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ÖVP: Kaltenegger kehrt der Politik den Rücken

18.04.2011 | 17:02 |   (DiePresse.com)

Der Generalsekretär will sein Glück nun in der Privatwirtschaft versuchen. Tirols VP-Geschäftsführer Rauch soll sein Nachfolger werden. Spindelegger kassiert Absagen für sein neues Team.

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ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger zieht sich aus der Politik zurück. Das hat er am Montag dem neuen Parteichef Michael Spindelegger mitgeteilt und der "Presse" bestätigt. Er will sein Glück nun in der Privatwirtschaft versuchen.

Bereits seit Tagen war spekuliert worden, dass Kaltenegger seinen Posten räumen muss. Sein Nachfolger soll der Tiroler VP-Geschäftsführer Hannes Rauch werden, wie der "Kurier" berichtet.

Spindelegger soll zunächst den steirische VP-Klubchef Christopher Drexler gefragt haben. Er sagte aber ab.

Auch für das Justizministerium kassierte Spindelegger zuletzt eine Absage. Salzburgs VP-Chef Wilfried Haslauer dürfte für den Posten angefragt worden sein, jedoch abgelehnt haben. Somit bleibt völlig offen, wer Claudia Bandion-Ortner im Justizressort folgt.

Mikl-Leitner überlegt noch

Unterdessen verdichten sich die Hinweise, dass die niederösterreichische Landesrätin Johanna Mikl-Leitner das Innenministerium von Maria Fekter übernimmt. Mikl-Leitner dürfte derzeit noch überlegen. "Ich beteilige mich an keinerlei Spekulationen", sagte sie am Montag.

''Noch härter'': Mikl-Leitner im Porträt

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Unsicher ist auch noch, wohin die beiden von der ÖVP besetzten Staatssekretariate wandern und wer diese besetzt. Fix ist nur, dass Spindelegger sich einen Posten aus dem Finanzministerium zu sich ins Außenministerium holt. Das dürfte Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka den Job kosten und einem Beamten oder einer Beamtin des Außenamts zu einem Aufstieg verhelfen.

Das von Verena Remler besetzte Familienstaatssekretariat wandert möglicherweise ins Innenministerium und wird mit den Integrationsagenden befüllt. Ein Integrationsstaatssekretär könnte dann ein Gegengewicht zu der als Hardlinerin geltenden Mikl-Leitner bilden.

Spindelegger will sein neues Team möglichst noch am Montag oder Dienstag fixieren. Bereits am Mittwoch will er es in einer Vorstandssitzung absegnen lassen.

Fahrplan zum neuen VP-Team
ÖVP-intern könnten die Personalentscheidungen des neuen Parteiobmanns Michael Spindelegger schon am Montag oder Dienstag fallen. Am Gründonnerstag dürfte das neue ÖVP-Regierungsteam in der Hofburg angelobt werden. Erklärung und Vorstellung der neuen Regierungsmannschaft im Nationalrat erfolgen jedenfalls in der Woche nach Ostern.

(Red.)

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291 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7
Enrico II
19.04.2011 12:53
0 0

Superstaatssekretariat...


...für Familie und Integration. Echt super.

Der ÖVP Kurs, die Familien zu schröpfen und die Migration zu fördern wird in einem Staatssekretariat zementiert.

Als Staatssekretär nimmt man dann noch eine Nullnummer.

Diese Wahlhilfe der ÖVP für die FPÖ ist entweder auf höheren Grad der Berauschung oder alsoluter Realitätsfremde zurückzuführen.

Gast: mir reichts
19.04.2011 06:58
5 0

seltsam

in deutschland rücken die cdu-csu immer weiter nach links, mit dem erfolg, dass die grünen stärker und stärker werden.

jetzt will man es bei uns genauso machen.

wieso sind politiker nur so lernresistent, wieso müssen sie immer den gleichen fehler mit der einstellung "jetzt erst recht" machen?

wie bei frauen, die sich wieder und wieder den gleichen typ mann aussuchen, der sie verprügelt.

die politiker sind doch noch nicht in einem alter, in dem man geistig völlig unbeweglich ist.

es funktioniert wo anders nicht, bei uns wird es genauso gemacht, funktioniert auch nicht und beim nächsten mal macht man es wieder. wieso?

Gast: mir reichts
19.04.2011 05:52
2 0

was haben wir doch

für universalgenies bei unseren politikern, wir können gott nur auf den knien danken.

alle sind überall in jedem ressort einsetzbar, alle sind universell gebildete genies. bildungsminister kann finanzminister oder aussenminister oder was auch immer werden.

geht ja bei uns auch, ein arzt kann ohne weiteres ins richterfach wechseln oder öamtc experte werden oder .....

zum integrationsstaatssekretariat: al rawi oder frau bagajati sind heisse tipps.

bei der anderen partei?

ja macht es denn noch einen unterschied oder einen großen unterschied ob övp oder spö?

Gast: singha pura
19.04.2011 04:59
0 0

Ein Tip: wenn Ihr Archiv von Spindelegger-Meuchelbildern leer ist -


- dann gibt es immer noch die Moeglichkeit, ihn mittels Photoshop schiacher zu machen, oder laecherlicher.

Gast: Brennstein2
19.04.2011 02:12
2 0

Neues Staatssekreteriat

Auf diesem Wege hat sich die Bürokatie immer aufgebläht. Ein neuer Kasperl verstärkt die Truppe die Kosten steigen-ein Günstling kommt an Macht und Pfründe- mehr braucht man sich nicht zu erwarten.

ahha
19.04.2011 02:06
1 0

...und wo bleibt der Spargedanke?

...ein Staatssekretär im Außenministerium ? Ist nicht das ganze Ministerium nur noch Makulatur - was macht eigentlich die EU ????

Antworten Gast: mir reichts
19.04.2011 06:00
1 0

Re: ...und wo bleibt der Spargedanke?

spindelegger befolgt nur die vorgaben der eu und die sind unter anderem die zerstörung der nationalstaaten.

Antworten Antworten Gast: Messalina-X
19.04.2011 11:01
0 0

Re: Re: ...und wo bleibt der Spargedanke?

exakt SO ist es

statusquo
19.04.2011 01:48
1 0

Gewinnen wird letzen Endes

die Partei, die schnallt, daß viele Dinge welche die EU so meint, nicht das Gelbe vom Ei ist. Gewinnmaximierung aus eurorkratischen Gnaden wirds nicht mehr spielen. Die EU st und bleibt ein nützliches Instrument derjenigen, denen das Volk und dessen Bedürfnisse ziemlich egal sind, hauptsache die Kohle stimmt!

rathnerlo
19.04.2011 00:13
2 0

...

...wenn Beatrix Karl Justizministerien wird, ist der ÖVP nicht mehr zu helfen!!!

Sebifredi
19.04.2011 00:06
0 0

Ein Schwenk in der Ausländerpolitik soll angedeutet werden....

wegen der Caritas, den kathol. Bischöfen und dem innerparteilichen christlich sozialem Lager .......Wie darf man das verstehen?????

Gast: gerechtiker
18.04.2011 23:56
2 0

personaldecke

die personaldecke bei der ÖVP hat schon eine stratosphärische dichte.

phantasielos eine Fekter ins finanzministerium, angesichts der wirtschaftslage eu-weit, piigs, rettungsschirm muss man wieder eine verkünderin dorthin versetzen.
weil die fekter eine ahnung hat von globaler finanz...
als kompetenz in solch komplexer materie ein BWL-studium von vor ca. 20 jahren anzuführen, chapeau!

denn ich denke nicht, dass sich fekter während ihrer vergangenen zeiten in internationaler wirtschaft sehr fortgebildet hat.

und eine wirtschaftspädagogin als justitzministerin zu präsentieren...

das zeigt wieder die länderpfründeverteilung.

mir als österreicher stellt sich die frage.

wir sind österreich!?

oder niederösterreich (raiffeisen) gegen tirol, salzburg usw.

aber so wird offensichtlich, warum verwaltungsreformen auf dem buckel der bürger rausgezögert und finanziert werden!

die övp geht gegen die wand und das ist mittlerweile gut so!

schade, dass es leider absolut keine alternativen in österreich mehr gibt.


Gast: Senfer
18.04.2011 22:22
0 1

Eich kaumma a scho goanix rechtmocha 1


Gast: Justine
18.04.2011 22:04
1 0

Als Finazministerin

Frau Maria Fekter, Nein! Nichts gegen Frau Fekter, nicht ins Finanzministerium. Warum nicht Reinhold Lobatka.

Antworten Gast: gerechtiker
18.04.2011 23:46
1 0

Re: Als Finazministerin

weil der Lopatka nur Marathon läuft und ansonsten nur gegen die ÖBB hetzen würde.

Erich Bahn
18.04.2011 22:04
4 0

Mikl-Leitner als neue Innenministerin als praktisch fix


Dass Erwin Pröll Drahtzieher gewesen sein soll, dies zu behaupten ist eine Unverfrorenheit.

Solche oder ähnliche Aussagen werden wir demnächst hören.

Weiter mit solchen "Aufrichtigkeiten" und am Wahltag kommt der Zahltag.


Gast: Luaks
18.04.2011 22:01
5 0

ÖVP Neustart?

die armen Hascherln in der ÖVP wissen ja selbst nicht mehr was sie wollen. Ihre ehemaligen Werte hat die ÖVP über Bord geworfen. Aus der einstigen Wirtschaftspartei ist eine Beamtenpartei geworden, die die Wirtschaft belastet. Ihr Heil sucht sie in SPÖVP und ist als Steigbügelhalter für einen Kanzler Faymann für das Disaster der österreichschen Politik hauptverantwortlich.

Gast: nina blum
18.04.2011 21:50
6 0

die frage ist doch nicht

was spindelegger will sondern was der erwin will

Gast: Plach2
18.04.2011 21:46
1 0

Da wäre KH Grasser

ein besserer Parteobmann gewesen.

Ein Regenwurm hat mehr Rückgrat! (Leute mit Rückgrat werden bei den Parteien schon vorher abgesägt.)

thotho
18.04.2011 21:36
2 0

ich hoffe,

dass die ÖVP massiv an wählergunst einbüßt und ENDLICH in die opposition geschickt wird.
besser heute als morgen.

Antworten Gast: Plach2
18.04.2011 21:43
2 0

Re: ich hoffe,

Vorher sichern sie sich noch ihre hohen Pensaionen!

Die beiden Pensionsitenvertreter Blecha (SPÖ) und Khol (ÖVP) bewegen sich in der 14.000 Liga!

Lt. Statistik beziehen Politiker und Beamte ihre hohe Pension 18,7 Jahre, danach die Witwe 8,2 Jahre.

Einkommensvergleich 1999 - 2009:

Beamte und Politiker +26%
Angestellte + 4 %
Arbeiter - 9%

Gast: Komisch
18.04.2011 21:29
1 0

Er will sein Glück nun in der Privatwirtschaft versuchen???

...hat er in der Politik GLÜCK GESUCHT??? Seltsam, nicht er sollte als Politiker Glück haben, sondern ein Politiker sollte der Bevölkerung GLÜCK BRINGEN, aber NICHT UMGEKEHRT.......Glück kann er in einer Beziehung oder im Casino haben, aber Politik ist nicht hier um den Politiker glücklich zu machen - es is guat dass gengan, der woar eh a Dorn im Auge!!

Antworten die fliege
19.04.2011 06:53
0 0

Re: Er will sein Glück nun in der Privatwirtschaft versuchen???

Vollkommen richtige Entscheidung!!

Antworten Gast: gerechtiker
18.04.2011 23:59
1 1

Re: Er will sein Glück nun in der Privatwirtschaft versuchen???

wirst sehen, das wird der nächste "Berater".

Lobbyist wäre doch zu deutlich...

Gast: Joe Sixpack
18.04.2011 21:16
2 0

Stabilität

Spindelegger ist seit 2009 Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und wurde in der Hauskapelle der Wiener Apostolischen Nuntiatur vom Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, dem Statthalter des Ordens, in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen.
Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Zurbriggen betonte seine Freude über die Anwesenheit des österreichischen Außenministers in der Nuntiatur.
In den Beziehungen des Außenministeriums und der Nuntiatur zeigt sich das hervorragende Verhältnis zwischen Österreich und dem Heiligen Stuhl.
Ernst Strasser ist übrigens auch Träger des Gregoriusordens, des vierthöchsten Ordens um besondere Verdienste der römisch-katholische Kirche, welcher vom Papst verliehen wird.
Also wir sind in guter Hand, der liebe Gott steht uns bei und wir kommen alle in den Himmel, egal was passiert.

Antworten Gast: mir reichts
19.04.2011 05:58
1 0

Re: Stabilität

die offenbarung des johannes sagt, am ende der zeiten werden sich die priester von gott abwenden.

 
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