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Wie Stronach die Wahl 2013 gewinnen will

27.09.2012 | 18:25 |  THOMAS PRIOR (Die Presse)

Magna-Gründer und Sportmäzen Frank Stronach stellte seine Partei im Schloss Schönbrunn vor - mit einem Vorabprogramm und viel Pathos. „Ich bin der, der die Werte vorgibt“, stellt Stronach klar.

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Wien. Manchmal, erzählt Frank Stronach, gehe er allein in den Wald, setze sich auf einen Stein oder einen Baumstumpf und spreche ein Gebet. Dann danke er Gott für so viel Glück im Leben und verspreche, dass er der Welt etwas davon zurückgeben werde.

An nordamerikanischem Pathos und großväterlichen Weisheiten mangelt es nicht, als Frank Stronach am Donnerstag dieses „etwas“ der Öffentlichkeit vorstellt. Es ist ausdrücklich keine Partei, sondern eine Bewegung und hört auf den Namen „Team Stronach“. 2013 wird sie bei der Nationalratswahl antreten, um – so hofft ihr Erfinder – nicht nur dieses Land zum Guten zu verändern. „Der 27. September 2012“, sagt Frank Stronach, „wird in die Geschichte Österreichs und auch in die Geschichte der Welt eingehen“.

Der Magna-Gründer und Sportmäzen, unlängst 80 Jahre alt geworden, steht auf einer Bühne in der Orangerie von Schloss Schönbrunn, es ist Donnerstagvormittag, elf Uhr. Der Saal ist überfüllt mit Journalisten, Interessenvertretern und Fans. Nach einem Stronach-Werbevideo samt Grußbotschaft von Bill Clinton hält der Gastgeber eine Grundsatzrede, die stark biografisch gefärbt (vom Hunger leidenden Steirerbub zum Milliardär) und bisweilen ambivalent ist. Er sei kein Politiker, sondern ein Mann des Volkes, erklärt er in aller Bescheidenheit – um wenig später die „golden rule“ zu wiederholen: „Wer das Gold hat, macht die Regeln.“

Dieser Leitspruch gilt freilich auch für seine Bewegung. „Ich bin der, der die Werte vorgibt“, stellt Stronach klar. Im Statut heißt es dazu: Die Partei werde „nach außen vom Obmann allein vertreten“. Das wird auch in Schönbrunn sichtbar: Ganz hinten im Saal gibt es einen Stehtisch für die Parteimitglieder rund um Ex-SPÖ-Mandatar Gerhard Köfer und den einen oder anderen BZÖ-Abtrünnigen. Vorne auf der Bühne aber zieht Stronach allein sein Showprogramm durch.

Schelte für Pröll und Merkel

Viel Zeit für Inhalte bleibt dabei nicht. Es gebe zwar eine vorläufige Fassung (siehe nebenstehenden Bericht) – aber fertig werde das Parteiprogramm erst im April sein. Die wesentlichen Punkte nimmt Stronach nur in groben Zügen vorweg: Er trete für eine „Fair Tax“ ein, eine Einheitssteuer von 25 Prozent. Gleichzeitig brauche es eine Verwaltungsreform. Und die Regierung müsse zu einem ausgeglichenen Budget verpflichtet werden. Denn: „Zu viele Schulden sind schlecht, das weiß jede Hausfrau und jeder Bauer.“

Überhaupt geht der Politneuling mit den Regierungsparteien hart ins Gericht. Die ÖVP? Sei eine Bankenpartei. Und die SPÖ? „Ich habe geglaubt, das ist eine Arbeiterpartei. Aber die haben die Arbeiter verraten.“ Als „größten Schmähtandler“ tadelt Stronach den niederösterreichischen Landeshauptmann: Erwin Pröll gebe ihm zuerst keine Genehmigungen für Projekte. Danach habe er „die Frechheit“, zu sagen, dass ein Frank Stronach nur Baustellen hinterlasse.

Die EU begreift der austrokanadische Unternehmer als notwendiges Friedensprojekt: Daheim im steirischen Weiz habe er den Zweiten Weltkrieg noch miterlebt, deshalb befürworte er heute ein starkes, vereintes Europa. Aber mit der Gemeinschaftswährung hat Stronach ein Problem: „Wenn sich mehrere Nachbarn eine Geldbörse teilen, kann das nicht gut gehen.“ Jedes Land sollte stattdessen seinen eigenen Euro haben.

Eine große Mitschuld an der Eurokrise gibt Stronach der deutschen Kanzlerin. Angela Merkel sei „entweder dumm oder spielt mit den Banken mit“, analysiert er. Keines von beiden helfe den Bürgern Europas.

Kritik an seiner Person hört Stronach dagegen nicht so gern. Als ein älterer Herr im Publikum zu fragen wagt, ob es denn wahr sei, dass der Magna-Gründer Geld in der Schweiz veranlagt habe, wird der kurz ungehalten: „Ich weiß nicht, welche Interessen Sie vertreten. Sozialistische Partei? Oder sind Sie Gesandter von der Roten Armee?“ Er zahle überall brav Abgaben, die meisten in Kanada und rund eine Million Euro in Österreich. Interesse an seiner Person hätten nämlich viele: „Für jedes Land bin ich ein großer Fisch und jeder will ein Stück davon.“

Stronach-Rede: ''Merkel ist entweder dumm oder spielt mit den Banken mit''

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Köfer will nicht in den Parlamentsklub

Neue Mitstreiter präsentiert Stronach am Donnerstag nicht. Dem Vernehmen nach gibt es – nach Robert Lugar, Erich Tadler und Elisabeth Kaufmann-Bruckberger – weitere BZÖ-Abgeordnete, die sich ihm anschließen könnten bzw. wollen (was im BZÖ bestritten wird). Fünf aus derselben Partei bräuchte das Team Stronach, um im Parlament relativ sicher Klubstärke zu erreichen. Intern aber regt sich schon erste Kritik: „Sollten da wirklich welche dazustoßen, die die Klubstärke ermöglichen, werde ich diesem Klub nicht angehören“, versicherte Gerhard Köfer, vormals SPÖ, dem Fernsehsender ATV.

Stronach beeindruckt das nicht wirklich. Er erwarte, dass seine Bewegung bei der Wahl die meisten Stimmen erhalte, sagt er. Ob er das ernst meine, fragt ein Journalist. „Das heißt nicht, dass man Erster wird, aber man muss sich hohe Ziele stecken.“

Die Schlussworte spricht Stronach nach einer Stunde und 45 Minuten – und formuliert einen weiteren Wunsch. Auf seinem Grabstein solle dereinst stehen: „Frank Stronach hat immer sein Wort gehalten, und er war ein guter Mensch.“ Dann steigt er von der Bühne und verschwindet in der Menge.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.09.2012)

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153 Kommentare
 
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Gast: NichtschwarzinWien
11.10.2012 01:19
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mit dem bisherigen team

wird er sang und klanglos untergehen.
Baba Franky und foll ned!

Teilen Sie Stronachs Meinung über den EURO als nicht mehr gemeinsame Währung in der EU?

Stimmen Sie darüber ab, und sehen Sie, wie andere darüber denken:
http://forum.rdoe.at/index.php?page=Thread&threadID=126
Mögliche Antworten (max.4 je Person) wären:
(1) Eine EU-Volksabstimmung über "Absplitten v. 6 Euro-Ländern in einen Soft-Euro wäre gut
(2) Stronach sollte umdenken: Alle bisherigen Euro-Länder sollten bei nur einem gemeinsamen EURO bleiben
(3) Frank Stronach hat damit recht: Ein Weisenrat mit Experten für die €-Zukunft ist besser als eine Entscheidung durch Politiker
(4) Zuerst sollen noch alle Für und Wider klarer dargestellt werden
(5) Ich habe noch keine klare Meinung zur EURO-Zukunft

Nehmen Sie auch an anderen Umfragen zu hochaktuellen Themen in der Politik teil:
http://forum.rdoe.at/index.php?page=PollsOverview oder http://forum.rdoe.umfragen.at.tf/

Gast: Paz
29.09.2012 09:32
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Newcomer

Typisch für die Politik ist auch für diesen Newcomer, dass alles versprochen wird mit einer erheblichen Verbesserung der finanziellen Situation des Landes und des Bürgers. Bisher hat Stronach keine geeigneten Alternativen vorgewiesen.
Es ist kein Wunder, dass ein Teil der Bevölkerung bei diesem Steuer- und Gebührensystem, welches nahezu von Jahr zu Jahr erhöht wird, unzufrieden ist.
Dieses über die politischen Parteien gewählte Parlament vertritt die Anliegen der Bevölkerung nicht mehr zufriedenstellend!
Es sieht danach aus, dass ein Hecht im Karpfenteich nötig werden wird.

Alarmsignale...

Ein "Newcomer"ohne politische Erfahrung betritt das Parkett, gibt einige Slogans von sich ohne konkret zu werden und 40% wollen ihn in der Regierung. Eine Schande fuer die angestammten Parteien , wenn die nicht jetzt aufwachen,wann dann? Hoffentlich nuetzt diese Unzufriedenheit und diese politische Tristesse nicht einmal einer raffiniert auftretenden Gruppierung,egal aus welcher ideologischen Ecke ihr Rueckenwind auch weht!

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Re: Alarmsignale...

Ich glaube nicht, dass 40% die Stronach-Partei in der Regierung wollen, sondern dass 40% die jetzigen Leute nicht mehr in der Regierung wollen.

Re: Re: Alarmsignale...

Also ich glaube, daß 80-90% die jetzigen Leute nicht in der Regierung wollen und auch gut 60-70% nicht SPÖVP !!!

Gast: oh123
29.09.2012 03:42
0 1

Wahlmotive

Jede(r) Stronach-Befüworter(in) möge sich die Frage stellen was ihn/sie dazu bewegt.
Die Unzufriedenheit mit den Parlamentsparteien ist verständlich, doch wo ist die Substanz in den bisherigen Aussagen Stronachs?
Wo kann man realitätsnahe Konzepte erkennen?
Verwaltung abspecken, bei den Sozialversicherungen einsparen, no na, das ist richtig, nur wie will er es durchsetzen?
Nichts davon ist bisher zu erkennen, beschämend für die angestammten Parteien ist es aber, dass die Unzufriedenheit der Bürger so weit geht, dass 40% eine Regierungsbeteiligung von Stronach für wünschenswert halten, ohne dass sich dieser substanziell bisher geäußert hat.
Wenn nicht jetzt deren Alarmglocken schrillen und ein Umdenken beginnt, dann Gute Nacht...

Antworten Gast: Gastastast
29.09.2012 11:33
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Re: Wahlmotive

Jede(r) Altparteien-Wähler(in) möge sich die Frage stellen was ihn/sie dazu bewegt. Die Unzufriedenheit mit der Stronach-Partei ist verständlich, doch wo ist die Substanz in den bisherigen Aussagen der Regierung?
Wo kann man realitätsnahe Konzepte erkennen?
Immer weiter steigende Neuverschuldung, Haftungen in Milliardenhöhe für den ESM, die unausweichliche Inflation der Währung. Das alles kann das Land in den Abgrund stürzen, nur wer will es ändern?
Nichts davon ist bisher zu erkennen, beschämend für die angestammten Parteien ist es aber, dass die Unzufriedenheit der Bürger so weit geht, dass 40% eine Regierungsbeteiligung von Stronach für wünschenswert halten, weil sich die Altparteien bisher zu keiner Problematik substantiell geäussert haben.
Wenn nicht jetzt deren Alarmglocken schrillen und ein Umdenken beginnt, dann Gute Nacht...

Das Niveau der österreichischen Politik ist dank Fay&Spi, den Hampelmännern von Häupl&Pröll so im tiefsten Keller, daß jede neue Idee immer eine Verbesserung ist !!!

Auch Stronach kann gar nichts mehr schlechter machen !

Antworten Gast: next small third empire
29.09.2012 00:06
0 3

Re: Das Niveau der österreichischen Politik ist dank Fay&Spi, den Hampelmännern von Häupl&Pröll so im tiefsten Keller, daß jede neue Idee immer eine Verbesserung ist !!!

Das Licht am Ende des Tunnels entpuppt sich allzu häufig als die Scheinwerfer eines entgegenkommenden Zuges...

Man fragt sich, wie der Mann zu seinem vielen Geld gekommen ist......................

....................und erhält keine Antwort. Der Greis ist an Peinlichkeit nicht zu übertreffen!

Hier spricht einer der typischen SPÖVPler!


Gast: Guy U.
28.09.2012 20:37
0 5

Mir geht es wie Frank

Durch das absehbare Ende der Pauschalbesteuerung auf Vermögen, in den Kantonen, muss ich jetzt eine Partei in der Republik Guatemala gründen, damit ich mein Vermögen weiterhin vergünstigt parken kann.

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Wie gehts?

Wer hat weniger Kompetenz
als Stronach?
Beispiele gefällig? 20 Jahre Arbeit und dann von den Zinsen leben, jedem Land seinen eigenen Euro, wie soll das funktionieren? Einfach irre einfach Frank

Antworten Gast: Gastastast
29.09.2012 11:49
0 0

Re: Wie gehts?

Wer hat weniger Kompetenz als Stronach? Das können Sie einfach hier nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesregierung_Faymann

Antworten Gast: Alles schon mal dagewesen
28.09.2012 20:50
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Re: Wie gehts?

Das geht tatsächlich und war schon mal da. Der Vorläufer des Euro, der ECU war so eine Währung, vom damaligen deutschen Kanzler Helmuth Schmidt und seinem französischen Kollegen aus der Taufe gehoben. Das war eine große Erleichterung für die Wirtschaft.

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Re: Re: Wie gehts?

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Der ECU war eine virtuelle Währung zum Unterschied vom EURO oder früher dem nationalen Währungen.

2 4

Leider auch keine Alternative

zur bestehenden Parteienlandschaft.

Er ist einfach zu alt. Was wird aus dieser Partei wenn Stronach gesundheitlich nicht mehr kann (oder politisch untragbar wurde), mit BZÖ-Politikern die sich unter seinem Schirm gerettet haben, damit sie bei den kommenden Wahlen nicht ganz von der Bildfläche verschwinden. Diese Partei steht und fällt mit seinem Namen. Eine oneman show sozusagen. Sehr eitel.

Ich plädiere für eine Direkte Demokratie, damit wir Österreicher nicht mehr ohne jede Macht - ohnmächtig - zusehen müssen wie immer wieder Entscheidungen gegen die Interessen der Bevölkerung getroffen werden.

Ich glaube allerdings nicht, dass uns die FPÖ eine Direkte Demokratie bescheren kann oder will.

http://www.zeit.de/2012/40/August-Penz-FPOE-Austritt/komplettansicht

Gast: gggggg
28.09.2012 17:07
6 1

Was bei Stronachkritikern auffällt:

a) sie geben sich ironisch. Was insofern lustig ist, als es unter den 8 Millionen Osterreichern bestenfalls zwei andere gibt, die Stronach an Tüchtigkeit auch nur ein Stamperl Wasser reichen könnte. (Aus dem Nichts auf ehrliche Weise Milliardär zu werden ist für die meisten sogar als Traum einige Nummern zu groß.)

b) sie tun so, also sollte Stronach ein ´Heiliger´ sein, ein Wunderwuzi, ein Magier, oder sonst etwas in Richtung ´Vollkommenheit´. Und dann ist es natürlich leicht, ihn zu kritisieren, denn niemand ist perfekt. Das ist ein Uraltschmäh primitiver Ideologen. Man unterstellt etwas, um sich dann darauf zu stürzen.

d) sie fantasieren irgendwelche bösen Dinge zusammen, obwohl Stronach noch gar nichts gemacht hat. Die Realität spielt keine Rolle, stattdessen wird Stronach eine hypothetische Zukunft vorgeworfen. Auch nicht neu, im
Gegenteil.

Derlei Methoden sind (noch eher harmloser) Teil jener widerwärtigen Politspiele, in denen die etablierten Parteien und ihre Proponenten vollkommen erstarrt sind, weshalb in unserem Land keine Reformen möglich sind solange diese Figuren an der Macht sind. Und ohne wirkliche Reformen geht (nicht nur) Österreich in absehbarer Zeit zugrunde. In Griechenland sehen wir live, wie so etwas vor sich geht. Und das Schlimmste kommt erst.

Daher muß unbedingt etwas von außen passieren - und Stronach könnte dafür sorgen. Ihm eine Chance zu geben heißt für mich, Österreich eine Chance zu geben. Eine Chance, die lebensnotwendig ist.

Antworten Gast: ABDEFG...
28.09.2012 18:00
0 3

Re: Was bei Stronachkritikern auffällt:

Auf B folgt also D?

Gast: Der Indianer
28.09.2012 16:31
4 2

Schon wieder Schweißausbrücher der SPÖVP

Der Wasserverlust muß ja enorm sein.
Hi Laura, Sie sollten mehr trinken!
Ein Mineral für'n Rauch tut's auch!

Eine "feindliche Übernahme"

Auf das Partei-, pardon: Bewegungsprogramm des Stronachismus müssen wir noch einige Monate warten. Indes, aus dem bisherigen Auftreten lassen sich schon grundsätzliche Schlüsse ziehen.
Stronach will der sein, „der die Werte vorgibt“, und das nach dem Grundsatz: „Wer das Gold hat, macht die Regeln.“
Zunächst hat Stronach als Unternehmer in Österreich investiert und werbewirksam gesponsert und damit Arbeitsplätze geschaffen. Zu welchem Zweck? Um Gewinne zu erzielen! Dabei hat er sich bereits etliche Politiker zum Mitwirken und zu seinem Prestigegewinn eingekauft.
Politisch betätigt er sich nunmehr irgendwo zwischen Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ und Richard Lugner mit einem sehr einfach gestrickten Vorgehen:
1. Österreich wird heruntergemacht, bei gleichzeitiger Nutzung aller Vorteile.
2. Österreich soll insgesamt zu GÜLLEN (siehe Dürrenmatt), also durchwegs käuflich gemacht werden.
3. Auf dieser Grundlage und mit seinem Geld will sich Stronach zum Heilsbringer hochstilisieren und seine „Bewegung“ als etwas von weltgeschichtlicher Bedeutung popanzieren. (Den gesamthaften Anspruch einer „Bewegung“ statt Partei, das hatten wir doch schon mehrmals.)

Im wirtschaftlichen Geschehen nennt man so etwas doch den Versuch einer „feindlichen Übernahme“. Gegen die sollten wir – der (qualitativ) „bedeutendere Teil der Bürgerschaft“ und die zulänglichen Repräsentanten – uns energisch zur Wehr setzen. Unschwer käufliche Hinterbänkler unter den Repräsentanten können daran nicht hindern.

Re: Eine "feindliche Übernahme"

ihr kommentar ist eine maßlose überschätzung von stronachs geistigem kapital.
cetrum..es ist einfach ein wenig infantile altersdemenz und das sendungsbewusstsein von stronach.
1968 habe ich ihn persönlich kennengelernt...der hört nicht zu reden (predigen) auf...danach brauchen sie aspirin forte

Gast: tom green
28.09.2012 14:40
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dann geht frank in den wald...

dann geht frank in den wald, setzt sich auf kaufmann und bruckberger und hält ein stilles gebet...
übrigens, frank: ich würde gerne die geldbörse mit dir teilen!

Gast: semperfidelis
28.09.2012 14:26
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Nichts Neues

Stronachs Aussagen decken sich mit der Meinung vieler, die die Mißstände in Österreich kritisieren.
Nur, wo ist ein konkreter Lösungsansatz von ihm zu hören?
Nur das auszusprechen, was viele denken bedeutet kaum eine Bereicherung für Österreichs Innenpolitik.
Lösungsansätze sind gefragt, kein weiterer Produzent "heißer Luft", derer gibt es bereits genug in unserem Land!!!

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Re: Nichts Neues

Sie sind wirklich fein: Heiße Luft auf gut wienerisch sind seine Aussagen ein Schaß

 
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