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Grasser bleibt auf seinem Penthouse sitzen

12.08.2012 | 10:05 |   (DiePresse.com)

Der Ex-Finanzminister bot die Luxusimmobilie in der Wiener Innenstadt vor drei Monaten beim Londoner Auktionshaus Christie's für elf Millionen Euro zum Verkauf an.

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Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, gegen den in der Affäre um die Privatisierung der Bundeswohnungen (Buwog) ermittelt wird, ist sein Penthouse in der Wiener Innenstadt noch nicht losgeworden. Er und seine Frau Fiona Pacifico Griffini-Grasser hatten die Luxusimmobilie vor rund drei Monaten beim Londoner Auktionshaus Christie's für rund elf Millionen Euro zum Verkauf angeboten. Das berichtete die Zeitung "Österreich" am Sonntag.

"Es gab mehrere Anfragen, aber zu einem Verkauf ist es noch nicht gekommen", heißt es laut Zeitung bei Christie's.

Grasser hat für das über 400 Quadratmeter große Penthouse lediglich das Mietrecht. Hauseigentümerin ist die Wiener Städtische (VIG), an die monatlich Miete gezahlt werden muss. Der Käufer erhielte also lediglich das lebenslange Mietrecht (90 Jahre) und müsste im Monat dem Bericht zufolge noch 6000 Euro Miete bezahlen.

 

(APA)

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65 Kommentare
 
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Karl Heinz

komm zu Stronach und ich werde dich Wählen.....

Gast: total crash
14.08.2012 08:28
0 1

Des kriagt ah ned los,

weu do is ah schlecht`s Karma drinan, in da Budde, des kspiast waunst eine gehst;o)

Wer sowas kauft, muss ganz schön durchgeknallt sein!


Um 11 Millionen bekomme ich ein ganzes Zinshaus

mit 20 schönen Wohungen, und im EIGENTUM

Gast: Hellboy
13.08.2012 13:56
3 1

falls klein Karli wirklich einen Dummen findet,

der ihm die Summe bezahlt, darf er sich mit Recht selber die Frage stellen: "Was war mei' Leistung ??"...

Gast: Baptist
13.08.2012 13:01
6 0

bei 11 Millionen Euro würde ich beginnen zu rechnen

Grundstückkosten: eine Million Euro an der Außengrenze von Wien im Grünen.
Gebäudekosten: vier Millionen (2 Etagen ca. 350 qm)
Gartengestaltung: eine Million für Doppelgarage mit (Wohnbereich für Hausmeister 80 qm). Pool etc.
Nebenkosten: eine Million
Gesamtkosten: sieben Millionen
Ersparnis: mindestens vier Millionen Euro
Vorteile: Wohnung in sauberer Luft, sicherer Parkplatz ohne zu suchen, keine Parkgebühr für 2 bis 3 Fahrzeuge, niedrigere Betriebskosten, billigere Hundeabgabe etc.
Für ersparte Gebühren sowie die 6000 Euro Miete leiste ich mir den Hausmeister (gleichzeitig mein Chauffeur) sowie eine Halbtags-Haushaltshilfe. Jetzt wüsche ich dem Herrn Grasser noch viel Glück zum Verkauf seiner (11.000.000 Euro) + 6000 Euro monatl. + Betriebskosten) Mietwohnung.

Antworten Gast: _warum_
13.08.2012 14:11
0 1

Re: bei 11 Millionen Euro würde ich beginnen zu rechnen



ich könnte mir vorstellen, dass diese wohnung als "schnäpchen" von einer alteingesessenen österr. bank...

...oder vielleicht von einer österr. telefonanbieter...gekauft wird.

ist ja alles legal. oder?

Traumtänzer

wann die beiden wohl endlich aufwachen oder nüchtern werden?

Na dann wird er wohl von der Wiener Städtischen eine Provision erhalten

ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Gast: realverfassungsrechtler
13.08.2012 09:51
7 0

Der Käufer erhielte also lediglich das lebenslange Mietrecht (90 Jahre)

Das Leben eines "Käufers" dauert aber keine 90 Jahre.

Nehmen wir den durchschnittlichen russischen Oligarchen mit 40 Jahren. Er wird vielleicht 80 Jahre, wenn er sich mit dem Alkoholkonsum einigermaßen zurückhält und gute Ärzte hat.

Dann bezahlt er für 40 Jahre 11.000.000 "Kaufpreis" und 40 Jahre x 12 Monate x 6000 Euro Monatsmiete.

11.000.000 + 2.880.000 = 13.880.000 Euro.

Da ihm das Penthouse nachher wieder weggenommen wird, ist das in Wahrheit die MIETsumme.

Auf ein Monat gerechnet muss er 13.880.000 Euro / 40 Jahre / 12 Monate bezahlen.

Das sind schlappe 28.916,67 Euro realer Monatsmiete!

Wie blöd müsste man eigentlich sein...?

Und wenn der Oligarch eine Frau hat oder Kinder ?

Die Rechnung geht so nicht auf. Denn selbst wenn der russische Oligarch tatsächlich alleine ist, könnte man die 11 Millionen Einrichtung hier nicht mit einrechnen. Somit bleiben die 6000 Euro, die für ein Penthouse in Wien Innenstadt ein Schnäppchen sind.

Gast: karel Vojtila
13.08.2012 09:05
2 0

Als Finanzminister hätte er keine Probleme...

Für 11 Millionen wäre die Staatsbürgerschaft inkludiert gewesen!

Wahrscheinlich wird jeder, der KHG's Geschäfte verfolgt hat

allein deswegen zurückschrecken...

Wer weiß, vielleicht zahlt man 11 Mio Euronen für ein Mietrecht und über 7 Ecken (sprich: Stiftungen, Trusts und Briefkastenfirmen in Liechtenstein, auf Cayman und auf Zypern) hat man dann den Grasser als Vermieter und darf ihm dann auch noch 6000 Euro p.m. an Miete löhnen....

Antworten Gast: dsfdsfdsf
13.08.2012 08:54
4 0

Re: Wahrscheinlich wird jeder, der KHG's Geschäfte verfolgt hat

ach geh, dem karli seinen scheinfirmen sind doch alle super sauber. außer halt immer die, wo schon was gefunden und nachgewiesen wurde, da gibt er dann im NACHHINEIN immer zu, etwas vergessen zu haben.

mittlerweile muss sich ja auch sein anwalt dumm und dämlich über diesen madanten lachen ... verdient damit aber mehr als prächtig.

Fällt sowas nicht unter "verbotene Ablöse"

im Sinne des Mietrechtsgesetzes?

Dann könnte der "Käufer" des Mietrechts die Zahlung als nichtig zurückfordern...*g* und KHG schaut durch die Finger.

Aber wahrscheinlich wird das ein Objekt sein, für das das MRG nicht gilt (Dachbodenausbau nach einem bestimmten Stichtag, wenn ich mich richtig erinnere, unter schwarz-blau geändert... welch ein Zufall ;) )

0 0

Re: Fällt sowas nicht unter "verbotene Ablöse"

Ein neuer Ausbau ist noch nie unter die Vollanwendung des MRG gefallen.

Re: Re: Fällt sowas nicht unter "verbotene Ablöse"

Erst seit der Wohnrechtsnovelle 2001 fallen Dachbodenausbauten (mit Baubewilligung nach dem 31.12.2001) im Altbau nur mehr in den Teilanwendungsbereich.

Antworten Gast: sdfdsf
13.08.2012 08:56
4 0

Re: Fällt sowas nicht unter "verbotene Ablöse"

würde ich auch sagen: also sollte grasser seinen seltsamen geschmack wieder rausreißen und die wohnung frisch und weiß ausgemalt übergeben.

dann würde sich sicher ein nachmieter finden.... aber für SO ETWAS 11 mio ablösen verlangen, was einem selbst nur 4 mio gekostet hat - denkt der karli wirklich alle sind so "schön, klug und erfolgreich" wie er???

1 0

Re: Re: Fällt sowas nicht unter "verbotene Ablöse"

Als Wohnungseigentümer würde ich mir die Rechnungen der Investitionen vorlegen lassen.

Jede Investition, die nicht vorher genehmigt wurde, wird nicht abgegolten.

Daraus ergibt sich eine Ablösesumme. Die wäre vermutlich im Bereich von ein paar 100k. Aber was die da verlangen kann nur Wucher sein.
Einen Dummen (Superreichen) hat er selbst also noch nicht gefunden.


Gast: einBeobachter
13.08.2012 08:00
1 0

eh klar ...

... wenn eine ganze Schlange von "Freunden" um eine Provision ansteht ! Wer will sich das leisten ?
Außerdem wird es schwer sein, den ekligen Mief aus dem Penthouse 'rauszukriegen, den der Herr Finanzminister hinterlassen hat.

wie wäre es

mit einem Bieterverfahren, das von Lehman Brothers organisiert wird.

Re: wie wäre es

er könnte ja den Meischi mit der Vermittlung beauftragen.

*gg*

Die Botschaft

Ein Gag um aufzuzeigen "ich kann's mir leisten!".

Die Botschaft ist nicht für's Volk gedacht.
Einige Damen und Herren aus dem Finanz- und Justizressort wissen jedoch genau um die Bedeutung.

Der Pressebericht erspart dem KHG einiges an sonst fälligem Briefporto.


Wie hat der gute Herr diesen geldwerten Vorteil erhalten?


1 0

Wird er ihn wenigstens versteuern?


Gast: sdddsf
13.08.2012 00:32
4 0

hot hot very hot

da grassers ruf und seine methoden mittlerweile bestens bekannt sind, wird jeder "investor" mehr als die fingern von diesem heißen objekt lassen.
wert weiß, was da im hintergrund noch für kleingedruckte sachen stehen und vielleicht zieht ja die staatsanwatlschaft das objekt bzw die gelder dieses objektes auch noch ein.

tja lieber karl-heinzi, vor lauter maßloser gier und arroganter selbstverliebter selbstübeschätzung hast du wohl vergessen, dass du nicht ganz der liebe gott bist.

niemand wird für diese MIETWOHNUNG eine derart hohen ablöse zahlen, wenn sie nicht einmal nicht gehört. und wie gesagt, der ruf ist auch nicht gerade der beste - NIEMAND wird etwas zu suchen beginnen, was ein anderer noch gar nicht verloren hat.

Viel spaß beim löhnen von 6000 euronen monatlich an die bank für die mietkosten ...

 
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