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Sparpaket: "Die SPÖ hat sich in die Ecke manövriert"

19.01.2012 | 09:25 |  Hellin Sapinski (DiePresse.com)

Steuerrechtsexperte Werner Doralt spricht im DiePresse.com-Interview über lukrative Steuerlücken, den "Fluch des Föderalismus" und Österreichs "verrücktes Pensionssystem".

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Seit Wochen wird über Steuern und Sparmaßnahmen verhandelt; Österreich wurde auf auf AA+ abgestuft. Brennt endgültig der Hut?

Werner Doralt: Ja, der Hut brennt - ein Glück für Österreich. Denn nun werden vielleicht endlich Dinge in Angriff genommen, die ansonsten nicht gemacht würden. Bemerkenswert ist die Position der SPÖ: Sie hat sich selbst in die Ecke manövriert - nachrangig ist ihr die Ausgabenseite, vorrangig die Steuern. Das war das Ungeschickteste, was der SPÖ einfallen konnte. Sie steht jetzt als die Partei da, die nicht sparen will. Es wäre an der Zeit, dass sowohl SPÖ als auch ÖVP Signale setzen.

Warum hat man so lange gewartet?

Weil unsere Politiker nicht willens sind, dort Einsparungen anzusetzen, wo es um ihre eigenen Pfründe geht. Das ist der Fluch des Föderalismus. Auch der Bundesrat ist ein heißes Thema: Man sollte die Bezüge auf Sitzungsgelder reduzieren. Derzeit dient er nur als verdeckte Parteifinanzierung.

Die Sparvorgabe der Regierungsspitze lautet: zehn Milliarden Euro bis 2016. Ein realistisches Ziel in Zusammenhang mit den geplanten steuerlichen Maßnahmen?

Wenn man an Griechenland denkt, müsste alles möglich sein. Aber in dieser Situation sind wir ja Gott sei Dank nicht. Mein Ansatz ist, dass man nicht zwei oder drei steuerliche Maßnahmen setzt und sich erwartet, dass uns die Milliarden entgegenhüpfen. Vielmehr bietet das Steuerrecht etliche Lücken, die durchforstet gehören.

Welche Lücken würden sich anbieten?

Die Grundsteuer gehört reformiert. Außerdem könnte sie  zu einer nicht abzugsfähigen Abgabe erklärt werden. Dadurch hätte man auf einen Schlag 50 bis 70 Millionen Euro Mehraufkommen, und niemanden tut es weh. Das nur als Beispiel. Wir haben auch zu hohe Abschreibungen und zu hohe Rückstellungen; das sind alles unversteuerte Einkommen.

Es können nicht die Multimillionen erbschafts- bzw. schenkungssteuerfrei bleiben, während man die „kleinen" Millionen besteuert.
Doralt zur Reichensteuer

In aller Munde ist derzeit die mögliche Einführung einer Vermögenssteuer. Wird Erben und Schenken bald kosten?

Ich glaube, dass man Hemmungen haben wird, Stiftungen einer Erbersatzsteuer zu unterwerfen. Tut man das aber nicht, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass man eine allgemeine Erbschaftssteuer einführt. Anders gesagt: Es können nicht die Multimillionen erbschafts- bzw. schenkungssteuerfrei bleiben, während man die „kleinen" Millionen besteuert. Hier müsste politisch ein Gleichklang hergestellt werden. Das wird eine heikle Frage werden.

Heikel ist auch die diskutierte Solidarabgabe für Spitzenverdiener.

Hier stellen sich mir einige Fragezeichen, denn es wird seitens der ÖVP stets von einer befristeten Steuer gesprochen. Das ist mit dem österreichischen Steuersystem nicht vereinbar, da sie nur bei den Nichtselbstständigen durchgesetzt werden könnte. Bei den Selbstständigen, die ihre Firma als Kapitalgesellschaft führen, funktioniert das nicht. Sie werden ihre Gewinne während der Befristung einfach nicht ausschütten und umgehen damit ganz legal die Reichensteuer.

Neue Steuern dürften dennoch außer Zweifel stehen.

Ja, allerdings sollte man auch die kleinen Steuerlücken in Angriff nehmen. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Nehmen wir die Umwidmungsabgabe: Wertsteigerungen des Grund und Bodens sind nicht nur dann steuerfrei, wenn er zum Privatvermögen gehört, sondern auch, wenn er zum Betriebsvermögen gehört. Hauptnutznießer ist die Landwirtschaft. Hätten wir diese Befreiung nicht, würden die Umwidmungsgewinne schon längst besteuert werden. Milliardenbeträge sind hier dem Fiskus in der Vergangenheit verloren gegangen.

Was gehört noch reformiert?

Beispiel Beamtenpensionen: Ich verstehe nicht, warum diese nicht eingefroren werden, soweit sie über der ASVG-Pension liegen. Bemerkenswert finde ich, dass Finanzministerin Maria Fekter erst unlängst erklärte: Hätten wir das doch früher gewusst, dass wir sparen müssen. Also bitte, jeder hat das gewusst.

Zum Thema Pension gehört auch das Pensionsantrittsalter, das SPÖ und ÖVP vermutlich um drei Jahre erhöhen wollen.

Ganz offen: Unser Pensionssystem ist verrückt. Es werden diejenigen bestraft, die länger arbeiten. Der Pensionszeitraum eines gewerblich Selbstständigen, der sein Geschäft länger führt, verkürzt sich - trotzdem bekommt er keinen Cent mehr. Das ist absurd. Wer länger als bis zum gesetzlich vorgegebenen Pensionsantrittsalter arbeitet, müsste eine höhere Pension bekommen. Nur die Professoren haben das Privileg, länger arbeiten zu dürfen. Ich bin mit 68 Jahren emeritiert - und das war mir noch zu jung.

Sie können einem Kranken nicht sagen, dass er sich die Leibschüssel selbst holen soll.
Doralt zum Beamten-Aufnahmestopp

Bleiben wir bei den Beamten: ÖVP-Chef Michael Spindelegger verlangt einen Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst. Sie auch?

Ich glaube, Spindelegger sieht das inzwischen auch schon anders. Es wird Bereiche geben, wo das möglich ist und andere, wo das nicht möglich ist. Sie können einem Kranken nicht sagen, dass er sich die Leibschüssel selbst holen soll. Das wird es nicht spielen.

Ebenfalls von der ÖVP kam die Idee, den Förderdschungel zu durchforsten, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden.

Ein längst überfälliger Schritt - aber ein heikler. Die Länder geben keine Kompetenzen ab. Ein Beispiel: Wir haben neun Aufzugsgesetze - für jedes Bundesland eines. Neunmal wird in den Landtagen dasselbe Thema durchgekaut, beschlossen usw. Glauben wir ernsthaft, dass im Aufzugsgesetz von Vorarlberg etwas anderes drinnen stehen könnte, als in jenem von Wien?

In der Steiermark wurde dem Verwaltungsdschungel bereits der Kampf angesagt.

Absolut richtig. Gemeinden gehören zusammengelegt - und Spitäler erst recht. Es ist doch lächerlich, dass zwischen zwei Krankenhäusern nur zehn Kilometer liegen mit der Begründung, dass das eine links und das andere rechts von der Bundeslandgrenze liegt. Da greift man sich doch auf den Kopf.

Bundeskanzler Werner Faymann griff sich zuletzt auch auf den Kopf, als er verkündete, dass die Opposition der Schuldenbremse wohl nicht zustimmen dürfte.

Ich bin der Meinung, dass eine Schuldenbremse nicht notwendigerweise in der Verfassung stehen muss. Wenn die verfassungsrechtliche Beteuerung aber dazu dient, die Bonität Österreichs zu sichern, sollten wir es tun.

Wenn es nach Spindelegger geht, könnte die Abstufung Österreichs auf AA+ dazu führen, dass „den letzten Bremsern und Blockierern nun auch ein Licht aufgegangen sein muss."

Gut möglich. Ich denke, dass die Grünen schlussendlich doch zustimmen werden.

Wird die Regierung am Sparpaket gemessen werden?

Wahltag ist Zahltag: Die Bundesregierung muss sich mit Reformen und klaren Einschnitten profilieren. Es ist an der Zeit zu handeln. Tut die Regierung das nicht, reibt sich die FPÖ die Hände. Sie muss nur warten und schweigen und ihr laufen die Wähler zu. Faymann und Spindelegger müssen endlich mutige Schritte setzen, sonst werden sie nicht mehr lange auf der Regierungsbank sitzen. Gott bewahre uns aber vor einem HC Strache als Bundeskanzler.

Werner Doralt
Der Steuerrechtsexperte Univ. Prof. Dr. Werner Doralt hat die Steuergesetzgebung der vergangenen Jahrzehnten in Österreich wesentlich mitgeprägt. Er war ab dem Jahr 1980 Universitätsprofessor in Innsbruck, ab 1998 lehrte er in Wien. Seit 2010 ist er emeritiert.

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228 Kommentare
 
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Kegele
20.01.2012 16:08
1 0

„Solidarabgabe mit Steuersystem unvereinbar“

Heikel sei auch eine befristete Solidarabgabe für Spitzenverdiener, die überlegt wird. „Das ist mit dem österreichischen Steuersystem nicht vereinbar“
Eh schon wissen Frau Fekter und Herr Doralt -
wer sind denn die Spitzenverdiener in diesem Land - doch in erster Linie die PolitikerInnen.
Man wird sich doch nicht selbst in den Finger schneiden. Vor allem nicht in Daumen und Zeigefinger - denn die braucht man schließlich zum Zählen.

Luzius
20.01.2012 15:09
0 0

oje, schon wieder wird kritik an der Regierung nicht durchgelassen.


Luzius
20.01.2012 15:08
0 0

würde man nur endlich sämtliche Steuerlücken schliessen

ergäbe das eine Summe welche ausreichend sein würde um über keinerlei neuer Steuern auch nur nachdenken zu dürfen !

Kürzlich (unter Pröll jun.) erst erschuf man aber weitere Schlupflöcher (Spendenabschreibbarkeit), welche eigentlich unnütz waren und sind ?

Und obwohl ich die Fekter wegen ihrer direkten Art mag, frage ich dennoch; warum war sie selbst auch für die Anhebung der Massensteuer namens MöSt statt Sparprogrann wie sie längst bekannt sind, anzugehen ?!

Enrico II
20.01.2012 12:31
1 1

Die Umverteilung von Oben nach Unten....


...darf angesichts der Vermögensverteilung der letzten Jahre nicht tabuisiert werden.

Betrachtet man die Einkommensentwicklung der unteren und mittleren Einkommen , die Zunahme von Stiftungen, usw so erkennt jeder, wer von der Politik der letzten Jahre profitiert hat.

Bei den nächsten NR-Wahlen werden m.M. die Parteien erfolgreich sein, die das Thema der Einkommensgerechtigkeit am besten thematisieren. Ob sie´s dann umsetzten ist eine andere Frage.


0 0

Re: Die Umverteilung von Oben nach Unten....

Sie meinen jetzt aber schon von Unten nach Oben?

Gast: linker Plinka ( ganz ohne e)
20.01.2012 12:30
1 0

Guten Tag

ich heiße Nikol Blinka oder so , ich weiss nicht mehr
wie ich heisse! links irgendwas glaube ich...
Die Polizei hat mich letzends aufgegriffen weil ich am Künigelberg rumgeirrt bin, Angelich habe ich auch geschrieen " Ich will da rein und hab am Zaun gerüttelt, so wie der A. Schröder in Deutschland 1993 oder 1997 . aber egal mich habens nicht hineingelassen!
SELBST ALS DER CHEF ALEX DER 1. gekommen ist und gesagt hat " Der arbeitet bei mir im BACK Office: ich hab so ein Verlangen an Ihm (niko Anm.)
hat der schwarze eh schwarzgekleidete Securitiy Beamte gesagt : " kein Zutritt!"

ja das ist eine Tragödie ausgetragen auf oder über den Köpfen unserer kinder -..
so jetzt muss ich links P (e) linken ob ich dann Links Abbiege weiss ich noch nicht...............

Gast: Ha Ha aber nur AA+
20.01.2012 11:55
1 1

sehr viele

Ich als Unbeteiligter sage " 2 drittel aller Arbeiter, Angestellten, Beamten.... Arbeiten so richtig, tun was das unseren (alle (8,3 Mio Öst.) hilft, Geld Wohlstand bringt! )"
also ich habe mich zurückgezogen arbeiten,Leistung bringen Verdienen, aber die Hälfte des Einkommens an den Staat abliefern, für die Familien weniger als die Hälfte zu Haben ---nein (bei 4 köpfen bleibt mir ein Viertel von der Hälfte ), die ich erarbeitet geleistet habe und da brauche ich meinen arbeitgeber nicht böse sein, der Depp zahlt auch 30 % drauf auf mein Gehalt.
Ja manchmal ist es schwer Urlaub zu nehmen,ja denn muss er( der Depp Ag) ja auch zahlen.
Wenn wir (oder der Depp) noch mehr Herschenken sollen geh ich in Pension (55) geht auch irgendwie
BURN OUT ...................)



Gast: H-AAA+
20.01.2012 11:05
1 1

rote und schwarze Versager

Die roten haben die ÖBB´ler, die Gemeinde Wien Beamten,

die schwarzen haben die Bauern.

Gemeinsam haben sie die Beamten, Kammern und den ORF und sich selbst als Steuergeldkonsument.

Bezahlen können das die Steuerzahler nicht mehr, weshalb permanent neue Schulden gemacht werden. Jedes Jahr mehr.

Das kann jeder.

dadada
20.01.2012 10:07
2 2

verrannt haben sich die schwarzen!

nicht die roten!
die schwarzen da sie noch immer extreme klientelpolitik für die abkassierer machen.

europaweit ist österreich schlusslicht bei den vermögensbezogenen steueren!

das muss sich ändern!


TheAlien
20.01.2012 09:57
3 0

Sturm im Wasserglas

Immer wieder erstaunlich, wie perfekt die Inszenierung von Scheingefechten um emotionale Themen bereits funktioniert, nur um nicht über echte Probleme und realistische, ausreichend weit greifende Lösungen diskutieren zu müssen.

Statt dessen ein bisserl Kosmetik nach dem Motto "schaut, liebe dummen Wähler, wir tun ja eh was"!

P.S.: ein demokratisches Steuersystem braucht nicht so komplex sein, dass man zB. über 560 Ausnahmen diskutiert. Die Komplexität gibt es nur, damit die Bürger nicht merken, wie sehr sie ausgenommen und beraubt werden, für ein Service Staat, das nur mehr lächerlich ist.
Eine grundlegende Reform bei Einnahmen und Ausgaben ist gefragt, keine Kosmetik!

1 0

Re: Sturm im Wasserglas

Wie wäre es mit einer Flattax von z.b. 20% auf alle Netto-Einkünfte über 14 000€ inclusive Förderungen per anno? Dafür kein Steuerausgleich, keine Abschreibungen (auch nicht für Unternehmen) keine Einkommensobergrenzen, keine Grundumlage? Da käme
ganz schön was ist die Kassa! Außerdem eine kolossale Einsparung an Verwaltungsbeamten im Finanzbereich.

Antworten Antworten Kritias
20.01.2012 14:48
0 1

Re: Re: Sturm im Wasserglas

Äh - wie stellen Sie die Betriebsausgaben eines Unternehmens fest - oder müssen die Unternehmen auch für ihren Aufwand Einkommenssteuert zahlen?

0 0

Re: Re: Re: Sturm im Wasserglas

Privat ist Privat. Natürlich ist jedes Unternehmen bei so geringen Steuersätzen für seine Investitionen selbst verantwortlich! Warum sollen sie diese auf den Steuerzahler überwälzen können?

Re: Re: Re: Sturm im Wasserglas

Die Kosten z.B. von Investitionsgütern könnten in dem Jahr als Betriebsausgaben geltend gemacht werden in denen sie bezahlt werden. Damit würden die Steuerleistungen zwar stark schwanken, wenn man aber auch bei Betreibssteuern eine entsprechende Progression einführte, so würden sich mit der Zeit höhere Steuereinnahmen ergeben und das Steuerrecht wäre wesentlich einfacher.

Antworten Antworten Antworten Luzius
20.01.2012 15:29
0 0

Re:müssen die Unternehmen auch für ihren Aufwand Einkommenssteuert zahlen?

würde man geregelt ! Aufwand definieren und diese auch kontrollieren, gäbe es weit weniger Missbrauch damit.

Beispiel Gruppenbesteuerung: vermutlich wird damit Schindluder bis zum geht nicht mehr ? betrieben, und ist gesetzlich sogar (für wen wohl ?) verankert !

Schon eine nachvollziehbare Buchführung würden genügen, um Aufwände von betrügerischen (Rechnungskäufen...) sehr schnekll unterscheiden zu können; allerdings müssten dann auch die Rahmengesetze entsprechend angepasst werden, was die Industrie aber weiterhin verhindern wird versuchen.

Entscheidend ist nun das FM, welches sich endlich und endgültig ! aus der Unklammerung der Länder, Bünde und Wirtschaftslobby befreien müsste, damit es sozial verträgliche Einsparungen geben wird können !

Leider sehe ich da aber erneut rot-schwarz=welche Farbe, welche dies erneut verhindern wird-


Antworten Antworten Antworten Antworten Kritias
20.01.2012 15:58
0 2

Re: Re:müssen die Unternehmen auch für ihren Aufwand Einkommenssteuert zahlen?

Die Einsparung bei einer Flat-tAX ist mir klar. Ob sie genug Geld bringt und wirklich gerecht ist, ist die Frage.
Aber klein-klein löst das Problem nicht.
Ich bin dafür, die Mehrwertsteuer für 3 Jahre um 1 % zu erhöhen. In dieser Zeit muss die Struktur so verändert werden, dass der Staat finanziert werden kann. In dieser Zeit könnte auch über die Einkommenssteuer diskutiert werden.

0 0

Re: Re: Re:müssen die Unternehmen auch für ihren Aufwand Einkommenssteuert zahlen?

Die Mehrwertsteuer zu erhöhen, auch nur um ein Prozent trifft mM besonders die mittleren und kleinen Einkommensbezieher. Von den armutsgefährdeten gar nicht zu reden. Es würde den konsum weiter abschwächen.

Gast: Plach2
20.01.2012 09:36
2 0

Alles noch zu wenig!!!!

Die Steuerlast ist von 2002 bis 2011 um 32,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Jahr davor ist ein Plus von sieben Prozent. Die Arbeitnehmer haben von Jänner bis November 2011 gut 19,5 Milliarden Euro an Lohnsteuer bezahlt und damit fast zehn Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Einnahmen aus der Gewinnsteuer für Kapitalgesellschaften stiegen im Zweijahresvergleich um 38,7 Prozent. Die Mineralölsteuer, brachte 2011 innerhalb eines Jahres 12,2 Prozent mehr Einnahmen

Gast: ifrogamoi
20.01.2012 09:29
1 0

Was ist Vermögenssubstanz? Gehört das Geld auf meinem Konto zu meiner Vermögenssubstanz? Ich denke schon!


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und wieder mal kein einziges wort



über die milliarden, die jedes jahr direkt oder indirekt (zb schwarzarbeit) hinterzogen werden.

da gibt es ladendiebe, deren schaden die ehrlichen kunden mitbezahlen.
doch niemand scheint es zu kümmern:
weder die geschäftsführung (= politik), noch die kunden (= ehrliche steuerzahler)

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Re: und wieder mal kein einziges wort

Sicher ist die Steuermoral bei den Kleinen genauso wenig ausgeprägt wie bei den Großen, wie wir jetzt erfahren dürfen. Griechenland hat es umgebracht. Könnte uns auch drohen.
Ich fange bei mir an: Verlange überall eine Rechnung, auch ion Restaurants. Und ich lasse bei mir nicht mehr pfuschen, nicht nur wegen der leidvollen Erfahrungen, was schlechte Arbeit betrifft.

Antworten Gast: podiru
20.01.2012 10:10
0 1

NEUGEBAUER

Liebe Redaktion könnten sie von OBERSESSELFURZER und POSTEKAISER undABZOCKER dr Nation NEUGEBAUER das Bild auf der rechten Seite enfernen.Das ist einer der senilen der ist ja schon 100 oder so.Und ist einer der Mächtigsten im Parlament(Abgeordneter,2.Nationalratspräsident,Gewerkschaftsboss....)Diese Gesichter sind das letzte die man als Österreichischer Steuerzahler sehen will

Antworten Gast: podiru
20.01.2012 10:03
1 1

Re: und wieder mal kein einziges wort

THEMA verfehlt!!

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Re: Re: und wieder mal kein einziges wort

sind sie ein pfuscher?
oder beauftragen sie öfters pfuscher?

'verlieren' sie gern belege?
oder (er)finden sie gern eingangsrechnungen?

egal, hauptsache schwamm drüber.
es sind in summe eh nur milliarden....

Antworten Gast: Fehlermelder
20.01.2012 09:33
0 1

Re: und wieder mal kein einziges wort

Was soll dieser Blödsinn aus der Sicht eines 100%igen Nehmers, weil eben im Staatsdienst?

Die leistest doch überhaupt keine Steuern. Was Du auf den Abrechnungen siehst, das ist doch nur ein Durchlaufposten (kommt ja auch von den realen Steuerzahlern!)

Du schimpfst über die Landendiebe, welche vielleicht einen Teil der Steuerplicht nicht erfüllen, selber nimmst Du aber 100% für Dein Leben von den Anderen.

Du bist selber kein ehrlicher Steuerzahler, sondern einer der sehr kranken Nehmer!

Korrupt ist doch, wenn Rechnungen ausgestellt werden und bezahlt werden wo keine Gegenleistung vorhanden ist. Überleg Dir diesen Grundsatz mal für das eigene Leben.

 
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