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Occupy Wallnerstraße: Die Trittbrett-Revolte

05.11.2011 | 18:11 |  THOMAS PRIOR (Die Presse)

Ein ehemaliger Grüner, eine Kommunistin und ein Wiener Wirtschaftsprofessor, der das Geld abschaffen und durch Gutscheine für Waren und Dienstleistungen ersetzen will: Wer hinter "Occupy Austria" steckt.

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Wie kommt eine Protestbewegung wie „Occupy Wall Street“ nach Österreich? Erfasst sie das Land über Nacht? Schwappt sie gar über? Die Wahrheit ist banaler: Ermutigt durch die Gründung der Deutschland-Filiale riefen Peter Wurm, ein ehemaliger Grüner aus Wien, und Edith Friedl, mehrmals schon Kandidatin der Linzer KPÖ, Anfang Oktober die Facebook-Seite „Occupy Austria“ ins Leben. Und damit auch eine Bewegung, irgendwie.

Friedl sagte zu Wurm: „Mach's du, weil die Y-Taste auf meiner Tastatur klemmt.“ Und er tat es. Seither wächst „Occupy Austria“ langsam, aber doch; befördert wohl durch die weltweiten Proteste. Am Samstag hatte die „unabhängige Plattform“ mehr als 6100 Fans und immerhin drei föderale Ableger: in Wien, Salzburg und Innsbruck.

Dabei sind die Ziele der Österreich-Besetzer ähnlich vage formuliert wie jene ihrer New Yorker Vorbilder. Sie haben keinen Anführer, keinen Forderungskatalog und keine eng gefassten Wertvorstellungen. Man distanziere sich von Faschismus, Rassismus und jeglichem Fanatismus steht im Infoportal der Facebook-Seite. Ein Gegengift gegen die Eurokrise rund um Griechenland und die Parteienverdrossenheit in der Heimat ist das noch nicht.

Was die Revoluzzer eint, ist ein Faible für den Arabischen Frühling, ein nicht näher definiertes Unbehagen gegenüber dem Kapitalismus und ein Vertrauensverlust in die Regierungen: „Wir sind keine Güter in den Händen von Politikern und Bankern“, hieß es in einem weltweiten Demonstrationsaufruf am 15. Oktober, den auch in Österreich viele erhörten. Am Samstag wurde in Wien erneut protestiert. Der Tross zog vom Heldenplatz zum Westbahnhof und wieder retour. In der Wallnerstraße machte er nicht Station: Die Börse ist am Wochenende geschlossen.


Das Ende des Geldes. Der Wunsch nach Transformation, sagt Initiator Wurm, sei die Schnittstelle. Und doch sind die Weltverbesserungsvorschläge der einzelnen „Occupy“-Mitglieder (Aktivisten?) so heterogen wie sie selbst. Franz Hörmann etwa, Professor für Unternehmensrecht an der Wiener Wirtschaftsuniversität, beschwört eine ökonomische Apokalypse herauf. Das internationale Geld- und Finanzsystem, meint er, beruhe auf einem „reinen Betrug“. Die Banken würden Geld im Computer erfinden und weiter verleihen. Daraus entstünde eine doppelte Schuld: in den Bilanzen der Institute und bei den Kreditnehmern.

Noch heuer, glaubt Hörmann, werde dieses Geldsystem das Zeitliche segnen. Es sollte dann durch eines ersetzt werden, das auf Gutscheinen für Waren und Dienstleistungen basiert. Denn die Ressourcen seien im Überfluss vorhanden. Als Beispiel nennt er einen Bäcker, der 100 Brote bäckt, aber nur 50 verkauft, weil die Menschen nicht mehr Geld haben: Besser wäre es, würde der Bäcker den Restbestand verschenken, meint der Professor. Dafür bekäme er dann zum Beispiel einen Neuwagen geschenkt.

Peter Wurm hingegen, hauptberuflich Sozialpädagoge, hat eine Gesellschaft im Sinn, die basisdemokratischer funktioniert als derzeit. Seine Ziele meinte er einst mit den Grünen verwirklichen zu können. 2008 bewarb er sich parteiintern für einen Sitz im Nationalrat, zwei Jahre später für den Wiener Gemeinderat. Überliefert ist eine Wahlkampfrede, in der er die „Selbstgefälligkeit“ der Grünen anprangerte: „Wir verachten alle, die uns nicht verstehen [...]. Es genügt nicht, die eigene Onanie zu bestaunen.“

Mit einem Mandat wurde es beide Male nichts, und heute ist Wurm nicht einmal mehr Mitglied der Grünen. An seinen Vorstellungen ändert das nichts: Er wünscht sich eine Demokratiereform in Österreich hin zu einem personalisierten Wahlrecht, Volksabstimmungen über jede EU-Vertragsänderung und einen (einzigen) Unionspräsidenten, der vom Bürger gewählt wird. Den reformatorischen Ansätzen sind bei „Occupy Austria“ nämlich kaum Grenzen gesetzt. Sie reichen bis zu einem sechsmonatigen Sozialdienst für alle Politiker.

Versprengte Naivlinge. Doch mancherorts hat sich schon Ernüchterung breitgemacht. Bernhard Jenny etwa, Kommunikationsberater aus Salzburg und anfangs einer der Österreich-Administratoren, kehrte der Bewegung am Tag nach den Protesten vom 15. Oktober schon wieder den Rücken. Weil er dort, auf den Straßen von Salzburg, Bekanntschaft mit „versprengten Naivlingen“ machte, die „unklare Positionen zum Thema Holocaust vertreten“.

Er fühle sich dem Grundgedanken von „Occupy“ zwar nach wie vor verbunden, sagt Jenny. Aber nur, weil einige „Ultrarechte“ auch gegen eine „schrankenlose Spekulation“ seien, könne er nicht gemeinsam mit ihnen für eine gerechtere Welt kämpfen. Irgendwo müsse es Grenzen geben.

Ausgrenzung und Hierarchie stehen allerdings nicht im Revolutionsdrehbuch der Besetzer, weder an der Wall Street noch bei den österreichischen Trittbrett-Revoluzzern. Nur eine hierarchisch aufgebaute Gruppe könne gespalten oder gestürzt werden, „nicht diese weltweite, solidarische Bewegung“, heißt es auf Facebook. „Diese Struktur verhindert es, dass ,Occupy‘ von einzelnen vereinnahmt wird.“ Weshalb sich mittlerweile auch Peter Wurm aus der Führungsriege der Österreich-Besetzer verabschiedet hat: „Sonst endet es wie bei Stalin“, meint er.

Dabei spießt es sich genau dort: an der Frage nämlich, wie es enden, wohin die Reise gehen soll? Wird der ausgerufene Klassenkampf einen gesellschaftlichen Umbruch einleiten? Oder ist „Occupy“ nicht mehr als eine Donquichotterie, betrieben von linken Romantikern, wie Kritiker meinen? Dass die Bewegung jemals realpolitisches Gewicht entfalten wird (können), wagen jedenfalls noch nicht einmal die Initiatoren zu behaupten. Fürs Erste wird weiter demonstriert, werden Netzwerke gesponnen und Informationen ausgetauscht. Und dann? „Es ist eine völlig neue Bewegung“, sagt Wurm. „Wir müssen uns erst daran gewöhnen.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.11.2011)

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109 Kommentare
 
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Gast: antineoliberal
25.01.2012 21:16
0 0

neoliberales Hetzblatt

Entweder haben die Neoliberalen null Wirtschaftskompetenz(außer dem Wirtschaften in die eigene Tasche) oder sie sind einfach skrupellose, selbstsüchte Menschen. Ich vermute mal, dass beides einigermaßen zutrifft.

Mich wundert nicht, dass ihr Hörmanns Thesen nicht versteht(oder verstehen wollt)

Gast: L.W.
09.11.2011 08:42
0 0

„unabhängige Plattform“


Ein Grüner + Kommunistin. Unabhängig. Der ist gut :-)

Gast: Und das soll berichtenswert sein???
08.11.2011 06:25
0 0

Dieser inhaltlich miese Artikel dokumentiert nur


# die Geistlosigkeit der sich selbstinszenierenden linken Wirrköpfe: null wirtschaftspolitische Kompetenz,

# den Niveauverfall an der Wirtschafts"universität" (Hörmann soll WU-Professor sein?),

# die äußerst ärgerliche Anpassung von "Die Presse" an die populistischen Prolo-Standards der Kronen-Zeitung

colibri
07.11.2011 03:50
1 1

das Betrugsmodell unseres Finanzsystems

ao. Univ. Prof. Dr. Hörmann erklärt den Geldschöpfungsprozess verständlich und formuliert einen der möglichen Auswege aus der Krise.

http://www.youtube.com/watch?v=u1XGbSprl7Y

Der Ball läge jetzt bei der Politik, die es sich nicht mehr leisten kann an diesem System festzuhalten.

Antworten Merlin
07.11.2011 10:18
0 1

Re: das Betrugsmodell unseres Finanzsystems

"verständlich", aber populistisch falsch ...

Gast: Infospritzer
07.11.2011 00:45
0 2

Nur zur Info

Entwickelt hat sich "Anonymous" im Kampf gegen $cientology! Da es bei $cientology die "Fair-Game"-Taktik gibt haben viele die Maske zum Schutz ihrer Identität benutzt!

Ich hoffe es gibt in diesem Forum noch keine brainwashed-$ciFags ^^

Gast: cci-managment
06.11.2011 23:49
0 1

Jedes Problem hat Lösungen, und umgekehrt.

Einstein hat schon bemerkt, dass man Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen kann, durch die sie entstanden sind. Die Symptome der Probleme die wir in den letzten Jahren erkennen mögen, sind nicht zwangsläufig mit ihren Ursachen gleichzusetzen. Das Problem Geldwirtschaft, wird kaum durch ein Abschaffen oder Neustricken gelöst werden. Der ständige Mahnruf nach Lösungen statt Ziellosigkeit ist von der Medienwelt so wenig hilfreich wie das nachplappern von staatstragenden Irritationen die außer keiner Lösungen manchmal nur noch mehr Probleme gebracht haben, oder deren vorschnelle Berichterstattung jedenfalls dann dafür gesorgt hat.

Ich schlage vor, jeder stellt sich einfach einmal an einen Ort an dem viele Menschen zusammenkommen, und beobachtet einmal intensiv wie Menschen mit ihrem Umfeld umgehen, ganz banal.

Was werden Sie entdecken? Neid, Gier, Angst, Furcht, Abneigung, Charme, Disziplin, Mut, Verzweiflung, Armut, Reichtum, Hilfe, Rücksicht- und -slosigkeit? Völlig unvollständig, aber alle Facetten dessen was Sie entdecken werden, sind die Ursachen dessen, mit dem wir heute und immer wieder zu kämpfen haben werden.

Für die Lösung der Ursachen hinter einer Griechenland oder Banken Krise gibt es kein Patentrezept ... außer, sich mit den Bedürfnissen, Ängsten, Wünschen der Menschen auseinander zu setzen.

Auf welche Gruppe(n) (Arm, Reich, Stark, Schwach) man sich dabei konzentrieren soll, ist zu beantworten ... dann die Lösungsfindung ... mit ihren Problemen!

Gast: Christian Holata
06.11.2011 22:30
0 1

Die Lösung ...

Es steht dem werten Journalisten auch frei über Lösungen zu berichten anstatt Seiten mit Text zu füllen.

http://www.thevenusproject.com/
http://www.ressourcenbasiertewirtschaft.de/
http://www.thezeitgeistmovement.com/

Antworten Gast: Georg Radler
07.11.2011 07:55
2 0

Re: Die Lösung ...

Ja. Vorallem hackt ja eure Theorie schon dabei, dass ihr Geld abschaffen wollt, weil die Verteilung nicht gerecht ist und bei Ressourcen solls dann wundersam funktionieren. Hä?!

Da es aber schon unmöglich ist, mit eurer sektenhaft, dogmatisch Indoktrinierten Typen zu normal zu plaudern, wirst du auch zu dem Satz einfach was von eurer Homepage hier dazukopieren, obs passt oder nicht.

Antworten Gast: Freund des Eigentums
07.11.2011 01:41
4 0

Re: Die Lösung ...

Die Ressourcen, damit man alle Menschen der Welt so wunderbar versorgen kann, gehören leider im Regelfall schon jemandem. Und der will sie vielleicht nicht einfach mit jedem teilen.

Wie kann man sie also bekommen? Mit Enteignung.

Eine "Lösung", die auf Enteignung basiert, ist für die Mehrheit der Menschen leider keine Lösung.

Antworten Antworten Merlin
07.11.2011 10:20
0 0

Re: Re: Die Lösung ...

es sind eben die Kommunisten, die sich hier wiederbetätigen!

Gast: Georg Radler
06.11.2011 21:03
5 2

Paar Sätze für "rechts"

Wenn Menschen die es verabscheuen, dass weltweit andere Menschen für Profit und wegen unserer Gier verhungern, getötet, gefoltert, beraubt, geschändet, versklavt, eingesperrt, verschickt, verkauft, gehandelt, vergewaltigt, ausgebeutet, Links linke genannt werden. - Dann nennt mich eben so.
Aber der Begriff für Menschen, die das ohne Zaudern und ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf nehmt und mitmacht. Das Wort muss erst noch erfunden werden.
Arschlöcher trifft hier einfach nicht den Punkt.

Gast: Links-kommunistischer weltfremder Spinner
06.11.2011 20:11
4 5

Der Kapitalismus fährt sich sowieso von selber gegen die Wand.

Da muss man als linkslinker Spinner und realitätsfremder Wirrkopf ohnehin nur abwarten - mal sehen, wer in 10, 20 Jahren der Verrückte ist. Aber vielleicht muss das lange Warten gar nicht sein; ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob das derzeitige System die nächsten 5 Jahre schafft...

Warum kauft "Occupy Something" nicht Moodies oder Fitch?

Oder, warum kaufen die Regierungen nicht die Ratingagenturen?
Dann hätten sie ja eine Ratingagentur :-)
Oder vielleicht sogar 2.
Wäre billiger als ein Parachute.
Oder? :-)

Antworten karcsi
06.11.2011 20:21
0 0

Re: Warum kauft "Occupy Something" nicht Moodies oder Fitch?

buffet wird seine anteile nicht verklopfen, ist ja ein geniales konzept: shorte irgendwelche anleihen, dann lass ich den emittenten durch meine ratingagentur abwerten ;-))) so würd ich auch reich werden

Gast: gast09778
06.11.2011 18:07
6 8

Schwachsinn, sonst nichts


Linxlinke Wirrköpfe vertreten geperlten Schwachsinn, und das halbherzig-vage. Und die "Presse" berichtet (natürlich, möchte man anfügen) atemlos.

Gast: okkupator
06.11.2011 17:06
5 8

eins haben diese "Weltverbesserer" aber immer gemeinsam :

sie haben durchwegs Jobs, in denen nicht viel gearbeitet werden muss, viel Freizeit bleibt,
da fängt so manches kleine Köpfelein zu Rotieren an,
schräge Gedanken sind dann normal,
die anderen sind dann die, die sie nicht verstehen ...

immer dasselbe ...

Antworten karcsi
06.11.2011 18:06
1 2

Re: eins haben diese "Weltverbesserer" aber immer gemeinsam :

;-) im umkehrschluss: also die, die keine zeit zum denken haben, haben dann die "unschrägen", die gleichgeschalteten gedanken?

Antworten Gast: Nom
06.11.2011 17:54
2 3

Re: eins haben diese "Weltverbesserer" aber immer gemeinsam :

Bist du unzufrieden, weil du soviel arbeit hast, dass du für zuhause kaum noch Zeit hast? Frag' halt deinen Chef, ob er dir noch jemand zur Seite stellt.

8 16

Wieso macht die Presse hier Reklame für diese linkslinken Spinner????


Antworten Merlin
06.11.2011 15:38
7 2

Re: Wieso macht die Presse hier Reklame für diese linkslinken Spinner????

.. und so ein linker Spinner unterrichtet an der WU!

0 3

Also: 2 deklariert Linkslinke und ein Spinner (was seine Geldtheorie anlangt) ergeben für mich: linkslinke Spinner!

Und sich mit Grünen und Kommunisten einzulassen, tja, da wird der Herr Gastprofessor wohl auch ein Linker sein!

Antworten Antworten Gast: pruefungg
06.11.2011 16:18
0 6

Re: Re: Wieso macht die Presse hier Reklame für diese linkslinken Spinner????

jez is uns kloar oder? der is bei ana rpuefung net durchkumma

karcsi
06.11.2011 13:02
6 8

2 konkrete forderungen der occupy-bewegung:

1) VERSTAATLICHEN DER BANKEN, damit sie nicht mehr zum abschröpfen der produktiven wirtschaft dienen (stichwort high frequency trading etc), sondern im gegenteil, zu deren nutzen.

2) VERBOT VON NAHRUNGSMITTELSPEKULATIONEN, weil das massenmord ist.

Antworten Gast: hi
07.11.2011 01:58
0 0

Re: 2 konkrete forderungen der occupy-bewegung:

ad 2) Mit dem setzen auf steigende Nahrungsmittelpreise, entweder direkt oder über Zertifikate geben Teilnehmer am Markt ihre Einschätzung über den aus ihrer Sicht "richtigen" Wert des Nahrungsmittels wieder.
Niemand treibt gerne Preise für z.B. Getreide in die Höhe, aber wenn Getreide, aus verschiedenen Gründen (wie zum Beispiel absurden EU-Agrarsubventionen) einfach deutlich unter dem "richtigen" Wert gehandelt, dann ist einfach Spielraum für Gewinne bis zum Erreichen des "richtigen" Marktpreises da.

Was ist die Alternative? Das gewisse Dinge einfach nicht gekauft werden dürfen, weil das vielleicht am anderen Ende dazu führen könnte, dass es sich jemand nicht mehr leisten kann? Da kann ich genauso gut sagen: Niemand darf sich mehr eine Anlegerwohnung kaufen, das treibt nämlich auch die Nachfrage und somit den Preis nach Wohnungen in die Höhe. Und ich hätte doch auch gern eine günstigere Eigentumswohnung.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass mehr Menschen verhungern müssen, nur weil irgendein Investor Reiszertifikate kauft. Aber die Frage ist, wo ist die Grenze zu ziehen? Wo ist der freie Markt erlaubt, und wo nicht?

Antworten Antworten karcsi
07.11.2011 17:42
0 0

Re: Re: 2 konkrete forderungen der occupy-bewegung:

klar, diese problematik besteht. ich würde sagen, durch umverteilung müssen schwache (kranke, alte ...) eine grundversorgung an wohnungen bekommen, der rest sollte dem markt offen stehen. beim essen lehne ich spekulationen ganz ab, denn das führt direkt zum tod der mittellosen. kurz: lebensnotwendiges muss staatlich kontrolliert werden, der rest soll auf dem "freien" markt entschieden werden.

 
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