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Beamte empört: Felderer fordert Nulllohnrunde

17.11.2011 | 12:33 |   (DiePresse.com)

IHS-Chef Felderer spricht sich für ein Aussetzen der Lohnerhöhungen für Beamte aus. Gewerkschafter Neugebauer: "Das kommt gar nicht infrage."

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Bernhard Felderer sorgt mit einem umstrittenen Vorstoß für Aufsehen: Der Chef des Internationalen Instituts und für Höhere Studien (IHS) und des Staatsschuldenausschusses hat sich für eine Nulllohnrunde bei den Beamten ausgesprochen. Beamten-Gewerkschaftsboss Fritz Neugebauer (ÖVP) reagierte empört.

Er verlangt bekanntlich eine Erhöhung um 4,65 Prozent, Beamten-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek peilt einen Gehaltsabschluss unter 2,95 Prozent an. Die ersten beiden Verhandlungsrunden sind erfolglos verlaufen, hinter den Kulissen laufen nun informelle Gespräche.

"Der öffentliche Sektor steht unter größtem Druck. Wie noch nie seit 40 Jahren", erklärte Felderer in einer Ö1-Diskussionsrunde am Mittwochabend. Er schlägt deshalb vor, eine Gehaltsrunde auszusetzen - oder "nur eine sehr geringe Lohnsteigerung" vorzunehmen. Denn der Staat müsste ohnehin für Strukturvorrückungen bei den Beamten zahlen. "Das muss man noch einmal draufrechnen."

Felderer sieht jedenfalls dringenden Handlungsbedarf. Im krisengeschüttelten Portugal etwa hätten die Beamtengehälter um 45 Prozent gekürzt werden müssen. "Wenn wir uns nicht absetzen, dann werden wir ähnliche Maßnahmen erleben."

"Werden Suppe nicht allein auslöffeln"

Felderers Vorschlag erhielt die zu erwartende Abfuhr von Beamtengewerkschafter Neugebauer. Eine Nulllohnrunde komme "gar nicht in Frage", betonte Neugebauer am Donnerstag. "Die öffentlich Bediensteten sind nicht schuld am Schuldendesaster. Sie werden die Suppe auch nicht alleine auslöffeln."

Felderers Vorschlag sei "eindimensional", schließlich spielen bei der Lohnfindung mehrere Komponenten eine Rolle. Über den Vergleich mit Beamten anderer Länder zeigte er sich verärgert: "Wir sparen in vielen Bereichen, das ist offenbar seiner Aufmerksamkeit entgangen."

Zwar dürfe sich in einer Demokratie natürlich jeder äußern, bei Felderers Vorschlag handle es sich jedoch um eine "Verknappung, die nicht akzeptiert werden kann." Neugebauer geht davon aus, dass das Ergebnis der Verhandlungen nicht unter der Inflationsgrenze zum liegen kommt: "Das würde auch nicht verstanden werden."

Leitl misst Aussagen "hohes Gewicht" bei

Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl äußerte sich da schon ganz anders: Er will sich zwar "aus Prinzip" nicht in laufende Gehaltsverhandlungen einmischen,  "ich bin aber der Ansicht, dass man der Meinung des Präsidenten des Staatsschuldenausschusses ein hohes Gewicht beimessen sollte", so Leitl.

(Ag.)

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361 Kommentare
 
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Gast: Beamtin mit Leib und Seele
01.12.2011 08:33
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Ich bin gerne Beamtin

Ich bin 1983 in den Dienst der Stadt Wien getreten und leistete pädagogische Arbeit. Damals hat man mir versprochen, dass ich als Pragmatisierte im Gegenteil zum Vertragsbediensteten zwar immer weniger verdienen werde und keine Abfertigung bekomme, kann aber jedoch dann mit 80% meines Letztlohns in den Ruhestand gehen - ein "Pensions-Ansparen" Quasi !!! Gute Idee für weitsichtige Menschen .....
Ist-Zustand Heute:
Ich verdiene immer noch weniger, habe jetzt den gleichen Durchrechnungszeitraum für meinen Pensionsbezug und Abfertigung erhalte ich auch keine!!! Wo ist hier Gerechtigkeit???
Bienalsprünge sollten den niedrigen Anfangslohn in der lebenslangen EInkommenskurve irgendwann ausgleichen und sind daher auch fair.
BeamtInnnen leisten hervorragende Arbeit und gehören auch entsprechend entlohnt; sie erhalten ein wunderbares Verwaltungssystem, das uns zu einem/r lebenswerten Staat/Stadt macht.
Mein Leben wird auch nicht billiger ....
Gruß an die Gewerkschaft: Ich würde nicht zum Generalstreik aufrufen. Es würde reichen, die Kaufkraft der BeamtInnen zu demonstrieren, indem wir an 2 bestimmten Tagen hintereinander mal nix einkaufen!
Ja, ich bin bereit auch zu sparen, wenn vorher sinnvolle Reformen umgesetzt werden!!!

Gast: Thomas REICHL
30.11.2011 14:33
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Warum immer nur die Beamten?

Ich finde es bedenklich wenn Abstimmungen vorbereitet werden, die immer nur eine Berufsgruppe betreffen. Wenn z.B. (und die zahlen sind nur angenommen) 100 % über einen Lohnzuwachs von 8 % abstimmen sollen, was bedeutet, dass 92 % derer die abstimmen von den Kürzungen nicht betroffen sind ... wie wird diese Abstimmung wohl ausgehen? Warum soll es die geforderte Nulllohnrunde nicht für alle geben? Man könnte den Eindruck gewinnen dass hier die Berufsgruppen gegeneinander ausgespielt werden (lieber sparen wir bei den anderen als bei mir). Wenn es gerecht sein soll sollten alle gleich behandelt werden ... ich verlange keine besserstellung für die beamten ... aber bitte auch keine permanente Schlechterstellung als alle anderen!

Gast: kor4711
28.11.2011 14:53
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kann das nicht mehr hören

Die Ausspielerei von verschieden Arbeitnehmergruppen kotzt mich an!

Gast: demokratia
28.11.2011 11:48
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Europa

die Beamten wären/sind sehr wichtig, egal, ob Polizisten, Finanzbeamte, Altenpflege - hätte Europa ein einheitliches Steuersystem, wäre man der Weltwirtschaftskrise nicht so ausgeliefert, wie 1929 - die selben Fehler wiederholen sich - weil nicht an der Demokratie und an der demokratischen Meinungsbildung gearbeitet wird. Das ist der eigentliche Skandal, und ob ein Beamter 5 € mehr oder weniger verdient, ist eigentlich nicht das Thema. Wer glaubt, die Beamten sind nur eine Witzvorlage - dem wird das Lachen schon noch vergehen. Beunruhigend ist auch das outsourcen der Verwaltung nach Indien usw. Die Bedinungen für Beamte werden immer schlechter, Gleichstellung der Frauen bedeutet z.B. Frauen müssen in Zukunft bis 65 arbeiten - egal, wieviel Kinder sie geboren und aufgezogen haben neben der Arbeit und wie dringend ihre Arbeitskraft als Großmutter gebraucht würde.

Gast: polem
28.11.2011 10:23
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Typisch Presse

Wie alle Jahre degradiert sich die Presse angesichts der Gehaltsverhandlungen der Beamten zum Handlanger der ÖVP-Regierungsmannschaft.

Würde man die Leute fragen, ob sie dafür sind, dass Beamte gratis arnbeiten sollen, wenn sioe schon pragmatisiert sind, würden wahrscheinlich auch 60% JA! schreien.
Die Pisaisierung hat das Volk schon vollkommen infiziert!

Gast: Polem
28.11.2011 10:16
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Ja, aber ...

Als Beamter würde ich sogar zustimmen, aber dann auch:

Nulllohnrunde für Journalisten

Nullpreisrunde für Abogebühren und Zeitungspreise

Nullhonorarrunde für sogenannte "Experten"

Nullpreisrunde für Marktforscher, Meinungserheber, Unternehmensberater, Regierungsberater, Werbegurus und andere Scharlatane.

Dann: JA!
De facto also: NEIN!

Gast: Vertragsbediensteter
28.11.2011 09:07
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Nulllohnrunde und -1 % vom Land OÖ. beschlossen

Ich stimme dem Gastkommentar von Beamter vom 25.11. zu. Weiters soll endlich einmal von den Medien nicht immer von den Beamten geredet werden. Es gibt um alle Bediensteten des öffentlichen Dienstes, sprich Müllabführ, Reinungspersonal, Vertragsbedienstete, Altenfachbetreuer, Diplomkrankenpfleger, usw. Diese Personen haben sehr wohl keine überhöhten Gehälter und liegen einiges unter dem Gehaltsniveau der Privatwirtschaft. Also ein Loherhöhung in Höhe der Invlation wäre mehr als gerechtfertigt. Oder soll vielleicht auch mal in einem Altenheim oder Krankenhaus gestreikt werden, oder bei der Müllabführ .... Die größte Schande ist dazu das Land OÖ., die darüber hinaus vorab gleich ein Minus von 1 % beschlossen haben. Wie sieht dann die Nulllohnrunde aus, wird den öffentlichen Bediensteten in OÖ. dann 1 % vom bestehenden Gehalt abgezogen. Schön langsam reicht es ....

Gast: ingfranz
28.11.2011 08:55
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Manipulation

Diese Umfrage ist genauso manipulativ wie... (siehe FAILman) - keine Reloadsperre - daher sitzen wahrscheinlich einige und geben im Sekundentakt die Richtung vor - DASS SICH DIE PRESSE DAZU HERGIBT - SCHANDE!

Gast: Kiebitz
27.11.2011 09:32
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Reloadsperre

Ich bin zu faul, um alle Kommentare zu lesen, also falls es schon erwähnt wurde ^^
WIE REPRÄSENTATIV IST EINE UMFRAGE; IN DIE KEINE RELOADSPERRE EINGEBAUT WURDE?

FAIL, liebe Presse.

Antworten Gast: Umfragenfake
28.11.2011 09:11
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Re: Reloadsperre

wie wahr - vor allem sonntags gegen 18 Uhr waren 65 % für 4,65 % und 2 Stunden später nur mehr 31 % - wie geht das ??!! Diese Umfrage ist ein Fake !!!! Bin schon neugierig ob sich dies irgendeine SERIÖSE Presseagentur präsentierten traut ;DDDD

Gast: Beamter
25.11.2011 20:30
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Nein, Herr Leitl

Leitl mischt sich ständig ein Dinge ein, die er nicht versteht. Mit seiner Position und seinem Gehalt ist er eindeutig Partei auf Seite des Raubtierkapitalismus, also irrelevant, trotzdem gefährlich.

Gast: Beamter
25.11.2011 20:25
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Unbeliebte Zielgruppen

Die Gesellschaft neigt (und nicht nur jetzt) dazu, Gruppen wegen ihrer Gehälter oder Privilegien anzugreifen. Wohin das vor 80 Jahren geführt hat, wissen wir. Die Medien haben gerade heute einen bedeutenden Anteil. Immer wieder hört man über durchschnittliche Baeamtengehälter, keiner sagt dazu, wie die Statistik zustande kam. Der Löwenanteil sind kleine B-Beamte mit einem Bruttogehalt zwischen 2000 und 3000 Euro monatlich. Nimmt man die exorbitanten Spitzengehälter von Sektionschefas inkl. Zuagen in hohen Gehaltsstufen dazu und gewichtet nicht entsprechend, ergibt sich ein völlig verzerrtes Bild. Es redet auch neiemand davon, dass man mit einem lächerlichen Betarg zu Beginn der Laufbahn beginnt , weil die Lebensverdienstsumme mit einer Steigerung rechnet (man bräuchte am Beginn seiner Berufstätigkeit mehr Geld für eine Familiengründung, nicht ma Ende). Daran kann man aber scheints nicht rüttel. Daher: Spitengehälter kürzen und den mittleren und kleieneren Gehältern die Inflation abgelten.
Ein geplagter Bemater

Antworten Gast: Schnapserl
27.11.2011 08:58
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Re: Unbeliebte Zielgruppen

prost

Gast: Beamtin
25.11.2011 11:30
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Analyse von Sigmund Freud bis Pythagoras

schade, hier stand mein Text, jetzt ist er verschwunden :-( .... Beamte verwalten demokratisch - das ist das Gegenteil von hierarchisch - sie sind die unbestechlichen Erhalter der Demokratie - gegenüber den Lobbyisten - und Gesetze sind der Kompromiss zwischen 2 verschiedenen Meinungen - (ICH a² + ES b² = Über-ICH c²) .... und Gesetze sind keine Offenbarungen, sie können geändert werden - allerdings finde ich, dass die kleinen Beamten sowieso nicht viel verdienen, darum bin ich für eine angepaßte Gehaltserhöhung. Schluß. Punkt. Noch einmal schreib ich das nicht mehr !

Antworten Gast: Beamtin
27.11.2011 08:53
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Re: Analyse von Sigmund Freud bis Pythagoras

Im Zeitalter von Internet, wo die Amtsgeschäfte per Datenbanken von Indien aus erledigt werden - bräuchten wir mehr Beamte, nicht weniger, damit die demokratische Weltordnung mit gleichgeschalteten Steuersätzen, Armuts bekämpfung, Katastrophenbewirtschaftung und Kampf gegen die Überbevölkerung endlich modern und effizient begonnen werden kann, damit nicht der "Geldgott" der 3 Abrahamsreligionen mit seinen korrupten Politikern die Welt regiert. Wir bräuchten viel mehr junge, gut ausgebildete Beamte, die sich auskennen mit Informatik, Philosophie, Historie (wie ist die Demokratie entstanden und gewachsen seit den 2 Weltrevolutionen, den 2 Weltkriegen und dem Beginn der globalen Internetvernetzung)

Antworten Gast: Bürger des Landes
25.11.2011 12:47
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Re: Analyse von Sigmund Freud bis Pythagoras

Für alle wird alles teuer, das gilt auch für die Beamten. Man darf nicht immer auf die Staatsdiener herumhacken, schließlich leisten die auch eine ganze Menge Arbeit.

JEDEM sollte daher ZUMINDEST DIE INFLATION abgegolten werden. Die letzten Abschlüsse unter der Inflation haben für die Beamten schließlich auch Realeinkommensverluste und damit faktisch Gehaltskürzungen bedeutet...

Gast: Patrick01
25.11.2011 11:11
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Warum sollen "kleine" Beamte mit Niedriglohn draufzahlen ?

Ich finde diese Abstimmung eigentlich lächerlich die meisten Beamten verdienen nicht mehr (eher weniger) als jeder x beliebige in der Wirtschaft warum sollen diese vor allem in zeiten der hohen infaltion eine null Lohnrunde bekommen ? Nur weil sie Beamte sind ? Wo bleibt da die Fairnes ? Warum nicht gleich eine Nulllohnrunde für alle würde ja der Witschaft helfen ?

Gast: BÜRGER Österreichs
25.11.2011 11:01
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Gleichberechtigung .. Tz.. dass ich ned lache.

Hier gibt es einige Frechheiten die man so nicht stehen lassen kann!

Punkt 1:
Es ist eine absolute Frechheit von einer selbsternant unabhängigen Zeitung so eine Umfrage zu starten, deren Ausgang absolut vorhersehbar ist. Jeder Beamte wird mehr haben wollen, und nahezu jeder nicht-Beamte will den Beamten "eins auswischen" weil Sie ja alle so toll verdienen, und einen ach so tollen fixen Job haben!
Eine Frechheit von der Presse!!!!

Punkt 2:
Wir leben in einem Land dass eigentlich Gleichberechtigung versucht zu zeigen. Wo ist hier auch nur ein Ansatz einer GLeichberechtigung wenn hier eine Nulllohnrunde gefordert wird wenn andere diese nicht haben?

Punkt 3:
Überall soll gespart werden, aber keiner erkennt WO gespart werden KANN!!! Ich arbeite in einem Spital, und wir dürfen unsere PC über Nacht NICHT abschalten, falls Updates installiert werden. Ich hätte gerne den Betrag den wir an einem Tag unnötig Strom in unserem Spital verbrauchen auf meinem Konto. Ich gehe jede Wette ein, ich würde 1 Jahresgehalt bekommen!
Wo sitzen denn die großen "Politiker" die genau solche Ausgaben nicht bemerken oder ignorieren oder einfach nur "unterschreiben" ?????

Anmerkung:
Weniger Strom = Weniger Kraftwerksenergie = weniger Feinstaub...... Die Welt dreht sich im Kreis, der Rest steht absolut still.......

Gast: Davidoff
25.11.2011 10:57
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man sollte doch etwas nachdenken...

Woher kommt die "Krise" und wer soll dafür bezahlen? Ich denke nicht, dass es gerechtfertigt ist Beamte für etwas zu bestrafen das Spitzenverdiener und Politiker zu verantworten haben! Reiche zu beteuern fällt unendlich schwer aber Beamten etwas wegnehmen (Reallohnverlust bei Nulllohnrunde) ist sehr einfach!? Sollen die Sparschrauben ruhig angezogen werden aber bitte denken sie gut nach wo! Danke

Gast: Kein Beamter
25.11.2011 09:59
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Gleiches Recht für Alle

Die Lebensmittel und der Spritpreis ist für alle gleich teuer, also warum kriegen die einen eine Lohnerhöhung und die anderen müssen eine Nulllohnrunde hinnehmen? Wo ist da die Gerechtigkeit.

Gast: Blablablubb
24.11.2011 17:26
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Der "Beamte" von damals ist nicht mehr

Dieses "Beamtentum" und die damit verbundenen Vorurteile lassen sich einfach nicht aus den Köpfen der Leute entfernen. Wie in allen großen Betrieben gibt es noch schwarze Schafe bei denen es durchaus so ist, dass sie für ihre Leistung bei weitem zu viel verdienen, das ist aber nicht der Normalfall. Auch über den öffentlichen Bereichen schwebt die Einsparungskeule und solche MitarbeiterInnen sind nicht mehr leistbar.

Dass es genügend Bereiche gibt in denen schon lange bereits wie in der Privatwirtschaft gearbeitet und Leistung gemessen wird dürfte anscheinend vielen unbewusst sein, dank dieser Vorurteile.
Auch als Nicht-Beamter empört mich die hohe Anzahl an Personen bei der Umfrage die den ArbeiterInnen nicht einmal eine Anpassung an die Inflation zugestehen. Das sind Menschen die im Berufsleben stehen und eine Familie zu versorgen haben, wie andere auch.

Die Einstiegsgehälter im öffentlichen Dienst in vielen Fachbereichen sind ein Horror. Ich kenne das von Personen die in der IT der Stadt Wien arbeiten, viele gehen dort weg in die Privatwirtschaft, da das Fachwissen dort weit besser entlohnt wird.

Mich ärgert dieses Thema unheimlich. Politiker reden seit Jahrzehnten IMMER von "Wir müssen sparen", anscheinend machen sie IMMER ihre Arbeit nicht richtig. Dann heißt es, sparen wir bei den Beamten und der dumme Österreicher schreit es ihm nach. Arbeiter gegen Arbeiter, das freut dann vor allem diese Politiker, die es eigentlich verbockt haben.

Gast: Blitzer
24.11.2011 16:55
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"Beamte" sind meistens keine!!!

Es wird immer von den Lohnverhandlungen der "Beamten" gesprochen. In Wirklichkeit geht es aber hauptsächlich um Vertragsbedienstete. Die haben keine Privilegien, sind eben nicht pragmatisiert und bekommen nur eine normale ASVG Pension. in vielen Bundesländern und Gemeinden gibt es schon längst keinen Beamtenstatus mehr!
Die Einstiegsgehälter sind ein Witz! Ein Maturant verdient am Anfang etwa €1200,- nach etwa 10 Jahren nicht mal €1500,- netto. Soviel zu den ach so tollen Gehältern und Bienalsprüngen!

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Das ist der richtige Mann um auf die Staatsschulden aufzupassen!

Das Rückgrat einer Qualle! Nichtssagendes Bassenageplapper! Der und der alte Nowotny werden es schon richten! Lieb´ Vaterland magst ruhig sein!

Maximal 1,5% für Beamte

Da die realen Lohnerhöhungen durch versteckte Gehaltserhöhungen (Biennal-Sprünge) sowieso höher sind !!!!
>>>>>> Aus diesem Grund gehören die Biennal-Sprünge sofort ersatzlos gestrichen (es gibt keine wohlerworbenen Rechte) !!!

Antworten Gast: Lawyer1964
22.11.2011 13:11
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Re: Maximal 1,5% für Beamte

Was sie hier verschweigen (oder nicht wissen) ist, dass Beamte sehr niedrige Einstiegsgehälter haben, die erst doch die Bienalsprünge über die Jahre hinweg ein Durchschnittsniveau erreichen. Ihr Neid ist also völlig unbegründet!

Gast: Kein Beamter
19.11.2011 16:51
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Fairer Erhöhung

Und warum nicht mein Vorschlag... für alle ein Einmalbetrag in Höhe von EUR 100,00 - kostet ca. genau so eine halbe Milliarde aber die unteren Einkommen haben davon ein Realeinkommensplus und die oberen gehen auch nicht leer und nicht schlecht aus.

 
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