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Auf der Spur eines Massakers: Was geschah in Houla?

23.06.2012 | 18:03 |  von ALFRED HACKENSBERGER (Houla) (Die Presse)

Ende Mai wurde in der syrischen Stadt Houla ein Massaker an Zivilisten verübt. Regierungstreue Milizen stünden hinter den Angriffen, hieß es. Augenzeugen erzählen eine andere Version der Vorfälle.

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Von Aleppo, der größten im Norden Syriens gelegenen Stadt, sind es 187 Kilometer bis nach Homs, dem Herzland des Aufstands gegen Präsident Bashar al-Assad. Der Bus fährt auf die Autobahn, die den Norden mit dem Süden des Landes verbindet und vielfach durch umkämpfte Gebiete führt. Das Idyll von grasenden Schafherden und fahrenden Mähdreschern auf den Feldern wird alle fünfzehn Kilometer von Militärposten unterbrochen: improvisierten Stellungen in meist alten, heruntergekommenen Gebäuden, hoch mit Sandsäcken verbarrikadiert. Links und rechts davon postiert jeweils ein Panzer. Nach über einer Stunde Fahrt kommt plötzlich Bewegung in die dösenden Passagiere. Die Stadt Hama, die zentrale Konfliktzone Syriens: unübersehbar durch die zerstörten Gebäude und die unzähligen Einschusslöcher in den Wänden. Jederzeit kann man hier in ein Feuergefecht zwischen syrischer Armee und Rebellen geraten. Auf beiden Seiten der Autobahn befinden sich vorwiegend sunnitische Dörfer und Kleinstädte, die von der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) kontrolliert werden. Von dort starten sie täglich zu ihren Angriffe.

„Das ist Syrien“, meint ein junger Student auf dem Fensterplatz im Bus lachend, und man fragt sich, woher er diesen Humor noch nimmt. Der mittlerweile 16 Monate dauernde Aufstand gegen Präsident Bashar al-Assad hat über 15.000 Menschen das Leben gekostet, und ein Ende des Blutvergießens ist noch lang nicht abzusehen. „Der Präsident ist doch total verrückt“, meint ein anderer junger Mann, der mit Bauwerkzeugen in Damaskus handelt. „Er soll verschwinden und uns endlich eine Demokratie aufbauen lassen.“ Eine Kritik in aller Öffentlichkeit, die ihn sofort ins Gefängnis bringen könnte. „Wäre jemand vom Geheimdienst hier, würde man mich verhaften“, sagt der 32-Jährige selbst, als wäre es ihm völlig gleichgültig. Die Rebellion, die mit keinen noch so brutalen Mitteln des Regimes niederzuschlagen ist, gibt ihm offensichtlich den Mut dazu.

Nervöse Soldaten. Die Stadt Homs ist von Regierungstruppen hermetisch abgeriegelt. Die Soldaten am Checkpoint des Ortseingangs sind nervös und gestresst. „Wir haben aufgehört zu zählen, wie oft wir schon angegriffen wurden“, sagt ein junger Wehrdienstleistender mit schusssicherer Weste, Kalaschnikow und einer Zigarette in der Hand. In der Sommerhitze läuft ihm der Schweiß über das Gesicht.

Vor zwei Wochen begann die Offensive der Rebellen, um Baba Amr zurückzuerobern, das sie im März hatten aufgeben müssen. Es ist jener Stadtteil von Homs, der weltweit zum Synonym für die Grausamkeit des syrischen Regimes wurde. Unter dem Beschuss durch Regierungstruppen starben dort viele hunderte Zivilisten und auch die zwei Journalisten Marie Colvin und Remi Ochlik.

Nachdem Assad das zerstörte Baba Amr besucht hat, ist es für die FSA ein symbolträchtiger Ort, den es wieder einzunehmen gilt. Aber viel wichtiger ist seine strategische Bedeutung. Das am südlichen Stadtrand von Homs gelegene Viertel ist eine entscheidende Basis und ein Verbindungsweg zu den von der FSA besetzten umliegenden Gebieten. Eine Nachschubroute für Kämpfer, Proviant und Waffen. Eine Route, die bis in den nahen Libanon weiterreicht und für die die Stadt Koser eine Schlüsselrolle einnimmt. Sie liegt 40 Kilometer südlich von Homs und etwa 20 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt. In der Nähe dieser Kleinstadt gibt es Höhlen, die bis in den Libanon nach Wadi Khaled führen. Durch diese unterirdischen Gänge schmuggelte man früher Zigaretten, Alkohol, Drogen und Luxusgüter aus dem Libanon. Heute sind es Waffen und Kämpfer für die FSA.

Das Thema der Stadt Koser eröffnet allerdings auch ein düsteres Kapitel der FSA: Nicolas Khoury (Name geändert) erinnert sich an den 12. Februar dieses Jahres, als wäre es gestern gewesen. An diesem Sonntagmorgen klopfte es mehrmals fest gegen seine Haustür. Als er öffnete, sah er vier bewaffnete Männer vor sich. Zwei von ihnen waren maskiert. Unter ihren Skimützen ragten lange Bärte heraus. „Für uns und vor allem für dich ist es besser, wenn du verschwindest“, sagten sie Khoury. „Morgen möchten wir dich hier nicht mehr sehen.“ Er und seine Familie mussten die Koffer packen. Das gleiche Schicksal erlitten alle anderen 12.000 Christen, die bisher völlig friedlich mit der mehr als 30.000 Menschen zählenden sunnitischen Bevölkerung in dem Ort zusammengelebt hatten. Wer nicht gehen wollte und sich weigerte seine Kinder in die FSA zu schicken, wurde erschossen. 27 Menschen kamen so ums Leben. „Ich kannte die zwei ohne Maske seit vielen Jahren“, erzählt Khoury. „Sie waren meine Freunde.“

Der 63-Jährige macht für die Vertreibung radikale Islamisten verantwortlich. „Ich habe sie mit meinen eigenen Augen gesehen. Pakistaner, Libyer, Tunesier und auch Libanesen. Sie nennen Osama bin Laden ihren Scheich.“ Khoury wohnt seit seiner Vertreibung im Kloster des heiligen Jakob in Kara, 90 Kilometer von Damaskus entfernt. Es ist ein Zufluchtsort für Flüchtlinge aller Glaubensrichtungen und gleichzeitig ein Sammelbecken für Augenzeugenberichte über die Grausamkeiten der Rebellen: Ein Taxifahrer, der manchmal reguläre Soldaten von den Checkpoints nach Hause bringt, wird auf offener Straße als Kollaborateur erschossen. Ein Priester wird überfallen, und man ritzt ihm mit dem Messer ein Kreuz in die Kopfhaut. Ein christlicher Gemüsehändler bekommt einen fingierten Anruf, Obst abzuholen, und wird dann in seinem Auto auf offener Straße getötet. Es gibt eine lange Liste von Personen, die entführt und bis heute spurlos verschwunden sind.

Die Christen haben Angst um ihr Leben, Angst, ihre Heimat Syrien zu verlieren, in der sie seit Generationen zu Hause sind. Im idyllischen Kloster, einem liebevoll restaurierten Steinbau mit Gewölben und Rundbögen, haben sich die Menschen für den Ernstfall gerüstet. In ihrem Wehrturm, der noch aus römischer Zeit stammt, haben sie Sandsäcke bereitgelegt, um die Türen von innen verbarrikadieren zu können. Die Schwestern und Brüder befürchten einen Überfall radikaler Islamisten.
Angriffe auf Kirchen. Die Verbrechen an der christlichen Bevölkerung in der Region Homs lassen sich nicht einfach dadurch erklären, dass sie als Befürworter des Assad-Regimes gelten. Die Taten sind keine Einzelfälle und lassen eine Systematik erkennen, die auf eine extreme islamistische Agenda hinweist. Begonnen haben sie in Homs, mit der Besetzung durch die FSA im Dezember 2011. Kirchen wurden verwüstet, die Christen zuerst zu Zehntausenden vertrieben, später als menschliche Schutzschilde benutzt. Priester berichteten darüber.

Innerhalb des von der FSA in Homs damals kontrollierten Gebiets tauchten wiederholt maskierte Trupps auf. Ein sunnitischer Zeuge aus Homs will beobachtet haben, wie eine bewaffnete Gruppe dieser Maskierten einen Bus stoppte. „Die Insassen wurden nach Religion in zwei Gruppen geteilt. Auf die eine Seite Sunniten, auf die andere Seite Alawiten.“ Danach habe man den neun Alawiten den Kopf abgeschnitten. Ein Mordritual, das normalerweise nur extremistische Islamisten anwenden.

Im Kloster von Kara ist man besonders aufgebracht, wenn es um das Massaker von Houla geht, das sich eigentlich in Taldau, einem vorgelagerten Dorf der Stadt, ereignete. Dort wurden am 25. Mai 108 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, getötet. „Wir wussten als Allererste, dass das Massaker nicht von der syrischen Armee begangen wurde“, versichert Schwester Agnès-Mariam. Das Kloster war am gleichen Tag noch von einem Bekannten aus dem Nachbardorf informiert worden, was er beobachtet hatte.

Nun bekräftigte er noch einmal seine Version der Ereignisse und beschuldigt die Rebellen der Täterschaft. Busse der Shabiha, der zivilen Schlägermilizen des Regimes, die um 17 Uhr im Dorf angekommen sind, habe es nicht geben. „Die Kämpfe begannen um die Mittagszeit, als die Rebellen aus Ar Rastan kommend die Checkpoints der syrischen Armee angriffen“, meint der Mann mittleren Alters, der ein Sunnit ist. Gezielt seien dann Häuser einer Familie ausgewählt worden, die sich geweigert hatte, die FSA zu unterstützen. Zudem die Angehörigen eines Parlamentsabgeordneten, der auf seine Kandidatur bei den Wahlen Anfang Mai bestanden und einen Boykott verweigert hatte. „Alle Opfer sind Sunniten“, behauptet er. Die Rebellen hätten auch im nationalen Krankenhaus getötet und dann alle Leichen in die Moschee gebracht. „Im Internet gab es ein Video der Rebellen, wie sie die Leichen zusammentragen. Die Leichen waren in Decken des Gesundheitsministeriums eingehüllt.“ Mittlerweile sei dieses Video vom Netz genommen worden.

In Taldau ist die Situation immer noch so wie am 25. Mai. Das Dorf ist in der Hand der Rebellen und von syrischen Truppen umstellt, die sich nicht hineinwagen. Täglich gibt es Angriffe.

Schüsse und nächtliche Explosionen. Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass ein Trupp von fast 300 Männern der Shabiha in den Ort gelangen könnte. Seit Dezember würde die syrische Armee gern Taldau zurückerobern und hat es bisher nicht geschafft. Die Ebene ist so flach und es gibt kaum Deckung, dass ein Anmarsch unbemerkt vor sich gehen könnte. Mit Maschinengewehren, Panzerabwehrraketen und Mörsern kann man sehr leicht auch größere Trupps stoppen. Gerade, wenn sie nur mit Macheten und Knüppeln bewaffnet sind. Und die Zeugen? Laut Aussagen der Überlebenden, die HRW nach dem Massaker befragte, waren es Männer in Uniform. Und die tragen die Rebellen wie auch die Armee.

„Es gibt noch mehr Leute in Houla, die wissen, was passierte“, sagt der Augenzeuge im Kloster von Kara. „Wenn sie jetzt den Mund aufmachen, können sie nur die Rebellenversion bestätigen. Alles andere ist ihr sicherer Tod.“ Erst vor einer Woche soll in Houla ein Lehrer als vermeintlicher Verräter aufgehängt und danach vom Balkon aus dem dritten Stock geworfen worden sein.

Eine endgültige Klärung des Massakers von Houla kann nur eine Untersuchung bringen. Aber dazu muss der Krieg zu Ende sein, was nicht abzusehen ist. Den Brüdern und Schwestern im Kloster von Kara bleibt nichts anderes übrig, als sich mit dem Lärm der nächtlichen Schüsse abzufinden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.06.2012)

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38 Kommentare
 
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Gast: Wiener 123
27.06.2012 13:57
0 0

Der Terror geht unbestreitbar vom Regime aus

Die Realität von Homs ist grausam und übertrifft alles, was in Libyen geschah. Wochenlang geht der schwere Beschuß durch die Terrortruppen des Regimes nun schon. Es ist unglaublich, das sich in diversen Foren noch Figuren finden, die dieses Verhalten verteidigen…:
http://www.youtube.com/watch?v=c4leESFao5w&feature=plcp

In Gaza zeigen die Palästinenser wieder ihre Solidarität mit dem syrischen Volk und gegen das Assad-Terroristenregime !
Sie begreifen: Der Sieg des syrischen Volksaufstandes dient der arabischen Sache und wird auch ihre Sache voran bringen !
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uy4gZXIPOdM

Gast: Wiener 123
27.06.2012 13:53
0 0

"ausgesuchte" Journalisten

Den Regime gelingt es scheinbar immer noch ganz gut, naiven oder "ausgesuchten" Journalisten (seltsamerweise erhalten nur sehr wenige und bestimmte Journalisten überhaupt eine Erlaubnis in Syrien zu arbeiten) ihre Agenten als "Augenzeugen" unterzuschieben.

Der UN-human rights report Report macht unterdessen das Regime für das Houla-Massaker verantwortlich:
http://blogs.aljazeera.net/topic/syria/update-un-report-about-human-rights-violations-syria

Gast: NoMoreWar
26.06.2012 16:19
0 0

Wunderbar und erleuchtend!

Danke an Die Presse für die Veröffnetlichung dieses Beitrags (wo doch alle anderen Medien schweigen und sich der "Mainstream" Meinung unterwerfen) und danke an den Autor, Alfred Hackelsberger.

Gast: Hubertus
25.06.2012 13:17
1 0

Hoffentlich

Man kann nur hoffen, daß Rußland standhaft bleibt und der Iran und Hizbollah weiterhin Syrien unterstützen. Wohin die Interventionen der westl. Welt führen, hat der Irak und Afghanistan Krieg gezeigt. In Afghanistan war zB General Dostum ein Verbündeter der USA, sein Spitzname: Dschinghis Chan von Nord-Afghanistan. Assad ist kein Waserl, aber im Vergleich zu den Rebellen geradzu ein "Humanist".Und die USA wieder einmal auf der Seite der Massenmörder. Bei dem Präsidenten, der eine eigene Mordliste führt, kein Wunder. Und das soll die Wiege der Freiheit, Demokratie und Kultur sein?

Großartige Reportage !!!

Verbeugung und Applaus gegenüber Herrn Hackensberger!

Wahrlich einer Qualitätszeitung von hohem Rang würdig.

Gast: Hernalser H
24.06.2012 10:48
8 1

Danke

Dank an die Redaktion einmal nicht dem ewige PC- Journalismus zu verfallen. Ja, es ist ein Krieg der Kulturen, ausgelöst durch eine Religion, die Hass gegen Ungläubige, Juden und Christen predikt.


Gast: Der Sozialist
24.06.2012 10:23
7 1

Und Darabos will uns mit einem Söldnerheer in die NATO führen!

Tod der Österreicher in der Wüste?

Gast: gast izuzrftztd
24.06.2012 10:17
9 4

Wann endlich?


Wann endlich werden die Christen begreifen, dass der Islam eine durch und durch feindselige "Religion" ist, die nicht müde wird, andersgläubige Menschen umzubringen?

Aber bei uns wird Appeasement-Politik gegen den Islam betrieben.

Wir sollten aber wachsam sein und uns nach deren TATEN richten, nicht nach den Worten - Ungläubige zu belügen ist bekanntlich für einen Moslem erlaubt und ehrenhaft.

Re: Wann endlich?

oje, da kennt sich einer ganz und gar nicht in der Geschichte aus...

Ungläubige zu belügen ist bekanntlich für einen Moslem erlaubt und ehrenhaft.

Dann sind wohl Bush, Cheney, Rumsfeld & Co. Moslems ?

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
24.06.2012 21:39
2 0

Re: Ungläubige zu belügen ist bekanntlich für einen Moslem erlaubt und ehrenhaft.

Ob sie auch so "friedfertig" antworten würden, wenn ein so ehrenhafter Muslim derAl Kaida das rasierklingenscharfe Messer vor laufender Kamera an ihrer Gurgel hat und "Gott ist groß" brüllt? Wage ich zu bezweifeln. Und das ist nicht wenigen passiert, nicht nur US Soldaten....

Gast: Xiongerl
24.06.2012 10:09
7 1

Diesen Bericht glaube ich sofort,

zum ersten Mal seit der Syrienberichterstattung. Man sehe sich an, wo es brannte und brennt. Immer sind es Gruppen, die die Hadith, ein mittelalterlicher Moralkodex der besagt welcher Muslim gläubig oder ungläubig ist, als Basis ihres muslimischen Glaubens sehen, so wie die Wahabiten der Al-Qaida und die ägyptischen Muslimbrüder, deren Gründer Hitler für sein Morden der Juden bewunderte. Sie bekämpfen als muslimische Inquisitoren die Schiiten, die Aleviten und die muslimische Kirchenspaltung im allgemeinen. Das alles wirft ein schwarzes Licht auf die Saudis, die als Wahabiten zutiefst in der Tradition von Kalifat und der Hadith (für die Scheichs ein wunderbares Machtmittel) stehen. Und wie lange wird die Türkei noch zusehen? Die "Hadithen" bedrohen ihre Demokratie, sollten sie in der Türkei Fuss fassen. Die USA mischt mit, wenn sie die Energieversorgung gefährdet sieht, oder die wahabitischen Inquisitoren Nicht-Moslems aufs Korn nehmen (so wie nach dem Scheitern ihres Hadith-Zündelns im Iran mit dem Anschlag auf die Twintowers). Ein Doppelspiel eines Saudis im Kampf gegen die Schisma und um Hegemonie, einer der vom Familienrat in der Nachfolge ignoriert wird? Vielleicht ein Sprössling von König Saud, der als radikaler Wahabit vom saudischen Mufti abgesetzt wurde und den man ins Exil nach Europa verbannte? Ich frage mich schon, wer der Isnogut dort unten oder unter uns ist. Stoff für einen Krimi, wenn man sich so durch die Geschichte des Nahen Ostens liest.

Radikale I*lamisten - und der Westen applaudiert

natürlich dazu.

Ich hoffe nur, dass jetzt Österreich und damit Spindelegger eine radikale Kehrtwendung vornimmt.

1) Sofortiger Austritt aus dem seltsamen Club der "Freunde Syriens", die ja die Opposition mit Unmengen von Waffen und Geld ausrüsten.
2) Aktive Unterstützung der Assad-Regierung in allen internationalen Gremien!

Es ist eine menschenrechtliche Verpflichtung, das zu tun!

wichtiger beitrag

gut, auch mal in diese naheliegende richtung recherchiert zu haben.

auch wenn das assad-regime generell und an einzelnen massakern vermutlich nicht unschuldig sein wird, ist auffällig, wie leichtfertig (u.a.) europäische medien mit aussagen von vertretern der FSA umgehen und diese ungeprüft oft eins zu eins so in den nachrichten bringen.

es ist eine schreckliche vorstellung, dass islamisten militärisch bei der errichtung eines gottesstaates unterstützt werden.


24 0

Ein Journalist macht seinen Job

und recherchiert vor Ort, anstelle APA Meldungen abzuschreiben. Das sollte Vorbildcharakter für desinformierende Lohnschreiber der PRESSE haben, wo sich sogar ein Leitartikelschreiber nicht entblödete, militärische Maßnahmen in Syrien aufgrund dieses Massakers einzufordern.

Re: Ein Journalist macht seinen Job

APA Meldungen = falsch,
APA-Meldungen = richtig.

So einfach ist das, wenn man es kann. Deppenleerzeichen sind kompletter Unfug.

Gast: ROTFRONT
24.06.2012 08:15
1 20

Für die Demokratie muss man auch Opfer bringen! Und Menschenrechte muss amn auch durchsetzen und erkämpfen! Das Leben ist da kein Ponyhof, liebe Freunde!

Und man muss das Endziel vor Augen haben: eine freie demokratische sozialistische Gesellschaft.
Die bekommt man nicht im SOMA!

2 0

Re: Für die Demokratie muss man auch Opfer bringen! Und Menschenrechte muss amn auch durchsetzen und erkämpfen! Das Leben ist da kein Ponyhof, liebe Freunde!

Nun, wenn Sie sich ROTFRONT nennen und für islamistische Rebellen, die offensichtlich mehr an religiösen Zielen interessiert sind, die Partei ergreifen, dann sehe ich da einen Widerspruch.

Wie wäre es einmal, wenn Sie wirklich sich erklären und schreiben wofür Sie eigentlich stehen!?

Antworten Gast: Hellboy
24.06.2012 10:23
0 0

@ ROTFRONT

typisch: fest die Klappe aufreissen, verbalen Schwachsinn posten und selber nur hinter dem PC verstecken. Kannst gerne nach Syrien fliegen und dort mitmischen...

Freundschaft !

Wie die Geschichte lehrt, ist eine sozialistische Gesellschaft NIEMALS frei!


Re: Für die Demokratie muss man auch Opfer bringen! Und Menschenrechte muss amn auch durchsetzen und erkämpfen! Das Leben ist da kein Ponyhof, liebe Freunde!

@ROTFRONT. Waren das Demokratien, wo KGB und Stasi ihr Unwesen trieben? Ihr Sozialismus hat die gleichen schlechten Karten wie der Turbokapitalismus. Sozial handeln ja, aber bitte nicht sozialistisch.

Schimärenblatt

Die Redaktion der Presse möchte sich wieder ein wenig zurück in die Realität (Wahrheit) begeben?
Gut, dann schreiben sie aber bitte die ganze Wahrheit:

http://apxwn.blogspot.de/2012/05/al-hula-eine-rekonstruktion.html

Gast: ESM
24.06.2012 07:24
9 0

Angekarte und einheimische Mörder

Es gibt mehrere Berichterstatter außer den Reuters-Gehirnwäsche:

...http://www.bueso.de/node/5714...

Kriegsberichte der Presse

Wenn die Löcher in der Propagandawand zu augenscheinlich werden, sucht die Presse einen Weg zurück. Für jeden an der Wahrheit interessierten sind die Ereignisse in Syrien seit WOCHEN bekannt.
Wo bleibt die Aufmachung und Zurücknahme der gegen das "Schlächter-Regime" erhobenen BEHAUPTUNGEN? Wo ist der Auftritt von H. Clinton und anderen Botschafterinnen, die mit Tränenerstickter Stimme von ungeheuerlichen Vorfällen gegen Kinder berichteten?

Wer sich wirklich am laufenden über die Verbrechen in Syrien halten möchte, dem sei empfohlen:

http://www.voltairenet.org/-New-Orient-News-?lang=de

oder

http://apxwn.blogspot.de/2012/05/al-hula-eine-rekonstruktion.html

"Die Presse" hat sich bisher ausgezeichnet mit einer schändlichen Berichterstattung. Besonders Journalisten vom Schlage eines M. ULTSCH müssen als Kriegshetzer angeprangert werden!

 
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