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Teurer: Eurofighter kosteten bisher 1,5 Mrd. Euro

20.01.2011 | 18:38 |  MARTIN FRITZL (Die Presse)

Bisher wurden insgesamt 1490 Millionen Euro für die Flugzeuge ausgegeben. Die Betriebskosten sinken durch den Einsatz der Abfangjäger auf Sparflamme. "Es gibt jetzt nur noch einen Notbetrieb", so ein Experte.

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Wien. Vier Jahre lang muss Österreich noch den Kaufpreis für die Eurofighter abstottern. 1,09 Milliarden Euro hat das Verteidigungsressort bisher für den Erwerb der umstrittenen Flugzeuge an die finanzierende Bank, die Bawag, überwiesen. Bis 2014 sind jährlich jeweils weitere 218 Millionen Euro fällig. Der Kaufpreis ist aber nur ein Teil der Kosten, die der Eurofighter verursacht. Wie eine parlamentarische Anfragebeantwortung durch Verteidigungsminister Norbert Darabos ergibt, wurden bisher insgesamt 1490 Millionen Euro für die Flugzeuge ausgegeben.

Zwei große Brocken fallen dabei ins Auge: die Betriebskosten und die Investitionen in die Bau-Infrastruktur. Für die Infrastruktur am Standort Zeltweg wurden bisher mehr als 160 Millionen Euro ausgegeben. Das Bauprogramm ist damit im Großen und Ganzen abgeschlossen, heißt es dazu aus dem Verteidigungsministerium. Diese Investitionen waren aufgrund von Baukostenüberschreitungen ja nicht ganz unumstritten. So sagt der grüne Abgeordnete Peter Pilz, er warte heute noch auf den Bericht, den Minister Darabos vor eineinhalb Jahren zu dem Thema versprochen habe.

(c) Die Presse Print Kostenentwicklung bei Eurofightern

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Gesunken sind in den vergangenen beiden Jahren die Betriebskosten, also Ausgaben für Treibstoff, Piloten oder Ersatzteile: Wurden 2008 dafür noch 54,8 Millionen Euro aufgewendet, so waren es im Vorjahr nur noch 28 Millionen.

Kein Wunder, meint der Militärflugexperte Georg Mader: „Es gibt jetzt nur noch einen Notbetrieb.“ Durch die Begrenzung der Jahresflottenstunden sei der Einsatz der Eurofighter heruntergefahren worden. So sei die Aufgabe der Luftraumüberwachung teilweise wieder von den uralten Saab-105-Flugzeugen übernommen worden. Für Mader eine unverständliche Vorgangsweise: Um die Eurofighter sinnvoll einzusetzen, müsse es viel mehr Übungen geben. „Die gehören ins Ausland, wo mit anderen Ländern gemeinsam der Luftkampf geübt wird. Das machen sogar die neutralen Schweizer.“

Pilz sieht gar einen „Kannibalismus“ als Grund für die sinkenden Betriebskosten: Ersatzteile würden aus einzelnen Maschinen ausgebaut, oft seien nur ein bis drei Flugzeuge startklar.

„Unsinn“, sagt dazu das Verteidigungsministerium: Es werde jetzt nicht weniger geflogen. 2008 habe es einmalige zusätzliche Aufwendungen gegeben, etwa für Ausbildungen, die jetzt nicht mehr anfallen.

Auf einen Blick

Juli 2002: Die Regierung beschließt den Ankauf von 24 Eurofightern.

August 2002: Nach der Hochwasser-Katastrophe wird auf 18 Eurofighter reduziert.

Oktober 2006: Ein Untersuchungsausschuss startet, der seltsame Details im Rahmen des Ankaufs zutage bringt.

Juni 2007: Verteidigungsminister Darabos handelt mit der Eurofighter Gmbh eine Reduktion auf 15 Stück aus.

Juli 2007: Der erste Flieger landet in Zeltweg.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.01.2011)

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298 Kommentare
 
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Verlust von über einem Jahr als Aufschubgrund?

Ich habe bei der Ergänzungsabteilung angefragt, ob ich einen Aufschub bekommen könnte, da ich ein Studium anstrebe auf einer FH, welches allerdings nur jedes Jahr im September begonnen werden kann. Durch den Wehrdienst verliere ich somit mehr als ein Jahr.

Zitat: "Ein Aufschub wäre nur dann möglich, wenn der Betroffene mehr als ein Jahr verlieren würde."

Genau das habe ich der Ergänzungsabteilung vorgelesen, allerdings wissen die von nichts, und das wäre im Gesetz nicht festgelegt und ein Aufschub wäre aus dieser Begründung nicht möglich.

Weis da jemand genaueres dazu, da es kein Studium ist, welches ich im Sommersemester beginnen kann, und ich es leid bin, über ein Jahr zu verlieren für etwas, das eventuell sowieso abgeschafft wird...

Gast: Gast aus NÖ
31.01.2011 23:14
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Ergänzungsabteilung akzeptiert keinen Aufschub

Ich habe bei der Ergänzungsabteilung angefragt, ob ich einen Aufschub bekommen könnte, da ich ein Studium anstrebe auf einer FH, welches allerdings nur jedes Jahr im September begonnen werden kann. Durch den Wehrdienst verliere ich somit mehr als ein Jahr.

Zitat: "Ein Aufschub wäre nur dann möglich, wenn der Betroffene mehr als ein Jahr verlieren würde."

Genau das habe ich der Ergänzungsabteilung vorgelesen, allerdings wissen die von nichts, und das wäre im Gesetz nicht festgelegt und ein Aufschub wäre aus dieser Begründung nicht möglich.

Weis da jemand genaueres dazu, da es kein Studium ist, welches ich im Sommersemester beginnen kann, und ich es leid bin, über ein Jahr zu verlieren für etwas, das eventuell sowieso abgeschafft wird...

Gast: Gast
31.01.2011 20:09
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Es gibt keine Eurofighter in Österreich!!

Das haben die $ozen doch verkündet das keine gekauft werden. Oder haben die $ozen etwa gelogen.....?

Gast: Biersauer
25.01.2011 11:56
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Die ÖVP sei gut beraten, den Darabos abzusägen!

Da wäre ja der Cap Pepi besser oder die Laura Rudas.

Zivildiener sind ja die Helden....

...wenn man die Kommentare der schwarzen Politiker hört. Wenn sogar Strache für die Zivildiener eintritt so ist diese Kehrtwendung doch sehr erstaunlich. So gesehen wird ja auch Darabos völlig falsch bewertet. Die Zivildiener werden ja als Hauptargument FÜR die allgemeine Wehrpflicht genannt. Sie sind also die "Retter" des Bundesheeres.

Korruption und Parteienbestechung

Noch Fragen !!!!!!?????????????????

Gast: gast
23.01.2011 18:13
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Wahlfreiheit als vernünftiger Ansatz

Warum sollte es statt nur eines verpflichteten Wehrdienstes nicht einen ebenso verpflichteten Sozialdienst in geschlechtsneutraler Form geben.

Warum sollte nicht geschlechtsneutral anstelle des Sozialdienstes als Alternative der Wehrdienst geleistet werden können.

alle zum sozialdienst und schluss mit der Debatte...

dieser Grundwehrdienst ist das dümmste was es gibt. Jeder Junge Mensch sollte ein halbes Jahr Sozialdienst leisten (egal ob untauglich oder nicht). Dann hört sich diese elende Ungerechtigkeit endlich auf.

Gast: Orange-in-Wien
23.01.2011 00:29
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kommen zwangsuntersuchungen?

http://bpa22.wordpress.com/2011/01/22/zukunftsblogger-analysiert-aussendung-ueber-haubnersche-zwangsuntersuchung-von-jugendliche-bis-18/

Zumindest heißt es in obigen Blog, das laut BZÖ-Haubner (nach dem entfallen der Stellungskommission mangels Grundwehrdiener) das man dan Zwangsuntersuchungen jährlich machen will.

Ob, dass gut oder schlecht ist, wage ich nicht zu beurteilen, dass muss jeder selbst wissen.


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zu Billig

Wenn man den mangelnden Informationsgehalt interpretiert, werden die Flugzeuge im absoluten Sparbetrieb betrieben (der nebenbei wegen Verfassungswidrigkeit für alle Beteiligten strafrechtlich relevant werden könnte). Die angeblich hohen Kosten werden durch muntere Durcheinanderrechnerei von Kosten und Kapital belegt. Sehr sinnvoll.

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abstellen in einen museum!

nur so können wir geld sparen.
dann ein strafantrag gegen schüssel und kumpanen!
schüssel pfänden aufs das minimum, in der höhe die er auch ehrlichen bürgern zugemutet hat)!

Re: abstellen in einen museum!

Nein, sondern samt Kärnten an die Slowenen verschenken ! Ich befürchte
aber, dass sie dieses Geschenk dankend ablehnen !!

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ach ja, eines gibt es noch zu sagen:

es gibt ja (wusste ich nicht) einen so genannten "Gedenkdienst".
fulminant, man bedenke, es fanden sich 2009 wahrhaftig 100 zivildiener, die diesen dienst taten.
die grünen weinen schon, wo es denn hingehe, wenn der zivildienst als ganzes fiele ... der gedenkdienst wäre dann auch passe. aber das wird nicht passieren.

niemals. vergessen sollst du nie, österreich!

denn die wertschätzung geht nur nach dem gelde. wie meine oma sagte: der russe sagte, wien ist schön, aber die leute dort müssen weg.

Re: ach ja, eines gibt es noch zu sagen:

Nebenbei interssant: Die Grünen haben eine Zivildienstsprecherin. Also eine Frau die nie Wehrpflichtig war. Sie vertritt die Zivieldiener.
MAn sieht wie ernst es die Grünen wirklich mit der Wehrpflicht meinen. Um Sicherheit und Zukunft geht es nicht, die Linke Ideologie daef nur nicht beschödigt werden

Re: Re: ach ja, eines gibt es noch zu sagen:

Wieso gibt es Gynäkologen (männlich), die Frauen untersuchen dürfen, sich damit auch noch auskennen, ohne selbst je eine Frau gewesen zu sein?
Oder muss ein Zahnarzt, der Kronen macht, selbst auch schlechte Zähne haben?
Muss ein Richter, der Mörder verurteilt, auch mal selbst einen umgebracht haben, damit er weiß wie das ist?
Ihr Argument ist der ewig gleiche Schwachsinn, den man immer hört. Man muss nicht selbst etwas erlebt haben um darüber Bescheid zu wissen. Der Mensch hat eine geistige Fähigkeit die im das Hineinversetzen und Mitfühlen ermöglicht, also zumindest biologisch hat er diese Fähigkeit, sozial ist sie nicht immer ausgeprägt.

Gast: gast
22.01.2011 17:44
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Der einzige Grund, warum .de die Wehrpflicht nicht zum 01.01.11 ausgesetzt hat, war das einige Einberufungen zum Zeitpunkt der Gesetzesnovelle schon versendet waren.

Da dieses aber der Fall war bestand jetzt seitens der Einberufenen ein Rechtsanspruch auf Ableistung des Wehrdienstes ist in .at nicht anders.
Allerdings sollte wie in .de der Minister mit Gesetzesverkündung von einer Einerufung bis 01.01.12 abstand nehmen. Denn defakto kann die letzte reguläre Einberufung zum 01.07.11 erfolgen, weil alle späteren mit 31.12.11 abrüsten müßten egal ob nach 4 oder 2 Monaten. Zivis dürften dann auch nur bis 01.04.11 einberufen werden, da bei ihnen auch mit 31.12.11 der Dienst endet. Von daher kommt nur eine eigentlich sofortige Aussetzung der Wehrpflicht infrage, wobei die im Dienst stehenden auslaufen.

Die Landesverteidigung

ist die erste Pflicht jeder Regierung. Nur nicht bei unserer Gurkentruppe…
Da rangiert die Bedeutung der äusseren Sicherheit auf dem letzten Platz.


Gast: Plach2
22.01.2011 14:18
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Immer nur Chaos bei deier Regierung!

Chaos beim Pisa Test,
Chaos in den Unis,
Chaos in den Staatsfinanzen,
Chaos beim Heer
usw....

Wie langhe können wir uns diese Regierung noch leisten?

Antworten Gast: Lukas
22.01.2011 16:33
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Re: Immer nur Chaos bei deier Regierung!

was ist schon von der Chaos-Truppe von SPÖVP anderes zu erwarten? Wenn die Medien den Typen nicht die Stange halten würden, müssten sie schon längst ihre Polstersessel räumen!

Gast: isidoro
22.01.2011 11:51
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chaos?

Wenn die Politik keine Entscheidung trifft, dann muss eben das Volk über die Wehrpflicht abstimmen

Antworten Gast: Plach2
22.01.2011 14:59
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Österreich verdient nichts anderes!

Seit dem Krieg haben sich SPÖ und ÖVP den Staat im Proporz aufgeteilt. Seit dem Krieg wäheln viele Österreicher weiterhin SPÖ+ÖVP.
Wer Veränderung will, muss auch Veränderung wählen, sonst ändert sich nichts! (Immer wieder.... Davor fürchten sich Politiker wieder Teufel vorm Weihwasser")

Re: Österreich verdient nichts anderes!

Dieses korrupte unfähige Politikgesindel,
dass nur zum Schaden der Österreicher werkt, gehört weggejagt !!!

Was, noch mehr Chaos?

Das ÖBH ist doch jetzt schon Realsatire...

Gast: Ziniker
22.01.2011 08:05
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Wieso haben wir eigentlich eine Regierung?

Wenn die ohnehin immer alles von Deutschland abschaut? In Wahrheit werden die meisten Gesetze in Brüssel und Berlin gemacht, und wir haben praktisch keinen demokratischen Einfluss darauf. Und wo uns keiner Gesetze vormacht, da liegt vieles im Argen. (Pension, Bildung)

Viva la Verwaltungsrevolution!

Antworten Gast: Fred88
22.01.2011 14:39
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Re: Wieso haben wir eigentlich eine Regierung?

80% der Gesetze kommen schon aus Brüssel!
Trotzdem leisten wir uns die größte Regierung aller Zeiten, über 770 aktive Politiker im Bund, Länder und Bundesrat regieren das kleine Land Österreich....

Politiker und Beamte lassen sich fürstlcih vom Steuerzahler entlohnen!


Einkommensvergleich 1999 - 2009:

Beamte und Politiker +26%
Angestellte + 4 %
Arbeiter - 9%

Antworten Antworten Gast: Gast
22.01.2011 16:48
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Re: Re: Wieso haben wir eigentlich eine Regierung?

Beamte dominieren im Parlament und in der Regierung. Sie schauen vor allem auf ihre eigene Tasche. Die Marionetten, die wir heute in der Regierung erdulden müssen sind eine Zumutung. Trotzdem fürchte ich werden die Kasperl von SPÖVP weiter gewählt. Die Medien werden alles unternehmen, daß es so bleibt!

 
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