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Die Angst vor dem bankrotten Pensionssystem

24.09.2012 | 13:32 |   (Die Presse)

Eine Gruppe österreichischer Ökonomen und Sozialexperten fordert ein transparentes, gerechtes und vor allem finanzierbares Pensionssystem. ÖGB-Chef Foglar ist gegen eine Debatte, die die Menschen nur verunsichere.

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Wien/Gh. Sozialexperte Bernd Marin hat irgendwann aufgehört, zu zählen. Zwischen 1993 und 2003 habe es 35 ASVG- und Pensionsreformen gegeben. Was dabei herausgekommen sei? „Verschlechterung, Verschlechterung, Verschlechterung", sagt er. „Es ist nichts besser geworden." Und deshalb fordern Marin und eine Reihe anderer Experten, Unternehmer, Meinungsmacher - genau - eine Pensionsreform. Aber nicht irgendeine, sondern eine finale. „Nachhaltig und transparent" soll sie sein, meint Ulrich Schuh vom Eco-Austria-Institut. Also genau das Gegenteil des derzeitigen Systems.

Das Umlagesystem sei „nicht einmal für Experten klar nachvollziehbar", findet Schuh. Und zudem sei es ungerecht. Ungerecht künftigen Generationen gegenüber, da immer weniger Berufstätige für immer mehr Pensionisten zahlen müssen. In einigen Jahren sei das System ohnehin am Ende, meint der frühere Weltbank-Direktor Robert Holzmann und fordert die Politik auf, eine Expertenrunde mit der Ausarbeitung eines neuen Pensionsmodells zu beauftragen. Und zwar bevor das System endgültig zugrunde gegangen sei.

Das neue Modell hätten Marin, Schuh und Holzmann zufällig bereits in der Schublade. Es orientiert sich im Wesentlichen am schwedischen Pensionskonten-Modell: Jeder bekommt ein persönliches Konto, auf das er Zeit seines Arbeitslebens einzahlt. Diese Beträge werden verzinst. Zudem schießt der Staat jenes Geld zu, das er seinen Bürgern für Auszeiten gewährt. Also etwa für Karenz, Präsenzdienst oder ein freiwilliges Sozialjahr. Dieses Geld müsste der Staat allerdings sofort auf das jeweilige Pensionskonto einzahlen. Nur so bleibt gewährleistet, dass jeder zu jedem Zeitpunkt weiß, wie viel Pension er bereits angespart hat.

Und dies scheint auch der wunde Punkt des neuen Vorstoßes. Derzeit werden nur die Anteile der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sofort einbezogen. Der Staat trifft hingegen keine Vorsorge und zahlt erst, wenn die Rente ansteht. Meist hat er das Geld dann längst für andere Dinge ausgegeben. Fazit: „Ein Drittel der Pensionen ist nicht finanziert", kritisiert Marin. Auch weise das bestehende System eine Palette an Ungerechtigkeiten auf. So seien die ASVG-Pensionen zu 90 Prozent finanziert. Nur knapp 100.000 Euro muss der Staat pro ASVG-Pensionist nachschießen. Pro pensioniertem Beamten müssen hingegen schon 400.000 beigesteuert werden. Und ganz eklatant wird es bei Pensionisten der Oesterreichischen Nationalbank. „Ich spreche hier allerdings nur vom Unterbau", sagt Marin. Jeder einzelne OeNB-Pensionist wird im Schnitt mit 1,7 Millionen Euro „bezuschusst".

Und somit wird auch schnell klar, wer die Verlierer in dem am Montag in Wien präsentierten Modell sind. Und dementsprechend negativ reagierten der Chef des sozialdemokratischen Pensionistenverbands Karl Blecha und der Obmann des ÖVP-nahen Seniorenbundes Andreas Khol. Sie sorgen sich natürlich um die künftigen Mindestrentner, die dann länger arbeiten müssten. Khol spricht von einer „sozialen Schieflage". ÖGB-Chef Erich Foglar meint, eine Debatte würde die Menschen nur verunsichern.

Kein gesetzliches Pensionsalter mehr

Tatsächlich leidet das österreichische Pensionssystem, das jährlich ein Defizit von 14 Mrd. Euro (vier Prozent des BIPs) aufweist, auch unter einer demografischen Schieflage. Denn der Anstieg der Lebenserwartung erfolgt viel rasanter als die zaghaft versuchte Erhöhung des Pensionsantrittsalters. In Österreich gehen Männer im Schnitt mit 59, Frauen mit 58 Jahren in Pension. Das gesetzliche Pensionsantrittsalter liegt bei 65 bzw. 60 Jahren. Bernd Marin hat auch überhaupt kein Problem damit, dass Menschen früher aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Er spricht sich sogar für die Abschaffung eines gesetzlichen Pensionsalters aus. Natürlich dürfen Frühpensionisten nur auf das zurückgreifen, was sie selbst angespart haben. Staatliche Zuschüsse gibt es erst ab einem bestimmten Alter. „Derzeit würde dieses Alter wohl bei 67 Jahren liegen", sagt Pensionsexperte Marin. Für die Generation der heute 40- bis 50-Jährigen läge diese Schwelle, die dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter entspräche, wohl bei 70 Jahren. Schließlich dürfen sie mit einem längeren Leben rechnen.

In diesem Punkt unterscheidet sich das Modell der Experten Marin & Co. grundlegend vom schwedischen Modell. Dort dient ein Bonus-Malus-System als Anreiz, länger zu arbeiten. Wer vor dem 67. Lebensjahr in den Ruhestand tritt, muss empfindliche Abschläge in Kauf nehmen. Wer länger arbeitet wird mit einem durchaus ansehnlichen Bonus bedacht. Man solle nicht so tun, als ob längeres Arbeiten in Österreich verboten wäre, meint Karl Blecha. Viele Menschen würden ohnehin gerne länger arbeiten, aber die Unternehmen seien gar nicht daran interessiert. Es ist ein Argument, das für den Arbeitsmarktexperten Ulrich Schuh nicht neu ist. Der Grund, warum ältere Mitarbeiter schneller den Job verlieren und nicht mehr ins Berufsleben integriert werden, liege nämlich im geltenden Pensionssystem. „Ältere, die bereits einen Pensionsanspruch haben, gelten als versorgt", sagt Schuh, sie würden durch eine unsägliche Allianz von Arbeitgeber und Betriebsrat aus dem Arbeitsprozess gedrängt.

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182 Kommentare
 
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Gast: eso-policier
25.09.2012 17:14
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Rentensystem

Das Renteneintrittsalter sollte ganz abgeschafft werden. Jeder Mensch sollte so lange arbeiten, wie er arbeiten kann. Zudem kann die finanzielle Situation verbessert werden, wenn die Wehrpflicht, und diese verächtliche "Stellung", abgeschafft werden. Siehe dazu
www.musterung.us
Und die finanzielle Situation kann verbessert werden, wenn der Fleischkonsum um 70 % reduziert wird. Über weitere ökologische Maßnahmen siehe
www.esopolice.wordpress.com

Gast: gast yyuyu
25.09.2012 17:13
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Nix Neues!

"ÖGB-Chef Foglar ist gegen eine Debatte, die die Menschen nur verunsichere."

Nichts Neues. Die Roten haben die Menschen schon immer als zu teppat zum Begreifen empfunden. Nix Neues!

Noch ist es nicht zu spät...Wichtiger Artikel/Kommentar (vielleicht nicht ganz ausdifferenziert, liegt auch an d.Problematik)...

M.M.n...Die ökonomische Ausrichtung der Gesellschaft, der Wirtschaft, des Lebens ist immanent (u.wichtig), jeder soll sich um Beruf, Arbeit, Lebensunterhalt und Pension (inkl.Förderung d.Staates) in Eigenverantwortung kümmern u. nicht alles auf die Gemeinschaft abwälzen (nur in Notfällen).

Eines ist Gewiss : dass unser Wohlfahrts-u.Pensionssystem bald vor großen notwendigen Umbrüchen steht, es also keinen Sinn macht, die tlws. problematischen Erfahrungen der letzten drei Jahrzehnte einfach nur in die Zukunft fort zu schreiben.

Eine Fortschritt gibt es auch zu vermelden... vor 10 Jahren hat man noch von der Linken Seite (u.Multikulturalisten) großmaulig von der Rettung d. Pensionssystem durch Massenzuwanderung /Asylanten gefaselt . Nunmehr, Erkenntnisse zeigen das Gegenteil, aber mittlerweile ist Vernunft eingekehrt dsbzgl. (niemand spricht mehr davon, diese Argumente sind obsolet inzwischen) .

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Re: Noch ist es nicht zu spät...Wichtiger Artikel/Kommentar (vielleicht nicht ganz ausdifferenziert, liegt auch an d.Problematik)...

ja gerne, davon gehe ich jetzt bereits aus, aber stabilere Währungsverhältnisse wären bei der im Raum schwebenden Weltwirtschaftskrise da etwas von Vorteil.

Gast: ZUERST
25.09.2012 13:42
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wären die Privilegierten

Beamte, OeNB und -nicht zu vergessen -luxuriöse Dienstpensionen ohne Beitragsdeckung der Sozialversicherungsbediensteten, PVA usw. - auf ASVG-Niveau zu setzen.

DANN wäre zu bilanzieren und zu prüfen, welche Reform wirklich nötig und sinnvoll ist.

Bisher werden die ASVG-Versicherten geschröpft und die Privilegiertten zum St.Nimmerleinstag geschont. DAS ist der Skandal.

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Re: wären die Privilegierten

Das können Sie vergessen, als ich mit einem AltBeamten darüber redete, fühlte er sich so bedroht, dass er gleich mir ins Gesicht sagte: "Wenn Sie damit kommen, stimme ich sicher für ein Berufsheer und werde ein par andere auch noch dazu überzeugen, nur weil du dagegen bist. Wenn man mir so kommt, hat das Konsequenzen!"

Gast: Gast Name
25.09.2012 13:24
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wieso

werden solceh Experten nicht inhaftiert, die den Druck auf die Schwaechsten zur eigenen Bereicherung nutzen, den Sie aufbauen?

Gast: newy123
25.09.2012 12:46
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Es lebe die Privatvorsorge?!

Warum schaut man nicht in die Schweiz? Es gibt dort ein sehr einfaches System. Sie bezahlen von ALLEN ihren Einkünften einen Prozentsatz (17%) in die staatliche Rentenkasse ein. Höchstbemessung existiert nicht! Alle bezahlen ein. Un bei der Auszahlung erhalten sie einen monatlichen Betrag, der gedeckelt ist. So einfach kann ein funktionierendes System sein. Die staatliche Pension in der Schweiz ermöglicht einen geruhsamen Ruhestand ohne finanzielle Sorgen.

Gast: zetto
25.09.2012 12:40
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Der Zuschuss zum Pensionssystem

ist der am schnellsten wachsende Budgetposten in AT und der Hauptgrund, warum das Budget defizitär ist.
Das Pensionssystem trägt sich schon lange nicht mehr - aber natürlich will niemand bis 70 arbeiten.
Es wird dennoch kommen, siehe Schweden.

Ein schwacher Beitrag für einen schwachen Vorschlag

Zuerst: Jedem Denkenden muss einleuchten, dass bei steigender Lebenserwartung und sinkenden Geburten das System kollabiert. Nachdem sinkende Geburtenziffern den Verbleib älterer Menschen - und es sind wirklich nicht alle 60-jährigen -kaputt - begünstigt, sollte die Logik dem längeren Arbeiten nicht entgegenstehen.
Dumm, wenn der ungenannte(!) Verfasser nicht in der Lage ist zu unterscheiden zwischen einem fiktiven Ansparmodell und dem verunglückten Modell des "2. Standbeins"; es geht nicht ums Auslagern an die überfütterte Geldwirtschaft. Es sollte trotz alledem bei einem Umlagesystem unter staatlicher Kontrolle bleiben. Nur die Ansprüche sollten an den eigenen Leistungen gemessen werden.
Und Herr Prof. Marin kann's wieder einmal nicht lassen: Die angeblich höheren Zuschüsse zu den Beamtenpensionen. Er verschweigt, dass die öffentlichen Dienstgeber keine Dienstgeberbeiträge bezahlen. Wohin denn auch? Sie tragen ja die Pensionskosten selbst. Möchte nicht hören, was er und andere "Auskenner" höhnen würden, wenn der Bund an sich selbst Dienstgebergeiträge "abliefern" würde. Fest steht, dass die Eigendeckung der Pensionen durch Dienstnehmerbeiträge im ASVG-Bereich um mehr als 5% niedriger ist als im öffentlichen Dienst!

Antworten Gast: SKL21
25.09.2012 16:07
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Re: Ein schwacher Beitrag für einen schwachen Vorschlag


Die Geburtenrate ist bei einer kapitalbasierenden Eigenvorsorge (gemeint ist ein Pensionskonto - meinetwegen auch durch den Staat verwaltet) - vollkommen WURSCHT.

Ihre "Argumente" sind sowohl falsch als auch durchsichtig. SIE liegen uns als Beamter auf der Tasche!

Dass der Staat als Dienstgeber keinen DG-Beitrag leistet und damit die Pensionsdeckung aushebelt - verwenden Sie sogar noch als Argument?! Das ist doch die glatte Offenbarung, wie defekt die Beamtenpensionen gezimmert sind.

Re: Re: Ein schwacher Beitrag für einen schwachen Vorschlag

Neid und Hass sind schlechte Voraussetzungen für eine Sachdiskussion.
Eine Umstellung auf "kapitalbsierende Eigenvorsorge" würde bedingen, dass die laufenden Pensionen zur Gänze aus dem Steuertopf bezahlt werden müssten; Alternative: die "Neune" zahlen 2 mal. Deshalb: Zuerst zu Ende denken.
Zum Dienstgeberbeitrag der öffentlichen Hand: Nochmals, vielleicht haben Sie das nicht verstanden. An WEN sollte der Bund (die Länder/Gemeinden) das bezahlen? An sich selbst, weil auch Pensionsträger. Und zur Klarstellung: Vertragsbedienstete sind bei der PVA versichert unbd dafür werden DG-Beiträge geleistet!

Gast: Römische Romanze...
25.09.2012 11:15
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Romanisierung des Römertums...

Ein römischer Sklavenhalter mußte sorgen für die Gesundheit, für Essen, für die Ausbildung der Kinder, für ausreichenden Wohnraum, und konnte den Sklaven auch nicht kündigen wenn er in das unproduktive Alter kam!

Und wehe jenem Sklavenhalter der seine Sklaven mißhandelte, das war auch damals schon mehr als der Gesundheit bekömmlich ist.

Die Forderung nach dieser art des Sklaventums ist für die Wirtschaft aber sehr gefährlich, ich schätze mal das für die meisten Firmen das das vielfache von dem kostet, was sie heute an Gehälter zahlt!

Was den Ökonomen und der Wirtschat mit derartigen Forderungen wirklich vorschwebt, ist weniger das Sklaventum als viel mehr die Leibeigenschaft des Mittelalters, wie wir sie heute schon kennen in Deutschland!

Die Ökonomen und die Wirtschaft wäre bei weitem besser beraten dafür zu sorgen das die Gehälter steigen, Managergehälter von 1.000.000 und mehr Euro im Jahr stehen Arbeitergehälter von oft weniger als 14.000.- Euro entgegen, bei einem 10 Mann Betrieb und einer Verdoppelung des Gehaltes müßte aber arme Manager nur mehr mit 860.000.- Euro zufrieden geben, mir kommen da echt die Tränen, vielleicht sollte es eine Aktion geben dann Manager in Not!

"...um auf einen ähnlichen Ruhensbezug wie derzeit zu kommen, müsste man vier bis fünf Jahre länger arbeiten"

Korrekt - und auch wieder nicht! Um diese Ruhensbezüge zu erreichen, würde es derzeit genügen, so lange zu arbeiten (dürfen!!),wie es vom Gesetz her vorgesehen ist, nämlich bis 65 (M) und 60 (F). Nur, wer "darf" das zurzeit schon? Private und Staat wetteifern nachwievor in der Disziplin der "Hinausdrängung" Älterer, wobei der Staat meiner Meinung nach immer noch den Vorreiter spielt - besondes in Wien! OK! Wien ist zwar "nur" Land, aber der "selbere" "Bund Hadern", was das durchschnittliche Pensionsantrittsalter betrifft! Wie wär's einmal hier mit einer umgehenden Umsetzung des Gesetzes? Man braucht nicht immer neue Regeln - die alten einzuhalten, genügte manchmal völlig!

Gast: diekapitalmarktfinanzierung
25.09.2012 10:48
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jene asvgler die bereits ab dem 15.Lj. arbeiten und einzahlen sollen 45 u mehr Jahre zur kasse gebeten werden. damit sollen die privilegierten systeme wie ORF,OeNB,Wienerbeamten oder viele die erst mit 25 oder gar 30 anfangen einzuzahlen, quersubventioniert werden.

Die SPÖ oder der spö dominierte ÖGB mit folglar, sind nicht in der Lage ein transparentes faires System einzufordern,
faire gesamtversicherungszeiten auszuarbeiten,
mit flexiblen Beitragsleistungen,
mit flexiblen Beitragszeiten,
das den modernen individuellen Lebensmodellen der Menschen entspricht.
Die SPÖ versucht weiterhin das staatliche funktionierende ASVG pensionsystem niederzufahren u.schlechtzumachen. Die sogenannten selbsternannten Pensionspanikmacherexperten sind großteils nur mehr den Finanzmärkten und Börsenversicherugskonzernen dienlich.
Milliarden Pensionsbeiträge haben die Menschen schon an den kapitalmärkten verloren und diese ungeeigneten privaten Altersversorgungen führen zu Altersarmut und müssen erst recht wieder vom Staat gefördert werden. Der Staat macht seine guten Pensionssysteme kaputt und fördert aber gleichzeitig die Kapitalmärkte.
Ein Nonsens der kaum mehr zu überbieten ist. Die Pensionsdebatten in den Medien haben sich zu reinen Neid und panikdebatten von Börsenspekulanten entwickelt.
Will man das staatliche Asvg System stärken muß man Menschen entsprechende flexible Angebote unterbreiten. Mit flexiblen beitragshöhen u.flexiblen Versicherungszeiten. So kann jeder für sich das Beste u. finanzierbare Pensionsmodell auswählen. was da aber von einem Androsch, rürup oder marin an panikmacherei kommt, ist völlig unglaubwürdig. die Menschen werden gezielt verunsichert u.die Gewerkschaften(SPÖ) sind unfähig,ein faires flexibles System einzufordern.

Re: jene asvgler die bereits ab dem 15.Lj. arbeiten und einzahlen sollen 45 u mehr Jahre zur kasse gebeten werden. damit sollen die privilegierten systeme wie ORF,OeNB,Wienerbeamten oder viele die erst mit 25 oder gar 30 anfangen einzuzahlen, quersubventioniert werden.

und genau deswegen heulen ja ak und ögb gerade und postwendend laut auf ob dieser ideen

Gast: Gastschreiber
25.09.2012 10:48
1 0

Tu ma wieder ein bissi Zensurieren

So ein Zufall, immer wenn der Feygmann, der dem man blind vertrauen kann, vorkommt...

Gast: zzz
25.09.2012 10:22
3 0

Experten

Von diesen Experten hat sicher noch keiner einen Nagel in die Wand geschlagen. Gleichzeitig bin ich mir sicher, dass alle diese Schwatzer mit ganz fetten Pensionen rechnen können.
Ich bin dafür, die Pensionen nach produktiver Leistung zu bezahlen. Da würden diese Experten bald am Hungertuch nagen, und das wäre einmal mehr als gerecht.
Nur spielen wird es dies nicht, machen ja Experten die Gesetze.....

Re: Experten

so leicht wie diese Experten möchte ich auch mein Geld verdienen.wer ernennt eigentlich Experten???

Gast: Ostwald Spengleronzki
25.09.2012 10:12
3 0

Habe gerade einen Gesetzesentwurf

eingebracht, der die freiwillige Pensionskürzung von Ökonomieprofessoren vorsieht, die innerhalb ihrer Scheuklappen die volkswirtschaftliche Gesamtleistungsfähigkeit auftragsgemäß nicht sehen wollen. Die Pensionskürzung werden sie sicher verstehen, zumal der professorale Treueschwur zur Republik Österreich und seinem Volk partikulare Dellen abbekommen hat.

Gast: Es ist alles sehr kompliziert
25.09.2012 10:04
3 0

Das Problem ist immer dasselbe...

diese strohdummen Politiker und selbsternannten Experten können 1 + 1 nicht zusammenzählen. Bei denen kommt alles mögliche raus nur nicht zwei.

In Österreich gibts kein Geld ...

... für die Pension, in Österreich gibts Geld für die Griechenlandhilfe. Einfach.

Milton Friedman

"There are four ways in which you can spend money. You can spend your own money on yourself. When you do that, then you really watch out what you’re doing, and you try to get the most for your money. Then you can spend your own money on somebody else. For example, I buy a birthday present for someone. Well, then I’m not so careful about the content of the present, but I’m very careful about the cost. Then, I can spend somebody else’s money on myself. And if I spend somebody else’s money on myself, then I’m sure going to have a good lunch!
<b>
Finally, I can spend somebody else’s money on somebody else. And if I spend somebody else’s money on somebody else, I’m not concerned about how much it is, and I’m not concerned about what I get. And that’s government.</b>

Gast: VernunfTiger
25.09.2012 09:42
2 1

Prinzip Gleichheit

Kein Problem. Wenn heute aktiv Arbeitende 4-5 Jahre länger im Beruf tätig sein müssen, um gleiche Pension zu bekommen, dann sollten heutige Pensionisten einen Solidarbeitrag von 15-20% für zukünftige Pensionisten bezahlen. WARUM sollten bestehende Pensionen alle "Leckerlies" behalten dürfen?

Oder anders ausgedrückt: Wenn man in der Zukunft weniger bekommt, sollte man's heute auch schon kürzen! Aber DAS wollen die Entscheider von heute ganz sicher nicht - denn die gehen ja noch VOR einer eventuellen Umsetzung nach heutigem Recht...

Gast: Wasserlaeufer
25.09.2012 09:01
3 0

Ein Pensions-Experte

ist jemand der gesund mit 53 und 100000 Euro, oder mehr im Jahr, in Pension geht.

Alle anderen sind Verarmungs-Experten.

Da hacklt jemand sein ganzes Leben lang
damit er es einmal den Kindern vermachen
kann;
aber das Erben wird sich aufhoeren wenn
die Leute mit 50 arbeitslos werden
aber erst mit 70 in Pension gehen duerfen
und alles vom Staat im Zuge des Regresses weggepfaendet wird.

Eine bessere Erbschaftssteuer gibt es ja garnicht.


2 0

Re: Ein Pensions-Experte

Sie sprechen das Problem genau an. Da stellen sich ein paar Experten und Politiker hin, die einmal eine oder mehrere Traumpensionen erhalten werden und predigen die Nichtfinanzierbarkeit der Ruhegenüsse!
Dabei ist die normale Pension unter den Altersversorgungen, die, die sich am meisten durch Otto Normalverbraucher selbst finanziert. Was ist mit den Politikern, die mehrere Pensionen inhalieren? Oder die Beamten? Wobei ich jetzt nicht den kleinen Briefträger oder sonstigen Staatsbediensteten meine, sondern die Gutbetuchten, die aus irgendwelchem politischen Kalkül in Amt und Würden gekommen sind. Leider gibt es von denen immer mehr.

 
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