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Gefahr der "Explosion" der Invaliditätspension über 50

19.07.2012 | 18:20 |  KARL ETTINGER (Die Presse)

Für Wirtschaftsforscher Schuh stellt geplante Neuregelung nur eine Teillösung dar. Die Baugewerkschaft fordert Verbesserung für Schwerarbeiter, weil diese „bestraft“ würden.

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Wien/Graz. Die Zahl der Bezieher von Invaliditätspensionen und Hacklerfrühpensionen ist rückläufig (siehe Grafik); Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat Maßnahmen vorbereitet, die, wie „Die Presse“ berichtet hat, am kommenden Dienstag offiziell präsentiert werden und dazu führen sollen, dass Personen unter 50 Jahren mit verstärkten Rehabilitationsmaßnahmen länger im Beruf bleiben. Für Experten wie Ulrich Schuh, Leiter von „Eco Austria“, dem Institut für Wirtschaftsforschung der Industriellenvereinigung, ist damit allerdings keineswegs alles eitel Wonne. Er warnt im Gespräch mit der „Presse“ davor, dass künftig bei den über 50-Jährigen der Andrang auf Invaliditätspensionen sogar noch stärker werden könnte.

Schon bisher sei nämlich in Österreich die Rate der Invaliditätspensionen bei Personen unter 50 niedriger, hingegen sei die Zahl gerade bei über 50-Jährigen international gesehen besonders hoch. „Wir haben dieses Phänomen bereits, es besteht die Gefahr, dass das Phänomen jetzt verschärft wird“, analysiert Schuh. Er finde die vom Sozialminister geplante Maßnahme im Prinzip sehr gut. Aber: „Über 50 wurde leider nichts gemacht“, bedauert er, deswegen sei in dieser Altersgruppe eine „weitere Explosion“ an Invaliditätspensionen zu erwarten.

„Es wäre klug gewesen, dieses Schema Aktivierung zur Beschäftigung statt Pension durchzuziehen“, urteilt der Pensionsexperte. „Die Mutlosigkeit, die hier sichtbar wird, führt zu einer schiefen Optik. Man signalisiert, über 50 kann man in Pension gehen.“ Der Gesetzesentwurf des Sozialministeriums, der am 24.Juli in Begutachtung geschickt wird, sieht vor, dass es für unter 50-Jährige keine befristete Invaliditätspension mehr geben wird. Derzeit fällt rund ein Drittel der Neuzugänge – rund 10.000 Personen – in die Invaliditätspension. Als Alternative gibt es künftig ein Rehab-Geld sowie mehr Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation (Umschulungen).

 

„Eine sehr kostspielige Maßnahme“

Wirtschaftsexperte Schuh betont, nach einer bestimmten Zeit müsse eine Kosten-Nutzen-Analyse angestellt werden, was die Rehabilitation im Vergleich zur Pension bringe. Schließlich seien derartige Rehab-Aktivitäten „eine sehr kostspielige Maßnahme“.

Dass jetzt auch der Rückgang der Hacklerfrühpensionen aufgrund erster strengerer Bestimmungen im Jahr 2011 bejubelt werde, ist für Schuh „vielleicht etwas übertrieben“. Denn: „Auch da hätte man noch zügiger vorgehen können.“ Ab 2014 steht eine Einschränkung bevor, indem das Zugangsalter zur Hacklerpension um zwei Jahre auf 62 (männliche ASVG-Versicherte sowie weibliche und männliche Beamte bzw. 57 Jahre für Frauen im ASVG-System) erhöht wird.

 

„Sonst haben wir bald keine Leute mehr“

Ganz andere Sorgen plagen den Chef der Gewerkschaft Bau-Holz, SPÖ-Nationalratsabgeordneten Josef Muchitsch. Er drängt die Regierung zu leichteren Zugangsbestimmungen zur Schwerarbeiterpension, die ebenso wie die Hacklerpension und die Invaliditätspenion eine Sonderform des vorzeitigen Ruhestands ermöglicht. Voraussetzung für einen Pensionsantritt ab 60 Jahren sind zehn Jahre Schwerarbeit in den letzten 20 Jahren vor der Pensionierung. „Schwerarbeit wird in Österreich in Wirklichkeit mit hohen Abschlägen bestraft“, wettert Muchitsch im Gespräch mit der „Presse“.

Viele Bauarbeiter würden das Alterslimit von 60 Jahren gar nicht erreichen. Gründe seien unter anderem der größer werdende Zeitdruck bei der Fertigstellung von Bauten oder unklare gesetzliche Regelungen bei Minustemperaturen. Es müsse Änderungen für Bauarbeiter geben, so Muchitsch, „sonst werden wir bald keine Leute mehr haben“.

Grafik: Die Presse

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.07.2012)

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37 Kommentare
 
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Überall lauert anscheinend Gefahr ....

Tut ein Politiker etwas, sind sofort Experten zur Stelle, die Gefahren sehen.
Tut ein Politiker nichts, gibt es ebenso viele Experten, die ebenfalls Gefahren sehen - und die Medien stürzen sich mit Genuss auf die immer neu auftauchenden Hiobsbotschaften.
Die sog. Experten leben anscheinend von den stets irgendwo aufsteigenden Gefahren.
Die Gefahren interessieren mich aber nicht, ich will stattdessen Verbesserungen sehen!
Also, schauen wir, was bei Hundstorfers Vorschlag herauskommt.
Für Menschen, die krankheitsbedingt vorübergehend oder immer nicht mehr Vollzeit arbeiten können, kann man sinnvolle Teilzeitlösungen finden. Sollte der Facharbeitermangel eintreten, wird es auch im Interesse der Wirtschaft liegen, gemeinsam mit der Politik nach Lösungen zu suchen.
Arbeiten zu können, ist keine Strafe! Der Wirtschaft möchte ich aber ans Herz legen, menschenwürdige Arbeitsplätze zu schaffen, denn was man manchmal hört, lässt schon eher an Sklaverei denken.

Könnte eine sinnvolle Änderung sein

Die Hackler-Pension für die Beamten gehört ersatzlos gestrichen.
Das dabei ersparte Geld soll den tatsächlichen Hacklern, z. B. denen am Bau, zugute kommen.

Weg mit der SChwarz-Weißmalerei

Es kommt immer wieder vor, dass Personen sich nach eienr schweren ERkrankung, z.B. Herzinfarkt, Krebs, sich nicht innerhalb der maximal möglichen Krankenstandszeit nicht ausreichend erholen, um einen 8-Stundentag durchzustehen, aber durchaus in der Lage wären z.B. einen 4-Stunden Tag durchzustehen. Diesen bleibt nur die Möglichkeit in die IP zu gehen. Wäre die Möglichkeit eines "Halb"-Krankenstandes und dafür eine längere Krankenstandsdauer möglich, so könnten viele Frühpensionierungen vermieden wrden. Die Bezahlung würde dann "halb-halb" erfolgen. Nicht alle AN sehen sich nach der Pensi und wenn man mit Frühpensionisten länger spricht, die einen für sie erfüllenden Job hatten, so merkt man, dass diesen die Pension keine rechte Freude macht.
Schließlich waren sie im Job angesehen und in der Pension, sind sie im Haushalt Lehrbuben.
Um nicht mißverstanden zu werden. Ich trete nicht für einen Zwang in dieser Richtung ein und es braucht dazu wohl auch die Bereitschaft des AG eine Teilzeitregelung zu akzeptieren, aber es sollte die Möglichkeit geschaffen werden.

Re: Weg mit der SChwarz-Weißmalerei

Weg mit der "Unheilbarer Schnupfen"-Gutachterei! Der eigentliche Patient ist der Arbeitsplatz, der gehört ausgemustert, wenn er nicht dem "Stand der Technik im Arbeitsschutz" betrifft -- was nur heissen kann, Arbeitsschutz als Mangagementaufgabe für EQUAL Opportunities wahrzunehmen!

Sagte ich bereits vor 20 jahren. Und jeder Arbeitsminister hat sich dummerweise bis heute dran gestossen...

Re: Re: Weg mit der SChwarz-Weißmalerei

Auch der beste Arbeitnehmerschutz und die beste GEstaltung des Arbeitsplatzes kann schwere ERkrankungen, wie eben Krebs oder Herzinfarkte verhindern. Zu diesen tragen auch außerbetriebliche Umstände wesentlich bei, wie z.B. Vekehrslärm in der Wohnumgebung, der von Behörden trotz gesetzlicher Verpflichtung für die Behörden diesen hintazuhalten (§43 abs. 2 StVO) ohne mit der Wimper in einer dem mehr als 4-fahe des Grenzwertes für den vorsorglichen GEsundheitsschutz nach WHO zugelassen wird und der schwre Gesundheitsschäden verursacht.
Ziel von Maßnahmen und Bestimmungen im Gesundheits- und Pensionswesen sollte sein, die Arbeitsraft und-möglichkeiten der Bürger mäglichst lange zu erhalte. Dazu könnten mein Vorschlaläge erheblich beitragen.
Selbstverständlich muss die öffentlich Hsnd auch für eine für dieArbeitnehmer möglichst schonende Gestaöltung der Arbeitsplätze durch Erlassung entsprechender Vorschriften sorgen.
Vernünftige Firmen tun dies aber auch von selbst aus Eigennutz.

Re: Re: Re: Weg mit der SChwarz-Weißmalerei

Meine Worte. Arbeitsumwelt und Gesundheitsgefahr stehen in einem interaktiven Verhältnis. Jede alte Karre muss zum TÜV. Wieso nicht der durch Pragmatisierung geschützte "Beamtenarbeitsplatz"?

Zitat: "Die Baugewerkschaft fordert Verbesserung für Schwerarbeiter"

Ab zwölf gehobenen Ziegeln während des Berufslebens hat jeder das Recht in Früh- bzw. Invaliditätspension zu gehen?

IN Zeiten, als noch ausschließlich gemauert wurde waren körperliche Schäden erklärbar. Aktuell, wenn das meiste geschalt und Beton durch Kräne gehoben automatisch eingefüllt werden, fehlt für mich das Verständnis.

Gast: badbankermacht
20.07.2012 11:26
2 0

alles gut inszeniert- billionen volksvermögen für die bankenmärkte und korruptiländer werden in den medien gutgeheißen- aber die invaliden menschen und u.asvg arbeitnehmern werden täglich von politikern,bankerlobbys u. medien verrissen.


Wer ungesund lebt,

wird durch den Staat gefördert: Frühpension! Grotesk!

Gast: Ulirike
20.07.2012 09:04
3 0

Wo ist die gefahr

bei denen die keine Invaliden sind erst 55 Jahre und bereits 4-5 Jahre in Pension sind. Wegen Miniskus OP und Berufsschutz.

Was kosten diese Pensionisten.

Zurück in den JOB!

Wann ein Alter gesetzt wird 65 Jahre dann alle bis 65 Jahre.

Oder gebts denen die mindestpension quasi mindestsicherrung. Dann gehn die Freiwillig wieder Arbeiten. Aber mit 54 Jahre 1200,- € Pension.

Nicht viel mehr bekommt eine Supermarkt Kraft Brutto. Diese muß aber 40 stunden Arbeiten.

Antworten Gast: Schluß mit Freundschaft
20.07.2012 13:14
3 0

Re: Wo ist die gefahr

Dazu kommt noch, daß die Dame im Supermarkt nicht 7 Tage die Woche pfuschen gehen kann

well said!

So ist es. Dieser rot-schwarze Staat belohnt Faulheit und bestraft Fleiß.

sehe in keiner Statistik

wieviele Beamte in invaliditäts- bzw. frühpension gehen z.b. wegen der burn out-modekrankheit.

Gast: blabababa
20.07.2012 06:56
4 1

Vollpfosten

dieser Experte sollte einmal einen Invaliden bei seinen Versuch in die IP zu kommen begleiten.

4 0

Ein Nobelpreiswürdiges Studienergebnis!

Wenn weniger Leute unter 50 in (I)-Pension gehen, gehen dafür mehr über 50.

Weiß eigentlich jemand, wer "no na ned" erfunden hat?

Re: Ein Nobelpreiswürdiges Studienergebnis!

Danke - genau das hab ich mir auch gedacht ;).

eine weiterer gipfel eines dekadenten systems des auf pump lebens

das wird sehr bald ein ende haben

wohlstand kommt nicht aus der notenpresse

Gast: Das Problem ist die Qualität
20.07.2012 06:42
2 0

der Gutachter und der Bescheide der PVA

Behörden handeln ua willkürlich, wenn jegliche Ermittlungstätigkeit in einem entscheidenden Punkt unterlassen hat (VfSlg 14.729) insbesondere in Verbindung mit einem Ignorieren des Parteivorbringens (B895/06) nicht dargelegt hat, aus welchen Gründen sie das diesbezügliche Parteivorbringen allenfalls für unerheblich hält. (VfSlg. 14.637) und sich mit einem substantiierten Vorbringen des Beschwerdeführers in der Begründung des Bescheides nicht auseinandersetzt (B114/06) Die Formularbescheiden der PVA ist das der regelfall.

Einerseits werden alten kranken Inländern Pensionen verweigert, sogar dann, wenn von der PVA selbst bestimmte Reha-Anstalten feststellen: Die psychosoziale und körperliche Belastbarkeit ist zum Entlassungszeitpunkt stark eingeschränkt. Ein Wiedereinstieg ins Berufsleben ist aufgrund der gesundheitlichen Situation derzeit nicht möglich.

(Das ist also der Stellenwert eigener Reha-Einrichtungen???)

Anderseits bereichern wesentlich jüngere, offenbar ziemlich rüstige Migranten mit österreichischer Frühpension immer wieder die Kriminalstatistik.

Eine Wahrheitskommission, die die Praxis und solche Fälle von unabhängigen Experten untersuchen läßt. Aber wer will schon die Wahrheit wissen???

Gast: 4545
20.07.2012 03:02
2 2

sie wissen nicht was sie tun,

Anträge auf IP-Pension werden generell abgelehnt, egal wie schwer krank man ist. Außer natürlich bei Beamten und Gemeindebediensteten.

Also die WKO braucht sich gar nicht wichtigmachen. Das Problem bei Beamten geht man nicht an. Scheinheilige Diskussion, auch von der WKO.

Gast: UKW
19.07.2012 21:58
7 1

Sagt der rote Hundsdorfer und sein schwarzer Kompagnon nicht was Sache ist

Beamte, ÖBBler und Wiener Gemeindebedienstete gehen 10 Jahre früher in Rente als die ASVGler und bekommen dafür das doppelte an Pension. Klingt gerecht.

Frauen dürfen generell 5 Jahre in Pension gehen, weil sie ja auch 5 Jahre länger leben und daher 10 Jahre länger Rente kassieren als Männer. Ist auch irgendwie logisch.

Ja, Ja, Hundsdorfer ist halt ein ganz ein gewiefter, auch wenn er mit seinem treuherzigen Daackelblick nicht unbedingt diesen Eindruck macht.

4 3

ein wirtschaftsexperte redet über I pensionen!

da kann doch nichts ehrliches herauskommen,ausser neues geld für die abzocker der schwarzen wirtschaft!

Gast: sozialistenfürbanker
19.07.2012 19:28
7 0

bei den asvg arbeitnehmern und invaliden menschen will man sich wieder mehrere mrd. für die banken und eu subventionen holen. und die paddei SPÖ Gewerkschafter nicken alles ab.

die casinobanken u.kapitalmärkte verlangen große opfer -und das sollen nun mal die familien u. arbeitnehmer sein. die sozialisten haben es wieder einmal geschafft. endlich gibt es einen umfassenden sozialabbau bei den asvg pensionen, invalidenpensionen u.arbeitnehmern u. eine maßlose steuerlast auf die arbeit.aber es gíbt keine wirklichen steuern mehr aufs kapitalvermögen u. keine steuern mehr für die spekulanten u.hochfinanz. allen voran waren es Sozialisten die diese negative entwicklung überall mitgetragen und gefördert haben. dass nun die bürger unter die räder des casinokapitalismus geraten, ist wohl natürlich. wenn man milliarden ja schon billionen volksvermögen in solche zockerbanken und kapitalmärkte verlagern lässt und dabei völlig auf das wohl der allgemeinheit u.gesellschaft, auf die familien, die asvgpensionen, die bildung, usw. vergisst und das ganze volk nur mehr den kapitalmärkten unterordnet, dann darf einen diese negative entwicklung nicht mehr wundern. Auch eine SPÖ mit einem faymann u. Hundstorfer fördern diese negativentwicklung und unterstützen lieber reiche freunde bei den bilderbergern u.banken, statt sich um das wohl der gesellschaft zu kümmern. der sozialabbau im interesse eines völlig entgleisten abzockerkapitalismus wurde wieder wichtiger, als der sozialer wohlstand für die bevölkerung. Daher ist diese derzeitige politische fehlentwicklung nur natürlich. der teurounsinn u.die bankenlobby EU werden die probleme in europa auch nur noch verschlimmern.

Antworten Gast: HB4242
19.07.2012 22:45
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Re: bei den asvg arbeitnehmern und invaliden menschen will man sich wieder mehrere mrd. für die banken und eu subventionen holen. und die paddei SPÖ Gewerkschafter nicken alles ab.

Also glauben's wirklich, wenn wir eine andere Regierung hätten, wäre irgend etwas anders ???

Dann hätten sich halt die Bilderberger andere Leute zu ihrer "Konferenz" vorgeladen .....

Gast: Beamte
19.07.2012 19:04
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Hackler-Pension

Massenhaft sind Beamte in die Hackler-Pension gegangen. An sich vermeiden die Beamten das Wort "Hackler", aber wenn es um die vorzeitige Pension geht, da sind sie sofort dabei !

Re: Hackler-Pension

Die Hacklerpension gehört sofort!!!! abgeschafft. Alles andere ist Raub an der Zukunft.
Wann wehrt sich endlich die jüngere Generation?

Antworten Gast: Immanuel
19.07.2012 21:27
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Re: Hackler-Pension

Korrigieren Sie Ihren hasserfüllten Blödsinn! Lesen Sie wenigstens den Artikel: ASVG-Frauen können mit 57 in die (unglückselig als solche bezeichnete) „Hacklerpension“. Beamtinnen erst mit 62 Doch in ihrer „intelligenten“ Lesart sind die Beamt(inn)en die Privilegierten, oder?

Beamte haben nachweislich den spätestens Ruhestandsantritt aller Berufsgruppen; etwa 2,5 Jahre später als ASVG. Die „Hacklerpension“ hat mit der (parallel möglichen) Schwerarbeiterregelung nicht das geringste zu tun. Diese Form (sie ist für ALLE Berufe schleunigste abzuschaffen!) hat ausschließlich mit der Länge der eingezahlten Versicherungszeiten zu tun, steht allen Berufen offen, warum nicht auch den Beamten?

 
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