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Stronach will 30 Prozent und den Bundeskanzler stellen

17.08.2012 | 19:21 |   (DiePresse.com)

Stronachs Partei überlegt ein Antreten bei der Kärntner Landtagswahl, nachdem fünf Gemeinderäte aus Spittal an der Drau zu ihm übergelaufen sind. Gespräche mit weiteren Nationalräten laufen.

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Der austro-kanadische Milliardär Frank Stronach möchte bei der nächsten Nationalratswahl mit seiner Partei 20 bis 30 Prozent der Stimmen erreichen. Das erklärte er am Freitag in der Kärntner Bezirksstadt Spittal an der Drau vor Journalisten, wo er seinen bisher prominentesten Mitkämpfer, den Bürgermeister und Nationalratsabgeordneten Gerhard Köfer, der wegen seines neuen Engagements aus der SPÖ ausgetreten ist, besuchte.

Mit Köfer traten weitere vier Mitglieder des Gemeinderats aus der SPÖ aus und bieten nun als wilde Mandatare Stronach ihre Dienste an. Es sind dies Traugott Hanke, Kurt Hämmerle, Peter Schneider und Vizebürgermeister Hartmut Prasch. Auch die ehemalige FPÖ-Politikerin aus der Steiermark, Waltraud Dietrich, war nach Spittal gekommen, um ihren neuen Parteiobmann zu treffen. Ebenso zählt die ehemalige Handballerin Karin Prokop zu seinen Gefolgsleuten. Köfer sprach von einer "Aufbruchstimmung" und Interesse aus allen Parteien, bei Stronach mitzumachen

Die neue sozialdemokratische Fraktion in Spittal umfasst nun neun Gemeinderäte, so heißt es in einer Aussendung der SPÖ. Der Zusammenhalt in der Fraktion sei größer als je zuvor. Bis zur nächsten regulären Gemeinderatssitzung am 25. September will sich die SPÖ in Spittal nun neu organisieren. Am Montag fährt Landesparteivorsitzender Peter Kaiser zu einer Informationsveranstaltung für Parteimitglieder in die Bezirksstadt. Weiters sind eine Stadtparteikonferenz wie eine Klubklausur geplant.

Ehrgeizige Pläne

Stronach bekundete ehrgeizige Pläne. So hoffe er doch, dass seine Partei den Bundeskanzler stellen werde, meinte er. Das werde aber sicher nicht er sein, er sei kein Politiker, präzisierte er. Er spreche aber "mit sehr interessanten Leuten".

Ob seine Partei auch bei der Kärntner Landtagswahl antreten werde, überlasse er Köfer. "Das ist seine Entscheidung. Gerhard kennt sich da besser aus", meinte Stronach. Köfer erklärte dazu, dass er "nicht ausschließt" als Spitzenkandidat in die nächste Landtagswahl zu gehen. Die Entscheidung über eine Kandidatur der Stronach-Partei in Kärnten soll nächste Woche fallen.

Auf der Suche nach dem dritten Nationalrat

Dass er für sein Antreten bei der Nationalratswahl die notwendigen Unterschriften von drei Nationalratsabgeordneten bekommen werde, davon ist Stronach überzeugt. Er habe mehr als drei, die ihn unterstützen würden, Namen wollte er aber keine nennen. Bisher sind Köfer und Erich Tadler ("wilder" Ex-BZÖ-Abgeordneter) bekennende Stronach-Unterstützer.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) würde einen etwaigen Antrag auf Klubstatus, für den Fall dass Frank Stronach die dafür nötigen fünf Abgeordneten von anderen Parteien abwerben kann, eingehend prüfen. In den Samstag-Ausgaben der Tageszeitungen "Der Standard" und "Österreich" kündigt Prammer an, dass sie sich das gegebenenfalls "sehr genau anschauen" würde. Dazu müsste es ihrer Auffassung nach "ausführliche Beratungen der Präsidiale und viele Rechtsexpertisen" geben.

Zweiter Nationalrat dabei

Der zweite Nationalrat in Stronachs Reihen, Erich Tadler, habe "schon seit längerem" Gespräche mit dem austro-kanadischen Multimillionär geführt. Er könne sich mit Stronachs Ideen identifizieren, erklärte Tadler. Dass er mit Frank Stronach auch wegen seiner Herkunft einen guten Draht hat, gibt er gerne zu: "Beide sind wir gebürtige Steirer - seine grüne, steirische Herzlichkeit taugt mir richtig."

--> Würden Sie Stronachs Partei wählen?

Tadler hatte 2010 im Zuge der Abspaltung der Kärntner Freiheitlichen den BZÖ-Klub verlassen müssen. BZÖ-Chef Josef Bucher behauptete damals, Tadler habe seinen Verbleib bei den Orangen an finanzielle Bedingungen geknüpft, was dieser bestritt.

Seither war der Salzburger relativ unauffällig als "wilder Abgeordneter" tätig. Laut rund um ihn wurde es vor Stronach erst wieder bei der Fußball-Europameisterschaft in diesem Jahr. In Warschau meinten Augenzeugen gesehen zu haben, wie er eine Löwen-Statue vor dem polnischen Präsidentenpalast mit den deutschen Nationalfarben beschmiert habe. Tadler erklärte hingegen, die Farben lediglich weggewischt zu haben.

Parteidetails folgen im Herbst

Parteiname und Parteiprogramm würden Ende September feststehen, sagte Stronach. Er erneuerte seine Ablehnung des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Als Ziel seines Engagements nannte er "Werte, wie Wahrheit, Fairness und Transparenz". Er wolle Arbeitsplätze halten und neue schaffen sowie den Wohlstand in Österreich verbessern.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

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(APA)

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113 Kommentare
 
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Ach verdammt

wenn schon alle so auf ihn schiessen werd ich ihn jetzt wählen. Einer der so vielen ganz offensichtlich ein Dorn im Auge ist kann nicht grundsätzlich schlecht sein.

Meine Stimme hast du Frank, egal wie viele Interviews du verbockst. Lieber ein Grantler als ein Betrüger.

Re: Ach verdammt

grantler UND betrüger??
wer betrügt??
wer grantelt?

Da ist es ja noch wahrscheinlicher, dass Stronach sein Versprechen mit Österreich Fussball-Weltmeister zu werden doch noch einlöst und dabei gleich selbst im Finale das Siegestor erzielt.


Abgesehen von den Schattenseiten seiner Kandidatur (Steuerflüchtling, Sammelbecken für gescheiterte Politiker anderer Partein etc.) und seinem populistischen, doch recht simplen Programm scheint er mit solchen Ansagen nun tatäschlich völlig den Verstand verloren zu haben.

Schlimmer geht's nimmer?

Schlimmer geht's nimmer?
1. Wir haben mit 52% eine der höchsten Staatsquoten: EU 45,6, CH 44 und TROTZDEM pfeift unser Staat aus den letzten Finanz- und anderen Löchern. (Das muss uns erst einmal ein anderes Land nach machen.)
2. Wir sind bei der den PISA-Studien auf den vordersten Rängen – sofern man von hinten zu zählen beginnt.
3. Wir haben weltweit eines der ineffizientesten Bildungssysteme.
4. Wir haben bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Politiker/innen-Dienstautos.
5. Wir haben bei den EU-Förderungen den höchsten Verwaltungskosten-Anteil.
6. Wir haben die weltweit höchste Parteienförderung (seit kurzem: mal 2).
7. … und ähnliches mehr.
Doch - mit unserer Politiker/innenkaste auf allen Ebenen, die (weit überwiegend) nur sich selber und nicht dem Volk dient, geht es ganz gewiss noch schlimmer (siehe oben Pkt. 6).
Ein Versuch mit FS sollte daher allemal nachdenkenswert sein.

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Re: Schlimmer geht's nimmer?

aber: Wichtiges Vergessen: AUSGRENZEN !! bei vollem DemokraZieVerständnis ab 3 ungültigen Unterschriften.

Antworten Gast: siegfridomir wolfowitsch
18.08.2012 17:34
0 3

Re: Schlimmer geht's nimmer?

und das kann ein blitzdummer, durch das anwerben von kreuzgescheiten
reich gewordener greis wirklich ändern?

Antworten Gast: Schon nachgedacht
18.08.2012 16:39
1 1

Re: Schlimmer geht's nimmer?

zu 1. Daher pfeift die Bevölkerung auch auf die bestehenden Löcher.

zu 3. Dumme Wähler braucht die SPÖ.

zu 4. Daher möchten man aus Ö. ja ein U-Bahn und Radlervolk machen damit sie sich mit uns nicht die Straßen zu teilen brauchen und ungehemmt auf den Autobahnen pledern können.(Siehe diese unnötige Grüne).

Schlimmer geht's nimmer? Oder doch?

Schlimmer geht's nimmer?
1. Wir haben mit 52% eine der höchsten Staatsquoten: EU 45,6, CH 44 und TROTZDEM pfeift unser Staat aus den letzten Finanz- und anderen Löchern. (Das muss uns erst einmal ein anderes Land nach machen.)
2. Wir sind bei der den PISA-Studien auf den vordersten Rängen – sofern man von hinten zu zählen beginnt.
3. Wir haben weltweit eines der ineffizientesten Bildungssysteme.
4. Wir haben bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Politiker/innen-Dienstautos.
5. Wir haben bei den EU-Förderungen den höchsten Verwaltungskosten-Anteil.
6. Wir haben die weltweit höchste Parteienförderung (seit kurzem: mal 2).
7. … und ähnliches mehr.
Doch - mit unserer Politiker/innenkaste auf allen Ebenen, die (weit überwiegend) nur sich selber und nicht dem Volk dient, geht es ganz gewiss noch schlimmer (siehe oben Pkt. 6).
Ein Versuch mit FS sollte daher allemal nachdenkenswert sein.

0 3

mit lauter ausrangierten wird das alles, nur keine 20%

werden, da viele Leute das (amerikanische) Spiel welches ein Stronach hier abzuziehen versucht, längst durchschauen !

Löblich zwar was er erreicht hat, allerdings aus Kosten wessen Dritter, die heute arm sind ?!


Re: mit lauter ausrangierten wird das alles, nur keine 20%


onkel frank wird ärmer und unsere politische kultur verludertein bißchen weiter.

aber die ganzen witzfiguren, die sich jetzt ihm zu füßen werfen haben vielleicht würde und ansehen verloren, aber zumindest haben sie die hoffnung, dass onkel frank ihnen das geldmäßig ersetzen kann.


Re: Re: mit lauter ausrangierten wird das alles, nur keine 20%

auch keine 10%

Gast: der_mann
18.08.2012 13:57
1 4

lol!

und ich will auch was von dem zeug das der typ nimmt!

Re: lol!


viel geld und jede menge rückgratlose, unterwürfige kriecher, die hoffen, dass sie viel geld von dir kriegen werden?

ich würd' auch gerne bundeskanzler werden


parteidetails folgen im herbst!

Re: ich würd' auch gerne bundeskanzler werden

du könntest dich aber als zentralsekretär bewerben

Gast: Starterkabel
18.08.2012 13:01
6 3

Frank Strolchs Stimmenanteil

wird ein verlässlicher statistischer Indikator
für das bestehende prozentualen Bildungsdefizit in der österreichischen Bevölkerung werden.

Antworten Gast: Meinerwegen
18.08.2012 14:25
3 0

Re: Frank Strolchs Stimmenanteil

Beim angestrebten Ziel von 30% bedeutet das dann 70% Ungebildete?

Gast: habermeier
18.08.2012 12:39
2 6

Fränk for president


5 4

wenn

der stronach dann bundeskanzler ist verlegt er dann seinen (offiziellen) wohnsitz nach österreich? oder zahlt er weiter (keine) steuern in der schweiz?

Antworten Gast: abgezockter Bürger
18.08.2012 12:12
4 4

Re: wenn

Naaaa, Stronach zahlt gerne in Österreich Steuern, aber erst wenn die ESM-Abzockerbande restlos entfernt wurde.

Es wird uns doch etwas hart treffen wenn wieder umgestellt wird - aber es ist weit weniger schlimm, als nichts zu tun und das blaue vom Himmel zu versprechen und auf das fatale Ende zu warten!

Dazwischen können die Schmutzkübelkampagnisten ihrer hauptsächlichen Tätigkeit nachgehen und fleißig Schmutzkübel in alle Richtungen werfen.
Zu mehr reicht es offensichtlich nicht mehr.
Welch ein Armutszeugnis unserer Schmarotzer!

1 1

Abgezockte Bürger

Aha! Wenn man mit der Regierung nicht zufrieden ist soll man halt keine Steuern zahlen, so wie der Herr Stronach?

GEHT'S NOCH BLÖDER?

Antworten Antworten Antworten Gast: Wenn man lesen könnte....
18.08.2012 16:53
2 2

Re: Abgezockte Bürger

Wo sehen sie eine Regierung??
Ich sehe nur Schmarotzer - ein Stronach hat mehr gleistet als alle Schmarotzer zusammen - er hat vermutlich mehr an Steuern (direkt und indirekt) bezahlt als die gesamte Regierung und hat sich alles Geld selbst erarbeitet.
Dafür beschliesst unser Stimmvieh eine dramatische Erhöhung der Parteienförderung und winkt den ESM (Abgabe der österr. Budgethoheit!!!) entgegen dem Willen des Souveräns einfach durch.
In weiterer Folge werden ganze Generationen zur Rückzahlung der ESM-Schulden verpflichtet!

Und besser als unser (Dank unabhängiger Justiz) unantastbarer Inseratenkanzler ist Stronach immer - der steht wenigstens für eine Sache klar ein: RAUS AUS DEM EURO
Das kann man von unserem gesamten Stimmvieh nicht behaupten.

Und falls sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Steuern zahlt man immer und überall!

1 1

Mit diesem Satz

"....Stronach zahlt gerne in Österreich Steuern, aber erst wenn die ESM-Abzockerbande restlos entfernt wurde."

sind alle weiteren Ausführungen Makulatur.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: SiebenAufEinenStreich
18.08.2012 20:16
1 1

Typisch Parteisoldat - Von wegen Makulatur

Aha!
Weil meine Ausführungen ihrer Meinung nach Makulatur sind, haben sie auch gleich 2x geantwortet.

Den Rest denken sie sich nun bitte selber.........

Schönes Wochenende!

"So hoffe er doch, dass seine Partei den Bundeskanzler stellen werde"

eintweder größenwahnsinnig, oder er macht mit den freiheitlichen einen deal wie schüssel:die freiheitlichen kommen durch seine stimmen in die regierung und er wird dafür bundeskanzler – konsensfähig sind die freiheiichen ja in unserer parteilandschaft nicht und die absolute ist wunschdenken.

Gast: dschordschi
18.08.2012 10:41
8 4

Sesselkleber

Es spricht auch nicht für Stronach, dass er es duldet, dass die Überläufer aus anderen Parteien ihre Mandate behalten. So sitzen unlegitimierte Personen im Parlament!
Das fängt ja gut an!!

 
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