Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, gegen den in der Affäre um die Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog) ermittelt wird, ist sein Penthouse in der Wiener Innenstadt noch nicht losgeworden. Er und seine Frau Fiona Pacifico Griffini-Grasser hatten die Luxusimmobilie vor rund drei Monaten beim Londoner Auktionshaus Christie's für rund elf Millionen Euro zum Verkauf angeboten. Das berichtete die Zeitung "Österreich" am Sonntag.
"Es gab mehrere Anfragen, aber zu einem Verkauf ist es noch nicht gekommen", heißt es laut Zeitung bei Christie's.
Grasser hat für das über 400 Quadratmeter große Penthouse lediglich das Mietrecht. Hauseigentümerin ist die Wiener Städtische (VIG), an die monatlich Miete gezahlt werden muss. Der Käufer erhielte also lediglich das lebenslange Mietrecht (90 Jahre) und müsste im Monat dem Bericht zufolge noch 6000 Euro Miete bezahlen.
(APA)
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