und Franzosen,

gegründet nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches,

also warum nicht auflösen und endlich Freiheit für die dortigen Völker?

Re: Syrien ist ja eh

Wie war noch mal Ihr werter Name ...????

Antworten Antworten Gast: Feuervögelchen
17.05.2012 18:09
1 0

Re: Re: Syrien ist ja eh

...ich bitt` Sie, der Zuckerberg geht an die Börse, der Grünspan zerstört den Dollar......

was wollen´s den mit dem mickrigen Aaron?


Antworten Gast: nina blum
17.05.2012 11:01
10 3

Re: Syrien ist ja eh

Jetzt wo Sie es sagen, fällt mir da noch so ein Kunststaat ein. Liegt zwischen Syrien und Ägypten, fängt mit IS an und hört mit RAEL auf. Könnte man so gesehen eigentlich auch auflösen, gell?

BTW: Mir scheint Sie sind ein Depperl.

Re: Re: Syrien ist ja eh

Palästina war DAMALS auch ein Kunststaat der Briten und Franzosen,

aber dieses Problem ist seit 1948 durch die Gründung des Staates Israél gelöst,Sie Depperl!!

Re: Re: Re: Syrien ist ja eh

Seit der Gründung dieses Staates gibt es erst die Probleme ... upps - Vorsicht ! Zionist ! Also ? Bitte zensieren .... !!!

Antworten Antworten Antworten Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
17.05.2012 17:00
1 0

Re: Re: Re: Syrien ist ja eh

Palästina war immer die Heimat der Palästinenser, bis durch die Machenschaften eines Hr. Rothschilds, Herzl usw und veränderte Machtverh. eines (herbeigeführten) WK I man sich entschloß sie dort sukzessiv zu verdrängen (bis heute), Sie D... (ah, das hatten wir schon)


Gast: aaaaabbbbccccc dauerzensiert
17.05.2012 01:31
3 0

tralllallaalles schön und lieb in syrien

support 4 freedom figthers, schließlich muss man die demokratie unterstützen !!!!

werd ich jetzt auch einmal veröffentlicht

Gast: netter gast
17.05.2012 00:42
10 1

Totalitarismus

Wer stoppt den Internatioalen Terror der USA ?

Gast: asdölfjaösfjös
16.05.2012 23:24
12 2

Der Größte Terrorist der Welt...

...ist weder und Al-Kaida, den Taliban oder untern den Muslimbrüdern zu finden.

Er hat einen Namen, den man mit 3 Buchstaben abkürzen kann.

Ich gebe ein paar Hinweise:
Er/Sie greift Afghanistan an, weil angeblich die Al-Kaida einen Terroranschlag auf dieses Land verübt hat. Dumm nur, dass nicht die Al-Kaida sondern die Taliban Afghanistan regiert haben. (Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass 9/11 außerordentlich fragwürdig erscheint und durchaus auch als "false flag" Operation gesehen werden könnte. Des Weiteren wurden NIE die angeblichen Kommandozentralen Bin Ladens gefunden)

Er/Sie hat die Lüge in die Welt gesetzt, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hat, nur um an das Öl zu kommen. Des Weiteren war es Husseins Fehler, dass er Öl in Euro abrechnen wollte.

Moment...Öl nicht in Dollar abrechnen...das haben wir doch auch in Libyen gesehen! Da hat man doch GANZ GENAU DAS GLEICHE gemacht, dass man auch in Syrien anstellt. Man unterstützt die Rebellen, die bei der Bevölkerung nicht einmal populär sind!

Aber warum Syrien instabil machen? Na weil es der Verbündete des Iran ist. Ein Land mit VIEL Erdöl und angeblich Mitglied der Achse des Bösen. Jetzt plant man schon einen Angriff auf Syrien. Warum? Um Syrien auszuschalten, weil man den Iran angreifen will.
Warum das? Weil dieser die "Frechheit" besitzt, Öl seit 2 Wochen in chinesischen Renminbi abzurechnen.
Das angebliche Atomprogramm ist ein Witz. Da würden sonst die Russen nicht mithelfen.

...leichtes Rätsel...

Antworten Gast: FREE SYRIA
19.05.2012 10:21
0 0

Re: Der Größte Terrorist der Welt...

So ist es mein Freund..Endlich mal wer der Ahnung hat.

 
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Im Fadenkreuz der Terroristen