Antritt gesichert: Stronach holt dritten Mandatar an Bord

23.08.2012 | 09:59 |   (DiePresse.com)

Der "wilde" Abgeordnete Robert Lugar wechselt zur Stronach-Partei. Der Milliardär hat damit genug Stimmen für die Kandidatur bei der Nationalratswahl.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Frank Stronach bleibt das Sammeln von 2600 Unterstützungserklärungen in der Bevölkerung für die Kandidatur bei der Nationalratswahl 2013 erspart: Der Milliardär hat drei Abgeordnete beisammen, die ihn unterstützen. "Ich bin der dritte im Bunde", sagte der "wilde" Ex-BZÖ-Abgeordnete Robert Lugar am Donnerstag.

Mehr zum Thema:

Zuvor hatten bereits der ebenfalls "wilde" Ex-BZÖ-Abgordnete Erich Tadler und der Ex-SPÖ-Mandatar Gerhard Köfer dem Milliardär ihre Mitarbeit zugesagt.

Lugar will in der Partei eine "tragende Rolle" spielen. Welche das sein wird, ließ er aber offen. Seine Entscheidung für Stronach begründete er damit, dass das Parteiprogramm jetzt in groben Zügen vorliege und er seine Zustimmung geben könne. Zu den Inhalten wollte Lugar nichts sagen, diese sollen erst bei der Parteigründung rund um den 24. September präsentiert werden.

Team Stronach: Die Mitstreiter des Milliardärs

Alle 14 Bilder der Galerie »

Stronach weist Vorwurf des Politikerkaufs zurück

Stronach hat am Donnerstag den Vorwurf, er würde sich Politiker "zusammenkaufen", als "absolut haltlos" zurückgewiesen. "Jeder, der sich finanzielle Vorteile aus einer Mitgliedschaft im Team Stronach verspricht, ist bei uns nicht willkommen", erklärte er in einer Aussendung.

Aktive Abgeordnete würden bereits genug Geld vom Steuerzahler erhalten. Für potentielle Kandidaten auf den Nationalratslisten könne es aber sehr wohl eine finanzielle Unterstützung geben, "falls die persönlichen Lebensumstände ansonsten einer Kandidatur im Wege stehen." Keine Partei komme ohne bezahlte Mitarbeiter aus, betonte Stronach.

VIDEO: Wahlantritt fix: Stronach hat seinen dritten Mandatar

Der Industrielle Frank Stronach hat seine drei Abgeordneten mit im Boot. Robert Lugar, Ex-BZÖ-Mandatar, ist zu dem Milliardär übergelaufen. Er will "eine tragende Rolle spielen".

Lugar bestätigte, dass er kein Geld von dem Austro-Kanadier bekomme. "Ich habe beschlossen in der Politik tätig zu werden, weil ich es für notwendig erachte, Österreich auf einen besseren Weg zu führen. Ich will Österreich dienen und erwarte mir nichts dafür. Das Gleiche erwarte ich auch von all jenen, die mit mir gemeinsam in den Nationalrat einziehen wollen", erklärte der Abgeordnete.

--> Umfrage: Können Sie sich vorstellen, Stronach zu wählen?

(APA/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

273 Kommentare
 
12 3 4 5 6

es ist egal

wer in österreich regiert, es wird sich nichts ändern! denn jeder politiker bzw jede partei richtet sich nur nach dem wähler, sie schauen nur darauf das sie wieder gewählt werden! so lange es keine partei gibt die über die legislaturperiode hinaus denkt wirds nichts mit großen reformen, denn sie könnten ja bei der nächsten wahl abgestraft werden!

Gast: kopfweh
24.08.2012 16:55
2

Nicht das Geld...

...nein, Tierliebe ists, die Stronachs Abgeordnete zu ihm treibt.
So steh ich da und staune: http://www.goodnight.at/content/index.php/kultkommentar/wienblogs/217-frank-stronachs-animalische-beziehungsbefruchtung

Re: Nicht das Geld...

Und kommt da noch was???
Was soll dieser Link?

Gast: MarioJ
24.08.2012 16:27
0

Rette unser Land

Hallo
Zunächst ein Herzliches Dankeschön das es einen Menschen ( Frank Stronach ) mit verstand gibt der ein schönes Land wie Österreich retten will. Ich bin mir sicher ohne dieser neuen Partei würde jeder Österreichische Staatsbürger monatlich um jeden Cent Kämpfen!! Auch Österreicher wollen Urlaub machen und ich setze mich echt für jeden Österreicher ein der Arbeiten geht und im Urlaub einmal entspannen kann und nicht daran denken muss was er sich am nächsten tag zum Essen leisten kann. Ich geb dir auch zu 100% recht weil ich selbst dagegen bin das wir der EU beigetreten sind. Da sind versprechungen gemacht worden die NIE eingehalten worden sind. Wir nehmen nur das auf (Leute) was andere Länder nichtmehr wollen. Wir haben genug Faule Leute und aber auch Menschen die arbeiten wollen nur keine Arbeit bekommen weil Zuwanderer mit ca.60% weniger gehalt überglücklich sind und von der heimat gewohnt sind das die Kinder nur das bekommen das sie überleben. Wer nach österreich kommt müsste sich auch dem Land anpassen sonnst wird es ewig Streit geben. Sie nehmen den Österreichern die Arbeitsplätze weg und glaube mir ich weiss wovon ich rede und ich selbst versuche abzubauen mit der arbeit weil ich einfach keine Motivation mehr habe. Wie soll das weitergehn.Würde gerne Kindern das Leben schenken nur wenn es so weitergeht Quäle ich sie nur. Beschütze Österreich und das Land wird es dir danken !!

Re: Rette unser Land

Bis auf die Rechtschreibfehler sehr brav, Note "Gut" wegen thematischer Relevanz...

Antworten Gast: Johann S
24.08.2012 18:38
0

Re: Rette unser Land

Ein neuer Guru Ante portas.

Lieb.

Gast: unser Österreich
24.08.2012 16:25
2

....und die grosse Koalition ist GIFT fürs Volk!

Die rot-schwarze Bundesregierung hat im Jahr 2011 unglaubliche 4.154.273,14 Euro an Repräsentationskosten ausgegeben.
Das sind um über 1,2 Millionen Euro mehr als im Jahr 2009. Zahlreiche rote und schwarze Ressorts haben auch im Vergleich zu 2010 massiv mehr ausgegeben. So habe das Bundeskanzleramt mit Faymann und Heinisch-Hosek als unangefochtener Verschwendungsspitzenreiter beinahe 752.000 Euro aufgewendet, um 25.000 Euro mehr als im Jahr davor. Die größte Kostensteigerung habe das Innenministerium zu verzeichnen. Unter ÖVP-Ministerin Mikl-Leitner habe man dort unfassbare 488.399,81 Euro ausgegeben, also um über 100.000 Euro mehr als 2010.
Die Regierung verschwendet unverantwortlich viel Steuergeld für Repräsentationsspesen, um ihren Stillstand, ihren Streit und ihre Belastungen zu repräsentieren. Hier wird abseits jedes Spargedankens das Steuergeld der Menschen schlichtweg vernichtet.
Repräsentationskosten sind tatsächlich jene Aufwendungen, die wir uns zur Gänze sparen können. Der Steuerzahler hat für solche Dummheiten genug gezahlt. Sie sind längst nicht mehr zeitgemäß und entsprechen auch weder der Sparsamkeit noch der Effizienz. Sie sind ein barockes
Überbleibsel einer Behübschungspolitik, die wir nicht mehr brauchen.
In Zeiten, in denen von den Menschen Sparmaßnahmen abverlangt werden,
erwarten wir auch von der rot-schwarzen Bundesregierung, dass sie Bundesregierung, dass sie die Repräsentationskosten zur Gänze streicht!

Gast: unser Österreich
24.08.2012 16:21
0

....und die grosse Koalition ist GIFT fürs Volk!

hat die Bundesregierung im Jahr 2010
insgesamt 13,954.860,88 Euro an Reisekosten verursacht. Davon
entfielen auf Inlandsreisen 5,408.370,67 Euro, auf Auslandsreisen
8,546.490,21 Euro. Im Jahr 2011 betrug der Reiseaufwand der Ressorts
13,867.557,86 Euro, wiederum 5,036.823,25 Euro für das Inland,
unfassbare 8,830.734,61 Euro für Auslandsreisen. Insgesamt habe die
Regierung für 2010 und 2011 unglaubliche 27,8 Millionen Euro für ihre
Reisetätigkeit "verschwendet"

Gast: unser Österreich
24.08.2012 16:19
2

....und die grosse Koalition ist GIFT fürs Volk!

235
Spitzenbeamte - also Sektionschefs, Gruppen- und Abteilungsleiter -
sind von 2007 bis 2011 in die Hacklerpension gegangen, die für
Schwerarbeiter nach 45 Arbeitsjahren gedacht war. Das ist ungerecht
und muss sofort abgeschafft werden, nicht erst 2013!
Beispiel:
des Parlamentsdirektors, der dieses Jahr mit 60 in die Hacklerpension
gegangen ist.(eine echte Schweinerei!)

Gast: unser Österreich
24.08.2012 16:12
1

....und die grosse Koalition ist GIFT fürs Volk!

Nie wieder eine grosse Koalition!
Schwarz-Rot bringt mit ihrem Reform-Verweigern,
Österreich in NOT!

Diese Regierung ist GIFT für`s VOLK!

Gast: boschdara
24.08.2012 15:17
1

oh Du schönes Trösterreich!

Als Dank für die vielen (durch den Steuerzahler finanzierten...!!!) Inserate schießt die Fellner Gelegenheitspresse nun aus allen Rohren auf den Strohsack, vergessen aber dabei, dass viele ausrangierte "Altpolitiker" à la Vranz, Rudas etc an seiner Tränke stehen...
Ein Intrigenstadel der Sonderklasse, wie soll sich da jemals etwas ändern?

Gast: Lemurenfan
24.08.2012 13:38
1

Traurig, daß wir einen Stronach werden wählen müssen, nur um dem SPÖVP-Zwangsregime zuentkommen ... nächstens genügt ein rasierter Affe in cool wool ...

... denn nach der statistichen Wahrscheinlichkeit trifft auch der 50 % richtige Entscheidungen, ganz ohne teure Berater.

Gast: ADVOCATUS DI
24.08.2012 13:01
4

DIE STEHLEN ZU MÜSSEN !

Für alle "Demokratischen Traumtänzer":
Besonders gefährlich sind jene Partei- Politiker in einer Demokratie-DIE STEUERGELDER STEHLEN MÜSSEN, UM IM WOHLSTAND LEBEN ZU KÖNNEN!!
Also-die WernerJoschi FAYEGGERS, und diesen Verdacht kann man wohl gegen Frank STRONACH-nicht aussprechen, auf Dauer dieses Lebens!
Das allein ist es wert, das Experiment zu wagen!
Und im übrigen:
Nur Narren glauben, das Land Österreich würde tatsächlich von diesem Haufen an-LAIENDARSTELLERN REGIERT WERDEN!
Zu unser aller Glück sind es nicht die FAYEGGERS, sondern 1000de Unternehmer Co Manager, und "last but not least"-WIR DAS VOLK, die mio tüchtiger und arbeitssamer Österreicher, die für den wirtschaftlich gesicherten Status von Österreich verantwortlich sind-SO IST DAS!!

Gast: Geld istweg!
24.08.2012 10:18
7

Sowohl die Wenig- bis Mindestverdiener als auch vor allem der Mittelstand

waren bis jetz die großen Verlierer. Ein wenig war der Euro daran schuld, vorwiegend aber die katastrophal schlechte Regierungsarbeit, dass die Kaufkraft in Österreich rapid gesunken ist. UND ÖSTERREICH RUTSCHT IM INTERNATIONALEN VERGLEICH SEIT 5 JAHREN IMMER WEITER AB!

Das trifft also mehr als 90 % der Österreicher! Sehr gute Chancen für einen Stronach, wenn er mit glaubhaften Konzepten auftritt. Die Wirtschaftskompetenz hat er ja bereits zur Genüge bewiesen, zum Unterschied zu Fayman samt (Nicht-) Regierungskollegen.

Turbokapitalist Stronach

Möchte gerne mal Stronachs Wahlprogramm lesen. Denn ich fürchte der "vielleicht gar nicht so nette" Onkel aus Amerika will uns ein "nordamerikanisches" Sozialmodell überstülpen.

Stronach ist doch total durch Kanada und Nordamerika soziologisiert worden.

Wähler schalte dein Hirn ein, sonst wirst du mit Stronachs Neoliberalismus (keine Lohnfortzahlung in Krankenstand etc.) aufwachen!

Antworten Gast: Gastastast
25.08.2012 18:40
2

Re: Turbokapitalist Stronach

Persönlich hätt ich eigentlich ein "nordamerikanisches Sozialmodell" lieber als den hoffnungslos überschuldeten Sozialstaat den wir momentan finanzieren müssen. So kanns nämlich auch nicht weitergehen.

Re: Turbokapitalist Stronach

was ist an Kanada schlecht? Gut dort muss man arbeiten um Geld zu verdienen! Ist das schlecht?

Re: Re: Turbokapitalist Stronach

Endlich ein vernünftiger Mensch mit einer vernünftigen Meinung ! Wollen Sie nicht kandidieren? ;-)

Re: Re: Turbokapitalist Stronach

1. Kann man, wie Stronach, Kanada mit Ö nicht vergleichen. Es ist ein großes Flächenland mit immensen Rohstoffen (wodurch auch eine hohe Beschäftigung resultiert) und wenig Bevölkerung.

2. In Kanada herrscht gibt es nur ein ganz schwaches Sozialsystem und ein schlechteres Gesundheitssystem. Man arbeitet mehr (und daher mehr Lohn) und hat aber durch die hohen Lebens-Kosten auch nicht viel davon. Die Pensionen sind auch extrem niedrig (!!max. 1100 Euro), genauso wie das Arbeitslosengeld. Lohnfortzahlung im Krankenfall oder Medikamente, Operationen etc. all das ist meilenweit entfernt von Ö. Kanada ist nur was für "Eisenfresser" und harte Karreristen.

Es gibt nicht wenige die wieder heimkehren nach D oder Ö. Man muss nicht alles glauben, was in den TV-Auswanderersendungen bejubelt wird.


Antworten Gast: Sozenbeobachter
24.08.2012 12:58
0

Re: Turbokapitalist Stronach

Vor dem Kanandischen Modell hab ich auch Angst: Das ist naemlich total SOZIALISTISCH, so wie das Englische. UNd die OBAMAcare sozialisiserte Medizin kann mir auch gestohlen bleiben. Nordamerika ist mittlerweile weitaus soziaistischer, als sich selbst ein Austro-Soze vorstellen kann.
Deshalb glauche ich, dass der Ladedruck im Turbo relativ niedrig ist. Leider.

Re: Turbokapitalist Stronach

Mein roter Freund!

Wähle Du weiter den Oberversager Faymann, der von Wirtschaft aber gar nichts versteht, viele andere Menschen und ich werden Stronach wählen, damit sich dieses Land wieder in eine positive Richtung verändert. Wir alle reden vom "Sparen" niemand möchte dies umsetzten! Es sind sicher mitunter auch schmerzhafte Entscheidungen notwendig,
wie u.a. vielleicht auch keine Lohnfortzahlung im Krankenstand, na und? Dies bedeutet weniger Krankenstände, so wie es sein soll, aber das wollen einige Menschen nicht verstehen, vorallem jene nicht, die sich sagen 5 Wochen Urlaub im Jahr und noch drei Wochen Krankenstand, dann habe ich 8 Wochen! So schauts aus!

Re: Re: Turbokapitalist Stronach

Na dann melde dich beim BMF und wir streichen dir jegliche staatliche Zuwedung. Wenn du kein Multimillionär bist, wirst du sehen was das bedeutet.

Und wenn du einer bist, bist du eh nur so ein kleiner Franky...

Antworten Antworten Antworten Gast: Gastastast
25.08.2012 18:42
0

Re: Re: Re: Turbokapitalist Stronach

WIR streichen dir jegliche staatliche Zuwendung? Wir? Sie sind beim BMF? Ein Beamter also?

Ihre Meinungen zu Themen wir Arbeit, Steuern und Politik haben soeben jeglichen Boden verloren.

Schon klar dass sie keinen Sparkurs in der Verwaltung wünschen...

Gast: Käufer
24.08.2012 10:01
3

Ist unsere Politlandschaft schon so versaut



... dass der Kauf mehrerer Abgeordneter keine Partei außer der ÖVP stört?

Ich bin wirklich erschüttert!!!

Re: Ist unsere Politlandschaft schon so versaut

Wieso Kauf?
Es gilt hierzulande trotz Listenwahlrecht das freie Mandat. Ein Abgeordneter kann aus Parteien austreten und in andere eintreten wie er will.
Dass in irgendeiner Form Geld fließt ist nicht erwiesen und wäre auch nicht in jedem Fall illegal. Die alteingesessenen Parteien unterstützen ihre Abgeordneten übrigens angeblich auch gelegentlich mit diversen Vorteilen, um sich ihre Loyalität zu erhalten. Wäre genauso "Kauf".

Stronach erpresst gerade seine Belegschaft bei MAGNA-Österreich!


Wenn die Belegschaft nicht auf 3% der Gehaltserhöhung verzichtet, wandert er ins Ausland ab!

Und da soll mir keiner kommen und sagen, daß Stronach bei MAGNA nichts mehr zu sagen hätte!

Immerhin kann er ganz einfach Leute bei MAGNA einstellen!

Also führt er die Firma noch immer, inoffiziell!


 
12 3 4 5 6

Umfrage

Mein Parlament

AnmeldenAnmelden