Gunnar Prokop: „Pröll ist ein guter Freund“

03.01.2013 | 17:59 |   (Die Presse)

Gunnar Prokop sagt, es habe keinen Druck der ÖVP auf seine Tochter Karin Prokop, die Landeschefin des Teams Stronach in Niederösterreich ist, gegeben. Er selbst sitzt in Stronachs Expertenteam.

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Wien/W.W. Gunnar Prokop, dessen Tochter Karin Landeschefin des Teams Stronach in Niederösterreich ist, räumt im Gespräch mit der „Presse“ mit Gerüchten auf: „Es hat nie einen Druck gegeben, dass meine Tochter bei der Landtagswahl nicht antreten soll. Das ist ein hausgemachter Blödsinn. Das sind offenbar vor Wahlen die üblichen Spielereien, das war ein Geplänkel, da wurde einfach mit unserem Namen herumgespielt.“

Gunnar Prokop betont, dass auch er selbst nie ein Problem damit hatte, dass sich seine Tochter von der ÖVP abgewendet hat. „Erwin Pröll, das weiß jeder, ist ein guter Freund von mir. Wir hatten ein langes, vernünftiges Gespräch – und das war's auch schon.“

Das Team Stronach, so meint Gunnar Prokop, einst mit den Hypo-Handballerinnen achtmaliger Europacupsieger, sei im Übrigen keine Partei, sondern nur eine Bewegung. „Da steckt keine Ideologie dahinter, das ist keine Sache von Inhalten.“ Prokop will allerdings festgehalten wissen, dass er hinter seiner Tochter Karin stehe. „Das ist ja wohl logisch.“

Karin Prokop, so erwähnt der ehemalige Handball-Guru und Leichtathletik-Trainer, habe deshalb die politischen Fronten gewechselt, weil sie von der ÖVP Maria Enzersdorf enttäuscht wurde. „Spindelegger hat ihr versprochen, dass sie Bürgermeisterin wird – und das ist sie nicht geworden. Das war die große Enttäuschung. Aber wir wollen jetzt darüber gar nicht mehr länger diskutieren, ich mag keine Haxlbeißereien.“

Auch Gunnar Prokop selbst pflegt Kontakt zu Frank Stronach. Der ehemalige Austria-Gönner und Präsident der Fußball-Bundesliga hat ihn in sein Expertenteam für Sport geholt. „Für Sachfragen“, so Prokop, „bin ich immer zu haben.“  Zu Stronachs Sportexpertenteam zählt übrigens auch Anton Görgl, Vater der Ski-Doppelweltmeisterin Elisabeth.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.01.2013)

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115 Kommentare
 
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Wer soll ihm das glauben?

Gunnar, plausch net!

Diesen Larifari vom "guten Freund" kannst du der Jetti-Tante erzählen, aber nicht der Öffentlichkeit. Da ist vieles gelaufen, beispielsweise beim Weltcup am Semmering, wo es Gespräche mit Pröll gab. Und plötzlich kandidiert das Töchterlein nicht mehr. Also, lieber Gunnar: verarsche uns nicht!

"...guter Freund?...."

spricht nicht für ihn. Er hätte beim Handball bleiben sollen.

Demokratie auf niederösterreichisch

Als schlichtes Gemüt und Ma.Enzersdorfer Bürger war ich bisher der Meinung, dass wir Bürger unseren "Bürger"meister selbst wählen dürften.
Dank Hrn. Prokop weiß ich nun endlich, wie in NÖ demokratische Prozesse ablaufen:
Fürst Pröll macht seinen treuen Vasallen Spindelegger zum Parteiobmann bzw. Vizekanzler, der wiederum darf die Ortskaiser einsetzen und wir Bürger dürfen laufend zahlen und gelegentlich auch wählen. Immerhin hat uns dieses System eine Reihe äußerst effizienter Bundesminister beschert (Prokop, Strasser, Molterer usw). Leider war Pröll's Favorit Grasser kein Niederösterreicher. Wer weiß, was da alles noch passiert wäre!

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Seine Fairness gegenüber seinem sportlichen Gegner kennen wir ja.

Mein Verständnis für sportlichen Wettkampf wurde durch ihn schwer erschüttert.
Ich möchte mich nicht auf Handlungen und Aussagen des Herrn Prokop verlassen müssen. Mehr gibt´s dazu nicht zu sagen.

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Der Verschwender

Jo freili - der Erwin und der Gunnar haben ein freundschaftliches Gespräch geführt und alles ist in Butter!?
Natürlich versuchen Prölls Leute fürs Grobe, solche Entscheidungen zu beeinflussen und zu verhindern! Allen voran der Chefkoch in der Giftküche der VPNÖ, Karner. Wochenlang ist er nach den Gemeinderatswahlen 2010 durch die Lande gereist, um durch Druck auf VP-Lokalfunktionäre demokratische Wahlentscheidungen der BürgerInnen vor Ort zu unterlaufen und SP-Bürgermeister zu verhindern!
Warum soll das heute anders sein ?????

Sizilien

Ja mein Patenonkel aus Sizilien ist auch ein guter Freund und wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind dann legt er mir einen Pferdekopf vor die Tur gute Freunde halt.

Re: Sizilien

wenn sie einen pferdekopf ohne pferd in ihrem bett finden sollten sie sich echte sorgen machen.

Die Sizilianer sind doch gestrig

in Niederösterreich reicht ein leichtes Schnauben eines VP Funktionärs aus, damit sich die Leute auskennen. Man arbeitet gerüchteweise aber an einer Version 7.1., wo bereits ein abweichender Gedanke von der Schwarzlinie zur Vorstellung eines Pferdekopfs führen soll.

Steigt bald der Frust der Bevölkerung ins Uferlose?

Wie groß muss die Unzufriedenheit der Österreicher mit ihren Parteien und Politikern sein, wenn Bürgerinitiativen wie Schwammerln aus dem Boden schießen und neue Gruppierungen mit z. T. ausgemusterten Vertretern der Altparteien Chancen auf Wahlerfolge haben? Doch wie groß wird der Frust bzw. die Politikverdrossenheit der Bürger sein, wenn sich auch nach den nächsten Wahlen kaum etwas im Sinne der Bevölkerung ändert und nicht endlich die längst überfälligen Baustellen Österreichs abgearbeitet werden?

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/511632_Vorschau-2013.html

Würgegriff ist natürlich kein Druck.


Re: Würgegriff ist natürlich kein Druck.

Eine erhobene Keule auch nicht.

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Die Verwandten

und Kinder kann man sich hält nicht aussuchen.

Natürlich

Und von ihm auch nicht!

Was muss alles noch passieren bis diese längst überflüssigen Bundesländer ersatzlos eingespart werden?

Kärnten

Salzburg haben Mrd. versenkt.

Tirol hat lt. Rechnungshof die Schulden massiv erhöht,
Vorarlberg will zwar vom Bund weitere Mio, aber mitreden darf der Bund darüber nicht,
und nun das Theater rund um die ÖVP NÖ ob Frau Prokop kanditieren darf oder nicht.

Nur wer Veränderung wählt bekommt auch Veränderung!

2 1

na also, ein Gespräch unter Freunden,alles klar.


Na klar

für die Einbürgerungen von Sportlern braucht man schon gute Freunde.

Demokratieverständnis

„Spindelegger hat ihr versprochen, dass sie Bürgermeisterin wird – und das ist sie nicht geworden." Und ich habe immer geglaubt Bürgermeister werden von der Bevölkerung gewählt. So politverseucht ist sie eben, die Demokratur Österreichs.

"Pröll ist ein guter Freund"

Und gute Freunde halten zusammen.

mit diesem ungustl an seiner seite

bekommt der strohsack noch weniger stimmen

Und der Witz an dieser Gschicht

sowohl Pröll als auch Prokop wird die Gschicht mehr schaden, als dem Stronach!

Kein Druck


Bei der NOe Glatze kein Druck, da lachen die Hühner .

freund

herr landeshauptmann, auf solche freunde können sie verzichten.

DA hätte sich Stronnach wirklich bessere Sympathieträger aussuchen können....

als den Gunnar Prokop.

http://www.youtube.com/watch?v=KBSYorvGofE

Der Mann ist höchstens im Expertenteam für Unsportlichkeit eine echte Bereicherung

Da hat doch ein Regenwurm mehr Rückgrat!


abseits der posse

was hat diese karin schon geleistet? politisch meine ich, sportlich war's ja nicht berauschend.

das passt perfekt,

gunnar, der meister der unsportlichkeit, in stronachs "expertenteam" für sport.

und vermutlich wird eine prognostizierte trockenperiode statt dem dauergeldregen über die hypohandballerinnen nachgeholfen haben, die tochter umzustimmen - so ist's in pröllistan.

 
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