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Was das Sparpaket Familie Mustermann kostet

10.02.2012 | 19:37 |   (DiePresse.com)

Fallbeispiele zum Steuer- und Sparpaket: Wie Beamte, Bauern und Spitzenverdiener belastet werden.

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Das Spar- und Steuerpaket trifft vor allem Spitzenverdiener, Beamte und Pensionisten. Ein Rechen-Beispiel für diese Gruppen:

Vater Mustermann ist leitender Angestellter und verdient monatlich 16.000 Euro brutto. Ihn trifft die neue Solidarabgabe. Sein 13. und 14. Gehalt wird künftig höher besteuert. Das kostet Mustermann jährlich 1167 Euro.

Bisher wurde das 13. und 14. Gehalt generell mit 6 Prozent besteuert, jetzt gilt das nur noch bis 13.280 Euro monatlich. Darüber hinausgehende Beträge werden gestaffelt höher besteuert, in Mustermanns Fall mit 27 Prozent. Die Regelung ist bis zum Jahr 2016 befristet.

Mustermann ist 60 und arbeitet seit 36 Jahren. Eigentlich hat er geplant, in zwei Jahren die Korridorpension in Anspruch zu nehmen. Jetzt muss er doch länger warten: Zwar bleibt das Antrittsalter bei dieser Form der Frühpension mit 62 gleich, dafür braucht man statt 37,5 künftig 40 Versicherungsjahre. Außerdem wird Mustermann höhere Abschläge hinnehmen müssen.

Mutter Mustermann arbeitet im öffentlichen Dienst und verdient monatlich 3000 Euro brutto. Sie muss kommendes Jahr auf eine Gehaltserhöhung verzichten. Zum Vergleich: Für 2012 hat die Erhöhung 2,95 Prozent ausgemacht und ist ab Februar wirksam geworden. Das bringt Mustermann heuer ein um 1151 Euro höheres Brutto-Jahresgehalt als im Jahr zuvor. Nach der Nulllohnrunde 2013 wird sie 2014 eine „moderate Gehaltsanpassung" unter der Inflationsrate bekommen.

Die Mustermanns haben Ende 2002 ein Ferienhäuschen um 150.000 Euro gekauft. Kommendes Jahr möchten Sie es verkaufen. Sollten Sie dabei einen Gewinn erzielen, müssen sie diesen mit 25 Prozent versteuern. Bei einem Verkaufspreis von 200.000 Euro ergäbe das eine Steuerbelastung von 12.500 Euro.

Nach bisheriger Rechtslage war der Gewinn aus einem Immobilienverkauf im Privatbesitz nach einer zehnjährigen Spekulationsfrist steuerfrei. Ausgenommen ist weiterhin der Verkauf des Hauptwohnsitzes.

Die Mustermanns haben auch einen Bausparvertrag, in den sie jährlich 1200 Euro einzahlen. Dafür haben sie bisher eine staatliche Prämie zwischen 3 und 8 Prozent (abhängig von der Entwicklung der Sekundärmarktrendite für Bundesanleihen) erhalten. Künftig wird die Prämie halbiert auf 1,5 und 4 Prozent. Die Mustermanns erhalten dann statt mindestens 36 Euro jährlich nur noch mindestens 18 Euro.

Großvater und Großmutter Mustermann sind Bauern. Sie können sich die Mineralölsteuer auf Diesel für ihren Traktor künftig nicht mehr rückvergüten lassen. Noch im vergangenen Jahr hat ihnen das (wie dem durchschnittlichem landwirtschaftlichen Betrieb) 401 Euro gebracht.

Außerdem müssen die Großeltern Mustermann künftig einen höheren Pensionsversicherunsgbeitrag zahlen. Bisher waren es 16 Prozent, nun werden es 18,5 Prozent.

(kron)

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234 Kommentare
 
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Gast: LanQuaiFong
13.02.2012 11:08
1 0

Fragwürdig...

Ein Verdienst von EUR 16.000 p.m. als "Mustermann"-Verdienst zu bezeichnen ist in meinen Augen fragwürdig, das Problem der Solidarabgabe auf den 13./14. betrifft den weitaus geringeren Teil der österreichischen Bevölkerung. Weiters fragwürdig in meinen Augen die Gestaltung des Beispiels so, dass wieder einmal der Herr der Schöpfung das große Geld nach Hause bringt und die Gemahlin (mit EUR 3.000 brutto immerhin wohl auch noch gut mehr, als der österreichische Durchschnitt, das muss man ja zugute halten) den sicheren Beamtenjob mit dem weitaus geringeren Einkommen hat. Irgendwie fehlen nur noch die 1,47 Kinder (oder wie stehen wir derzeit durchschnitttlich?), um das Klischee perfekt zu machen...

Antworten q.e.d.
27.02.2012 15:44
0 0

Re: Fragwürdig...

ich will auch so ein Max Mustermann werden. Mit 16.000 monatlich, einer Frau, die 3000 casht, einem Ferienhäuschen um 150.000 und dem Traum mit 60 in Pesnion zu gehen!

Gast: angestellte
13.02.2012 08:54
0 0

wenn ich 16.000 brutto hätte ...

würde ich gerne zum sparpaket mein schärflein beitragen und mehr steuer bezahlen. jammern würd ich darüber sicher nicht.

Gast: Motto: her mit dem Zaster!
13.02.2012 08:18
0 0

Sinnlos vergeudete Lebensjahre, Wohlstandsverlust, dezimierte Chancen, Burnout, Depressionen

und die Einsicht, daß sich Leistung in Österreich nicht rentiert.

Zusatzfrage:
Wozu muß der Steuerzahler eine teure Wirtschaftsuniversität finanzieren, wenn dann sowieso nur Intelligenzbestien wie Grinsemann unter Assistenz von Schwindelegger und Stubenvoll an die Hebeln der Macht gelassen werden, um alles hirnlos zu verjuxen?
Man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen:
Unser mit zig Milliarden Steuergeld hantierender Staat verfügt im 21. Jh. nichteinmal über eine Kostenrechnung (!), nur über eine antiquierte, primitive Kameralistik, sodaß effiziente Budgetplanung unmöglich ist!
Dieses Chaosmanagement freut natürlich die Bankster, die seit Jahrhunderten (z.B. Rothschild) horrend daran verdienen...
Noch keinem Finanzminister ist bisher dieses Dilemma bewußt geworden (haben ja als Politiker von solchen Details der Staatsfinanzen kaum eine Ahnung), denn eine adäquate Systemverbesserung hat bisher noch nicht stattgefunden ...
Ihre Risikoversicherung ist die viel zu bequem abzuzockende Mittelschicht, die sich bisher, zwar murrend, alles gefallen ließ.

Mit dem verlorenen Finanzspielraum wird der Bürger aller produktiv zu nützenden Möglichkeiten beraubt, was ökonomisch unsinnig ist, jedoch seit der Habsburgermonarchie hier Usus ist. Dann wundert man sich, daß trotz hohem Bildungsniveau die meisten Österreicher keine Entrepreneurs sind und die relativ wenigen mittelständischen Unternehmen notorisch unter Eigenkapitalmangel leiden.

Gast: Österreichs Ressourcen werden großtuerisch verwirtschaftet, hergeschenkt
12.02.2012 21:56
0 0

Hohe Staatsschulden dokumentieren eklatantes Staatsversagen = Politikerversagen !! plus die Willfährigkeit parteipolitisch bestellter Spitzenbeamter

Trotz der extremen Steuern- plus Abgabenbelastung der Mittelschicht (über 70 % Abzüge vom Bruttogehalt wurde hier vor einigen Wochen vorgerechnet!!) sowie trotz der zusätzlichen unverschämten Kostenüberwälzungsstrategie (wegen der Migranten Privatschule + Privatkindergarten, Kosten für Medikamente, Ärzte, Therapeuten, Zwangsenteignung für die superteure Pflege usf.) kommen die Politbonzen schon wieder nicht mit den vorhandenen Ressourcen für ihre Migranten-Stimmenkaufpolitik aus, was in eklatanter Weise deren Versagen dokumentiert!

In einem Hochsteuerland wie Österreich (mit Skandinavien Weltspitze!) müßten bei einigermaßen kluger Gestionierung mehr als genug Finanzmittel vorhanden sein!

Doch das notorische Mißmanagement der roten und schwarzen Versagerpartie macht Denkunmögliches zur Realität: weitere Ausbeutung und Versklavung der kaufkraftmäßig seit den 1990er Jahren (Ostöffnung + EU-Beitritt + Euro-Zwangsregime) bereits verarmenden Mittelschicht, die nurmehr als Lastesel für die Politfunktionäre und ihre im Nahbereich zu ihren Polithandlangern rasch reich(er) gewordene zynische Schickeria für deren Migranten-Stimmenkaufpolitik (um an der Macht bzw. am Futtertrog zu bleiben) fungiert.

Wie sich Josef Cap (SPÖ) am Freitag in der ZiB-Special verplapperte, ist Anlaß dieses rigorosesten aller bisherigen Sparpakete ein Defizitverfahren, das die EU gegen Österreich jüngst eröffnet hatte, was aber bisher meines Wissens verheimlicht wurde! Dies als Fazit der Versagerpartie!

TheDalien
12.02.2012 19:15
1 0

Hallo Presse! LOL

Die Journaleska glaubt wohl, der Bürger kann nicht 1 und 1 zusammenzählen und weiß nicht das die Staaten Europas von international agierenden Korruptionsnetzwerken via Banken und Zinsen durch eine hemmungslos korrupte Gesetzgebung ausgesaugt werden.

Da wird gezampelt und gequampelt Partei hin Partei her...

Was für ein Armutszeugnis der Jämmerlichkeit und Lüge.

Ihr Typen könnt hier keinen mehr für dumm verkaufen.


Gast: gast 566
12.02.2012 18:46
0 1

bitte?

da soll die durchschnittsfamilie sein? eine familie mit 16000+3000 Euro brutto im monat? soll ich jetzt mitleid haben?

und das beispiel mit dem bausparvertrag ist echt herzig. also ob eine familie mit dem einkommen auf so einen sch... angewiesen ist.

Gast: asdfjklö
12.02.2012 15:12
0 0

wohl beim prozentrechnen gefehlt

25% von 200.000 sind ein Viertel, nicht wahr. Somit 50.000 Euro, nicht 12.500,-- wie im Artikel steht.

Antworten Gast: MR
12.02.2012 15:56
0 0

Re: wohl beim prozentrechnen gefehlt

Sie aber auch:

25 % von 50.000 (i.e. der Gewinn zw. Kauf und Verkauf) sind 12.500

Gast: andi5
12.02.2012 14:20
0 1

Wer

solche Vergleiche aufstellt hat den Bezug zur Realität verloren, ich plane richtige Hämmer.

Gast: Werdet wie die Migranten in ihren Gemeindewohnungen mit Türkei-Investition
12.02.2012 11:37
4 1

Wer nicht Politiker, Reicher ist, werde am besten Migrant (bleiben garantiert ungeschoren)!

Dieses Beispiel demonstriert, in welch weltabgehobener Realitätsferne sich die weit überbezahlte Polit&Medienschickeria inzwischen bewegt. Wie in der einstigen Sowjetunion agieren die herrschenden Politdilettanten in einer Traumwelt weit abseits von der trister werdenden Lebensrealität der Normalbürger.

Österreich outet sich damit einmal mehr als eines der letzten kommunistischen Länder, gemeinsam mit Kuba und Nordkorea.

Leistung wird bestraft.
Es regieren nurmehr (Lügen-)Propaganda und realitätsferne Kapaune.

Die wahren Gewinner sind neben der parteipolitischen Funktionärskaste und der sie dank parteispendenintransparenz sponsernden bzw. beratenden Reichen die vielen Migranten, die wieder einmal ungeschoren davonkommen.

Man erkenne also die politischen Signale:

Wer nicht zu den korrupten Promis zählen mag, werde wie die Migranten: dank viel Tagesfreizeit strategisch bestens durchorganisiert leben sie am besten als durch Stimmenkauf üppigst umsorgtes Stimmvieh von den vielen nie beschnittenen Transferleistungen in neuerbauten Mietwohnungen kostenlos (Wohnbeihilfe + diverse Gebührenbefreiungen!), um viele Sorgen und Burn-outs ärmer, also klüger als der schuftende, vielfach ausgebeutete Mittelstand!

Am besten, man macht vom Namensrechtsänderungsgesetz Gebrauch (fortan Arbeitslosenkarriere als Ali Taliban), lebt hier schön wohlumsorgt als "Armer" und investiert wie sie das im "Cyberspace" Erwirtschaftete völlig ungeschoren in der Türkei!

Dann stirbt man nicht an Burnout!

Antworten heinz57
12.02.2012 20:36
0 0

Re: Wer nicht Politiker, Reicher ist, werde am besten Migrant (bleiben garantiert ungeschoren)!

ich weiß nicht in welcher Welt Sie leben
aber solche Migranten kenne ich nicht.
Wie überall wird's ein paar Ungute geben, aber das soll man nicht generalisiseren.
Die allermeisten arbeiten so hart , dass kein "echter" Ösi sich überhaupt vorstellen kann ,so eine Arbeit anzunehmen.Ohne Migranten gäbe es keinen Naschmarkt u.v.A.m..Und Wien wäre wieder diese miefige Provinzstadt ,die sie bis in die späten 1980er Jahre war.Schauen sie mal auf Ihre Amygdala.Da gibt es sicher eine Fehlfunktion.Soviel Ressentiment.
Ö war nie kommunistisch, aber immer gern feudalistisch.Die Titel haben sich geändert, aber nicht die Verhältnisse.
Nicht zu Unrecht spricht man von Landesfürsten.

Antworten Antworten Gast: Favoritendisplay
15.02.2012 04:33
0 0

Re: Re: Wer nicht Politiker, Reicher ist, werde am besten Migrant (bleiben garantiert ungeschoren)!

Diese mir persönlich bekannten Migranten leben in den Gemeindebauten rundherum, haben auf den diversen Wiener Märkten mehrere Stände im Familienbesitz mit importierten Angestellten denn die in Döblinger Gemeindebauten lebende Hautevolee fährt gerne Porsche, schon der studierende Sohn hat einen. Rund um Antalya besitzt man Hotels, Ferienanlagen, ganze Dörfer etc. sowie Tourismusunternehmen, Import-Export-Ges.m.b.Hs., den Hofer beliefernde Plantagen, teure Immobilien in Istanbuler Bestlage und Konten in der Schweiz und auf Zypern - und natürlich im Geheimen eine Doppelstaatsbürgerschaft. Das sind nicht wenige, die ein Doppelleben führen und uns für dumm verkaufen. Schauen Sie in die Osmanische Geschichte: ein echter Türke arbeitet nicht, sondern lebt von ihm als Moslem tributpflichtigen Völkerschaften. Das war schon immer so. Viele der bei uns lebenden türkischen Staatsbürger die Sie beschreiben sind keine ethnischen Türken, sondern Abkömmlinge von durch die Türken seinerzeit unterworfene Vasallenvölkern. Als Orientalen haben auch diese eine für unsere Begriffe eher lässige Arbeitsauffassung, einige rühmliche Ausnahmen natürlich gibt es. Ich weiß, von wem ich spreche. Lassen Sie sich also nicht trickreich irritieren. Orientalen sind geschickt im Blöffen. Fast jeder von uns hat einen deutlich härteren Job und vor allem viel längere, tlw. unentlohnte Arbeitszeiten. Jungakademiker bekommen oft nur 3,50 Euro/Stunde als Museumsaufseher oder 9 Euro als Putzfrau oder fürs Rasenmähen.

Antworten Gast: Baur4
12.02.2012 12:49
3 0

Warum wohl?

In Wien wählten 78% der Türken die SPÖ
und 16% die Grünen.
Solche Wählergruppen muss man ja pflegen!

Gast: greg
12.02.2012 10:32
1 0

Zusätzliches Schwarzgeld Österreich Schweiz Griechenland

also nochmal zur Erklärung: wir holen unser schwer verdientes hart erarbeites Schwarzgeld aus der Schweiz zurück, geben es dem Finanzamt Österreich, die überweisen es an die EU, die schicken das Geld nach Griechenland, und die Griechen Bunkern ihr Geld dann in der Schweiz
IST DOCH SUPER ODER?????????????

Gast: greg
12.02.2012 10:26
0 0

AMNESTIE FÜR STEUERSÜNDER Schwarzgeld -Schweiz

Die Österreicher Dürfen sich selbst anzeigen und ihr Schwarzgeld dem österreichischen Finanzamt spenden.
Und WAS ist mit dem griechischen Schwarzgeld das in der Schweiz gebunkert ist?????????
Also wir holen unser Schwarzgeld geben es dem finanzamt und die schicken dan das Geld nach Griechenland

analysis0
12.02.2012 10:11
1 1

Zynische Presse macht Propaganda für Anzeigekunden

Feuert diesen volksverachtenden, realitätsfernen Schreiberling.

Herr M. (Leitender Angestellter), vergleichbarer Gehalt: Landeshauptmann, Minister oder Viezekanzler!
Frau M. (öfentl Bedinstete), vergleichbarer Gehalt: Fachoberinspektorin, Polizistin oder im Fachdienst, in der höchsten Gehaltsstufe und Funtionsgruppe 4.

Pröll Landesvater und Pröll jetzt Raiffeisenmanager verdienen von keinem Mitleid

Gast: Jammerfeld Gernot
12.02.2012 08:54
2 0

Keine Probleme

Familie Ötztürk hat keine Probleme mit Sparpaket.
Kriegen 3 weitere Kinder und Geld sprudelt wie immer.

Gast: Avstriabeobachter
12.02.2012 01:19
1 1

New Speak schlimmer als 1984

Wenn man spart, hat man mehr Geld. Nicht so in der Raub und Enteignungsrepublik Avstria, wo nur die Nichtskoenner und Nichtstuer immer mehr haben, gefoerdert durch das Wahlrecht fuer eben jene. UNd die besten Nichtskoenner und Nichtstuer kommen dann in den Genuss des "passiven" (Welch herrliche Bezeichnung) Wahlrechts. Auswandern, es bleibt einem nichts anderes uebrig. Mit Traenen in den Augen, denn die Landschaft ist wunderbar.

Antworten karkadeh
12.02.2012 12:11
1 0

Re: New Speak schlimmer als 1984

Und zwar wohin?

Gast: Wörter
12.02.2012 01:07
1 2

Undankbare Schmarotzer

Das Problem kann locker gelösst werden:

30% des Gehalts streichen, 13./14. Gehalt restlos streichen,Steuer erhöhen egal welche,ein Sonderkonto errichten in das dasvon Staat erwirtschaftete Geld eingezahlt wird ohne das Österreich auf das Konto zugreifen kann,Stefansdom verkaufen Kitzbühl verkaufen,150.000 Beamte entlassen.

So und fleißiger werden,aufhören den Saat auf Schritt und Tritt zu betrügen und lächeln und hauptsächlich dankbar sein. Keine Flagen verbrennen.

mm6015
11.02.2012 23:54
10 0

Dialog:

Spindelegger: Du Werner, wo hamma da gspoart?

Faymann: Beim Nochdenkn

Gast: tigerauge
11.02.2012 23:08
6 0

was regts euch auf.

der mustermann ist halt ein durchschnittliches beispiel für spitzenverdiener.
da gibts noch ganz andere.

der normale mensch mit medianeinkommen glaubt halt immer daß er das maß aller dinge ist, dabei wird ihm eh alle tage bewiesen daß es keine sau interessiert wie er mit den allgegenwärtigen kostensteigerungen zurechtkommt.

so auch mit diesem beispiel, denn ehrlich, wer würde es denn als belastung empfinden wenn er statt 16000 nur mehr 15915 zur verfügung hätte? ein mittagessen im luxusrestaurant kostet mehr als dieser verlust einer steuerermäßigung. ist doch nicht der rede wert und fällt eigentlich gar nicht auf.

man fragt sich halt, wieso es in dieser gehaltskategorie überhaupt steuerermäßigungen gibt.
und so nebenbei, wieso ein 60jähriger als vater mit einer mutter als partnerin beschrieben wird. minderjährige kinder sind in dem alter ja eher selten.

jedenfall kosten die erhöhungen der mineralölsteuer, der kurzparkstunde, der fahrscheine, der gis und der kosten für leuchtmittel wesentlich mehr als 85 euro pro monat,
und zwar absolut auch dann wenn man nur 1000 euro monatseinkommen hat. wieviel das in prozent ist möge sich jeder selber ausrechnen nachdem er eine beruhigungspille eingeworfen hat.
und das ist bei weitem nicht alles was durch erhöhung von steuern und abgaben und aus rein politischen gründen horrend teurer geworden ist.
also wie soll man da den eindruck bekommen daß die last gerecht verteilt wird???

Gast: nawogibtsdennsowas!
11.02.2012 22:38
2 0

hm? laut statistikösterreich....

verdienen 10% der männlichen österreicher mehr als 65700 (ca. 4690monatlich) euro brutto im jahr! der median liegt bei ungefähr 30300 euronen brutto im jahr.
man kann davon ausgehen, dass es sich bei den "oberen" 10% dann recht schnell ausdünnt. soll bedeuten: das relativ viele personen in dem dezil so zwischen 65700 und 100000euros im jahr verdienen. den personenkreis der darüber verdient, kann man etwas salopp ausgedrückt an einer hand abzählen. so eine person nun als "musterbeispiel" zu bringen erfordert doch schon sehr viel mut! noch mehr mut muss man aber haben, so einen artikel in einem "qualitätsblatt" zu bringen.
der schreiberling sollte bei heute anheuern! dort passt er nämlich hin!

Gast: abgezockt und auch noch verspottet
11.02.2012 22:11
3 1

Mit diesem zynischen Artikel macht sich das einstige Qualitätsblatt zum Gespött.

Feuert diesen volksverachtenden, realitätsfernen Schreiberling.

kawa
11.02.2012 21:39
2 0

Vergleich Musterfamilie

Herr M. (Leitender Angestellter), vergleichbarer Gehalt: Landeshauptmann, Minister oder Viezekanzler!
Frau M. (öfentl Bedinstete), vergleichbarer Gehalt: Fachoberinspektorin, Polizistin oder im Fachdienst, in der höchsten Gehaltsstufe und Funtionsgruppe 4.

Toller Durchschnitt.


 
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