Wien: Demo gegen Angriffe im Gazastreifen

30.12.2008 | 17:55 |   (DiePresse.com)

Mehr als 1000 Demonstranten zogen vom Stephansplatz zur israelischen Botschaft und bekundeten ihre Anteilnahme für die Palästinenser.

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Mehr als 1000 Demonstranten haben nach Angaben der Polizei an der Protestkundgebung gegen die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen am Dienstagnachmittag in Wien teilgenommen. Vor der amerikanischen Botschaft verlangten die Teilnehmer Freiheit für Palästina und ein Ende der Unterstützung der USA und der EU für Israel.

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Trotz eisiger Kälte wurden die Demonstranten schon am Ausgangspunkt Stephansplatz mit "Terrorist Israel"- und "Intifada"-Parolen immer wieder angeheizt, schon vor 15 Uhr setzte sich die Menge in Bewegung. Der lange Protestzug zog lautstark bis zur amerikanischen Botschaft in der Boltzmanngasse im 9. Bezirk, abgesehen von einigen Silvesterkrachern ging die Kundgebung ohne Zwischenfälle von statten, die Polizei musste nie eingreifen.

Fackeln und Parolen gegen USA und EU

Während der Abschlusskundgebung zündeten einige Teilnehmer Fackeln, die Parolen vom Rednerpult richteten sich zudem gegen die USA und die EU, denen "Toleranz gegenüber der israelischen Gewalt im Gaza-Streifen" vorgeworfen wurde. Ein Sprecher bezeichnete die aktuelle Militäraktion Israels als den größten Angriff seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 und fügte noch hinzu, dass "nicht die Hamas, sondern Israel" den von Ägypten vermittelten Waffenstillstand gebrochen habe.

Das israelische Vorgehen im Gaza-Streifen sei "Völkermord" und alle Palästinenser wurden zum Widerstand gegen den "israelischen Angriffskrieg" aufgerufen. Die Demonstranten verlangten "Freiheit für Palästina" und ein Ende des "Kindermordes" durch die Militäraktionen Israels.

(APA)

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13 Kommentare
Gast: muhaha
31.12.2008 22:01
0

einige infos

Israel ist ein von Einwanderern und Eindringlingen selbst ernannter Staat auf arabischem Boden! Eine intrigante britische Außenpolitik nach dem ersten Weltkrieg mit dem Ziel die Juden im eigenen Land los zu werden. Zu diesem Zweck wurde der Völkerbund gegründet und Großbritannien das Mandat über das palästinensische Gebiet zugesprochen. Nachdem die Lage in Palästina für Großbritannien jedoch doch etwas zu brenzlig wurde, sind die englischen Truppen einfach abgezogen und haben das gebiet dem eigenen Schicksal überlassen, mit dem es leider noch bis heute kämpft.

Gast: Bösewicht
30.12.2008 21:09
1

"Parolen vom Rednerpult richteten sich zudem gegen die USA und die EU"

Man muss die Demonstranten vor der EU schützen und diese armen verfolgten Menschen raschestmöglich in irgend eine islamische Republik abschieben.

Antworten Gast: stimmt
31.12.2008 17:32
1

Stimmt, je eher man diese in ihre islamische Heimat zurückführt umso besser.


Gast: jhau
30.12.2008 20:43
0

Zensur?

Plötzlich werden keine israelkritischen Kommentare mehr zugelassen. Nur Hetze gegen Moslems!
Zensur nun auch in Österreich?

Antworten Gast: Gast
01.01.2009 01:42
0

Re: Zensur?

Hetze gegen Moslems? Wo bitte?? Begrüßt das neue Jahr nicht mit Hassprädigen....

Re: Zensur?

Hetze gegen Moslems kann ich nicht entdecken. Dass der Islam als Ideologie gefährlich ist und zu einer realen militärischen Gefahr werden kann, sollt man gerade in Wien nicht vergessen. Das ist aber keine "Hetze" sondern eher eine kühle Analyse.


Gast: daten
30.12.2008 20:11
1

Geert Wilders!

In einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ bekräftigt der niederländische Politiker Geert Wilders seine Kritik am Islam:

“Ich verabscheue, wofür der faschistische Islam steht, und glaube auch an keinen moderaten europäischen Islam. Es gibt auch keine Gleichheit der Kulturen. Ich denke, dass die islamische Kultur minderwertiger ist als unsere europäische, sie ist zurückgeblieben.”

Kommentar eines Lesers:

Da mögen die Medien noch so sehr zetern - er hat die Bevölkerungsmehrheit hinter sich. Laut einer repräsentativen Umfrage sagen 56 Prozent der Holländer, es war der größte Fehler der Geschichte, so viele Muslime ins Land zu lassen. 57 Prozent sehen den Islam als die größte Bedrohung der Zeit.

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3857&Alias=wzo&cob=329225

Waffenstillstand?? Allah-u akbar!

In den 6 Monaten flogen doch nahezu täglich Mörsergranaten oder Raketen nach Israel, wurden die Bauern auf ihren Feldern von Scharfschützen beschossen.

Leider teilt uns der politkorrekte Bericht nicht den beliebtesten Schlachtruf auf der Demo mit, das mit besonderer Emphase geschmetterte »Allah-u akbar«.

Ich kann mir nicht helfen, aber dieser Ruf unserer lieben Mitbürger scheint in der gesamten Geschichte der Ausbreitung des Islam ein Evergreen zu sein ...

terrorpaten

diese demo, angezettelt von al-rawi, baghajati&co...etc..
oder doch unterstützt von diesem verein zeigt ganz klar, dass terror auch für "unsere" muslime eine legitime waffe ist, solange der terror islamisch ist.

0

Zu einem Streit

..gehören immer 2..

Antworten Gast: Florian
02.01.2009 19:23
0

Re: Zu einem Streit

Gehört immer einer der anfängt und einer der sich irgendwann wehrt weil das Maß voll geworden ist...

Wenn Dir permanent Raketen in den Vorgarten donnern würde Dir wohl auch bald der Kragen platzen...

Antworten Antworten Gast: Gast2
03.01.2009 22:23
0

Re: Re: Zu einem Streit

Sie haben vollkommen Recht. Und wenn ich monatelang Sorgen habe, ob meine Kinder genug zu Essen haben, wenn ich Angst habe, ob ich rechtzeitig zum Arbeitsplatz komme oder wieder durch einen Willkürakt am Checkpoint warten muss, wenn dem Dorf wieder einmal das Wasser oder der Strom abgestellt wurde, während in den tollen Siedlungen in der Nähe Wasser fließt, wenn ich jahrzehntelang der Willkür der Besetzungsmacht ausgesetzt bin und, das muss man leider auch sagen, Unsummen an Fördergeldern in den Sümpfen einer korrupten Partei verschlingen, ja..dann wähle ich vielleicht auch die radikale Partei, die mir vieles verspricht, wo andere versagt haben, auch wenn ich Gewalt ablehne und selbst nichts mit Terror zu tun haben will, einfach weil ich keine Kraft mehr habe.....

Gast: fakten
30.12.2008 18:13
1

Raketenstatistik für 2008: Über 2.900 Raketen auf israelischem Territorium eingeschlagen

Das Jahr 2008 war ein ‚Rekordjahr’ in Bezug auf den Einschlag von Raketen und Mörsergranaten auf israelischem Territorium. Ingesamt waren es mehr als 2.900.

Im April 2001 schossen palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen erstmals eine Rakete auf Israel ab. Bis Juli 2008 folgten dann 3.483 Raketen und 3.856 Mörsergranaten.
Allein zwischen dem Tag der Machtergreifung der Terrororganisation Hamas im Gaza-Streifen Mitte Juni 2007 und Mitte Juni 2008 landeten 1.508 Raketen und 1.799 Mörsergranaten im westlichen Negev.

Zwischen dem 4. November und dem 22. Dezember 2008 wurden 225 Raketen und 154 Mörsergranaten gezählt.

http://tinyurl.com/998ja9

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