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Gudenus: Geheime FPÖ-Mission nach Tschetschenien

07.02.2012 | 18:12 |  Von unserem Korrespondenten EDUARD STEINER (Die Presse)

Der Reigen zweifelhafter internationaler FPÖ-Kontaktpflege hat dieser Tage nicht nur eine Fortsetzung, sondern einen neuen Höhepunkt erfahren. Tschetscheniens gefürchteter Präsident empfing blaue Delegation.

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Moskau/Grosny. Der Reigen zweifelhafter internationaler FPÖ-Kontaktpflege hat dieser Tage nicht nur eine Fortsetzung, sondern einen neuen Höhepunkt erfahren. Wie „Die Presse“ entdeckte, war eine Delegation der Freiheitlichen unter der Leitung ihres außenpolitischen Sprechers, Johannes Hübner, und des Vize-Bundesparteiobmannes Johann Gudenus die vergangenen beiden Tage zu einem heimlichen Besuch beim umstrittenen Präsidenten Ramsan Kadyrow in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny.

Heimlich, weil die österreichische Botschaft davon nicht in Kenntnis gesetzt worden war. Umstritten, weil Kadyrow zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden und er zur Einschüchterung geflüchteter Opfer laut österreichischem Verfassungsschutz in Österreich ein Netz von 300 berüchtigten Agenten unterhält, deren Anführer Wolfgang F. (alias Suliman E.) laut „Presse“-Recherchen Anfang Februar ausgewiesen worden ist.

Dieses Thema sei nicht zur Sprache gekommen, erklärte Gudenus auf Anfrage. „Ich weiß von solchen Märchen nichts“, parierte auch Kadyrows Sprecher Alvi Karimov: „Wir haben andere Sorgen.“ Eine davon ist die Rückführung der tschetschenischen Flüchtlinge, was zentrales Thema mit der freiheitlichen Delegation war. „Wir waren einer Meinung“, sagte Gudenus. „Der überwiegende Großteil der Asylanten sind Wirtschaftsflüchtlinge. Und wir konnten uns selbst überzeugen, dass keine Verfolgung seitens Kadyrows vorliegt.“ Daher „würden wir uns über eine Kooperation mit Tschetschenien freuen“, wird Johannes Hübner auf Kadyrows Website zitiert.

Die Rede ist von einer Plattform in Österreich, die die Rückkehr der Flüchtlinge unterstützt, und von einem tschetschenischen Kulturzentrum, das Traditionspflege und Integration in Österreich forcieren sollte. Man habe weitere Gespräche vereinbart.

 

„Vermittlung russischer Freunde“

Warum nun gerade mit der FPÖ Kontakte aufgenommen wurden, deren Vertreter Gudenus vor Kurzem noch fast alle Tschetschenen als „gefährlich“ bezeichnet hat, wollte Karimov nicht näher erklären: „Sie waren die Ersten aus Österreich. Wir sind dankbar, wenn auch andere kommen.“ Sofern sie vom Parlament eingeladen werden, wie dies laut Karimov bei der FPÖ-Delegation der Fall war. Allerdings: Im September 2011 war auch schon eine Delegation des österreichischen Innenministeriums in Grosny.

Gudenus selbst lässt unbeantwortet, von wem die Initiative in Wirklichkeit ausgegangen ist: „Das Treffen kam unter Vermittlung russischer Freunde zustande.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.02.2012)

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76 Kommentare
 
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Fritz
08.02.2012 16:33
2 4

Wahrscheinlich haben die FPÖ-Dodeln dort ja nur ein paar Pässe verscherbelt!


Gast: cycling
08.02.2012 16:31
6 4

die wahrheit

40.000 tschetschen in österreich wirtschaftsflüchtlinge und gauner im hefn, soviel sollten wir zahlen da zahlen wir lieber der FPÖ die Reisespesen und es kommt was vernünftiges raus.
2013 wird dann ausgemistet

Gast: rotgrüner Sumpf
08.02.2012 16:23
3 3

an alle die sich wieder ins Höschen machen, Stichwort NORDKOREA !!!

mehr ist hoffentlich nicht nötig zu schreiben


Antworten Gast: nina blum
08.02.2012 16:34
4 0

Was soll den dieser Hinweis?

Haben x-Millionen Tschetschen geweint als sie das blaue Elend sahen?

Die werden sich wohl eher gefreut haben, wie die blauen Bankrotteure wieder abgezogen sind.

Antworten Antworten Gast: rotgrüner Sumpf
08.02.2012 16:48
3 2

Re: Was soll den dieser Hinweis?

zb. Kim Jong Il: Kondolenzgrüße aus der Präsidentschaftskanzlei

Gast: nudelaug
08.02.2012 16:13
2 1

Die Geschäfte mit Libyen schon wieder auf Hochtouren!

Weiß jemand wer diese Geschäfte mit den Libyschen Islamisten betreibt?


Gast: Menschärgeredichnicht
08.02.2012 16:10
5 2

Und keiner merkts!

Die FPÖ nutzt seit Wochen und Monaten jede sich bietende Gelegenheit, dass sich alle ihre Gegner bis hinauf zum HBP ewig in Hasstiraden ereifern. Und keiner von denen merkt, dass sie sich mit jeder Breitseite lächerlich machen und die FPÖ als Opfer einer linken Jagdgesellschaft dasteht. Die FPÖ kann sich am Wahltag bei allen bedanken.

starshaper
08.02.2012 16:00
1 5

"gefürchtet"

Die ,Presse' würde wohl lieber ein Kalifat dort sehen.

Gast: die matrix
08.02.2012 15:29
7 5

Wieder hauptberufliche FPÖ-Basher am Werk

Was ist dagegen einzuwenden, wenn sich jemand mal darum bemüht,

- sich die Lage vorort einmal anzusehen,
- ein paar Flüchtlinge zurückzuführen und somit
- auf einen "Normalzustand" sowohl in Österreich als auch in Tschetschenien hinzuarbeiten?

Antworten Gast: uibel
08.02.2012 15:47
6 3

Re: Wieder hauptberufliche FPÖ-Basher am Werk

Ohne Verhandlungsmandat und inoffiziell können sie gar nichts machen.
Einfach lächerlich.
Da kann ja auch der Gruaba Schurl vom Eckbeisl hinfahren und verhandeln - jedem Östereicher seinen Diplomatenpass bitte!

Gast: Merchant
08.02.2012 15:15
4 1

eine Drippel-A Reise!


Antworten Fritz
08.02.2012 16:18
1 1

Re: eine Drippel-A Reise!

Wird eher a-Dippel-Reise gewesen sein.
Die haben ja auch einen scharfen Raki dort!

Gast: xxxx
08.02.2012 15:10
3 4

Dafür wollen die Blauen sicher wieder einen Orden!

Und wer hat den Flug bezahlt? Der Steuerzahler natürlich!

Gast: DerKarlinger
08.02.2012 14:59
4 1

Das wars

Kadyrow ist erledigt, die blauen waren ja schon beim Saddam und beim Gadaffi und was mit denen passiert ist weiß jeder ... lol

Antworten Gast: Hacklwerfer
08.02.2012 15:06
3 1

Re: Das wars

Und WIR müssen die DAUERND ertragen...

Antworten Antworten Gast: G. D.
08.02.2012 19:17
0 0

Re: Re: Das wars

Wen?

Antworten Antworten starshaper
08.02.2012 15:58
0 0

freut mich!


Gast: Zugruber
08.02.2012 14:58
5 4

Die FPÖ braucht Geld für den anstehenden Wahlkampf

und dieses Geld holt man sich in Staaten wie Tschetschenien.

Damals hat der Haider sowohl mit Gaddafi und Hussein gemacht und alle habe sich damals gewundert was das ganz soll. Heute weiss man, dass sich der Haider Geld geholt hat.

Ob das eine FPÖ darf oder nicht ist eine ganz andere Fragen.

Nur die Begründung, wie man am besten die ganzen Tschetschenen wieder heimschicken kann, ist wie immer ein Verbalvereppelung der FPÖ.

Antworten starshaper
08.02.2012 16:06
1 4

Du wissen?

Du nicht einmal Deutsch können!

Antworten Gast: die matrix
08.02.2012 15:34
3 5

Re: Die FPÖ braucht Geld für den anstehenden Wahlkampf

Bitte vermeiden Sie es, hier Gerüchte und Verleumdungen zu posten!
Sie wissen genau, dass die "Beweise" gegen Haider
sich als Fälschung herausgestellt haben.

Antworten Antworten Fritz
08.02.2012 16:21
1 1

Re: Re: Die FPÖ braucht Geld für den anstehenden Wahlkampf

Am ehesten waren noch die Moneten FÄLSCHUNGEN!

Gast: baum233
08.02.2012 13:39
8 1

..............

Von dieser Reise kann man halten was man will.

Problem ist aber, dass man viel zu oft von gewalttätigen Tschetschenen in Österreich liest!

RAL
08.02.2012 13:12
4 4

FASCHING

Möchtegerns als Pseudodiplomaten unterwegs...

RAL
08.02.2012 13:11
1 2

FASCING


Erich Bahn
08.02.2012 13:08
5 3

wir konnten uns selbst überzeugen, dass keine Verfolgung seitens Kadyrows vorliegt

Dies sagt auch der russische Außenminister über Syrien!

 
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