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Gut Integrierte werden rascher Staatsbürger

28.10.2012 | 18:23 |   (Die Presse)

Anspruch auf die Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren soll haben, wer in dieser Zeit einer regelmäßigen Arbeit nachging, Steuern zahlte und keine Sozialhilfe in Anspruch nahm.

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Wien/Red./Apa. Die Vergabe von Staatsbürgerschaften soll sich in Zukunft am Grad der Integration orientieren. In der Novelle zum Staatsbürgerschaftsgesetz, die das ÖVP-geführte Innenministerium vorgelegt hat, sind drei Stufen vorgesehen: „Ausgezeichnet“ integrierte Personen sollen die Staatsbürgerschaft schon nach sechs Jahren legalen Aufenthalts in Österreich erhalten können. Ist der Antragsteller nur „ausreichend“ integriert, kann er – wie bisher – erst nach zehn Jahren Österreicher werden, wie der schwarze Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz am Sonntag der „Krone“ erklärt hat. Wer die Kriterien nicht erfüllt, bekommt keine Staatsbürgerschaft. Ausgenommen sind Menschen mit Behinderung.

Drei Jahre bei der Feuerwehr

Anspruch auf die Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren soll haben, wer in dieser Zeit einer regelmäßigen Arbeit nachging, Steuern zahlte und keine Sozialhilfe in Anspruch nahm. Außerdem muss man über Deutschkenntnisse auf Maturaniveau verfügen und mindestens drei Jahre ehrenamtlich bei einer Freiwilligenorganisation (Feuerwehr, Rotes Kreuz oder dergleichen) mitgearbeitet haben.

Deutschkenntnisse auf Mittelschulniveau sind ein Kriterium für die Staatsbürgerschaft nach zehn Jahren. Generell muss man unbescholten und „selbsterhaltungsfähig“ sein bzw. den Staatsbürgerschaftstest bestehen.

Putativ-Österreichern soll die Staatsbürgerschaft künftig rückwirkend anerkannt werden (wie „Die Presse“ berichtete). Dabei handelt es sich um Personen, die von den Behörden fälschlicherweise als Österreicher behandelt, also etwa zum Wehrdienst eingezogen wurden. Auch uneheliche Kinder, deren Vater (nicht aber die Mutter) Österreicher ist, sollen die Staatsbürgerschaft automatisch erhalten. Die Novelle muss nun mit dem Koalitionspartner SPÖ abgestimmt werden. In Kraft treten soll sie am 1.Juni 2013.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2012)

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63 Kommentare
 
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Ausländerin 3

Langsam rückt die Zahl der in Österreich lebenden Ausländer in Richtung einer Million. Am Stichtag (14.05.2012) waren es genau 970.541 (11,5%). Aber ich bin überzeugt, dass die Staatsbürgerschaft keine Lebensaufgabe für viele AusländerInnen, die in Österreich leben, ist. Zahlen auch. Einbürgerungen: 2001 - 31.731, 2011 - 6.690.
Was bringt dann diese vorliegende Gesetzesänderung? Ein legaler Ausländer hat in Österreich alles: Sozialhilfe, Familienbeihilfe, Förderungen vom AMS usw., nur keine Militärpflicht und Wahlbeteiligung. Kann man ohne Militärpflicht und Wahlbeteiligung leben? Eben!

Ausländerin 2

Ich muss schon froh sein, dass ich eine Arbeit habe. Das heißt, bin ich nicht dabei bei 9,4% arbeitslose Ausländern, die in Österreich wohnen. Aber ich habe Pädagogik in Russland studiert, als Lehrerin und dann als Chefredakteurin gearbeitet und habe ein normaler Wunsch eine interessante und qualifizierte Arbeitsstelle auch in Österreich zu finden.
Meine Bekannte will das auch. Aber Österreich braucht unsere Kenntnisse nicht. Wir beide schicken täglich 3-4 Bewerbungen. Suchmaschine findet täglich 5-10 Jobgebote von den Firmen, die in Wien und in der Steiermark sich befinden und „Ostsprachenkenntnisse“ brauchen. Aber dann muss meine Bekannte antworten, warum sie so viele Qualifikationen hat und viel gelernt hat. Und ich passe so wie so auch für McDonald´s nicht.
Jetzt wollte ich fragen, ob wir beide gut integriert sind und können doch einen österreichischen Pass bekommen? Theoretisch kann ich „ja“ antworten, wenn ich noch 3 Jahre arbeite, zahle (ca. 400 Euro/Monat) und fleißig Deutsch lerne. Aber meine Bekannte? Leider nicht, weil „Anspruch auf die Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren haben soll, wer in dieser Zeit einer regelmäßigen Arbeit nachging, Steuern zahlte und keine Sozialhilfe in Anspruch nahm“. Zum Glück brauchen wir keine österreichischen Pässe und haben unsere Ehemänner, die uns „füttern“. Aber wir wollen arbeiten. Vielleicht bin ich echt blöd (sie auch) und schäme mich, wenn jemand erzählt, wie das praktisch und leicht ist, die Sozialhilfe zu nehmen?

Ausländerin

Warum haben Sie eigentlich so viel gelernt und so viele Qualifikationen haben? Diese Frage hat meine Bekannte bei einem Vorstellungsgespräch gehört. Mit der Schriftzeichengroße 8 kann sie ohne Schwierigkeiten die Seite A4 mir ihren Kenntnisse einfühlen. Sie ist eine Ausländerin, aber hat Management und Marketing zuerst in Russland und dann in Österreich studiert. Das bedeutet, dass sie schon etwas Deutsch beherrscht. Sogar Deutsch-Maturaniveau ist keine Frage mehr. Sie hat in Österreich schon gearbeitet, aber nach der Kindergeburt ist sie nicht mehr so flexibel, wie früher und ist bald bei der Arbeitslosenarmee.
Ich bin seit 3 Jahre in Österreich als Familienangehörige und bei unserer Familienfirma mit 10 Stunden angemeldet. Das bedeutet, dass ich ca. 350 Euro im Monat verdiene und ca. 150 Euro zahlt unsere Firma monatlich meine Sozialversicherung. Ich muss schon froh sein, dass ich eine Arbeit habe. Das heißt, bin ich nicht dabei bei 9,4% arbeitslose Ausländern, die in Österreich wohnen. Aber ich habe Pädagogik in Russland studiert, als Lehrerin und dann als Chefredakteurin gearbeitet und habe ein normaler Wunsch eine interessante und qualifizierte Arbeitsstelle auch in Österreich zu finden.
Meine Bekannte will das auch. Aber Österreich braucht unsere Kenntnisse nicht. Wir beide schicken täglich 3-4 Bewerbungen. Suchmaschine findet täglich 5-10 Jobgebote von den Firmen, die in Wien und in der Steiermark sich befinden und „Ostsprachenkenntnisse“ brauchen. Aber dann muss m

Gast: PÖHSE
29.10.2012 11:24
6 1

Laura ! Warum hast du auf einmal so große Ohren ?



Und hörst trotzdem die Österreicher nicht ?

Keine neuen Einbürgerungen, bis die alten integriert sind .

Gast: PÖHSE
29.10.2012 11:22
1 0

Die Mittagspause des Beamten ist mit nichts zu



vergleichen, sagte einmal ein Beamtengewerkschafter .

Ist das bei Presse-Beamten auch so ?

Gast: schonwiederich
29.10.2012 11:13
9 1

unlängst, vor nicht allzulanger zeit, am passamt eines wiener bezirkes

.
das wartezimmer/vorraum des passamtes war zwar nicht voll aber es waren doch einige personen anwesend.
auf meine frage wer der letzte in der warteschlange sei, erntete ich große staundende und fragende blicke.
nach einer zeit kam eine weitere person, der "übersetzer" der mich fragte ... "was du sprechen?".
.
naja, egal vielleicht warten die auf etwas anders ...

dann endlich im büro.
zwei damen welche die pässe austellen. das hinweisschild für den fingerscan (für den ÖSTERREICHISCHEN REISEPASS) gibt es in diesem bezirk offenbar in 7(!) sprachen.

der klient bei der zweiten dame hatte trotzdem verständnis und sprachschwierigkeiten seinen zeigefinger auf das gerät zu legen ... um den ÖSTERREICHISCHEN pass zu bekommen.

ja, manchmal kann einem schon das speiben kommen ...
.

Gast: PÖHSE
29.10.2012 11:07
5 0

Ich denke, wir haben mehr als genug



neue 'STAATSBÜRGER' !

Was also nottäte wäre ein STOP !

Gast: Gastgleich
29.10.2012 11:05
1 0

Ich finde

14.000.- /m solletn nur gut Ausgebildete (fertiges Studium)
bekommen mit der entsprechenden Praxis , Qualifikation
und dem Durchsetzungsvermögen Ideen auch
umzusetzen.

Durchsichtige PR-Aktionen und laufend mit Ankündigungen in
den Medien zu sein ist definitiv zu wenig.

Gast: Lichter P
29.10.2012 11:02
6 1

Es gibt nur eine Gruppe die das gesamte Einbürgerungsproblem ins schlechte lLicht rückt

Sie kommen aus einem gewissen Kulturkreis, den man nicht nennen darf.

Gast: Eusebius
29.10.2012 11:01
5 1

aus, schluss und ende!

ich kann das zudröhnen mit asyl und integration und zuwanderung nicht mehr hööööööööööööööööööööören!!!

Kurz wird mir Sympathisch!


Gast: Baur4
29.10.2012 09:33
1 0

Schon wieder nun Nebensächlichkeiten!

Die wichtigen Dinge wie,

Verwaltungsreform
Bildungsreform
Gesundheitsreform
Staatsreform
Pensionsreform
Heeresreform
usw.

vermeidet die Regierung weiterhin.

Alleine bei der Sozialversicherung kann man lt. Rechnungshof 1,5 Mrd Privilegien (der dort versorgten Parteigünstlinge) im Jahr einsparen!


Re: Schon wieder nun Nebensächlichkeiten!

Das ist aber nicht Aufgabe von Kurz!

Gast: wunderlich
29.10.2012 09:24
0 2

Bitte, bitte, ...

... all diese Kriterien auch an unsere Politiker anwenden und allen, die sie nicht erfüllen, die Staatsbürgerschaft aberkennen. Das tät' zwar einen gehörigen Kahlschlag geben - Fehler wär's aber keiner.

Antworten Gast: mir reichts
29.10.2012 10:37
3 0

Re: Bitte, bitte, ...

falls sie darauf anspielen, dass man den österreichern die staatsbürgerschaft entziehen soll, verrate ich ihnen was:

wer soll ihnen dann die mittel zur verfügung stellen dass sie um halb 10 vorm pc sitzen?

na wer?

Gast: Gast XYAz
29.10.2012 08:10
12 4

ja genauso funktioniert`s

Die Kinder schicken wir nach Österreich vorraus, die Eltern kommen nach, Omi und Opi kommen dann auch noch irgendwann.

Das alles zahlt der Steuerzahler! Den andern geben wir die Milliarden wo die gfrasta ganz genau wissen das da nix mehr zurückkommt. Beim schönreden sind unsere Politiker Weltmeister.

Dank dieser Regierung SPÖ-ÖVP!

Wir Österreicher sind Fremd in unseren Land!


Re: ja genauso funktioniert`s

Ausländerfeindlichkeit von seiner dunkelsten Seite ....
Natürlich benehmen sich nicht alle Migranten in Österreich so, wie es sich der Rest des Landes wünscht. Aber hier alles zu verallgemeinern, finde ich komplett falsch!
Denn, es existieren genügend Österreicher, die dem Staat auf der Tasche liegen und nur vom Arbeitslosengeld und diversen Sozialhilfen leben. Gleichzeitig gibt es genügend Ausländer (und um das hier nochmal für einige festzuhalten: Ausländer ist nicht gleich Türke) die einfach nur nach Österreich wollen, weil ihnen hier mehr Möglichkeiten offen stehen als in ihrem Land. Sie arbeiten aber dennoch, zahlen Pension und Steuer ein, und halten jegliche Gesetze ein.
Ich denke, dass jede Kultur ihre schwarzen Schafe hat, aber das gleich auf eine gesamte Menschengruppe auszuweiten grenzt an Rassismus.

Antworten Antworten Gast: gast XYAz
29.10.2012 10:52
1 1

Re: zylinder08

Die hier geboren sind, die hier Arbeiten und Steuer zahlen geht Ok. Aber die jenigen die kommen und alle ihre Familie nachkommen lassen, die brauchen wir nicht.... Wer zahlts den? Ich, wir als Steuerzahler. Natürlich gibts auch Österreicher die sich von uns Steuerzahler erhalten lassen. Aber da ist unser Polik dran schuld wie bei jenen die denken wenns nach Österreich kommen brauchst nur Arbeiten gehen und schon hast ein gutes Leben. So is leider nicht. Wir haben selber zu wenig Arbeitsplätze. Oder soll ein Österreicher mit erlernten Beruf Straßrenkehrern gehen? ist ein großer Unterschied die hier Arbeiten und Steuerzahlen, als jene die sich auf unsere Kosten rumtreiben in irgendwelchen Lager.

Gast: was der alles weiss
29.10.2012 02:09
6 1

das schwarze plappermäulchen

überholt bald die genossin rudas

besser fand ich das Zeit Interview

vor allem die letzte Frage auf Seite 3 ; )
http://www.zeit.de/2012/44/Sebastian-Kurz-Staatssekretaer-Integration-Oesterreich-OEVP/seite-1

Es.....

genügt nicht nur Deutsch zu können. Da muss eine Österreich Idendität her , die viele (vorallem in Wien) nicht besitzen. Parallelgesellschaften entstehen , bis Mohammed spätestens 2050 so wie in Emgland jetzt schon der beliebteste Vorname ist. Viele wollen sich nicht mal integrieren. Darüber sollte sich Herr Kurz mal Gedanken machen.

Antworten Gast: Huni
29.10.2012 10:03
1 2

Re: Es.....

Parallelgeselschaften wie die Burschenschaftler die mit deutschen Fahnen herumfuchteln etwa?

Antworten Antworten Gast: Eleonora K.
29.10.2012 13:01
2 0

Re: Re: Es.....

geistig sind Sie aber auch ein Ewiggestriger

Gast: Weitsindwirgekommen
28.10.2012 22:39
4 11

Immer nur Türken vor Augen?

Das Proletariat hat immer nur Türken vor Augen. Herr Kurz gibt sehr negative Signale an gut ausgebildetet EU-Bürger, welche sich sicher nicht einbürgern lassen werden. Ich kenne genügend solche.
Auch unter den "Türken" sind fleißige, gute Geschäftsleute, welche Steuern zahlen. Die will nur der Krone-Leser nicht wahr haben.
Es gibt aber sehr viele Österreicher, welche wegen der hohen Arbeitslosenunterstützung sich zu gut sind zu arbeiten.

Gast: Gruftmaus
28.10.2012 22:02
6 1

nur noch...

Streicht das Wort "rascher" und es ist ok.

Außerdem sollten alle "Einbürgerungen" der letzten 35 Jahre neu überprüft werden....samt der "Kette".

Gast: blink
28.10.2012 21:24
6 1

...

wahnsinn, was in dem land abgeht:

neue staatsbürger, um stimmvieh zu lukrieren
neue steuern, um den zuwanderungsfluß zu versorgen
berufsheer für alle fälle, falls die altösterreicher auf dumme gedanken kommen...

gott seid dank sind die flaschen leicht durchschaubar, da superdämlich.

 
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