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ÖVP: Frauen sollen ab 2016/17 später in Pension

19.11.2011 | 16:38 |   (Die Presse)

Frauenpensionsalter: Die ÖVP präzisiert Plan für frühere Anhebung. Im Gegenzug soll Anrechnung der Kindererziehung besser werden.

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Nach dem Vorstoß von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) für eine „offene Diskussion" über das Frauenpensionsalter setzt die ÖVP nach. ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger tritt dafür ein, die stufenweise Anhebung des Frauenpensionsalter von 60 auf 65 Jahre nicht erst 2024 zu starten. „Ich könnte mir vorstellen, dass man 2016/17 beginnt", erklärte Wöginger, der am Samstag zum ÖAAB-Vizechef gewählt wird, der „Presse am Sonntag". Er stellt sich damit hinter Vorstöße der ÖVP-Frauen und der Senioren.

Über das Frauenpensionsalter könne „im Gesamtkontext" von Pensionsreformen gesprochen werden, „absolute Priorität" habe aber für die ÖVP die Abschaffung bestehender „Privilegien" bei den ÖBB und im Wiener Gemeindedienst. ÖGB-Chef Erich Foglar hatte im ORF-Radio eine raschere Anhebung des Frauenpensionsalters abgelehnt.

Ausdrücklich fordert der ÖVP-Sozialsprecher, „im Gegenzug" zur Anhebung des Frauenpensionsalters müsse die Anrechnung der Kindererziehungszeiten für die Pension verbessert werden. Für jedes Kind sollen vier Jahre Betreuungszeit voll angerechnet werden. Derzeit werden zwar maximal vier Jahre einbezogen, kommen aber zum Beispiel zwei Kinder binnen zwei Jahren zur Welt, sind es nur sechs Jahre.

 

("Presse am Sonntag", Print-Ausgabe, 20.11.2011)

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67 Kommentare
 
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Gast: täglich Alles
22.11.2011 23:38
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Zuerst Änderungen in der Wirtschaft

Erst, wenn die Menschen über 50 richtige Chancen auf einen ordentlichen Job am Arbeitsmarkt bekommen, können wir über die Anhebung von dem Pensionsantrittsalter sprechen.
Vorher ist das Ganze eine pure Illusion.
Da geht es um längeres Arbeiten sondern um Verlängerung von Langzeitarbeitslosigkeit.
Ich persönlich arbeite sehr gerne und möchte nicht mit 60 in Pension.
Bevor ich mich jedoch in eine frustrierte Langzeitarbeitslose verwandele wähle ich lieber - Pension!!!!

Sofort !!!

Die Frauen picken sich nur die Rosinen heraus !!! Darum aus Gerechtigkeitsgründen:
* sofort 65 Als Frauen - Pensionsantrittsalter !!
* verpflichtender Sozialdienst der Frauen analog zur Wehrpflicht der Männer !!!
----
Ein kleiner Schritt zur Gleichberechtigung und gegen den Emanzenterror !!!

Guter Vorschlag, ...

sofern er diesmal für ALLE gilt - nicht nur für ASVG-Versicherte

Gast: Fulca
21.11.2011 08:08
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Der Verschwender

Unter Schwarz-Blau und mit den Stimmen der ÖVP hat im Zuger diverser Privatisierungsvorgänge und politischer Umfärbereien das Abschieben älterer MiarbeiterInnen in die Früh-/Berufsunfähigkeits-/Invaliditätspension fröhliche Urständ gefeiert (ja Herr Lopatka - auch für die ÖBB; und sie waren mit dabei im Parlament!), heute stört sich vor allem die ÖVP daran. Weit effizienter und kostensparender wäre die gänzliche Einsparung einer - der teuersten - Verwaltungsder, nämlich der Länder sowie eine drastische Reduktion und Zusammenlegung der Bezirksverwaltungen und Magistrate. Was da gespart wird, finanziert auf Jahrzehnte nicht nur den Mehraufwand im Pensionssystem sonder trägt wesemtlich zur Reduktion der Staatsverschuldung bei.

Gast: montana
21.11.2011 02:50
1 0

wieso für frauen?


wieso kein einheitliches pensionsalter für alle? ausnahmslos alle im ganzen land?

Antworten Gast: e.e.
21.11.2011 07:12
1 0

Re: wieso für frauen?

Wäre doch viel zu einfach. Für sollte Gesetze könnte man viele Politiker einsparen.

Gast: kritiker des systems
20.11.2011 19:54
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Hihi, ich hab gelesen: "ÖVP-Frauen sollten ab 2016/17 später in Pension"

bitte mit gutem Beispiel vorangehen! *g*

Nein sofort ba 65 !!!!


Gast: wolfilein
20.11.2011 19:02
2 0

Sachlage

Das niedrigere Frauenpensionsalter wurde durch das sog. "Trümmerfrauengesetz" begründet - aus dem Jahre 1948! stammend.
Es ist eben eine der vielen "Sozialmaßnahmen" die später vor allem zu Lasten der PensionsVERSICHERUNG initiert wurden. Daher heute geradezu ein klassischer Anachronismus.
Die Kindererziehungszeiten können auch heute schon auch einem Mann angerechnet werden bzw aufgeteilt werden. Nachlesen.
Die Frauen haben heute aus Sicht der PV keinerlei Benachteiligung - im Gegenteil.
Ein niedriger Verdienst, die vermehrte Hausarbeit oder Pflege von Angehörigen haben mit der PensionsVERSICHERUNG wenig bis nichts zu tun.
Die jungen Frauen haben gegenüber den jungen Männer große Vorteile (abgesehen davon, dass sie im Allgemeinen schon "G`scheiter" sind als die Burschen). Durch das Bundesheer verlieren die Burschen sehr oft den Job, bei einem Studium verlieren sie ebenfalls zusätzlich oftmals viel Zeit. Sie liegen damit den Eltern auf der Tasche, zusätzlich sind die Mädchen früher fertig und schon mit Erfahrung im Berufsleben.
Es gibt also überhaupt keine Begründungen aus Sicht der PVersicherung für das frühere Pensionsalter von Frauen.

Re: Sachlage

und die OEBBler werden trotzdem mit 52 in Pension gehen.Zuerst diese Ungerechtigkeit im Staat aendern und wenn das erreicht ist das Frauenpensionsalter hinaufsetzen.

Antworten Antworten Gast: wolfilein
20.11.2011 21:13
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Re: Sachlage

Die PV ist noch immer eine "Versicherung". Es gibt auf der Welt kaum ein Land wo Frauen "so früh" in Pension gehen können wie in Österreich. Welche Begründung gäbe es daher ausgerechnet in Österreich dafür -wie gesagt 1948 Trümmerfrauengesetz?

Den Abbau von Privilegien vorzuziehen sehe ich als Ausrede? weshalb sollte dies nicht gleichzeitig möglich sein? Im Übrigen wird der Privilegienabbau schon seit langen Jahren betrieben, diese sind ja nicht erst in den letzten Jahren entstanden, sondern schon vor Jahrzehnten! (was ebenfalls natürlich keine Ausrede sein sollte, dass dies nicht rascher von sich gehen könnte).

Mich wundert es immer wieder, dass zwischen den betroffenen Frauen keine gröberen Diskussionen stattfinden, den gerade hier selbst liegen die allergrößten Diskrepanzen und Ungerechtigkeiten.

Gast: fastpensionistin
20.11.2011 18:54
1 0

Achtung: nur ein Schattengefecht

nachdem ab Jahrgang 1967 alle Frauen sowieso gleichgestellt sind, also alle unter 44 müssen eh bis derzeit 65 hakeln - kann das jetzt also wirklich nur max. 20 % aller derzeit berufstätigen Frauen betreffen. Die PVA erfasst übrigens gerade die genauen Arbeits- und Kindererziehungszeiten des Jahrganges 1967 "damit alles im Computer drinnen ist und der Pensionsantrag schneller bearbeitet werden kann" ....
Die Firma, die eine 50jährige frisch einstellt könnts mir übrigens gerne einmal zeigen .....

Gast: Verbraucht
20.11.2011 17:39
2 0

ÖVP: Frauen sollen ab 2016/17 später in Pension

Wenn ich mir die Marek's, Fekter's und Mikl's so ansehe, wird das schwierig werden.

Gast: mk4711
20.11.2011 17:37
1 0

sinnvoll

Das ist doch schon lange überfällig. Es ist viel gerechter darauf abzuzielen, ob Kinder erzogen wurden oder nicht, als allein nach dem Geschlecht zu gehen. Was würde man im Übrigen sagen, wenn Männer früher in Pension gehen dürften, weil sie beim Bundesheer waren?

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wo bleibt der gleicheitsgrundsatz zwischen frau und mann?

da männer keine kinder bekommen können ,kommen sie auch nicht in den genuß von anrechnung von kinderersatzzeiten!
also ist auch dieses vorrecht der frauen ersatzlos zu streichen!
gleiches recht für alle!

Wieso "im Gegenzug"?

Entweder ist die Anrechnung eine gute Idee, dann gehört sie verwirklicht oder sie ist es nicht, dann nicht.
Wenn die Angleichung der Pensionssysteme von Männern und Frauen, von ASVGlern und ÖBBlern, von Politikern und Normalen sinnvoll ist, gehört das verwirklicht oder ist es dach nicht, dann nicht.
Jetzt kuhhandeln die Politiker schon mit sich selbst. Es ist erschreckend, wenn man sieht, wie Entscheidungsprozesse in der Politik ablaufen.
Ich hoffe inständig, dass solche Politiker nach der nächsten Wahl nicht mehr im Parlament vertreten sein werden.

Gast: machmuss verschiebnix
20.11.2011 15:04
2 0

Wenn die so weitermachen,

ein Zugeständnis nach dem anderen an die Roten Schulden-Umverteiler,
dann wird es 2016 bestenfalls noch Essens-Marken für Pensionisten
geben.

Also mit Beschaeftigungsgarantie mit bisherigem Gehalt

Das versteht sich doch von selbst.

Gast: Piki
20.11.2011 14:05
2 0

Etwas falsch gemacht!

Wer mit 60 bzw. 65 Jahren von einer staatlichen Pension abhängig ist, hat in seinem Leben etwas entscheidendes falsch gemacht!

Denn der österreichische Staat kann nur 2 Dinge wirklich gut:
1) Steuern eintrieben
2) Einnahmen möglichst sinnfrei versickern lassen

Bravo

Ich glaube hier schreiben nur die Männer, oder? Zu 95% schaut es so aus in den Familien in meinem Umfeld:
Mann und Frau gehen ca. die gleiche Anzahl an Stunden arbeiten. Der Mann verdient nicht unbedingt mehr. Der Unterschied ist trotzdem da:

Mann kommt heim von der Arbeit und haut sich vor den Fernseher. Die Frau hat noch ein Bisserl was zu tun: aufräumen, putzen, bügeln, einkaufen gehen, mit den Kindern lernen... etc. Im Endeffekt kommen wir dann auf Arbeitsstunden der Frau im 70er Bereich in der Woche.

Respekt vor Männern wo es nicht so ausschaut, aber bitte greift euch einmal zum Schädel und helft den Frauen! Und solange das nicht in jeder Familie normal ist finde ich ein niedrigeres Pensionsantrittsalter für Frauen sehr angemessen.

Dann haben sie den falschen Mann !!!


Großartige Idee ...

.. .weil Herr A der Frau A nicht im Haushalt hilft, darf die unverheiratete , kinderlose Frau B früher in Pension gehen.
Es ist kein Wunder, dass wir solche Dumpfbacken in der Regierung haben. Sie unterscheiden sich in nichts von ihren Wählern.

Re: Bravo

Bitte, liebe Frauen, meldet Euch zu Wort.

Antworten Gast: UKW
20.11.2011 14:19
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Re: Bravo

Wenn sich Ihr Mann nach der Arbeit vor dem Fernseher haut und Sie sind so dumm, dass sie ihm das Essen kochen, die Unterhosen bügeln und die Schuhe putzen, dann beruht das auf einer privaten Vereinbarung zwischen Ihnen und Ihrem Mann. Es sei Ihnen unbenommen, dies weiter so zu handhaben, Geld von Ihrem Mann zu verlangen, den Spieß umzudrehen, oder ihn zu verlassen. Das ist Ihre Privatsache.

Es ist allerdings absurd, dass sie für Ihre freiwillige Unterwerfung gegenüber Ihrem Mann vom Staat, also von der Allgemeinheit, dafür Privilegien einfordern. Oder zwingt Sie Ihr Mann zur Hausarbeit? Dann sollten Sie über eine Anzeige nachdenken.

Ich hoffe Sie sind geistig in der Lage den Unterschied zwischen Staat und Privat zu erfassen.

Gast: eseppl
20.11.2011 12:24
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wögiger

da sozialsprecher der övp, da wöginger gustl hat selber noch nie etwas gearbeitet und möchte bei was mitreden von was er nichts versteht. so schauts aus

Eingeständnis

Jede Veränderung wäre das Eingeständnis des Staates, dass er Frauen aufgrund ihres Geschlechtes privilegiert und Männer benachteiligt und unterdrückt hat.

Deswegen gehen die so lange um den heißen Brei herum...

 
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