21.11.2009 20:23 | Meine Presse Merkliste0

3500 Menschen bei Lichterkette für Zivilcourage in Wien

18.06.2009 | 21:57 |   (DiePresse.com)

Nach dem umstrittenen EU-Wahlkampf wollten die Organisatorinnen der Lichterkette um das Parlament ein Zeichen für ein respektvolles Miteinander setzen. Auch in Graz demonstrieren 600 Menschen.

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Für Zivilcourage, kulturelle Vielfalt und Menschenwürde sind am Donnerstagabend über 3500 Menschen in Wien auf die Straße gegangen. Die friedlich verlaufene Lichterkette um das Parlament mutierte zwischenzeitlich zu einer großen Party, motivierten die Trommler-Gruppen der NGO "Attac" doch viele Demonstranten zum Tanzen. Weil weder die Veranstalter noch die Behörden einen derartigen Ansturm erwartet hatten, musste kurzfristig die Ringstraße gesperrt werden.

"Wir waren verdammt wütend", erklärte die Studentin Romy Grasgruber, eine der beiden Organisatorinnen der Veranstaltung. Die Wut habe sich vor allem gegen die "Hetze" der FPÖ im EU-Wahlkampf, aber auch gegen den Rechtsruck in Österreich allgemein gerichtet. "Wir sind hier, um ein Zeichen zu setzen, dass Hetze, Diskriminierung und Ausgrenzung nicht normal sind", so Grasgruber. "Uns geht es um Zivilcourage, Vielfalt und Menschenwürde", meinte die zweite Organisatorin Maria Sofaly.

Viele waren dem Aufruf der beiden Studentinnen im Internet, mit Fackeln eine Lichterkette um das Parlament zu ziehen, gefolgt. Nachdem gegen 19 Uhr nur etwa 500 Menschen vor das Parlament gekommen waren, musste die Ringstraße schon knapp eine Stunde später gesperrt werden. "Weder die Veranstalter noch wir haben mit so vielen Teilnehmern gerechnet", meinte der Einsatzleiter der Polizei.

Glawischnig und Rudas unter den Demonstranten

Letztendlich fanden sich nach Angaben der Polizei über 3500 Menschen vor dem Parlament ein, wobei vom Punk bis zum Anzugträger und vom Kleinkind bis zur Seniorin alles vertreten war. Unter die Demonstranten mischten sich auch einige Abgeordnete der Grünen, wie etwa Bundessprecherin Eva Glawischnig oder die zukünftige Grüne EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek. Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas war unter den Anwesenden.

Neben Ansprachen gegen Anti-Islamismus und Antisemitismus war auch der umstrittene Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) Thema. Der Schriftsteller Doron Rabinovici etwa bezeichnete Graf als "Skandal" und forderte ihn zum Rücktritt auf, wofür er lautstarken Applaus erntete. "Wir haben nicht das Recht, uns an einen Parlamentspräsidenten zu gewöhnen, der am Neonazismus anstreift." Davor, dass "die Rechten" auch "Strohköpfe" in der ÖVP und der SPÖ hätten, warnte hingegen Schriftsteller Robert Menasse in seiner Rede. Der Kabarettist Werner Brix trat auf die Bühne, um FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache "und seinen Gefährten" mit seiner eigenen "Christenhand" den Mittelfinger zu zeigen.

Laut Polizei verlief die Demonstration friedlich. Es sei lediglich zu einem kleinen Zwischenfall gekommen: Graf sei aus einem Nebengebäude erschienen, worauf sich ihm einige Demonstranten in den Weg gestellt hätten. Aber auch diese Situation sei ohne Konflikte gelöst worden, meinte der Einsatzleiter der Polizei. Gegen 22.30 Uhr löste sich die Veranstaltung langsam auf.

In Graz nahmen rund 600 Menschen an einem Lichtermarsch mit Lesungen und Ansprachen vom Hauptbahnhof bis zum Mariahilfer-Platz teil. Die Kundgebung verlief ausgesprochen friedlich und von harmonischem versöhnlichen Tönen geprägt. Am Ende der Veranstaltung gab es sogar für die eingesetzten Polizisten freundlichen Applaus und "Bravo"-Rufe.(c) APA (Georg Hochmuth)

(c) APA (Georg Hochmuth)

"Wir beziehen Stellung"

Einer der Organisatoren, der steirische Karikaturist und Comic-Zeichner Jörg Vogeltanz, meinte: "Wenn man uns auch als Kerzelrmarschierer bezeichnet, so wissen wir, wir lösen keine Revolutionen aus, wir wollen das auch gar nicht, aber wir treten gegen die Verblödung der politischen Kultur durch alle Fraktionen auf. Wir beziehen Stellung." Weiters meinte Vogeltanz: "Migrationen sind eine Tatsache, Monokulturen sind nicht nur im Pflanzenreich schädlich. Wir müssen längst fällige Anpassungen durchsetzen."

Am Schluss der Veranstaltung, bei der vom Grazer Schülerchor Kepler Spatzen die Europa-Hymne "Freude Schöner Götterfunken" gesungen wurde, wurden schließlich gegen 21.30 Uhr einige Dutzend weiße Luftballons mit Friedensbotschaften in den Himmel steigen gelassen.

(APA)

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96 Kommentare
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Gast: Agathe
22.06.2009 17:18
0 0

Lichterkette

...oh, müssen die beiden Initiatorinnen der Lichterlkette viel Zeit und Geld (Fackelkauf) haben! Wann studieren die eigentlich, haben die keine Semesterabschluss Arbeiten zu leisten?

Das Wetter war aber auch so prima am Donnerstag, so dass es richtig fesch war, wieder mal so schön demonstrieren zu können. Endlich war mal wieder was los!

Antworten Gast: Nyarlathotep
23.06.2009 20:03
0 0

Re: Lichterkette

Ach wie schön, dieses typische "Totschlagargument" zu lesen. Glauben Sie nicht, dass es den Menschen selbst überlassen ist, wann sie was machen? Man kann ersten durch aus mehrere Dinge gleichzeitig machen oder einige Prüfungen um ein paar Wochen nach hintern verschieben.

Zweitens, wenn man in kürzester Zeit eine große Veranstaltung aus dem Boden stampft, lernt man sehr viel.

Dritten, wenn Sie die Berichte aufmerksam gelesen hätten, würden Sie wissen, dass die Fackeln eine Sachspende waren. Ebenso wurden viele andere Dinge für die Organisation kostenlos oder verbilligt zu Verfügung gestellt. Es wurde auch ein Spendenkonto eingerichtet um, die Finanzierung zu erleichtern. Und wenn die Veranstalterinnen auch privat Geld eingezahlt haben/hätten, was wäre daran verwerflich oder schlimm? Immer noch sinnvoller als sich in einem Lokal niederzusaufen, ein Auto zu frisieren oder ähnliches.

Antworten Antworten Gast: Agathe
23.06.2009 23:47
0 0

Re: Re: Lichterkette

...nach hintern (?) verschieben. Was wollen Sie damit sagen??? Sie Scherzbold Sie!

Fritz
22.06.2009 00:06
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An den "Gutmenschenquäler"

Seit über 24 Stunden bemühe ich mich erfolglos Ihnen eine Antwort auf Ihr untenstehendes Posting zu geben. Nun versuche ich das auf diese Weise:

Jedes Volk verändert sich mit jeder Generation auch ohne Zu- und Einwanderung, somit hat es NIEMALS ein homogenes Volk gegeben, wie Sie sich das scheinbar einbilden.
Oder glauben Sie allen Ernstes, dass wir z.B. immer noch dasselbe bajuwarische Volk sind, das einmal im 6. Jahrhundert die Slawen verdrängt hat?
Warum soll es ein "Zerstörungswerk" sein, wenn sich ein Volk verändert? Schauen Sie in ein Telefonbuch und zählen Sie die Österreicher mit slawischen Namen, die in den letzten hundert Jahren zugewandert sind.
Sie bezeichnen das als Völkermord?

Machen Sie sich doch mit Ihrem teutschen Geschwafel nicht lächerlich, Sie sind 60 Jahre hinten!

Fritz
21.06.2009 21:27
0 0

An den "Gutmenschenquäler.

Da ich seit mehr als 24 Stunden mit meinem Posting NICHT durchkomme, versuche ich es auf diese Weise:

Jedes Volk verändert sich mit jeder Generation auch ohne Zu- und Einwanderung, somit hat es NIEMALS ein homogenes Volk gegeben, wie Sie sich das scheinbar einbilden.
Oder glauben Sie allen Ernstes, dass wir z.B. immer noch dasselbe bajuwarische Volk sind, das einmal im 6. Jahrhundert die Slawen verdrängt hat?
Warum soll es ein "Zerstörungswerk" sein, wenn sich ein Volk verändert? Schauen Sie in ein Telefonbuch und zählen Sie die Österreicher mit slawischen Namen, die in den letzten hundert Jahren zugewandert sind.
Sie bezeichnen das als Völkermord?

Machen Sie sich doch mit Ihrem teutschen Geschwafel nicht lächerlich, Sie sind 60 Jahre hinten!

Gast: aus dem Morgenland
20.06.2009 23:06
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Zivilcourage und Hetze

„Hetze“ wird zum Unwort des Jahres 2009.
„Zivilcourage“ wird das Wort des Jahres 2009.
Wetten?
Die linke Brut wird das veranlassen, mit Garantie!


Gast: UKW
20.06.2009 12:36
0 0

Leicht zu durchschauen

Jedesmal wenn die "Sozialdemokraten" eine demokratische Wahl verlieren, gehen sie in undemokratischer Weise auf die Straße und schlagen Krawall. Und weil das Spiel von Rudas & Co schon so durchschaubar ist, werden halt zwei junge Studentinnen mit traurigen Reh-Äuglein vorgeschoben und instrumentalisiert. Diese zwei mittellosen Studentinnen haben wahrscheinlich auch die 3500 Fackeln im Einheitslook gesponsert. Wahrscheinlich haben sie für diese zehntausenden von Euros jahrelang gespart, nur um einmal ein Zeichen zu setzten. Einfach lieb. Nur: Wer`s glaubt wird selig - bzw. kriegt ein rotes Parteibuch - bzw. wird Chef von diesem Medium.

Antworten Gast: SL95
20.06.2009 17:52
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bevor du ahnungslos lügen verbreitest,


wie es braune phantasten gerne tun, solltest du dich erst einmal informieren.


Antworten Antworten Gast: UKW
20.06.2009 18:58
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Re: bevor du ahnungslos lügen verbreitest,

Wo kann man sich offiziell darüber informieren, welche Organisation dahinter steht und wer die ganze Veranstalltung bezahlt hat (3500 Fackeln usw.)?

Antworten Antworten Antworten Gast: Nyarlathotep
23.06.2009 20:08
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Re: Re: bevor du ahnungslos lügen verbreitest,

Die Fackeln waren eine Sachspende (die verschiedenen Artikeln zu dem Thema auch vor dem Posten zu lesen würde da vor Verwirrung bewahren). Es waren außerdem nur ca. 600 Stück.

Ein paar Organisationen haben logistische Unterstützung geboten, der größte Teil der Arbeit wurde aber von Privatpersonen getragen (ja, sowas gibt's noch :)).

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: UKW
23.06.2009 22:35
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Re: Re: Re: bevor du ahnungslos lügen verbreitest,

Was spricht dagegen die Organisationen und Parteien beim Namen zu nennen? Ich glaube soviel Transparenz sollte man schon erwarten können von jemanden der auf andere mit dem Finger zeigt und demonstrieren geht.

Und was macht es für einen Unterschied ob eine Partei oder meinetwegen eine Organisation die Fackeln gekauft hat und sie dann zur Verfügung gestellt hat oder ob man das Geld hergegeben hat damit andere die Fackeln kaufen? Das ist doch eine Haarspalterei mit der man höchstens kleine Kinder hinters Licht führen kann.


...

Der neue Extremismus kommt mit den vordergründig wohlklingenden Begriffen wie "Menschlichkeit" und gibt sich „weltoffen", "humanistisch" und "tolerant". Er hat die Deutungshoheit der Begriffe in den Medien.
Das Vogeltanz-Zitat ist inhaltlich gesehen an Extremismus kaum zu überbieten !
Es ist eine Kampfansage an die als "Monokulturen" bezeichneten ethnisch noch homogenen Völker, nicht nur dem eigenen Volk, das ebenso zerstört werden soll weil es angeblich "schädlich" sei.
Das eigene Volk soll ausgedünnt und von Einwanderern marginalisiert werden, das ist Fakt. Überall wo sich noch Menschen gleicher Ethnie, Herkunft, Kultur und Sprache begegnen können will die Linke eingreifen, zersetzen, durchmischen und zerstören. Und nicht nur die Linke denn bürgerliche Politik ist keinen Deut besser und williger Vollstrecker linker Wünsche.
Menschen mit bezug zur eigenen Heimat werden in die extremistische Ecke gestellt und die wirklich Extremisten wie Vogeltanz dürfen frei rumrennen und ihre Völkermordparolen rausposaunen.

Fritz
20.06.2009 14:42
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Re: ...1000 Jahre hinten

"...ethnisch noch homogenen Völker,..."

Lieber Herr, wo gibt es noch ethnisch homogene Völker?
Möglicherweise in irgendwo in einem Urwald, aber sicher nicht in Europa.
Alle Völker sind durch Ein- und Zuwanderung in den letzten Jahrhunderten verändert worden und das wird auch so bleiben.
Also reden Sie keinen Unsinn von "Völkermord", hier werden keine Völker mehr "ermordet", wie das noch vor nicht allzu langer Zeit durch Ihre geistige Verwandtschaft geschehen ist.

...

Wenn es keine homogenen Völker mehr in Westeuropa gibt dann ist das durch das mutwillige Zerstörungswerk der linken Völkermörder geschehen, also deiner geistigen Politverwandtschaft.
Die Lüge von der angeblich so sagenhaften "Ein- und Zuwanderung in den letzten Jahrhunderten" wird dabei immer vorangesetzt um dieses abartige Handeln irgendwie zu begründen.
Es bleibt aber eine Lüge, die sich durch keine Statistik - etwa Volkszählungen - erhärten läßt.
Nicht einmal in der immer schon und selbst heute noch deutschen Stadt Wien.

Fritz
21.06.2009 21:25
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Re: ...

Jedes Volk verändert sich mit jeder Generation auch ohne Zu- und Einwanderung, somit hat es NIEMALS ein homogenes Volk gegeben, wie Sie sich das scheinbar einbilden.
Oder glauben Sie allen Ernstes, dass wir z.B. immer noch dasselbe bajuwarische Volk sind, das einmal im 6. Jahrhundert die Slawen verdrängt hat?
Warum soll es ein "Zerstörungswerk" sein, wenn sich ein Volk verändert? Schauen Sie in ein Telefonbuch und zählen Sie die Österreicher mit slawischen Namen, die in den letzten hundert Jahren zugewandert sind.
Sie bezeichnen das als Völkermord?

Machen Sie sich doch mit Ihrem teutschen Geschwafel nicht lächerlich, Sie sind 60 Jahre hinten!

Gast: Raul Montalban
19.06.2009 21:44
0 0

Bürgerliche Bequemlichkeit

Die öffentliche Straße zu benutzen, um seinen Anliegen Gehör zu verschaffen, ist eine demokratische Errungenschaft. Von eben jener machen auch die diversen kleinen Intelligenzen hier im virtuellen Forum Gebrauch (ob ihnen das bewusst ist?). Auf komfortable Weise "posten" sie ihre ausgewachsene Meinung, ohne in die Schuhe schlüpfen zu müssen. Zum Glück sind sie auch rhetorisch nicht recht beweglich!!

Antworten Gast: r2d2
19.06.2009 23:24
0 0

Re: Bürgerliche Bequemlichkeit

+ wählen zu können +, ist eine demokratische errungenschaft!!!
seine meinung in einem virtuellen forum kund zu tun, ist auch eine errungenschaft für den rechtschaffenen bürger. so ist man nicht dem linken gesinnungsterror ausgesetzt. man kann es täglich beobachten, wie menschen mit einer anderen meinung, als die der gutmenschen, fertig gemacht werden. existenzen wurden in letzter zeit schon vernichtet. ich pfeife auf die grünen! ohne massiver medialer unterstützung wäre diese rotte schon dort, wo sich das LIF bereits befindet.


Gast: littletinyfarts
19.06.2009 15:30
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*speib* lauter kotzbrocken hier


Antworten Gast: Crusader
19.06.2009 15:43
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Re: *speib* lauter kotzbrocken hier

Nein, nur du bist in der falschen Zeitung - wie bei dem Auto dem lauter Geisterfahrer entgegenkommen...
:)

Gast: verlogen
19.06.2009 13:19
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r2d2

es gäbe 1000 andere gründe, weswegen man eine lichterkette veranstalten müsste.
zwei girls die sich profilieren wollen und die moralapsotel spielen. in meinen augen eine verlogene aktion. hat man Herrn Graf eigentlich schon „offiziell“ für vogelfrei erklärt? nein?
schade. hätte mir gerne angesehen, wie der linke mop mit heugabeln und dreschflegeln durch die straßen zieht und „verbrennt ihn“ schreit. wer Herrn Graf nicht leiden kann, der soll bei der nächsten wahl, sein zeichen setzten. wir sind nicht im Iran, ihr linken träumer! politische mitbewerber werden in der wahlurne „bekämpft“ und nicht auf der straße.
geschnallt?

Antworten Gast: r2d2
19.06.2009 14:15
0 0

Re: r2d2

hoppala, vor lauter ärger über diese dämliche lichterkette habe ich glatt was verwechselt. der gast ist nicht verlogen, sondern sicher die meisten die da mit gelaufen sind. selbstverständlich bin ich auch für die Menschenwürde, aber kulturelle vielfalt und was für eine zivilcourage bitte. bin mir sicher, dass die meisten wegschauen, wenn es darauf ankommt. egal um was es geht. aber bei diesem lichterkettchen , kann manch einer sein gewissen beruhigen und sich was vorlügen.
eine neue art der beichte.

Gerald
19.06.2009 11:01
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3500?

Das ist ja nicht einmal jeder zehnte Grünwähler von der letzten Wahl. So gesehen ein eher mattes Zeichen. Aber was soll's. Solange sie keine Steine schmeißen, Schaufenster und Autos zerdeppern oder sonstwie randalieren, können die paar Gutmenschen ihren Kerzerlmarschfetischismus gerne ausleben.

Gast: doppi
19.06.2009 10:10
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Zweierlei Maß!

Hätte die FPÖ zu so einer Donnerstagsdemo aufgerufen, sie wäre sicher als Neonaziaufmarsch bezeichnet worden.

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Luftballons gegen Partei- und Kammerfilz?

da kann man nur lachen, sicher waere mehr Zivilcourage in OE notwendig, aber gegen die ausufernde Bevormundung und Auspressung durch den Filz

Gast: trainingsraum
19.06.2009 09:56
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seltsam,

wie jeder unter "zivilcourage" etwas anderes versteht. für mich heißt das, meine landsleute vor übergriffen zu schützen. egal ob diese von ausländern oder linksextremisten kommen. es heißt aber mittlerweile auch, mut zur eigenen meinung zu haben.

Prolet
19.06.2009 12:12
0 0

Re: Ihre treffliche Argumentation wird von Stalinisten ungern gelesen, ist aber vollkommen richtig!

Zivilcourage ist das im Iran, da wären unsere Kollektivbereicherer schon lange aus den Ämtern gejagt.

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